Februar 9, 2022

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Februar 9, 2022

Air Montenegro kündigt Zürich und Prag an

Die Fluggesellschaft Air Montenegro kündigt für den Sommerflugplan 2022 die Aufnahme von zwei neuen Strecken an. Dabei handelt es sich um Podgorica-Zürich und Tivat-Prag. Die schweizerische Handelsmetropole soll ab dem 8. April 2022 dreimal wöchentlich angesteuert werden. Zwischen 14. Juni 2022 und 8. Oktober 2022 will Air Montenegro saisonal zwischen Tivat und Prag fliegen. Kürzlich wurden neue Verbindungen in Richtung Frankreich angekündigt. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass auf den Bestandsstrecken nach Istanbul, Banja Luka, Ljubljana und Belgrad die Frequenzen erhöht werden sollen. Das Ausmaß der Aufstockungen ist je nach Destination unterschiedlich stark ausgeprägt.

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Mit A321LR: SAS kündigt Toronto ab Kopenhagen und Stockholm an

Die Fluggesellschaft SAS nimmt im Juni 2022 Nonstop-Verbindungen mit Airbus A321LR von Kopenhagen und Stockholm nach Toronto auf. An Bord bietet man drei Beförderungsklassen an. Von Stockholm-Arlanda aus will SAS ab Juni 2022 viermal wöchentlich die kanadische Destination Toronto ansteuern. Ab Kopenhagen will der Carrier drei Umläufe pro Woche anbieten. Zum Einsatz kommen Airbus A321LR, die wie folgt bestuhlt sind: 22 Plätze in SAS Business, 12 Plätze in SAS Plus (Premium Economy) und 123 Plätze in SAS Go (Economy). In der kommenden Sommersaison fliegt SAS insgesamt sieben Ziele in den USA und Kanada an: Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco, Washington DC und Toronto. „Wir freuen uns, Direktflüge von Skandinavien nach Toronto ankündigen zu können und damit den nächsten Schritt zur Stärkung unseres Nordamerika-Netzwerks zu tun. Die neuen Strecken von SAS machen das Reisen zwischen Skandinavien und Kanada für unsere Reisenden einfach und bequem. Die Flüge starten mittags von Skandinavien und nachmittags von Toronto, was an beiden Enden gute Verbindungen zu anderen Zielen ermöglicht, sagt Karl Sandlund, EVP Commercial, SAS.

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Istanbul: Turkish Cargo ist zum neuen Airport umgezogen

Mit der Eröffnung des neuen Flughafens Istanbul wurde der Atatürk-Airport für Passagierflüge geschlossen. Für Cargo ist der „alte Flughafen“ weiterhin offen. Nun zieht Turkish Airlines um und damit endet eine Ära. Die Frachtabteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei nutzt künftig den neuen Flughafen Istanbul. Atatürk verblieb auch nach der Eröffnung des „New Airport“ für das Segment Cargo wichtig, denn beispielsweise Turkish Cargo, MNG Airlines und ULS Airlines blieben. Die Frachtoperation wurde nun ebenfalls umgezogen, so dass Atatürk nur noch für Privatflugzeuge, Regierungs- und Ambulanzflüge genutzt werden soll. Am neuen Flughafen steht Turkish Cargo ein Frachtzentrum, das es auf rund 165.000 Quadratmeter Fläche bringt, zur Verfügung. Der Frachtbereich des neuen Airports ist generell deutlich größer als jener, der bislang am Atatürk genutzt wurde.

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Nürnberg öffnet Lounge für Turkish-Airlines-Passagiere

Die Lounge des Flughafens Nürnberg können nun auch Passagiere von Turkish Airlines mit Vielfliegerstatus Elit, Elit Plus bzw. Elit Card nutzen. Weiters öffnet man sich auch für Inhaber von Star-Alliance-Gold-Karten. Laut Flughafen Nürnberg sollen auch Business-Class-Passagiere von Turkish Airlines den exklusiven Warteraum nutzen können. Speziell für türkische Gäste wurde die Speiseauswahl ergänzt, zum Beispiel mit Salaten, Couscous- und Glasnudelgerichten. Zur Lounge-Ausstattung gehören auch Arbeitsplätze mit Rückzugsmöglichkeit. Turkish Airlines verbindet Nürnberg seit bald 50 Jahren mit der türkischen Metropole und Drehkreuz der globalen Luftfahrt Istanbul, im Sommer kommt Adana hinzu. Aktuell haben neben Business Class-Kunden von Turkish Airlines auch Reisende mit KLM, Air France sowie Mitglieder von Priority Pass Zutritt zur Dürer Lounge. Andere Fluggäste können einen Zutritts-Voucher zum Preis von 24,99 Euro käuflich erwerben. Die Öffnungszeiten richten sich nach dem Flugplan.

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Griechenland: Easyjet vermarktet Skyexpress-Flüge

Der Billigflieger Easyjet und die Regionalfluggesellschaft Skyexpress arbeiten nun im Rahmen des Programms „Worldwide by Easyjet“ zusammen. Die Kooperation betrifft in erster Linie Anschlussflüge zu griechischen Inseln. Seit einigen Jahren vermarktet der orangefarbene Lowcoster auch Flüge anderer Airlines. Dabei werden diese im Regelfall mit Easyjet-Verbindungen kombiniert, so dass sich Anschlüsse ergeben. Umgekehrt können Flüge des Billigfliegers auch als Feeder für die Langstrecke fungieren. Es handelt sich jedoch weder um eine Interlining- noch eine Codeshare-Kooperation. Easyjet greift auf die Technologie von Dohop zurück. Diese verbindet Flüge des Lowcosters mit jenen der teilnehmenden Partner. Weiters gibt man eine Anschlussgarantie, so dass im Falle von Verspätungen die Kosten für einen neuen Weiterflug übernommen werden. Das Durchchecken von Gepäck ist allerdings nicht bei allen Easyjet-Partnern möglich. Bei manchen muss dieses beim Umstieg beim Gepäckband abgeholt und dann beim jeweiligen Schalter neu aufgegeben werden. Die Kooperation mit Skyexpress soll dazu führen, dass Easyjet mehr Destinationen in Griechenland anbieten kann. Umgekehrt können Passagiere der Regionalfluggesellschaft von weiteren Möglichkeiten profitieren. Umsteigepunkte sind dabei in erster Linie die Flughäfen Athen, Thessaloniki, Korfu, Zakynthos, Preveza, Kefalonia, Rhodos, Larnaka, Chania und Heraklion. Von dort aus werden von Skyexpress durchgeführte Anschlussflüge unter anderem nach Mytilini, Paros, Ikaria, Astypalaia, Naxos, Vathi, Scio, Lemnos, Karpathos, Kythera, Milos, Alexandroupoli,  Kastoria, Skiros, Kozani, Kasos, Sitia, Syros, Kalymnos und Laros angeboten. „Wir möchten Easyjet für die Zusammenarbeit danken. Wir setzen unsere Bemühungen um kontinuierliches Wachstum fort und dies gibt uns die Möglichkeit, weitere neue Kooperationen mit wichtigen Unternehmen in unserem Bereich einzugehen. Diese Zusammenarbeit ist von

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Norse Atlantic will am März 2022 Tickets verkaufen

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways will im zweiten Quartal des laufenden Jahres den kommerziellen Flugbetrieb ab Oslo aufnehmen. Man strebt derzeit – ohne es explizit zu nennen – April 2022 an. Der Ticketverkauf soll voraussichtlich im März 2022 aufgenommen werden. „Wir können bestätigen, dass es unser Ziel ist, den Ticketverkauf bis Ende März zu starten und unseren ersten Flug im zweiten Quartal zu starten. Wir arbeiten an der Fertigstellung unseres Streckennetzes und freuen uns darauf, unsere Reiseziele bekannt zu geben, wenn wir zum Verkauf stehen“, erklärt Firmenchef Bjørn Tore Larsen. Der Carrier teilte weiters mit, dass man in Norwegen, den USA und im Vereinigten Königreich Tarifverträge mit den Gewerkschaften abgeschlossen habe. Die erste Crewbase wird in Fort Lauderdale errichtet. Die Ausbildung von rund 400 Crewmitgliedern soll in den nächsten Wochen gestartet werden. Anschließend will man weitere Bases, darunter auch Oslo, eröffnen.

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Ukraine: Austrian Cockpit Association fordert sicheren Luftraum

Die Austrian Cockpit Association zeigt sich angesichts der instabilen Ukraine-Situation um die Sicherheit der Besatzungen, die über die Ukraine und/oder Weißrussland fliegen müssen, besorgt. Man fordert, dass die Behörden einen sicheren Luftraum für die Zivilluftfahrt garantieren müssen. „Je mehr Soldaten und Kriegsmaterial in umstrittenen Gebieten stationiert werden, desto größer ist aus unserer Sicht auch die Gefahr, dass Gerätschaften in die falschen Hände fallen.“ so Capt. Sebastian Feiner, Security Experte der ACA. „Diese Situation weist viele Parallelen zum Jahr 2014 auf, als der Malaysian Airlines Flug MH-17 über der Ostukraine durch Luftabwehrraketen abgeschossen wurde und alle 298 Menschen an Bord ihr Leben verloren. Damals fielen, vermutlich russische, Buk M-1 Abwehr-Raketensysteme in die Hände von Abwehrkämpfern“. Die ACA verweist darauf, dass zwar die meisten Airlines den Fluggesellschaften über der Ukraine meiden, jedoch bleibt die finale Entscheidung, eine Ausweichroute zu fliegen, den Airlines überlassen. Man setzt sich gemeinsam mit den Dachverbänden ECA und IFALPA auch auf internationaler Ebene dafür ein, dass Lufträume sicher sind. Risikogebiete sollen von zivilen Flugzeugen gemieden werden. „Leider stehen oftmals wirtschaftliche Überlegungen einer objektiven Risikobewertung entgegen. Deshalb ist es notwendig, dass Lufträume über Risikogebieten von behördlichen Stellen geschlossen werden“, so die ACA. „ACA fordert Verantwortliche in Politik und bei Behörden auf, sich bei internationalen Organisationen für den weltweiten, verlässlichen Schutz der zivilen Luftfahrt einzusetzen! Insbesondere ist darauf zu drängen, dass alle Staaten die entsprechenden Konventionen (‚Montreal Convention‘ – ICAO Doc 8966) ratifizieren und die geforderten Maßnahmen umsetzen“, erklärt Feiner.

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