November 23, 2021

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November 23, 2021

La Palma: Vulkan legt Flugverkehr lahm

Am Wochenende legte der Vulkan auf der Insel den Flugverkehr auf La Palma wieder lahm. Am Samstag konnten gut 20 Maschinen nicht von der Kanareninsel abheben. Die Betreibergesellschaft Aena teilte mit, dass Reinigungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Der Betrieb solle so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, wie es in der Tagesschau heißt. Der Vulkan liegt 15 Kilometer westlich des Flughafens. Er war am 19. September zum ersten Mal seit 50 Jahren ausgebrochen. Riesige Lavamengen flossen seitdem in Richtung Meer und zerstörten über 1000 Hektar Land und rund 2600 Gebäude. Etwa 7000 Menschen mussten wegen der Naturkatastrophe ihre Häuser verlassen. Die Behörden schätzten den vorläufigen Schaden am Freitag auf bis zu 700 Millionen Euro.

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Austrian Airlines hängt Klagenfurt erneut ab

Die Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Wien ist seitens Austrian Airlines mal wieder temporär eingestellt worden. Laut Flughafen Klagenfurt ist der neuerliche Lockdown in Österreich die Ursache dafür. Derzeit ist geplant, dass die Inlandsstrecke bis inklusive 15. Dezember 2021 pausieren soll. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung ist seitens Austrian Airlines für den 16. Dezember 2021 geplant. Die Eurowings Flüge von Klagenfurt nach Köln werden nach aktuellem Stand durchgehend angeboten. Die aktuellen Betriebszeiten des Airport Klagenfurt (06:00 – 23:30 Uhr Lokalzeit) werden auch während des Lockdowns beibehalten. Der Kärntner Flughafen ersucht betroffene Austrian-Airlines-Passagiere, dass diese sich mit dem Carrier in Verbindung setzen.

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Emirates: Testflüge mit 100 Prozent nachhaltigem Kerosin

Bis Ende 2022 soll eine Emirates Boeing 777-300ER mit GE90-Triebwerken einen Testflug mit 100 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuels – SAF) durchführen. Der Testflug soll zeigen, wie alternativer Treibstoff die CO2-Emissionen im Vergleich zu erdölbasierten Kraftstoffen senken kann, ohne dass es zu betrieblichen Problemen kommt. Eine internationale Arbeitsgruppe zur Entwicklung einheitlicher Industriestandards unter dem Vorsitz von GE Aviation setzt sich für die Einführung von einhundertprozentigem SAF-Kerosin ein – ohne Beimischung von herkömmlichen Kraftstoffen. Im Dezember 2020 erhielt Emirates seinen ersten A380 mit SAF-Antrieb. Anfang des Jahres tankte die Airline mit Unterstützung des Biokraftstoff-Incentiveprogramms von Swedavia 32 Tonnen SAF für seine Flüge ab Stockholm. Auch die Flüge von Oslo werden im Rahmen der SAF-Mandatspolitik der norwegischen Regierung mit SAF betrieben. Die Airline ist Mitglied der Clean Kies for Tomorrow-Koalition , die vom Weltwirtschaftsforum zur Etablierung von SAF ins Leben gerufen wurde. „Emirates möchte dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu minimieren. Wir haben bereits große Fortschritte bei der Treibstoffeffizienz und -einsparung sowie bei betrieblichen Änderungen in verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens gemacht. Unsere Vereinbarung mit GE Aviation wird den Fortschritt bei der gemeinsamen Verpflichtung der Branche zu Netto-Null-Emissionen unterstützen. Unsere Partnerschaft mit GE Aviation zur Vorbereitung des Testflugs ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Flügen, die zu 100 Prozent mit SAF betrieben werden“, so Adel Al Redha, Chief Operating Officer, Emirates Airline.

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Delta, Air France-KLM und Lufthansa: Wer bekommt ITA Airways?

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways ist auf der Suche nach einem Partner. Je finanzstärker, desto besser. Der einstige Alitalia-Partner Delta Air Lines kann sich laut lokalen Medienberichten nun vorstellen, dass man sich bei ITA Airways einkauft. Es steht durchaus einiges auf dem Spiel. Der Alitalia-Nachfolger ist nur für ein Jahr provisorisch Mitglied im Skyteam, das von Delta und Air France-KLM dominiert wird. Sollte sich Lufthansa an ITA Airways beteiligen, würde man auf einen Schlag den italienischen Markt in Richtung Star Alliance verlieren. Abgesehen von ein paar Verbindungen der anderen Skyteam-Mitglieder könnte man dann in Italien nicht mehr viel anbieten. In erster Linie geht es da um Feeder und Anschlussflüge. Bei Alitalia wollte sich in den letzten Jahren niemand freiwillig einkaufen. Selbst Etihad Airways hat irgendwann die Lust verloren, was auch zur neuerlichen Insolvenz von Alitalia führte. Bei der Neuaufstellung als ITA Airways ist der Schuldenhaufen in der alten Gesellschaft verlieben. Das Management geht aber davon aus, dass man ohne großen Partner nicht überlebensfähig ist. Zuletzt streute man Lufthansa Rosen. Air France-KLM und Delta wollen Allianz-Wechsel verhindern Allerdings haben auch Air France-KLM und Delta Air Lines ein großes Interesse daran einen möglichen Einstieg des Kranichs zu verhindern. ITA-Chef Alfredo Altavilla ist der Ansicht, dass man standalone nicht überlebensfähig ist. Offenbar gibt es aber deutlich mehr Interesse an einer Beteiligung oder gar einer möglichen Übernahme als ursprünglich angenommen. Lufthansa gilt als Wunschpartner von Altavilla, jedoch verhält man sich in Frankfurt am Main noch sehr zurückhaltend. Bis zuletzt schloss man eine Beteiligung an

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Fraport verkauft Mehrheit an der Sicherheitstochter

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG verkauft 26 Prozent seiner Tochtergesellschaft FraSec Luftsicherheit GmbH an den Mitbewerber Dr. Sasse AG. Die Transaktion soll gegen Ende dieses Jahres durchgeführt werden. Die Beteiligung von Fraport AG soll gegen Ende des kommenden Jahres auf 49 Prozent sinken, denn es ist bereits vereinbart, dass die Dr. Sasse AG dann weitere 25 Prozent kaufen wird. Dann wird der neue Partner die Mehrheit von 51 Prozent halten. Hinter dieser Veräußerung steckt eine ausgeklügelte Strategie des Fraport-Managements. Man übernimmt ab dem Jahr 2023 die Personenkontrollen in Eigenregie, aber unter Aufsicht der Behörden. Wenn man die Tätigkeit an einen Subunternehmer auslagern will, dann darf es sich aus rechtlichen Gründen um keine 100-prozentige Tochtergesellschaft handeln. Damit man dieses Problem „umgehen“ kann, holt sich die Fraport AG im Bereich der Sicherheit einen Partner ins Haus. Dieser übernimmt schrittweise die Mehrheit, so dass die FraSec Luftsicherheit GmbH die Kontrolltätigkeiten durchführen darf. Der Deal, von dem etwa 1.500 Beschäftigte betroffen sind, steht noch unter Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

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Hahn-Eigentümer HNA Airport Group GmbH ist pleite

Rund um die Pleite des Flughafens Frankfurt-Hahn ist es zu einer weiteren Insolvenz gekommen: Die HNA Airport Group GmbH musste den Weg zum Amtsgericht Bad Kreuznach antreten und wurde ebenfalls unter vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt. Das Gericht bestellte – ebenso wie in der Hahn-Pleite – den Frankfurter Juristen Jan Markus Plathner zum vorläufigen Masseverwalter.  Laut Mitteilung das Amtsgerichts Bad Kreuznach ist gegenständliche Gesellschaft jene, die 82,5 Prozent der Anteile am Flughafen Frankfurt-Hahn besitzt. Der Kollaps der chinesischen HNA Group zog auch den Hahn mit in den Strudel. In China wurde die Zerschlagung der Firmengruppe in vier Einzelkonzerne beschlossen. Diese sollen anschließend zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden. HNA war in den letzten Jahren auf Einkaufstour und häufte einen enormen Schuldenberg an.

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