Dezember 9, 2021

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Dezember 9, 2021

November 2021: BER meldet 1,22 Millionen Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im November 2021 rund 1,22 Millionen Passagiere ab. Damit lag man um rund 50.000 Reisende unter dem Wert von Oktober 2021. Im November des Vorjahres 2020 wurden 213.00 Passagiere am BER abgefertigt. Insgesamt nutzten in 2021 bis einschließlich November 8,9 Millionen Fluggäste den BER. Im vergangenen Monat wurden zudem 12.300 Flugbewegungen registriert und damit 2.400 weniger als im Oktober 2021. Im November 2020 starteten und landeten rund 4.700 Flugzeuge am BER. Bei der Luftfracht wurden im November 2021 rund 3.000 Tonnen Güter umgeschlagen. Das sind nur 150 Tonnen weniger als im November 2019. Damit hat die Luftfracht fast das Niveau aus dem Vorkrisenjahr erreicht. „Wir sind mit der Entwicklung des Reiseverkehrs im vergangenen Monat zufrieden. Ein drastischer Rückgang der Passagierzahlen ist nach dem Ende der Herbstferien glücklicherweise ausgeblieben. Die jahresbedingten Schwankungen bewegen sich aber auf einem niedrigen Niveau. Mit Blick auf den Weihnachtsverkehr wollen wir unseren Fluggästen ein bestmögliches Flughafenerlebnis als Start in die Weihnachtstage bieten. Daher haben wir die Abstimmungen mit unseren Prozesspartnern nochmal intensiviert“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Stuttgart: Ulrich Heppe wird neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen bekommt mit Ulrich Heppe per 1. April 2022 einen neuen Geschäftsführer. Dieser folgt auf Arina Freitag, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt und eine neue Herausforderung in der Energie-Branche antreten wird. Der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH gab grünes Licht für die Bestellung von Ulrich Heppe. Er wird für den Bereich Aviation und damit für Verkehr, Controlling und Finanzen des Landesflughafens zuständig sein. Heppe wird seine Tätigkeit am Flughafen Stuttgart zum 01.04.2022 aufnehmen. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ulrich Heppe einen national und international erfahrenen sowie ambitionierten Flughafenmanager gewinnen konnten. Er verfügt über breite Expertise in Aviation und im Flughafenbereich, darüber hinaus auch im Finanzsektor. Von dieser Erfahrung wird der Flughafen Stuttgart bei der weiteren Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie und Entwicklung seiner Zukunftsfähigkeit profitieren“, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). Für den Bereich Non-Aviation, der Immobilien und Verkehrsinfrastruktur, die Entwicklung der Airport City sowie Personalwesen umfasst, ist weiterhin Geschäftsführer Walter Schoefer zuständig, der weiterhin als Sprecher der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor fungiert.

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Volotea geht die Luft aus: Staatshilfe beantragt

Bislang ist der spanische Billigflieger Volotea ohne Staatshilfe durch die Coronakrise gekommen. Das ändert sich nun, denn beim Staatsfonds Sepi wurde ein garantiertes Darlehen in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Der Lowcoster veröffentlichte für das Jahr 2020 Auslastungszahlen, die angesichts der Werte nahezu aller anderen europäischen Airlines wie im Bilderbuch gewirkt haben. Die Korrektheit der damals veröffentlichten Zahlen lässt sich aber weder überprüfen noch widerlegen. Finanziell scheint es bei Volotea genau so gut oder schlecht wie bei den Konkurrenten gelaufen zu sein. Das Unternehmen flog im Vorjahr einen heftigen Verlust ein und rechnet damit, dass man heuer auch mit roten Zahlen abschließen wird. Langsam, aber sicher scheinen die Rücklagen aufgebraucht zu sein, denn beim von der spanischen Regierung für Corona-Hilfen eingerichteten Fonds Sepi hat man einen garantierten Kredit in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Ob diese Unterstützung bewilligt wird oder nicht, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Im Gegensatz zu anderen Staaten haben in Spanien nicht nur die größten Anbieter, sondern auch kleinere wie Plus Ultra Mittel aus dem Sepi-Fonds erhalten.

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Dubai Air Show beflügelte Airbus-Neubestellungen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Zuge der Dubai Air Show zahlreiche Maschinen verkaufen. Im November zog man insgesamt 318 Neubestellungen an Land. Die größte Order mit 255 Einheiten der A321neo-Reihe entfällt auf Indigo Partners. Auf den ersten Blick war der November 2021 für Airbus durchaus erfolgreich. Allerdings musste man auch einige Orders aus den Büchern nehmen. Die A320neo-Reihe war dabei mit 52 Maschinen betroffen. Auch wurden 13 A321neo abbestellt. Nebst der Großbestellung von Indigo Partners galt für Airbus auch der Umstand, dass sich ITA Airways zu einer größeren Bestellung entschlossen hat, als wichtiger Meilenstein. Der Carrier entschied sich auch für den A220 und damit gegen das Konkurrenzmodell Embraer E2. Bis zuletzt versuchten die Brasilianer dieses Muster schmackhaft zu machen, denn der Vorgänger Alitalia war ein langjähriger Embraer-Kunde.

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Cancun: Strandurlaub unter militärischer Aufsicht

Wer schon immer seinen Urlaub am Stand unter Aufsicht bewaffneter Soldaten verbringen wollte, kann derzeit im mexikanischen Cancun voll auf seine Kosten kommen. In den letzten Wochen ist die drogenbedingte Gewalt in dieser Region eskaliert und nun setzt die Regierung das Militär ein. Seit 1. Dezember 2021 sind in Cancun rund 1.500 Soldaten im Einsatz, die auch die Strände engmaschig überwachen. Zum Teil sind diese schwer bewaffnet und führen auch Diensthunde mit. Diese Maßnahme soll die Drogenbanden abschrecken, aber auch die Touristen schützen. Es kam in den letzten Wochen gleich zu mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Drogen-Clans. Dabei sollen auch unbeteiligte Personen zu Schaden gekommen sein. Die Regierung hat nach zwei tödlichen Schießereien, die auf offener Straße stattgefunden haben, die Sicherheitsbedenken, die immer akuter aufkommen, mit einer Machtdemonstration des Militärs wegzuwischen. Austrian Airlines hat erst kürzlich verkündet, dass die Flugverbindungen in diese mexikanische Stadt aufgrund hoher Nachfrage aufgestockt werden sollen. Es bleibt abzuwarten wie der Markt auf die jüngsten Vorkommnisse in Cancun reagiert. Dem Vernehmen nach prüfen einige Regierungen partielle Reisewarnungen. In Österreich ist diesbezüglich noch nichts bekannt, was jedoch insofern auch nicht verwunderlich ist, da die Corona-Lage in Mexiko als stabil gilt.

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Ryanair wünscht Eurowings in Wien „Auf Wiedersehen“

Die Ryanair Group poltert in Wien erneut gegen den Mitbewerber Austrian Airlines und wünscht nun auch deren Schwestergesellschaft Eurowings „Auf Wiedersehen“. Man wirft den beiden Lufthansa-Töchtern ohne Nennung näherer Quellen vor, dass diese „tausende Arbeitsplätze abbauen“ würden. Gleichzeitig behauptet der irische Lowcoster, dass man in Wien „über 200 neue, gut bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure hier in Wien“ schaffen würde. Grund hierfür soll die Stationierung von fünf zusätzlichen Maschinen sein. Bislang hat sich die Ryanair Group jedoch nicht dazu geäußert, ob diese von Lauda Europe, Buzz, Malta Air oder Ryanair DAC betrieben werden sollen. Derzeit unterhalten die polnische Buzz und die maltesische Lauda Europe Bases in Wien. Jene der Ryanair DAC wurde im Herbst des Vorjahres geschlossen und durch eine von Buzz ersetzt. Lauda Europe setzt für Ryanair den Maschinentyp Airbus A320 ein. Die polnische Konzernschwester fliegt mit Boeing 737-800, die die Farben des Auftraggebers tragen. Andreas Gruber, Ryanair, wird in der Medienmitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Die Ankündigung des Rückzugs von Eurowings aus Wien in dieser Woche, eine Woche nach der Entscheidung der AUA, über 500 Flüge im Dezember zu streichen, zeigt, dass Wien und der österreichische Tourismus sich nicht auf die stark staatlich geförderte Lufthansa Group oder ihre Tochtergesellschaften verlassen können. Obwohl die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften AUA und Eurowings rund 600 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen vom hart arbeitenden österreichischen Steuerzahler erhalten haben, streichen sie weiterhin Strecken und Kapazitäten, reduzieren den Verkehr und bauen Arbeitsplätze ab. Während die staatlich subventionierte Lufthansa in Wien kürzt,

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Malta Air stationiert zwei Boeing 737-800 in Nürnberg

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 zwei Boeing 737-800 auf dem Flughafen Nürnberg stationieren. Gleichzeitig sollen ab dem bayerischen Airport 13 neue Strecken aufgenommen werden. Nürnbergs Flughafenchef Michael Hupe bezeichnet die Entscheidung des Lowcost-Konzerns als „Meilenstein auf dem Weg zur Rückkehr auf unseren Erfolgskurs“. Derzeit plant die Ryanair Group insgesamt 27 Ziele ab Nürnberg anzubieten. Überwiegend erfolgt die operative Durchführung durch Malta Air. Von Palma de Mallorca und Zadar aus kommen auch Airbus A320 der Konzernschwester Lauda Europe zum Einsatz. Die Budapest-Strecke wird von der polnischen Buzz bedient. „Die Eröffnung unserer neuen Basis in Nürnberg generiert 13 neue Flugverbindungen – insgesamt 27 – und sorgt für eine bessere Anbindung, die den Tourismus und das Wachstum in der Region fördern und ihr hilft, sich von der Pandemie zu erholen. Diese Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar wird nicht nur die Wirtschaft durch die Förderung des Tourismus ankurbeln, sondern auch mehr als 60 direkte Arbeitsplätze und fast 1.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Ein effizienter Betrieb und wettbewerbsfähige Flughafenentgelte bilden die Grundlage, auf der Ryanair ein langfristiges Verkehrswachstum und eine bessere Anbindung erreichen kann. Wir haben eng mit unseren Partnern am Flughafen Nürnberg zusammengearbeitet, um dieses Wachstum zu sichern und die Dienstleistungen für diejenigen zu verbessern, die in der Region leben, arbeiten oder sie besuchen möchten“, erklärt Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Die Ryanair-Sommerstrecken auf einen Blick: Banja Luka neu Sofia neu Tallinn neu Chania (Kreta) neu Korfu Thessaloniki London Dublin neu Bari Bologna Cagliari (Sardinien) neu Neapel Palermo Venedig neu

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DFS: USA-Öffnung konnte Abwärtstrend nicht aufhalten

Im November 2021 gab es laut Deutscher Flugsicherung insgesamt 174.673 Flüge in Deutschland. Gegenüber Oktober 2021 bedeutet dies einen Rückgang um rund 33.000 Flugbewegungen. Der jüngste Aufwärtstrend konnte damit nicht gehalten werden. Am Dämpfer, den die Branche im November 2021 erlitten hat, konnte auch die hohe Nachfrage nach Flügen in die Vereinigten Staaten von Amerika nichts ändern. Einige Carrier berichten, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke signifikante Rückgänge gibt. Beispielsweise hat Eurowings bereits mit dem Zusammenstreichen des Flugplans begonnen. Die Deutsche Flugsicherung teilte mit, dass der Flugverkehr in den Sommer- und Herbstmonaten bis inklusive Oktober 2021 monatliche Steigerungen verzeichnen konnte. Seit November 2021 zeigt der Trend wieder in die andere Richtung. Grundsätzlich gilt der Winter in Europa aus Sicht der Airlines schon immer als kompliziert, jedoch haben sich Airports und Fluggesellschaften von der Öffnung der Vereinigten Staaten deutlich mehr erwartet.

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Deutsche Bahn tritt mit ICE-Sprintern gegen Airlines an

Die Deutsche Bahn hebt mit Fahrplanwechsel zum 12. Dezember 2021 die Preise im Schnitt um 1,9 Prozent an. Der Verkauf von Fahrscheinen durch die Schaffner wird eingestellt. Künftig können Tickets innerhalb von maximal zehn Minuten nach dem Einsteigen online oder über die App gekauft werden. Gestärkt werden unter anderem die ICE-Sprinter-Verbindungen. Mit diesen will man sich gezielt gegen Inlandsflüge positionieren. Aufstockungen gibt es auf den Strecken Berlin-Köln, Düsseldorf-Köln-München, Hamburg-Flughafen Frankfurt und Berlin-München. Teilweise verkehren die zusätzlichen Züge ohne Zwischenhalt. Mit Unterstützung aus Österreich wird es wieder einen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben. Weiters führen die ÖBB eine Nightjet-Verbindung zwischen Zürich über Köln nach Amsterdam an. Der private Eisenbahnbetreiber Flixtrain verkehr künftig auch zwischen Frankfurt am Main und Köln.

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American Airlines: Doug Parker tritt ab

Beim Oneworld-Mitglied American Airlines kommt es Ende März 2022 zu einem Führungswechsel. Der langjährige Firmenchef Doug Parker tritt in Richtung Pension ab. Nachfolger wird Robert Isom, der bereits jetzt als Nummer Zwei des Carriers gilt. Dennoch wird Parker weiterhin für American Airlines tätig sein, denn er übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Der Manager ist seit dem Jahr 2001 durchgehend an der Spitze von Fluggesellschaften und konnte seine Position auch im Zuge zahlreicher Fusionen behaupten. Er leitete seit September 2001 America West Airlines und wurde nach der Fusion Chef von US Airways. Nachdem diese im Jahr 2013 mit American Airlines zusammengeschlossen wurde, übernahm Doug Parker die Führung des Konzerns.

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