März 7, 2022

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März 7, 2022

9H-HANSA: Alliance Jet flottet Boeing 737-800 ein

Die maltesische Fluggesellschaft AllianceJet hat sich in die Liga der „großen Jungs“ eingereiht und die erste Boeing 737-800 mit der treffenden Registrierung 9H-HANSA eingeführt. Die Registrierung ist eine Hommage an den Vorsitzenden und CEO des Unternehmens Hans Cauchi. Das Unternehmen hat den ehemaligen Air-Malta-Kapitän Charles Palmier als nominierte Person für den Flugbetrieb und die Besatzungsausbildung eingestellt. Die Boeing 737-800 gehörte zur Flotte von Miami Air International, bevor sie im Februar 2022 zu AllianceJet kam. Das Flugzeug ist von Aergo Capital geleast und verfügt über 189 Sitze, obwohl das Unternehmen Pläne hat, es in ein Flugzeug mit 100 Sitzen umzubauen. Das Flugzeug soll zunächst in der MENA-Region stationiert werden und für eine Reihe von renommierten Brokern fliegen. Das Flugzeug wurde am Malta International Airport auf dem Vorfeld 2 fotografiert, wo es am 26. Februar 2022 von TM-CAD-Beamten inspiziert werden soll. Dieser Beitrag wurde verfasst von: Chris Cauchi / MAviO News

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Einsparungen: Tuifly will Crews Mitnahme von Ersatzkleidung verbieten

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly ist offensichtlich auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten, die zur Einsparung von Kosten führen sollen. Dabei scheinen auch kuriose Dinge in Betracht gezogen zu werden: Man überlegt, dass man dem fliegenden Personal die Mitnahme von Wechselkleidung untersagen könnte. Dahinter steckt, dass dadurch weniger Gewicht an Bord sein wird und somit der Treibstoffverbrauch sinken soll. Die Einsparungen, die auf einem einzelnen Flug erzielt werden können, sind nicht der Rede wert. Allerdings kann sich eine solche Maßnahme über ein gesamtes Jahr hinweg durchaus rechnen. Gegenüber der FVW erklärte Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann unter anderem, dass man derzeit diskutiert, ob die Piloten und Flugbegleiter bei eintägigen Umläufen künftig keine Wechselkleidung mehr an Bord nehmen dürfen. Gemeint sind damit Einsätze, die am Feierabend am gleichen Airport enden, an dem bei Dienstbeginn gestartet wurde. Man wolle das Gewicht, das sich an Bord der Boeing-737-Flotte befindet, senken und stellt jeden nicht zwingend erforderlichen Gegenstand auf den Prüfstand. Angesichts der momentan stark steigenden Treibstoffpreise, eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung. Lackmann sagte gegenüber der FVW auch, dass er selbst während eintägiger Umläufe keine Zahnbürste benötige.

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Malaysia: Firefly bekommt wieder drei Boeing 737-800

Nach langer Unterbrechung will die malaysische Fluggesellschaft Firefly am 11. April 2022 den Betrieb des Maschinentyps Boeing 737-800 wiederaufnehmen. Die Regionaltochter der Malaysia Aviation Group groundete dieses Muster kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie. Zuvor war dieser Anbieter mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-500 in der Luft. Erstmals führte man Boeing 737-800-Flüge unmittelbar vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Asien durch. Es war jedoch nur ein kurzes Intermezzo, denn bald darauf musste die gesamte Flotte gegroundet werden. Im Mai 2021 wurde ein weiterer Anlauf mit drei Boeing 737-800 unternommen. Allerdings führte jede Maschine laut CH-Aviation.com nur je einen Umlauf durch. Anschließend wurden die Flugzeuge wieder an Malaysia Airlines übergeben. Nun sollen erneut drei Boeing 737-800, die ab Penang betrieben werden sollen, eingeflottet werden. Diese sollen auf Flügen nach Bahru, Kuching und Kota eingesetzt werden. Derzeit besteht die Flotte aus 12 ATR72-500, die überwiegend im Inland, aber auch zu Zielen im näheren Umfeld wie Singapur, zum Einsatz kommen. In der Vergangenheit hatte man immer wieder Mittelstreckenjets der Boeing 737-Reihe auf dem AOC registriert.

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Air Baltic zieht sich aus Russland komplett zurück

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic zieht sich vom russischen Markt komplett zurück. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge, die von/nach Russland geplant werden, gestrichen werden. Diese Entscheidung folgt auf die zuvor angekündigte vorübergehende Flugunterbrechung. Lettland und die Europäische Union haben den Luftraum für Carrier aus der Russischen Föderation geschlossen. Als Gegenreaktion bannt Russland Fluggesellschaften aus der EU. Air Baltic ist davon betroffen und sagte temporär alle Flüge ins größte Land der Welt ab. Nun hat man sich entschieden, dass man den russischen Markt komplett verlassen wird. In einer Mitteilung hält man sich aber offen zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzutreten. In der Vergangenheit waren die Flüge zwischen Riga und Russland durchaus stark nachgefragt, was unter anderem historisch bedingt ist, da es aufgrund der gemeinsamen sowjetischen Vergangenheit durchaus einige familiäre Verknüpfungen und damit Nachfrage gibt. Im Sommerflugplan 2022 setzt Air Baltic verstärkt auf das Segment ACMI-Dienstleistungen. Dieses hat in der Vergangenheit eine nur untergeordnete Rolle gespielt. Man wird ab Düsseldorf mit fünf Airbus A220-300 im Auftrag der Lufthansa-Billigtochter Eurowings fliegen. Derzeit sind zwei Maschinen dieses Typs ab Stuttgart für den Carrier im Einsatz. Ein Portrait der Wetlease-Flüge, die von Air Baltic für Eurowings durchgeführt werden, unter diesem Link.

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Emerald Airlines kündigt vier Strecken ab Belfast-City an

Unter der Marke Aer Lingus Regional nimmt die junge Fluggesellschaft Emerald Airlines vier neue Strecken ab dem Flughafen Belfast-City auf. Neu fliegt man nach Birmingham, Leeds Bradford, Glasgow und Exeter. Vor wenigen Tagen hat Emerald Airlines den Erstflug innerhalb Irlands durchgeführt. Der Carrier fliegt sowohl im Rahmen eines Franchiseabkommens auf eigene Rechnung als Aer Lingus Regional als auch im Wetlease für das IAG-Konzernmitglied. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Turbopropflugzeugen des Typs ATR72-600. Im Laufe des Jahres soll diese ausgebaut werden. Ab 20. März 2022 will Emerald Airlines 20 Mal pro Woche zwischen Belfast-City und Birmingham fliegen. Eine Woche später sollen die Flüge nach Leeds Bradford aufgenommen werden. Diese Route soll 13 Mal wöchentlich bedient werden. Täglich wird der Carrier ab 8. Mai 2022 nach Glasgow fliegen. Emerald Airlines beabsichtigt am gleichen Tag fünf wöchentliche Umläufe nach Exeter aufzunehmen.

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Vereinigung Cockpit: Bei Aerologic stehen die Zeichen auf Streik

Bei der Frachtfluggesellschaft Aerologic stehen die Zeichen auf Streik. Die Vereinigung Cockpit teilte mit, dass sich die Piloten in einer Urabstimmung „klar für Arbeitskämpfe zur Durchsetzung von Tarifverträgen ausgesprochen haben“. Aerologic ist ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL. Im Gegensatz zu Lufthansa Cargo und European Air Transport gibt es keinen Tarifvertrag. Bereits seit längerer Zeit wirft die Vereinigung Cockpit vor, dass der Kranich-Konzern gezielt Kapazität zu Aerologic verlagern würde, um den Tarifvertrag „umgehen“ zu können. Die Fronten scheinen nun verhärtet zu sein, denn laut der Pilotengewerkschaft sollen alle Versuche zur Kontaktaufnahme, die zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag hätten führen können, seitens der Aerologic-Geschäftsleitung unbeantwortet geblieben sein. „Darauf ist bis heute keinerlei Reaktion seitens Aerologic erfolgt, noch nicht einmal eine Ablehnung“, so die VC in einer Aussendung. „Wir stehen vor einer in der Sache nicht nachvollziehbaren Verweigerungshaltung des Arbeitgebers, Tarifgespräche zu führen“, so Stefan Herth, Präsident der VC. „Das Verhalten von Aerologic ist ein Spiel mit dem Feuer. Sich Gesprächen entziehen zu wollen, ist gerade in der heutigen Zeit keine Option. Durch Gesprächsverweigerung wird billigend ein Weg in den Konflikt in Kauf genommen. In unserer Gesellschaft hat sich zu Recht eine Kultur von Dialog und Verhandlungen durchgesetzt. Deshalb kann die Komplettverweigerung des Aerologic-Managements nur als gewollte Eskalation gedeutet werden. Auch im Konzernvorstand der Lufthansa darf das niemand übersehen“. Besonders kritisch sieht man seitens der Vereinigung Cockpit, dass sowohl bei Lufthansa als auch bei Deutsche Post-DHL der deutsche Staat beteiligt ist. „Dass die traditionsreichen Großunternehmen Post/DHL und Lufthansa ihren Beschäftigten bei

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Ryanair setzt in Frankfurt-Hahn den Rotstift an

Auf den ersten Blick konnte der Flughafen Frankfurt-Hahn von der Schließung der Malta-Air-Basis am größeren Airport Frankfurt am Main profitieren, denn einige Routen werden „umgezogen“. Allerdings setzt Ryanair nun den Rotstift an und streicht einige Routen ab Hahn. Derzeit befindet sich der Regionalflughafen, der vom Strudel der Pleite des chinesischen Mischkonzerns HNA getroffen wurde, in einem Insolvenzverfahren. Es ist momentan nicht absehbar ob und wann dieses verlassen werden kann. Der Flugbetrieb kann bis auf weiteres aufrechterhalten werden. Der Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern wie Ryanair und Wizz Air genutzt. Im Sommerflugplan 2022 nimmt der irische Lowcoster, dessen Konzernschwester Malta Air eine Basis in Frankfurt-Hahn unterhält, einige Kürzungen vor. Die Ziele Agadir, Alicante, Banja Luka, Faro, Lamezia Terme, Mykonos, Pescara, Ponta Delgada und Marrakesch wurden aus dem Verkauf genommen und sollen zumindest im Sommerflugplan 2022 nicht bedient werden. Die Folge für den Hahn: Der Hauptkunde Ryanair Group wird weniger Flüge als noch vor ein paar Tagen gedacht durchführen.

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Memmingen: Eurowings nimmt Palma de Mallorca auf

Die Fluggesellschaft Eurowings legt eine Nonstopverbindung zwischen dem bayerischen Memmingen und Palma de Mallorca auf. Diese soll am 2. April 2022 aufgenommen werden und an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient werden. Die Durchführung der Flüge erfolgt durch die österreichische Tochtergesellschaft Eurowings Europe von der Basis Palma de Mallorca aus. Man tritt in den direkten Wettbewerb mit Ryanair. Der irische Lowcoster beabsichtigt im Hochsommer täglich zu fliegen. An den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag sind zwei Umläufe vorgesehen. Die österreichische Eurowings Europe soll im Laufe des Jahres geschlossen werden. Als Nachfolger wurde auf Malta die Eurowings Europe Ltd gegründet. Diese wird die bisherige Tätigkeit von Eurowings Europe GmbH im Winterflugplan 2022/23 schrittweise übernehmen. Die Flugzeuge werden dann ins maltesische Register umregistriert.

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Ukraine-Krieg: IndiGo flog tausende Inder nach Hause

Zwischen Freitag und Sonntag hat die Fluggesellschaft IndiGo im Auftrag der indischen Regierung insgesamt 12 Evakuierungsflüge durchgeführt. Die Maschinen des Carriers holten weit über 2.000 Staatsbürger, die zuletzt in der Ukraine waren, nach Hause. Da sich die Ukraine aufgrund des militärischen Überfalls seitens der Russischen Föderation derzeit im Krieg befindet, konnte IndiGo aus Sicherheitsgründen diesen Staat nicht anfliegen. Daher wurden die Evakuierungsflüge ab den westlichen Nachbarstaaten durchgeführt. Die Maschinen von IndiGo steuerten diverse Flughäfen in Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen an. Nach Angaben des Außenministeriums wurden bisher über 10.300 indische Staatsangehörige in 48 Flügen im Rahmen der Evakuierungsmission „Operation Ganga“ zurückgebracht. Dennoch sitzen immer noch 2.000 bis 3.000 Menschen in der vom Krieg heimgesuchten Region fest. Davon sind 300 Inder in Charkiw und 700 in Sumy gestrandet. In einer Erklärung sagte IndiGo, dass zwischen dem 28. Februar und dem 6. März 42 Evakuierungsflüge mit 9.200 Indianern geplant waren. „Wir haben bis heute bereits 30 Flüge durchgeführt, die mehr als 6.600 unserer Bürger zurückgebracht haben“, sagte der Chief Operating Officer der Fluggesellschaft, Wolfgang Prock-Schauer, am Freitag.

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