November 11, 2021

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November 11, 2021

Hamburg: Turkish Airlines stockt Türkei-Angebot auf

Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines baut die Präsenz auf dem Flughafen Hamburg weiter aus. Ab Ende November 2021 verdoppelt man die Anzahl der wöchentlichen Flüge zum Airport Istanbul Sabiha-Gökçen. Zusätzlich wird der Flughafen Istanbul (IST) am Wochenende dreimal täglich angeflogen. Im Sommer 2022 erwartet die Reisenden zudem ein vielfältiges Saisonangebot in die Türkei, darunter auch ein komplett neues Ziel am Schwarzen Meer: die Küstenstadt Ordu. „Istanbul zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Zielen ab Hamburg Airport: Der erst 2018 neu eröffnete Großflughafen fungiert als Drehkreuz und bietet unseren Fluggästen eine umfangreiche Auswahl an Umsteigeverbindungen, zum Beispiel nach Asien, Afrika und zu weiteren Zielen in der Türkei. Aber auch bei Städtereisenden ist die Metropole mit ihren historischen Bauwerken sehr beliebt“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Die Frequenz wird genau zum richtigen Zeitpunkt erhöht: Zum Jahreswechsel zieht es traditionell viele Familien in die Heimat, auch viele norddeutsche Urlauber verbringen die letzten Tage des Jahres gern in wärmeren Regionen.“

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Deutschlands Reisewarnungen: Reiseveranstalter verweigern Stornos

In Deutschland können sich Pauschalreisende nicht mehr darauf verlassen, dass im Falle einer Reisewarnung eine kostenlose Stornierung möglich ist. Immer mehr Tour Operator verweigern dies und das steht in direktem Zusammenhang mit dem inflationären Aussprechen dieser Maßnahme seitens der Bundesregierung. In Deutschland war es noch nie gesetzlich verankert, dass im Falle von Reisewarnungen kostenfrei von der Buchung zurückgetreten werden kann. Es handelte sich um eine „gelebte Praxis“. Nun sind immer mehr Reiseveranstalter nicht mehr bereit das Risiko der „coronabedingten Reisewarnungen“ zu tragen. Dies wird auch genutzt, um kostenpflichtige Zusatzpakete zu verkaufen. Wer sich gleich bei der Buchung für ein „Flex-Paket“ entscheidet, kann zumeist weiterhin bei Reisewarnungen stornieren oder umbuchen. Wer das nicht haben möchte, dem ermöglichen immer mehr Tour Operator keine kostenfeien Änderungen mehr. Die Praxis der Reisewarnungen steht immer wieder in der Kritik, denn diese suggeriert auch, dass in Deutschland die Corona-Lage bestens wäre. Somit wiegen sich viele in einer falschen Sicherheit. Gleichzeitig hat das inflationäre Aussprechen dieser Empfehlung dazu geführt, dass diese von Reiseveranstaltern und deren Kunden nicht mehr ernst genommen wird. Die Folge daraus: Kein kostenfreies Storno bei Reisewarnungen.

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Trotz Insolvenz: CSA plant Expansion und verhandelt mit Airbus

Die sich in einem Insolvenzverfahren befindliche Fluggesellschaft CSA beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 insgesamt 15 Strecken zu bedienen. Das sind um zehn mehr als aktuell bedient werden. Gleichzeitig befindet man sich mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät. Der Großteil der Routen, die im Sommerflugplan 2022 ab Prag angeboten werden sollen, sind mit Fluggerät der Konzernmutter Smartwings geplant. Die arbeitet momentan intensiv an einem Reorganisationsplan für CSA. Die Frist für die Vorlage dieses wurde mit gerichtlicher Zustimmung verlängert. Die Flotte der CSA ist zwischenzeitlich auf einen Airbus A319 und einen A320 zusammengeschrumpft. Das „Comeback“, das im Sommerflugplan 2022 bewerkstelligt werden soll, basiert daher überwiegend auf dem von Smartwings eingesetzten Maschinentyp Boeing 737-800. Die Tochter soll diese samt Personal von der Mutter mieten. CSA nutzt derzeit eine ungewöhnliche Einnahmequelle um in der Luft zu bleiben. Aufgrund der Coronapandemie, aber auch wegen dem Insolvenzverfahren, stößt man deutlich weniger Kohlenstoffdioxid aus. Die vom Staat kostenfrei zugeteilten Zertifikate, die auf Planungen „vor Corona“ basieren, sind handelbar und werden verkauft. Mit den Einnahmen kann der Carrier in stark verkleinertem Umfang trotz Insolvenzverfahren in der Luft bleiben. Das Portal Lidovky.cz berichtet, dass sich die Smartwings Group mit Airbus in Verhandlungen über neues Fluggerät für CSA befindet. Im Vorjahr stornierte man einen Auftrag über vier A220-300 und drei A321XLR. Ein Sprecher der Unternehmensgruppe bestätigte die Gespräche mit dem Flugzeugbauer und sagte gegenüber dem Medium unter anderem: „Czech Airlines hat bereits mit den Verhandlungen über die Bedingungen mit Airbus begonnen und ich bin fest davon überzeugt, dass der Reorganisationsprozess

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Freitag: Streiks in Rom angekündigt

Am Freitag, den 12. November 2021, müssten Italien-Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Die Gewerkschaften rufen erneut zur Arbeitsniederlegung im Transportwesen aus. Der Schwerpunkt wird diesmal an den beiden Flughäfen Roms gebildet. Im Zeitraum von 10 Uhr 00 bis 14 Uhr 00 ist das Personal an den Flughäfen Ciampino und Fiumicino zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Währenddessen ist mit längeren Wartezeiten, Ausfällen und Verspätungen zu rechnen. Auch kann es zu Nachwirkungen kommen. Im öffentlichen Personennahverkehr wird es ebenfalls zu Streiks kommen. Primär betroffen sind die Region Umbrien und die Stadt Neapel. Die Arbeitsniederlegungen sind je nach Verkehrsbetrieb für bis zu 24 Stunden angekündigt. Am 26. November 2021 soll erneut in der Luftfahrt gestreikt werden. Diesmal sind die Mailänder Flughäfen sowie Ancona für 24 Stunden betroffen.

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Vida warnt vor Personalmangel und Chaos

Die Gewerkschaft Vida warnt in einer Aussendung vor drohendem Personalmangel in der österreichischen Luftfahrt. Bereits jetzt sollten sich die Unternehmen wappnen, denn sonst drohe im kommenden Jahr Überlastung der Beschäftigten und Chaos für die Reisenden. „Die Unternehmen sind gut beraten, sich schon jetzt für den Sommer 2022 zu wappnen, sonst drohen eine Überlastung der Beschäftigten und ein Chaos für die Reisenden mit langen Wartezeiten und weniger Service. Das gilt es durch rechtzeitige Planung zu vermeiden“, so Fachgruppenobmann Daniel Liebhart. „Mit einer Rückkehr gewohnter Umsätze werden die Subventionen der öffentlichen Hand ihr Ende nehmen und die Manager werden wieder auf ihre Beschäftigten angewiesen sein, um die Zahnräder der Luftfahrt am Laufen zu halten.“ Die Gewerkschaft geht davon aus, dass bis zum Sommer 2022 etwa 1.000 Mitarbeiter fehlen könnten. Diese wären aber erforderlich, um ein reibungsfreies operatives Geschäft ermöglichen zu können. Liebhart hat aber Zweifel daran, dass dies tatsächlich umgesetzt wird und verweist unter anderem auf die Sicherheitstochter der Flughafen Wien AG. Deren Personalstand verkleinerte sich aufgrund von Eigenkündigungen um etwa ein Dritte. „Jetzt ausreichend neues Personal zu finden, werde sich schwierig gestalten: Die Entlohnung ist niedrig, der Arbeitsdruck ist hoch und andere Branchen wie etwa der Tourismus werben um vergleichbare Beschäftigte. Ähnliche Entwicklungen ziehen sich durch den ganzen Bereich der Arbeiterinnen und Arbeiter, wie insbesondere in der Flugzeugabfertigung. Zweitens sei der Personalmangel bei der Flugsicherung der „traurige Evergreen“ des Personalmangels in der Luftfahrt schlechthin. Bereits heuer konnte der Flugverkehr bei der Austro Control wieder nur mithilfe von Überstunden bewältigt werden, da

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