November 25, 2021

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November 25, 2021

Michael O’Leary zu Lockdowns: „Medien setzen Politik unter Druck“

Ryanair-Chef Michael O’Leary bereitet der neuerliche Lockdown in Österreich Sorgen, denn er befürchtet, denn dieser würde sich neuerlich nachteilig auf die Nachfrage auswirken. Auch kritisiert er, dass seitens der Medien in Sachen Corona zunehmender Druck auf die Politik aufgebaut werde. Im Rahmen einer Online-Konferenz der Eurocontrol sagte der Manager, dass die Erholung der europäischen Luftfahrt mit dem Lockdown in Österreich und dem Teil-Lockdown in den Niederlanden „gestört“ worden wäre. Besonders in Deutschland ortet er, dass potentielle Kunden nervös werden. Dies schwappt auf ganz Europa über: „Europa wird sehr nervös“. Die Weihnachtszeit gilt generell als besonders reisestark. Michael O’Leary ist besorgt, dass diese heuer besonders kompliziert werden oder gar ins Wasser fallen könnte, denn er befürchtet, dass schon sehr bald neue Reisebeschränkungen erlassen werden könnten. Diese Sorge tragen offenbar auch viele potentielle Urlauber bzw. Kunden von Fluggesellschaften, denn die Buchungszahlen haben in den letzten Tagen in vielen Märkten, besonders in Österreich, bei nahezu allen Anbietern einen Knick bekommen. Michael O’Leary glaubt aber auch, dass sich die Regierungen von Medienberichten unter Druck setzen lassen und in Panik geraten. Er appelliert, dass alle einen kühlen Kopf bewahren sollten und bedacht und zielorientiert vorgehen sollen. O’Leary sagte weiters, dass Covid-Impfungen sicheres Reisen ermöglichen würden. Gegen neuerliche harte Reise-Beschränkungen spricht sich der Ryanair-Chef wenig überraschend aus.

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Bulgarien-Einreise: Auch Geimpfte und Genesene brauchen negativen PCR-Befund

Bulgarien verlangt seit Anfang dieser Woche auf von Geimpften und Genesenen einen negativen PCR-Befund, der nicht älter als 72 Stunden, um ohne Quarantäne einreisen zu können. Personen mit EU-Staatsbürgerschaft oder bulgarischem Aufenthaltstitel können die Testung auch vor Ort binnen 24 Stunden nachholen. Entscheidet man sich für die Testung in Bulgarien muss man aber bedenken, dass man zunächst eine zehntägige Quarantäne antritt, die mit dem Vorliegen eines negativen Befunds sofort beendet wird. Bringt man ein negatives Ergebnis aus dem Ausland mit, so wird keine Absonderung verhängt. Zu beachten ist, dass Bulgarien nun explizit auch von Geimpften und Genesenen die Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein darf. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren, die keinerlei Nachweise benötigen. Lastwagen- und Busfahrer haben ebenfalls Erleichterungen. Bulgarien ist einer der ersten EU-Staaten, der Geimpften und Genesenen die Einreise nicht mehr erleichtert, sondern auf einen zusätzlichen PCR-Test pocht. Bislang praktiziert lediglich Malta besonders strenge Einreiseregeln, denn – abgesehen von der Dark Red Zone – lässt man ausschließlich vollständig Geimpfte ohne Quarantäne einreisen. Kann dies nicht erfüllt werden oder kommt man aus einem Land, das dunkelrot gelistet ist, so ist eine kostenpflichtige Hotelquarantäne anzutreten.

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Cargo: MNG Airlines fliegt von Köln nach New York

Die türkische Frachtfluggesellschaft MNG Airlines fliegt ab sofort dreimal wöchentlich von Köln/Bonn aus nach New York-JFK. Zum Einsatz kommen im Regelfall Maschinen des Typs Airbus A330-300P2F. Es handelt sich um einen Zwischenstopp auf der bestehenden Cargo-Route von Istanbul in die USA. Die Flotte von MNG Airlines besteht aus insgesamt neun Maschinen. Dabei handelt es sich um sieben Airbus A300-600RF, einen A330-200F und einen A300-300P2F. Im August 2022 soll eine zweite Einheit des zuletzt genannten Flugzeugtyps eingeflottet werden. Derzeit fliegt der Carrier sechsmal wöchentlich zwischen Istanbul und New York-JFK. Auf drei Umläufen wird nun ein Zwischenstopp auf dem deutschen Flughafen Köln/Bonn eingelegt. „Wir freuen uns sehr, unser Flugprogramm in Europa zu verstärken und auf New York JFK auszudehnen. Wir haben hohe Erwartungen an die Zukunft von MNG Airlines mit dieser neuen A330-300 P2F“, erklärt Firmenchef Sedat Ozkazanc. Kölns Flughafendirektor Johan Vanneste fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass unser langjähriger Frachtairline-Partner MNG Airlines seine Präsenz auf der CGN deutlich ausbaut. Vor allem die deutschen und BeNeLux-Exporteure werden von den neuen JFK-Flügen profitieren.“

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