November 24, 2021

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November 24, 2021

Egypt Air bittet um Gebote für neun Embraer 170

Der Mutterkonzern von Egypt Air hat die gesamte Embraer 170-Flotte zum Verkauf ausgeschrieben. Interessenten können bis inklusive 20. Dezember 2021 ihre Gebote abgeben. Die Regionaljets sind sowohl einzeln als auch im Paket erhältlich. Laut CH-Aviation.com sind nachstehende Flugzeuge käuflich zu haben: SU-GCT, SU-GCX, SU-GCY, SU-GDF, SU-GDG, SU-GDH, SU-GDI, SU-GDJ und SU-GDK. Die neun Embraer 170 sind seit längerer Zeit in Kairo bzw. Sharm el Sheik abgestellt. Zuletzt waren diese bei Egypt Air Express im Einsatz. Ursprünglich hatte man 12 Embraer 170. Allerdings handelt es sich bei den drei verbliebenen Exemplaren um Leasingflugzeuge, die zwischenzeitlich bei anderen Airlines untergekommen sind. Als Nachfolger für die E170-Flotte dient der Maschinentyp Airbus A220-300.

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USA: Airbahn übernimmt ersten Airbus A320

Unter dem Namen Airbahn will in den Vereinigten Staaten von Amerika eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Mit der N786PB wurde bereits dem ersten Airbus A320 die Livery des Startups verpasst. Noch hat man allerdings AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen. Eigenen Angaben nach befindet man sich in der finalen Phase und erwartet die Dokumente innerhalb der nächsten Wochen. Wann der Flugbetrieb aufgenommen werden soll ist noch offen. Generell ist auch die Firmenhomepage wenig auskunftsfreudig. Gegründet wurde Airbahn im Feber 2018 von Tariq M. Chaudhary. Der Manager ist auch Firmenchef der pakistanischen Airblue. Das Zertifizierungsverfahren zieht sich schon lange hin, denn im Oktober 2018 wurde der Antrag bei der U.S.-amerikanischen DoT eingebracht. Die Homebase soll in Long Beach oder auf dem Orange County Airport errichtet werden. Von dort aus will man diverse Ziele, auch im W-Pattern, anfliegen. Es ist vorgesehen, dass zwei Flugzeuge dry von Airblue geleast werden sollen.

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China will Preighter-Flüge verbieten

Die chinesische Regierung hat so ganz und gar keine Freude damit, dass seit dem Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Fluggesellschaften Passagierflugzeuge als Behelfsfrachter einsetzen. Die Zivilluftfahrtbehörde plant diese Praxis ab dem kommenden Jahr zu untersagen. Zahlreiche Airlines, darunter auch beispielsweise Austrian Airlines und Condor, haben zu Beginn der Corona-Pandemie Flugzeuge, mit denen eigentlich Passagiere befördert werden, durch das Entfernen der Sitze zu so genannten „Preightern“ verwandelt. Die Nachfrage war hoch und aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten gab es auch kaum eine andere Möglichkeit zumindest ein bisschen Geld verdienen zu können. Während Austrian Airlines zwischenzeitlich die betroffenen Maschinen wieder in den Passagierdienst gestellt hat, fliegen andere Anbieter immer noch mit Preightern. China ist das ein Dorn im Auge. Daher will man die Nutzung von Passagierflugzeugen als Frachter untersagen. Ginge es allein nach den Vorstellungen der chinesischen Zivilluftfahrtbehörde dann würde der Bann sofort greifen. Doch auch in der Volksrepublik China muss man erkennen, dass die vielen Waren, die in so ziemlich die gesamte Welt exportiert werden, ohne die Hilfe der Preighter schlichtweg liegen bleiben würden. Daher hat man sich nun zum Kompromiss durchgerungen, dass Behelfsfrachter noch während der laufenden Winterflugplanperiode 2021/22 eingesetzt werden dürfen. Danach soll aber Schluss sein, sofern sich die Regierung nicht zu einer neuerlichen Verlängerung durchringen kann.

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Toronto: Waltzing Matilda Aviation geht auf die Linie

Die Bedarfsfluggesellschaft Waltzing Matilda Aviation zieht es ins Liniengeschäft. Unter dem Namen Connect Airlines will der Businessjet-Operator mit einer DHC Dash 8-400 ab dem Toronto Billy Bishop Airport aktiv werden. Bislang ist Waltzing Matilda Aviation in der Business Aviation tätig. Das Unternehmen hält den Einstieg ins Liniengeschäft für den nächsten logischen Expansionsschritt. Hinsichtlich der geplanten Strecken gibt man sich noch bedeckt. Lediglich erklärt der Carrier, dass man Toronto mit „zahlreichen Geschäftszentren im Nordosten und Mittleren Westen der USA verbinden“ will. Als Fluggerät setzt man auf Turboprop-Flugzeuge, die auf dem innerstädtischen Toronto Billy Bishop Airport stationiert werden sollen. In erster Linie will man Geschäftsreisende ansprechen und daher die künftigen Destinationen zumindest im doppelten Tagesrand bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll in Kürze aufgenommen werden.

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Air Malta verabschiedet sich von A321XLR-Plänen

Mit dem Maschinentyp Airbus A321XLR wollte Air Malta neue Märkte erschließen und auf die Langstrecke gehen. Bestellt hat man bislang kein derartiges Flugzeug und das hat auch seinen guten Grund: Das Projekt wird nicht mehr weiterverfolgt. Im Gespräch mit CH-Aviation.com bestätigte Executive Chairman David Curmi, dass man sich auf das Kerngeschäft konzentrieren wird und die Langstreckenambitionen in der Schublade verschwunden sind. In weiterer Folge bedeutet das auch, dass der Maschinentyp Airbus A321XLR nicht zur Flotte von Air Malta stoßen wird. Ursprünglich war geplant, dass die Long Haul Operation von der Konzernschwester Malta MedAir im Rahmen eines Wetlease-Vertrags durchgeführt werden soll. Auch das wird nicht erfolgen, denn der kleinere der beiden Staatscarrier soll sich anders entwickeln als ursprünglich geplant. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften wurde bereits stark zurückgefahren und verblieben ist nur, dass der einzige MaltaMedAir-A320 über Air Malta geleast wird. Auch damit ist bald Schluss, denn die Maschine wird durch einen werksneuen Airbus A320neo ersetzt. Dieser wurde vor einigen Wochen direkt beim Hersteller bestellt. Das Geschäftsmodell von Malta MedAir basiert weiterhin auf Charter und Linienstrecken auf eigene Rechnung. Die vormaligen ACMI-Dienstleistungen für Air Malta werden nicht mehr erbracht. Das hindert jedoch die Regierung nicht daran regelmäßig Druck auf die Belegschaft des größeren der beiden Staatscarrier auszuüben und mit der Verlagerung von Strecken zu Malta MedAir zu drohen. Die kleine Airline gilt im direkten Vergleich mit Air Malta als kostengünstiger. Allerdings kritisieren lokale Gewerkschaften auch, dass die Beschäftigungsverhältnisse teilweise prekär sein sollen. So soll man beispielsweise auch Honorarpiloten einsetzen. Diesen

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