Januar 27, 2022

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Januar 27, 2022

Budapest erzielte im Vorjahr neuen Cargo-Rekord

Der ungarische Flughafen Budapest konnte im Vorjahr einen Allzeitrekord im Bereich der Luftfracht erzielen. Insgesamt wurden 183.362 Tonnen umgeschlagen. Das waren um 36 Prozent mehr als im Vorjahr, das in diesem Segment ebenfalls stark war. 4.622.882 Passagiere nutzten Ungarns größten Flughafen. Im direkten Vergleich mit 2020 ist dies zwar ein Plus von 20 Prozent, jedoch lag man deutlich unter der Leistung, die man vor der Corona-Pandemie erzielen konnte. 2021 war das frachtstärkste Jahr aller Zeiten: Budapest hat die Schwelle von 180.000 Tonnen überschritten. Unter den großen Frachtflughäfen in Mittel- und Osteuropa verzeichnete Budapest im Vergleich zu 2019 den größten Anstieg (+35,3 %) des Frachtaufkommens und konkurriert in Bezug auf die Frachtabfertigung immer enger mit den anderen führenden Flughäfen der Region, Wien und München.

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Leipzig: Condor kündigt Athen-Flüge an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor kündigt die Aufnahme einer Verbindung zwischen Leipzig/Halle und Athen an. Diese soll ab dem 18. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Airbus A321 bedient werden. „Wir freuen uns, dass wir mit Athen ein neues Ziel für unsere Kunden ab Leipzig anbieten können. Mit der neuen Verbindung und der Aufstockung unserer Flugkapazitäten insgesamt, bieten wir unseren Gästen für den Sommer ein vielfältiges Flugprogramm – und bauen unsere enge Partnerschaft mit dem Flughafen Leipzig/Halle weiter aus“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup. Mit bis zu 41 wöchentlichen Abflügen zu 12 Zielen ist Condor laut Airport die Nummer eins unter den Ferienfluggesellschaften am Flughafen Leipzig/Halle. Neben dem neuen Ziel Athen werden auch die Urlaubsregionen Antalya, Fuerteventura, Teneriffa, Las Palmas, Funchal, Heraklion, Hurghada, Korfu, Kos, Rhodos und Mallorca angeflogen. „Dass Condor als unser wichtigster Partner im touristischen Verkehr weiter am Standort Leipzig/Halle wächst und sein Angebot ausbaut, freut uns sehr“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Mit Athen kommt nicht nur eine spannende Metropole für Städtetrips ins Angebot, sondern auch attraktive Umsteigemöglichkeiten zu vielen griechischen Inseln.“

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Österreichs Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau von 1970 gefallen

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe konnten sich im Vorjahr nicht von den Auswirkungen der Coronapandemie erholen und verzeichneten sogar gegenüber 2020 ein deutliches Minus bei den Nächtigungszahlen. Laut am Mittwoch von der Statistik Austria veröffentlichter Zahlen gab es im Vorjahr 79,57 Millionen Übernachtungen. Im ersten Coronajahr hatten die österreichischen Betriebe noch 97,87 Millionen Nächtigungen. Vor der Pandemie waren es 152 Millionen Übernachtungen. Damit fiel die Hotellerie im Vorjahr auf das Niveau des Jahres 1970 zurück. „Dass die Nächtigungen 2021 selbst im Vergleich zum Schreckensjahr 2020 weiter gesunken sind, zeigt klar, dass wir mehr denn je zielgerichtet Unterstützung benötigen“, kommentiert Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich. „Diese dramatischen Rückgänge, die auf die lang andauernden Betriebsschließungen von Jänner bis Mai 2021 sowie November 2021 zurückzuführen sind, zeigen deutlich, dass auch nach Beendigung von Lockdowns große Verunsicherung und ein extrem zurückhaltendes Buchungsverhalten herrschen.“ Während im ersten Jahr der Corona-Pandemie (2020) der Umsatz der Gesamtwirtschaft in Österreich um 6,4 Prozent auf 781 Mrd. Euro sank, hatte der Tourismus mit einem Minus von 34,9 Prozent auf 19,3 Mrd. Euro eine deutlich schlechtere Entwicklung zu verkraften. Ein Ende des Abwärtstrends ist leider nicht in Sicht. Denn gemäß den aktuellen Umsatzsteuervoranmeldungen der Bereiche Beherbergung und Gastronomie verbuchen beiden Sparten zusammen von Jänner bis Oktober 2021 ein Minus von 37,2 Prozent, 2020 waren es -27,1 Prozent.

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Lagos: Dieb klaut Flight Management System aus Arik-Air-B737

Kann man auf einem Flughafen unbemerkt in eine Boeing 737 gelangen und dort im Cockpit etwas ausbauen und unbemerkt das Areal wieder verlassen? Nicht so ganz, aber auf dem Flughafen Lagos versuchte ein Dieb genau das. Betroffen ist eine Boeing 737 von Arik Air. Diese befand sich abgestellt in Lagos. Ein mutmaßlicher Dieb baute aus der EI-ULN das Flight Management System aus. Lokalen Medienberichten nach sollen im Cockpit auch andere Systeme bzw. Teile entwendet worden sein. Ganz unbemerkt blieb der mutmaßliche Dieb aber nicht, denn er wurde von Sicherheitsbeamten und Zöllnern erwischt. Diesen soll er jedoch heftig gedroht haben. Für den Ausbau derartiger Systeme sind umfangreiche technische Kenntnisse notwendig. Es ist völlig unklar was der Eindringling eigentlich mit diesen will, denn auch der Verkauf auf dem Schwarzmarkt ist nahezu unmöglich, da drin der Luftfahrt aus Sicherheitsgründen die Herkunft genau nachgewiesen und dokumentiert werden muss.

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Slowakei genehmigt fliegendes Auto

Fliegende Autos sind etwas, das man durchaus von Science-Fiction-Filmen her kennt. In der Slowakei gibt es nun ein solches Fahrzeug. Dieses trägt die Luftfahrt-Registrierung OM-KLZ und wurde von der Zivilluftfahrtbehörde offiziell zugelassen. Hergestellt wurde das „AirCar“ von der in Nitra ansässigen Klein Vision. Im Juni 2021 kam das fliegende Fahrzeug erstmals zu Testzwecken in Richtung Bratislava zum Einsatz. Die slowakische Luftfahrtbehörde erteilte dem Fahrzeug, das stark an Science-Fiction-Filme erinnert, nun die offizielle Zulassung. Um diese erlangen zu können mussten rund 70 Flugstunden sowie 200 Starts und Landungen absolviert werden. Das „AirCar“ soll sich im Straßenverkehr wie ein „normales“ Auto verhalten und innerhalb von drei Minuten zu einem Flugzeug „verwandelt“ werden können. Mit diesem Konzept sorgte man bereits auf zahlreichen Messen für Aufsehen. Man hofft, dass man kommerziell zwischen Paris und London fliegen wird. Um dieses Fahrzeug steuern zu dürfen benötigt man auf dem Boden einen Führerschein und in der Luft eine Pilotenlizenz.

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IATA: 58,4 Prozent weniger Passagiere als in 2019

Aktuelle Zahlen des Weltluftfahrtverbands IATA zeigen, dass sich die Flugbranche im Vorjahr leicht erholen konnte. Nimmt man aber das Vorkrisenjahr als Vergleichsgrundlage, so lagen die Fluggesellschaften deutlich darunter. Gegenüber 2020 hatten die Carrier deutlich mehr Passagiere, jedoch lag das Aufkommen im Vorjahr um etwa 58,4 Prozent unter der Leistung, die man im Jahr 2019 erzielt hatte. Zum Vergleich: Im Jahr 2020 lag das Minus bei 65,8 Prozent, so die IATA. Domestic-Strecken haben laut dem Weltluftfahrtverband besser performed als internationale Flüge. Der Rückgang gegenüber 2019 lag bei Inlandsverbindungen bei 28,2 Prozent. Grenzüberschreitend hatte man ein Minus von 75,5 Prozent. Heruntergebrochen auf europäische Carrier: Diese hatten im Vorjahr um 67,6 Prozent weniger Reisende als vor der Corona-Pandemie. Laut IATA wurde die Kapazität ebenfalls heruntergefahren. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 waren um 65,3 Prozent weniger Sitze im Verkauf. Dies führte aber nicht zu einer Optimierung der Auslastung, denn diese sank im Vergleich mit dem Vorkrisenniveau um 24 Prozentpunkte auf 58 Prozent.

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Hawaiian Airlines bekommt B787-9 nicht vor 2023

Die U.S.-amerikanische Hawaiian Airlines rechnet damit, dass man die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 787-9 erst im ersten Halbjahr 2023 übernehmen wird. Die Einflottung war eigentlich für das laufende Jahr vorgesehen. Gleichzeitig musste das Unternehmen bekanntgeben, dass man im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 144,7 Millionen U.S.-Dollar eingeflogen hat. Der Umsatz lag bei rund 1,6 Milliarden U.S.-Dollar, jedoch standen diesem Kosten von 1,7 Milliarden U.S.-Dollar gegenüber. Im Jahr 2020 verzeichnete der Carrier einen Fehlbetrag von 511 Millionen U.S.-Dollar. „Unsere beiden 787, die 2022 ausgeliefert werden sollten, verzögern sich und wir erwarten nun, sie frühestens in der ersten Hälfte des Jahres 2023 zu erhalten. Die Kapazität dieser Flugzeuge wurde von unserer Kapazitätserwartung für das Gesamtjahr gestrichen“, so Firmenchef Peter Ingram im Zuge der Präsentation der Geschäftszahlen.

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