Dezember 10, 2021

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Dezember 10, 2021

Lufthansa kündigt erneut virtuelle Hauptversammlung an

Die börsennotierte Lufthansa AG wird am 10. Mai 2022 die nächste Hauptversammlung der Aktionäre abhalten. Diese wird aufgrund der Corona-Pandemie erneut nicht im klassischen Format, sondern digital stattfinden. Das Unternehmen teilte mit, dass die Entscheidung die Generalversammlung erneut virtuell durchzuführen dem Infektionsschutz Rechnung tragen würde. Die 69. Hauptversammlung wird am 10. Mai 2022 stattfinden und wird unter anderem auf der Konzernhomepage übertragen. Aktionäre, die an den Vorstand oder Aufsichtsrat Fragen stellen wollen, müssen diese vorab einreichen. Darüber hinaus prüft das Unternehmen weitere Möglichkeiten der Aktionärsbeteiligung im virtuellen Format.

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Olympic Air hat erste ATR72-600 übernommen

Die Aegean-Regionaltochter Olympic Air hat am 1. Dezember 2021 mit der SX-OBJ die erste ATR72-600 übernommen. Das Gebrauchtflugzeug ist 5,6 Jahre alt und war vormals bei der mittlerweile nicht mehr existierenden Stobart Air im Einsatz. Olympic Air wird sich mittelfristig vom Konkurrenzmodell DHC Dash 8-400 trennen. Als Ersatz dienen die von Muttergesellschaft Aegean angeschafften ATR72-600. Laut CH-Aviation.com wird der Neuzugang von Gecas geleast. Die einst stolze Olympic Airways, später Olympic Airlines ist schon lange nicht mehr existent. Die ehemalige Firmenzentrale auf dem alten Flughafen Athens ist ein Lostplace. Der damals gegründete Nachfolger Olympic Air schrumpfte zu einer Regionalfluggesellschaft zusammen. Eigentümer Aegean hat hier die Turboprop-Operation angesiedelt.

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Erster A320-Umbaufrachter in der Luft

Der Maschinentyp Boeing 737 findet schon seit vielen Jahren auch als Frachter Verwendung. Bislang drang das Konkurrenzmodell Airbus A320 in dieses Segment noch nicht vor. Das änderte sich am Dienstag, denn die erste konvertierte Maschine hob in Singapur ab. Es handelt sich um ein ehemaliges Passagierflugzeug, das in eine Cargomaschine umgebaut wurde. Dieses trägt die MSN 273. Die Wiederinbetriebnahme als Frachter soll 2022 beginnen. Vaayu gab im vergangenen Monat bekannt, dass es fünf A320P2F von STEAR leasen wird. Mit einer Ladekapazität von 10 ULD-Containern + einer Palettenposition auf dem Hauptdeck und sieben ULD-Containern auf dem Unterdeck bietet die A320P2F deutlich mehr Nutzlast und containerisiertes Volumen als ihr nächster Konkurrent und hat den niedrigsten Treibstoffverbrauch in ihrer Klasse. Diese Frachterlösung bietet 21 Tonnen Nutzlast über 1.800 nm und bis zu 2.560 nm bei 17 Tonnen und ist damit das ideale Narrowbody-Frachtflugzeug in allen etablierten Stückgut- und Expressmärkten. Die Betreiber werden auch von der Fly-by-Wire-Cockpit-Gemeinsamkeit der A320/321P2F mit der A330-Großraumflugzeugfamilie von Passagier- und Frachtflugzeugen profitieren.

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Tuifly startet Verkauf von Wintertickets für 2022/23

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly hat bereits mit dem Verkauf von Flugtickets für die Winterperiode 2022/23 begonnen. Die Boeing-737-Jets sollen auf fünf Airports stationiert werden, so das Unternehmen. „Vor Corona“ war es keine Seltenheit, dass Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen mitunter auch weit über ein Jahr im Voraus buchbar gemacht haben. Mittlerweile ist das aber eher die Ausnahme geworden, denn selbst große Billigflieger planen eher auf Sicht. Selbstverständlich gibt es auch das genaue Gegenteil und zwar Carrier, die Tickets verkaufen, die dann storniert werden, weil die (Wieder-)Aufnahme der Route immer wieder verschoben wird. Tuifly jedenfalls setzt im Winterflugplan 2022/23 mit den Kanaren und Ägypten zwei Schwerpunkte. Ab fünf Airports will man insgesamt 14 Ferienziele anbieten. Da jedoch noch viel Zeit bis zur nächsten Winterperiode vergehen wird, ist damit zu rechnen, dass die Tui-Tochter noch nachlegen wird. „Wir erwarten, dass sich das Reisegeschehen im kommenden Jahr weiter normalisieren wird und veröffentlichen daher als erster Ferienflieger unseren Winterflugplan, sodass unsere Gäste frühzeitig ihren Urlaub rund um die begehrten Weihnachtsferien planen können. Mehr als die Hälfte der Flüge werden auch dann wieder Kurs auf die Kanarischen Inseln nehmen, die nicht nur wegen ihres milden Klimas sehr gefragt sind, sondern in der Pandemie auch als zuverlässige Destination mit bewährten Coronaschutzmaßnahmen punkten konnten“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der Tuifly GmbH. Auch im kommenden Winter machen die zahlreichen Traumstände Fuerteventura zur Top-Destination im Flugplan mit 22 wöchentlichen Abflügen von Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München. Doch neben den Kanaren stehen unter anderem auch Hurghada, die Kapverdischen Inseln und Madeira

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Hahn machte auch im Boom-Jahr 2019 Verluste

Der hauptsächlich von Billigfliegern genutzte Flughafen Frankfurt-Hahn konnte nicht vom Boom-Jahr 2019 profitieren. Der Airport erwirtschaftete einen Verlust in der Höhe von 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr, also dem Corona-Jahr I, machte man 13,3 Millionen Euro Miese. Der Regionalflughafen ist im Zuge des finanziellen Zusammenbruchs der chinesischen HNA Group mit in den Strudel gerissen worden und musste selbst Insolvenz anmelden. Der Masseverwalter ist derzeit auf der Suche nach potentiellen Käufern. Laut Mitteilung des Juristen kann der Geschäfts- und Flugbetrieb auch im Jänner 2022 fortgeführt werden. Was danach kommt ist noch offen. Eigenen Angaben nach haben sich beim Insolvenzverwalter bereites erste Interessenten gemeldet. Der Verkauf ist international ausgeschrieben.

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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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