Februar 10, 2022

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Februar 10, 2022

Aegean Airlines baut Internet in A320- und A321-Flotte aus

Die griechische Fluggesellschaft bietet mit der Einführung des European Aviation Network (EAN), dem Highspeed-Breitband-Angebot der Deutschen Telekom und Inmarsat, ihren Passagieren künftig verbesserte Konnektivität an Bord. Das Bord-Wifi werde bis 2025 auf allen bestehenden und neuen Airbus A320 sowie Airbus A321 der Flotte installiert, auf den ersten sieben Flugzeuge ist der Service bereits seit Anfang Februar in Betrieb, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Aegean-Passagiere haben demnach Zugang zu drei verschiedenen Wi-Fi-Paketen, darunter eine kostenlose 10-Minuten-Testoption zum Surfen im Internet, zum Senden und Empfangen von E-Mails sowie zum Zugriff auf Messaging- und Social-Media-Anwendungen. Flugreisende können danach das Paket „Text und Surfen“ wählen oder auf die Option „Streaming“ upgraden, um online Videos anzusehen oder Audio-Angebote zu hören. Das Streaming-Paket werde dabei allen Business-Class-Passagieren kostenlos zur Verfügung stehen. Mitglieder des Miles+Bonus-Programms mit Goldstatus erhalten das „Text und Surfen“-Paket sogar kostenlos. „Wir freuen uns sehr, unseren Fluggästen das modernste Breitband Europas an Bord anbieten zu können. Dieser besondere Meilenstein ist Teil unserer kontinuierlichen Bemühungen, unser Serviceerlebnis weiterzuentwickeln und unsere Wettbewerbsposition zu stärken. Dies ist besonders wichtig, da sich die Luftfahrtbranche immer noch von den Auswirkungen der weltweiten Pandemie erholt. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Inmarsat, Deutsche Telekom und Display Interactive bei der Einführung des European Aviation Network auf unserer gesamten A320- und A32-Flotte“, so Airline-Chef Dimitris Gerogiannis.

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Düsseldorf: Alltours legt Zusatzcharter nach Mallorca auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hat aufgrund hoher Nachfrage kurzfristig einige Charterflüge in Richtung Palma de Mallorca aufgelegt. Zeitgleich öffnen wieder mehrere konzerneigene Hotels ihre Pforten. Die Zusatzflüge sollen ab Düsseldorf am 11., 13., 18., 19. und 20. Feber 2022 von Condor im Auftrag des Tour Operators durchgeführt werden. Alltours erklärt unter anderem, dass sich die Flugzeiten optimal für Wochenendaufenthalte auf Palma eignen würden.  Verschiedene Reiseveranstalter melden derzeit, dass sich die Nachfrage, die aufgrund der Omikron-Variante zunächst eingebrochen war, wieder stabilisiert habe. Besonders für die Hauptsaison erhalte man derzeit verstärkt Buchungen. Der Trend, dass eher kurzfristig gebucht wird, ist aber noch nicht gebrochen.

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Trotz Omikron: Flughafen Pristina erzielt neuen Monatsrekord

Der Flughafen Pristina überrascht mit einem neuen Monatsrekord, der ausgerechnet im Omikron-Monat Jänner 2022 erzielt werden konnte. Der Airport legte gegenüber dem Vorkrisenmonat 01/2019 um stolze 15,1 Prozent zu.  Pristina ist während großer Zeitspannen der Coronapandemie dadurch aufgefallen, dass die Fluggastzahlen konstant geblieben sind bzw. teilweise konnte der Airport sogar Zuwächse erzielen. Im Jänner 2021 hatte man 194.207 Passagiere, teilte der Flughafen Pristina mit. Gegenüber dem Jänner 2020  konnte man um sechs Prozent zulegen und im direkten Vergleich mit Jänner 2019 gar um 15,1 Prozent. Der Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat ist wenig aussagekräftig, da auch Pristina hart von den Auswirkungen betroffen war. Auch hinsichtlich der Flugbewegungen konnte der Airport mit 1.584 Starts und Landungen eine neue Bestmarke erzielen. Die Geschäftsführung des Flughafens im Kosovo rechnet damit, dass das Jahr 2022 alle bisherigen Rekorde egalisieren wird. Man geht derzeit von rund 2,5 Millionen Passagieren aus. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Airport Pristina nach dem starken Start ins Jahr 2022 die ambitionierte Marke knacken wird.

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B757-Nachfolger: Icelandair schwankt zwischen A321LR/XLR und B787

Die Icelandair Group will heuer die Entscheidung über den Nachfolger für die in die Jahre gekommene Boeing 757-Flotte treffen. Man hat sich noch nicht entschieden, ob man bei Airbus oder Boeing bestellen wird. Jedenfalls sollen die Maschinen in etwa ab 2025 übernommen werden. Wie unentschlossen der isländische Konzern ist, zeigt auch ein Blick in den jüngsten Geschäftsbericht der Holdinggesellschaft: “In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird Icelandair einen anderen größeren Flugzeugtyp in Betracht ziehen, um die B757 zu ersetzen. Dies bietet dem Unternehmen mehrere Optionen – sowohl in Bezug auf größere Narrowbody-Flugzeuge als auch in Bezug auf Großraumflugzeuge”. Während der Präsentation der jüngsten Zahlen meinte Firmenchef Bogi Nils unter anderem, dass sowohl der A321LR/XLR als auch die Boeing 787 im Rennen sind. Entschieden hat man sich aber noch nicht. Die Würfel sollen noch heuer fallen. Derzeit betreibt man 16 B757-200 und zwei B757-300. Im Sommer 2022 sollen dem aktuellen Planungsstand nach nur 13 Boeing 757 eingesetzt werden.

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Air Canada A220 hat „Turning Red“-Sonderbeklebung bekommen

Die Fluggesellschaft Air Canada hat dem Airbus A220-300 mit der Registrierung C-GVDP eine Sonderbeklebung verpasst. Diese ist dem Pixar-Film “Turning Red” gewidmet.  Auf dem Rumpf des Jets ist der Hauptdarsteller des Animationsstreifens groß zu sehen. Im Heckbereich ist unter anderem der Schriftzug “Turning Red” aufgeklebt. “Als Kanadas größte Fluggesellschaft und Flaggschiff des Landes ist unsere Zusammenarbeit mit Disney und Pixar für Turning Red unter der Regie des preisgekrönten kanadischen Filmemachers Domee Shi eine wunderbare Gelegenheit, kanadisches Talent zu präsentieren und das Beste aus Kanada in die Welt zu bringen. Wir wollten, dass Kunden jeden Alters die besondere Lackierung genießen und an der Aufregung um diesen ganz besonderen kanadischen Moment teilhaben können”, so AIr Canada in einer Erklärung.

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Zürich: Blue Islands führt Charter auf die Kanalinseln durch

Der Tour Operator Rolf Meier Reisen bietet heuer wieder Charterflüge von Zürich nach Jersey und Guernsey an. Diese werden im Zeitraum von 14. Mai bis 3. September 2022 von der Fluggesellschaft Blue Islands durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man diese Flüge in den Jahren 2020 und 2021 nicht im Programm. Da sich nun die Einreisebestimmungen beiderseitig gelocket haben, entschied man sich für das Comeback, so Geschäftsführer Walter Fink gegenüber Travel Inside. Die Charterflüge, die jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden, sollen mit 68-sitzigen ATR 72-500 von Blue Islands operiert werden. Die beiden Kanalinseln werden mit einem Flug bedient, so dass es je nachdem welche Insel man bucht, zu einer Zwischenlandung kommen kann.

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Neues Cunard-Flaggschiff: Queen Anne

Die britische Reederei will im Mai 2022 mit dem Verkauf von Fahrkarten für das sich noch in Bau befindliche Kreuzfahrtschiff Queen Anne beginnen. Dieses soll erstmals im Jahr 2024 in See stechen. Es handelt sich um das vierte Schiff der so genannten Queens-Klasse. Mit Details zur Ausstattung hält man sich seitens Cunard aber noch zurück und verweist darauf, dass diese in den nächsten Wochen publiziert werden soll. Jedenfalls macht man bereits einige vage Angaben und sagt, dass die Queen Anne in den Bereichen Gastronomie, Kultur und Unterhaltung neue Maßstäbe setzen soll. Das Schiff soll auch mit dem “White Star Service” punkten. Diese Bezeichnung ist ein Überbleibsel des Titanic-Betreibers White Star Line, den man vor langer Zeit auf politischen Druck übernehmen musste. Einige Jahre trat man als “Cunard-White Star” auf, ehe man den Zusatz wieder aus dem Markennamen gestrichen hat.

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Kommentar: Es geht um Grundsatzfragen im Condor-Lufthansa-Streit

Zwischen Lufthansa und Condor schwelt seit längerer Zeit ein Streit, der an verschiedenen Stellen ausgetragen wird. Das Ergebnis der vorläufigen Prüfung des Bundeskartellamts bezüglich der Zubringerflüge ist unmissverständlich zu Gunsten des Ferienfliegers, wirft jedoch auch grundsätzliche Fragen auf. Beispielsweise geht die Wettbewerbsbehörde davon aus, dass Fernbusse und die Bahn kein attraktiver Zubringer zu Langstreckenflügen sind. Damit verpasst das Bundeskartellamt dem “Bahn-Wahn” der deutschen Regierung einen regelrechten Schlag ins Gesicht, denn manche Politiker sprechen sich gar für ein Verbot von Inlandsflügen aus. Das regelrechte Anrecht auf die “Mitbenutzung” der Lufthansa-Zubringerflüge zu günstigeren Konditionen könnte Folgewirkungen haben. Sollte die Sichtweise des Bundeskartellamts halten, dann könnten andere Fluggesellschaften dies nötigenfalls einklagen und dann hätte der Kranich-Konzern ein ernsthaftes Problem, denn mal angenommen einige Langstrecken-MItbewerber oder gar Ryanair pochen darauf die innerdeutschen Flüge der Lufthansa Group als Feeder nutzen zu dürfen? Aus der Sicht der Lufthansa ist die vorläufige Entscheidung des Bundeskartellamts daher höchst problematisch und es ist davon auszugehen, dass im weiteren Fortgang des Verfahrens versuchen wird, dass die Behörde zu einer anderen Ansicht kommt. Wenn nicht, dann ist mit einer Klage bis zum Europäischen Gerichtshof zu rechnen, denn es geht um grundsätzliche Themen und die Kernfrage, ob andere Airlines das Recht haben Zubringer eines marktbeherrschenden Unternehmens mitzubenutzen. Bei Telefonanschlüssen ist dies der Fall, denn die Deutsche Telekom muss ihre Leitungen auch an Mitbewerber vermieten. Wenn es dann so läuft wie in der Telekommunikationsbranche, dass die Regulierungsbehörde den Preis festlegt, wird es kompliziert. Umgekehrt ist Condor in der durchaus komplizierten Situation, dass man

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Neugründung Challenge Air Cargo sucht Boeing-767-Piloten

Im November 2021 wurde bekannt, dass mit Challenge Air Cargo eine weitere maltesische Frachtfluggesellschaft gegründet wurde. Der Zulassungsprozess scheint nun weiter fortgeschritten zu sein, denn das Startup  ist auf der Suche nach PIloten. Die neue Tochter der Challenge Group soll den Maschinentyp Boeing 767 betreiben. Demnach ist man über das Internet auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für diese Flugzeuge. Bewerbungen können derzeit ausschließlich online getätigt werden. Die Firmengruppe hat bereits zwei Carrier im Konzern und gründet sich mit Challenge Air Cargo eine dritte Fluggesellschaft. Die Flotte soll künftig aus umgebauten B767-300BDSF-Flugzeugen bestehen. Nähere Informationen zur neugegründeten Airline in diesem Artikel.

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