März 5, 2022

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März 5, 2022

Im Auftrag des US-Militärs: Atlas Air mit B767 in Nürnberg

Im Auftrag der U.S.-amerikanischen Streitkräfte sind derzeit zahlreiche Flugzeuge verschiedener U.S.-Carrier auf Flügen nach Europa im Einsatz. An Bord befinden sich sowohl Truppen als auch Material. Beispielsweise landete auf dem deutschen Flughafen Nürnberg am 4. März 2022 eine Boeing 767-300 von Atlas Air. Es handelt sich um ein 30 Jahre altes Exemplar, das ursprünglich an die inzwischen aufgelöste nationale ungarische Fluggesellschaft Malev geliefert wurde. Weiters werden einige Twin-Aisle-Flugzeuge von Omni International, United und Delta werden auf TATL-Flügen eingesetzt. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Malta eröffnet neues Aviation College

Der maltesische Premierminister Robert Abela hat eine neue, hochmoderne Anlage am Malta International Airport eingeweiht, die auch einen Wartungshangar mit sechs Stellplätzen für Schmalrumpfflugzeuge umfasst. Die Investition beläuft sich auf insgesamt 42 Mio. EUR und dürfte dazu führen, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz die Zahl seiner Mitarbeiter verdoppelt. SR Technics verfügt bereits über Einrichtungen auf der Insel, und zwar im Safi Aviation Park, wo das Unternehmen 2010 seinen Betrieb aufnahm. Das Unternehmen, dessen Ursprünge auf die Swissair Technical Services vor mehr als 50 Jahren zurückgehen, ist heute im Besitz der HNA Group und der Mubadala Development Company. Die Rede des Premierministers warf auch ein Licht auf eine neue Bildungseinrichtung, die ganz auf die Luftfahrtindustrie ausgerichtet sein wird. Der Premierminister ging zwar nicht näher auf die Einzelheiten ein, aber es scheint, dass diese neue maltesische Hochschule für Luftfahrt völlig unabhängig von den Kursen sein wird, die derzeit vom Malta College of Arts, Sciences and Technology angeboten werden. Das MCAST verfügt bereits über eine EASA-147-Lizenz und hat bereits erfolgreich junge Menschen für die Ausbildung in den Bereichen Flugzeugtechnik und Bodenabfertigung gewonnen. Auf der Veranstaltung sprach auch die Ministerin für Energie, Unternehmen und nachhaltige Entwicklung, Dr. Miriam Dalli, die betonte, dass diese neue Investition eine Vielzahl von Möglichkeiten für junge Malteser schaffen wird. Sie bekräftigte, dass die Investition in den Hangar mit sechs Hallenschiffen und den dazugehörigen Büros Malta zu einem Kompetenzzentrum für die Wartung und Reparatur von Flugzeugen machen wird. Der CEO von SR Technics, Jean-Marc Lenz, hob die

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Aeroflot stellt fast alle Flüge ins Ausland ein

Nach S7 Airlines und Smartavia wird auch die staatliche Aeroflot sämtliche internationalen Flüge einstellen. Davon ausgenommen sind lediglich die Verbindungen nach Weißrussland. Dahinter steckt wohl in erster Linie, dass man besorgt ist, dass aus dem Westen geleastes Fluggerät an die Kette gelegt werden könnte. Aeroflot wird den internationalen Flugbetrieb – exklusive Belarus – mit Wirksamkeit zum 8. März 2022 einstellen. Momentan ist man damit konfrontiert, dass aufgrund der Sanktionen immer mehr Leasinggeber ihre Maschinen zurückfordern. Es besteht die akute Gefahr, dass diese in Staaten, die man noch anfliegen darf, eingezogen werden könnte. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die russische Zivilluftfahrtbehörde die Empfehlung herausgegeben hat, dass ins Ausland nur Fluggerät aus russischer bzw. sowjetischer Produktion eingesetzt werden sollte. Allerdings können das manche Fluggesellschaften gar nicht, denn viele haben nur westliches Gerät in der Flotte. Die Ersatzteilversorgung dürfte auch problematisch werden, denn mittlerweile haben alle namhaften Hersteller angekündigt, dass nicht mehr in die Russische Föderation geliefert wird. Die russische Regierung versucht Gegenmaßnahmen zu setzen, um das Einziehen der Flugzeuge verhindern zu können. Allerdings dürfte dies nur innerhalb Russlands eine Wirkung haben, denn eine Verstaatlichung, sprich Enteignung der Lessoren, wird wohl kaum außerhalb des größten Staats der Welt anerkannt werden. Auch löst sich so die Wartungs- und Ersatzteilproblematik nicht.

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