November 22, 2021

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November 22, 2021

CMA-CGM sichert sich vier A350-Frachter

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte nach der Air Lease Corporation einen zweiten Kunden für die Frachtvariante des A350 gewinnen. Am Freitag wurde verkündet, dass die französische CMA-CGM vier Maschinen dieses Typs bestellt hat. Diese sollen bei CMA-CGM Air Cargo zu Einsatz kommen. Die Flugfrachtsparte des Konzerns wurde erst im Feber dieses Jahres gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A330-200F, die jedoch (noch) nicht selbst betrieben werden. Diese werden im Rahmen eines Chartervertrags von Air Belgium betrieben. CMA-CGM Air Cargo befindet sich derzeit im Antragsprozess zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung. Man will also künftig selbst fliegen. Dazu sicherte man sich vier Frachtflüge des Typs Airbus A350F. Für die Firmengruppe ist Luftfracht ein neues Segment, denn man kommt eigentlich aus der Schifffahrt und hat eine stattliche Flotte von fast 550 Schiffen.

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Comeback: Spicejet setzt Boeing 737 Max wieder ein

Nach rund 32 Monaten Zwangspause hob am Samstag wieder eine Boeing 737 Max im kommerziellen Flugdienst in Indien ab. Spicejet setzte die VT-MXH wieder ein. Zuvor wurden Testflüge über Delhi durchgeführt. Am Freitag unternahm die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung VT-MXH einen einstündigen Abnahmeflug. Am Samstag kam diese Maschine unter der Flugnummer SG9922 wieder kommerziell zum Einsatz. Das Flugzeug flog von Delhi nach Varanasi. Spicejet kündigte die Wiederinbetriebnahme der Boeing 737 Max nicht offiziell an. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass dieses Muster aufgrund der fatalen Unfälle bei Lion Air und Ethiopian Airlines weltweites Flugverbot kassiert hatten. Dieses ist noch immer nicht in allen Staaten aufgehoben.

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Russland: Beschädigter Superjet unter dem Hammer

In Russland wird derzeit ein beschädigter Sukhoi Superjet SSJ-100 um rund eine Million U.S.-Dollar versteigert. Die Maschine ist flugunfähig und kann auch nicht mehr repariert werden. Es handelt sich um jenen Superjet von Yakutia Airlines, der im Jahr 2018 nach einem Unfall als Totalschaden abgeschrieben wurde. Wer sich einen Superjet in den Garten stellen möchte oder ein Restaurant eröffnen möchte, könnte voll auf seine Kosten kommen. Allerdings ist im Auktionspreis der Abtransport nicht inkludiert. Auch geht aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor was bislang zur Ersatzteilgewinnung ausgeschlachtet wurde. Der betroffene Sukhoi SSJ-100 wurde im Jahr 2012 an Yakutia Airlines ausgeliefert und erlitt im Oktober 2018 einen Landeunfall. Das Fahrwerk kollabierte und Treibstoff ist ausgetreten. Auf den ersten Blick hätte die RA-89011 eventuell repariert werden können, jedoch zeigten die Untersuchungen, dass die Strukturschäden zu schwerwiegend sind. Daher wurde der Regionaljet als Totalschaden abgeschrieben.

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Ryanair will London Stock Exchange verlassen

Die Ryanair Holdings plc will nicht mehr, dass die Aktien an der London Stock Exchange gehandelt werden. Daher brachte man einen Antrag bei der UK Financial Conduct Authority ein, der das Delisting zur Folge haben soll. Ryanair begründet den Schritt mit hohen Kosten, jedoch steckt dahinter ein Brexit-Problem, das den Carrier schon länger plagt. Die Mehrheit des Aktienkapitals muss sich in den Händen von EU-Aktionären befinden. Bedingt durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gilt UK als Drittstaat. Mit verschiedenen Methoden versucht Ryanair den Einfluss der UK-Aktionäre zu beschränken. Nun will man durch den Rückzug von der Londoner Börse den nächsten Schritt setzen. Laut Mitteilung ist geplant, dass ab 20. Dezember 2021 das Papier nicht mehr an der London Stock Exchange erhältlich sein wird. Die Listung an der Börse von Dublin ist davon nicht betroffen.

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Kommentar: Mal wieder Lockdown wegen Ineffizienz

Der neuerliche Lockdown, in den die österreichische Regierung das Land schickt, wirkt sich wenig überraschend auch in der Luftfahrt nachteilig aus. Seit Donnerstag verzeichnen die ab der Alpenrepublik tätigen Airlines stark rückläufige Neubuchungszahlen. Der Billigflieger Wizz Air dünnte kurzfristig das Flugangebot ab Wien aus. Der Mitbewerber Eurowings entschied sich zur kurzfristigen Streichung der Nonstop-Verbindungen ab Graz und Linz nach Stuttgart bzw. Düsseldorf. Die Routen pausieren jedoch nicht „nur“ bis zum 12. Dezember 2021, sondern mindestens bis 10. Jänner 2022. Ob dieser Termin halten wird? Abwarten, denn in der Vergangenheit wurden Wiederaufnahmen schon öfters verschoben. Während einige Lockdown-Anhänger diesen nun regelrecht feiern, geht es in vielen Branchen, darunter auch Luftfahrt und Touristik, wieder ums Überleben. Einige Politiker trällerten Ende der vergangenen Woche, dass der Lockdown auch notwendig sein soll, um die Schisaison retten zu können. Das Gegenteil dürfte der Fall sein, denn das Vertrauen der Incoming-Touristen wurde erneut schwer beschädigt, denn viele Hoteliers berichten, dass sie übers Wochenende mit einer regelrechten Stornowelle konfrontiert waren. Vielen – auch Geimpften – dürfte es zu „heiß“ sein einen Winterurlaub in Österreich zu verbringen, denn man weiß ja nicht wie lange der Lockdown wirklich dauert und ob nicht unmittelbar vor der Anreise dann die Regierung die Hotels schließen lässt und man womöglich noch auf Stornokosten sitzen bleibt. Incoming-Schicharter wackeln Südtirol hingegen kann sich schon als „Gewinner“ des österreichischen Lockdowns sehen, denn in den letzten Tagen sind in den dortigen Schiregionen die Neubuchungszahlen nach oben geschossen. Dem Vernehmen nach sollen einige ihre Urlaube in Tirol, Salzburg

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Covid-positiv nach Frankfurt-Umlauf: Cathay feuert drei Piloten

Drei Flugzeugführern der Cathay Pacific wurden die verschärften Quarantänevorschriften für Flugbesatzungen, die sich in Deutschland aufgehalten haben, zum Verhängnis. Der Carrier kündigte die drei Piloten. Hongkong schreibt seit einigen Tagen vor, dass Besatzungen der Frankfurt-Umläufe nach ihrer Rückkunft stolze 21 Tage in Quarantäne müssen. Cathay Pacific nutzte bis zuletzt ein Hotel in Mainz als Unterkunft. Mittlerweile hat man die Zusammenarbeit mit diesem beendet und bringt die Crews näher am Flughafen Frankfurt am Main unter. Cathay teilte mit, dass man die drei Flugzeugführer gekündigt habe, weil diese gegen die Verhaltensvorschriften für Crews im Ausland „schwerwiegend verstoßen“ hätten. Das Unternehmen nannte keine näheren Details. Allerdings wurden die drei Piloten in Hongkong positiv auf das Coronavirus getestet.

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Wegen Lockdown: Eurowings setzt Graz- und Linz-Flüge aus

Die Flughäfen Graz und Linz bekommen die Auswirkungen des neuerlichen Lockdowns in Österreich unmittelbar zu spüren: Eurowings setzt die Flugverbindungen nach Stuttgart (Graz) und Düsseldorf (Linz) ab Dienstag aus. Der vorläufig letzte Umlauf zwischen Linz und Düsseldorf wird am Montag durchgeführt. Selbiges gilt ab Graz für die Stuttgart-Strecke. Die Flugpausen sind deutlich länger geplant als die derzeit angekündigte Dauer des Lockdowns. Seitens Eurowings ist geplant, dass die beiden Routen am 10. Jänner 2022 reaktiviert werden sollen. Die tatsächliche Umsetzung dürfte aber in erster Linie von der Entwicklung der Nachfrage abhängen. Diese wird stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst.

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