Februar 23, 2022

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Februar 23, 2022

Do&Co-LKW-Fahrer wollen mit Streik British Airways lahmlegen

Die Gewerkschaft, die das Catering-Personal, das unter anderem für British Airways tätig ist, vertritt, ruft ihre Mitglieder für den 4. und 5. März 2022 zur Arbeitsniederlegung auf. Hintergrund ist, dass Unzufriedenheit bezüglich der Arbeitsbedingungen und der Entlohnung herrscht. In einer Aussendung weist die Gewerkschaft United darauf hin, dass es zum Ausfall vieler Flugverbindungen kommen könnte, denn in den Tarifverträgen mit Piloten und Flugbegleitern ist festgehalten, dass diese Lebensmittel und Getränke erhalten müssen. Die Arbeitnehmervertreter leiten daraus ab, dass aus diesem Grund die Flugzeuge ohne Catering an Bord gar nicht abheben dürfen. Sofern British Airways keine andere Lösung findet, dürfte es an den Streiktagen auch in der Kabine ziemlich hungrig bleiben. Vom Streik betroffen ist die britische Niederlassung des österreichischen Cateringkonzerns Do&Co. Unter anderem sollen sich rund 100 Lastwagenfahrer am derzeit für 48 Stunden angekündigten Streik beteiligen. Dies hat zur Folge, dass die Logistik nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Vorfeld gab es zahlreiche Gesprächsrunden zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft. Man konnte jedoch keine Einigung finden. In einer Urabstimmung stimmten laut Unite 94 Prozent der Mitglieder für den zweitägigen Streik.

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Sata und Azores Airlines starten Kooperationen mit Transavia und Easyjet

Die Fluggesellschaft Sata und Azores Airlines haben mit Easyjet und Transavia Vertriebspartnerschaften abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass die Angebote der portugiesischen Airlines neu auch über die beiden Billigflieger buchbar sind. Einerseits sind Sata und Azores Airlines dem „Worldwide by Easyjet“-Programm beigetreten. Bei Transavia ist man überhaupt der erste Kooperationspartner des entsprechenden Gegenstücks, das mit jenem des orangefarbenen Konkurrenten vergleichbar ist. Easyjet-Kunden können über Lissabon nach São Miguel, Terceira, Horta, Pico und Santa Maria fliegen sowie über Porto nach São Miguel und Terceira und von Paris und Barcelona nach San Miguel. Im Rahmen der „Transavia Smart Connection“ sollen auch andere Flüge der Air France-KLM-Gruppe mit jenen von Azores und Sata verknüpft werden können. In erster Linie geht es um Anschlussflüge, die ab Porto, Lissabon bzw. Funchal zur Verfügung stehen. Bemerkenswerterweise steckt bei Transavia und Easyjet der gleiche Technologieanbieter hinter der technischen Plattform, mit der der Vertrieb realisiert ist. Es handelt sich um das Unternehmen „DoHop“. Dieses hat sich auf das „Zusammenstoppeln“ einzelner Flugscheine spezialisiert und will dafür unter anderem eine Anschlussgarantie geben.

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Slowenien schafft 3G-Regel bei Einreise ab

Fast überall in Europa wird gelockert – so auch in Slowenien. Von Reisenden, die in das EU-Land einreisen wollen, wird kein 3G-Nachweis mehr verlangt. Touristen müssen also weder auf das Coronavirus getestet noch dagegen geimpft oder von einer Erkrankung genesen sein. Auch darüber hinaus werden nahezu sämtliche CoV-bedingten Beschränkungen aufgehoben. Lediglich die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie die 3G-Regel für Gesundheitseinrichtungen, Altenheime und Justizvollzugsanstalten würden erhalten bleiben, wie freipresse.de berichtet.

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Austrian Airlines: A320neo bekommen Triebwerke von Pratt & Whitney

Jene vier Airbus A320neo, die Austrian Airlines ab Sommer 2022 übernehmen wird, werden mit Triebwerken von ausgestattet sein. Die bestehende A320ceo-Flotte hat Antriebe des Konkurrenten CFM International montiert. Austrian Airlines hat sich bei den Neuzugängen für Pratt & Whitney PW1100G-Triebwerke entschieden. Mit diesen werden die vorerst vier für die österreichische Fluggesellschaft bestimmten A320neo ausgerüstet sein. Gegenüber Aviation.Direct erklärte eine Firmensprecherin auf Anfrage: „Ja, die Maschinen werden mit Pratt & Whitney Triebwerken ausgestattet sein“. Zwischen August 2022 und Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines insgesamt vier A320neo einflotten. Diese stammen aus einer bestehenden Order der Konzernmutter Lufthansa und werden ältere Modelle der A320-Familie ersetzen.

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NUE: Corendon fliegt nach Kayseri in Kappadokien

Der Airport Nürnberg baut sein Angebot weiter aus und kommt jetzt auf neun Nonstop-Ziele in die Türkei: Ab 15. Juli fliegt Corendon Airlines Kayseri in Kappadokien wöchentlich an. Die Flugverbindung soll bis zum 9. September angeboten werden. Corendon Airlines hat 2019 eine Basis in Nürnberg eröffnet und ist inzwischen die größte touristische Airline am Albrecht Dürer Airport. Kayseri ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Zentraltürkei. Die Stadt liegt am Fuße des erloschenen Vulkanes Erciyes, hat mehr als eine halbe Million Einwohner und gilt als eines der wichtigsten Industrie- und Handelszentren des Landes. Weitere Nonstop-Ziele in der Türkei: Adana, Ankara, Antalya, Bodrum, Dalaman, Istanbul (Istanbul Airport und Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen) und Izmir.

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Ankara: Turkish Airlines schickt Anadolujet nach Graz

Nach dem Rückzug von der Istanbul-Strecke schickt Turkish Airlines die hauseigene Billigmarke Anadolujet ab Ankara nach Graz. Geplant sind zwei Umläufe pro Woche, die Ende Juni 2022 aufgenommen werden sollen. In der Vergangenheit band Turkish Airlines die Landeshauptstadt der Steiermark an das Hauptdrehkreuz, Istanbul, des Star-Alliance-Mitglieds ein. Diese Strecke wird auch im Sommerflugplan 2022 nicht bedient und generell ist die Reaktivierung ungewiss. Gänzlich fern bleiben wird Turkish Airlines Graz allerdings nicht. Ab 30. Juni 2022 bietet man unter der Billigmarke Anadolujet zwei wöchentliche Ankara-Flüge an. Diese werden an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag angeboten. Im Regelfall kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Es werden auch Umsteigeflüge über die Hauptstadt der Türkei angeboten. Anadolujet ist keine eigene Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der Turkish Airlines. Aus diesem Grund wird unter TK-Flugnummern geflogen. Die türkische Firmengruppe plant mittelfristig dieses Lowcost-Brand in eine eigene Tochtergesellschaft mit eigenem AOC auszulagern.

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Wien: Jänner mit Nächtigungsplus von 424 Prozent

307.000 Nächtigungen und damit ein rechnerisches Plus von 424% zum Vergleichszeitraum im Vorjahr verzeichneten Wiens Beherbergungsbetriebe im Jänner 2022. Verglichen mit dem Vorkrisen-Jahr 2019 erreichten sie damit knapp ein Drittel des damaligen Niveaus. Österreich führt mit 87.000 Übernachtungen den Inlandsmarkt an, gefolgt von Deutschland (50.000), der Ukraine (12.000), den USA (12.000), Rumänien  (11.000), Italien (10.000), Spanien (10.000), Frankreich (9.000), Israel (7.000) und Griechenland (6.000). Nun stehen auch deren Netto-Umsätze im Gesamtjahr 2021, in dem die Beherbergungsbetriebe fast sechs Monate für Freizeitgäste geschlossen waren, fest: 305,6 Millionen Euro (+28 Prozent zu 2020) bedeuten einen Rückgang von 70 Prozent zum bisherigen Rekordjahr 2019. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Jänner 14,3 Prozent (1/2021: 4,7 Prozent), jene der Zimmer rund 19 Prozent (1/2021: rund 6 Prozent). Insgesamt waren im Jänner rund 57.800 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren um etwa 25.000 Betten (+ 78 Prozent) mehr als im Jänner 2021 angeboten wurden

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Austrian Airlines fliegt im Sommer über Vorkrisenniveau

Mit der Ankündigung großflächiger Lockerungen in ganz Europa schießen die Buchungen bei Austrian Airlines eigenen Angaben zufolge in die Höhe. Vor allem die Nachfrage nach Flügen in den Osterferien sei groß, wobei es die Reisenden vor allem zu Warmwasserdestinationen wie die Malediven, Mauritius oder Cancún ziehe. Seit den Lockerungsankündigungen in Thailand werden auch Austrian-Flüge nach Bangkok wieder stark nachgefragt. Auch Mittelmeerdestinationen wie Málaga oder klassische Citytrip-Ziele wie Paris, Hamburg oder Berlin seien im Frühling beliebt und wurden teilweise bereits mit Zusatzfrequenzen aufgestockt. „Der gewaltige Buchungsanstieg und die Reiselust der Österreicher überraschen uns nicht. Die Menschen wollen raus und Neues entdecken – Austrian ist dabei Reisebegleiter des Vertrauens!“, sagt Austrian Vertriebsvorstand Michael Trestl. Nach zwei langen Jahren voller Reisebeschränkungen startet Austrian Airlines mit einem touristischen Flugangebot über Vorkrisenniveau in die Sommersaison, um damit den großen anstehenden Nachholeffekt aufzufangen. Mit über 110 Destinationen und einer breiten Frequenzaufstockung bietet die Heimatairline diesen Sommer 120 Prozent des Angebots im Vorkrisenjahr 2019. Der Nachholbedarf der Reisenden zeichne sich bereits jetzt in den Buchungszahlen für die Sommermonate ab. So wurden beliebte europäische Ziele wie Palma de Mallorca, Ibiza, Thessaloniki, Keflavik oder Larnaca alleine in den vergangenen Tagen tausendfach gebucht. Aufgrund der hohen Nachfrage für Flüge auf die Balearen, bedient Austrian Airlines im Sommer die Inseln Mallorca mit bis zu drei Flügen täglich und Ibiza mit bis zu fünf Flügen wöchentlich. Auch Austrian-Flüge über den Atlantik werden stark gebucht. Mit der Wiederaufnahme von Los Angeles im Streckennetz bietet Austrian Airlines ab Mai bis zu 33 wöchentliche Direktverbindungen in

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German Airways fliegt im Wetlease für Luxair

Die nationale Fluggesellschaft Luxemburgs wird eine Embraer 190 von German Airways auf ihrem europäischen Streckennetz einsetzen. Aufgrund der zuletzt positiven Aussichten und der weltweiten Reiseerleichterungen bereite sich die Airline auf die Wiederaufnahme des Freizeitreiseverkehrs vor. Dafür benötige sie auch zusätzliche Kapazitäten auf längeren Strecken, um die erwartete hohe Nachfrage decken zu können. Das bringt den deutschen Carrier auf den Plan: Ab Mitte Mai wird eine Embraer 190 von German Airways die derzeitige Flotte von Luxair, bestehend aus acht Boeing 737 und elf De Havilland DHC-8-400, ergänzen. Damit geht German Airways innerhalb kürzester Zeit schon die zweite Wetlease-Partnerschaft ein. Vor wenigen Tage wurde bekannt, dass die italienische Fluggesellschaft ITA fortan zwei Flugzeuge von der deutschen Charterfluggesellschaft least. „Wir müssen dringend unsere Kapazitäten auf längeren Strecken ausbauen, um die Wiederbelebung des Freizeitreiseverkehrs zu unterstützen. Die Embraer 190 von German Airways wird unsere Boeing 737-Flotte im Sommer entlasten, um Kapazitäten für die besonders beliebten Urlaubsziele zu schaffen, und das alles unter Beibehaltung unserer Qualität auf höchstem Niveau. Die E190 wird vermehrt Flüge auf Geschäftsreise-Strecken übernehmen. Die Zeichen stehen auf Wachstum, und diese Partnerschaft wird uns helfen, die Wartezeit zu überbrücken, bis Luxair ihre eigene Kapazität erhöhen kann“, so Luxair-Chef Gilles Feith.

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Riesenfrachter Antonov landete in Nürnberg

Während der Flugplan des Airport Nürnberg im Sommer wieder auf über 60 Nonstop-Ziele anwächst, nimmt auch das Frachtgeschäft Fahrt auf. Eines der größten Flugzeuge weltweit, eine Antonov An-124, landete am gestrigen Dienstag gegen 7:50 Uhr in Nürnberg. Eine kleine Fotoserie:

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