März 30, 2022

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März 30, 2022

German Airways ordert 17 Wingcopter-Drohnen

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways bestellt 17 Lieferdrohnen bei Wingcopter. Weiters hat man Optionen für bis zu 115 weitere abgeschlossen. Der Flughafen Rostock-Laage soll im Rahmen einer Entwicklungskooperation als Testfeld genutzt werden. Die Zeitfracht Gruppe und German Airways werden weltweit zu den ersten Unternehmen gehören, die Drohnen in der Logistik kommerziell einsetzen. In einer gemeinsamen Absichtserklärung mit dem deutschen Hersteller Wingcopter vereinbarten die Unternehmen jetzt den Kauf von 17 Transportdrohnen vom Typ Wingcopter 198 und Optionen für die Bestellung von zusätzlichen 115 Fluggeräten in zwei weiteren Tranchen bis Ende 2023. Das Fluggerät soll ab dem zweiten Halbjahr 2024 zum Einsatz kommen – zunächst offshore etwa für Ersatzteillieferungen in Windparks. In diesem Geschäft ist die Zeitfracht Gruppe bereits mit ihrer Spezialreederei OPUS Marine erfolgreich tätig. Entsprechend technisch anspruchsvoll ist der Einsatz der Lieferdrohnen: Sie müssen auch auf einem fahrenden Schiff punktgenau landen können. German Airways und Wingcopter werden bei der Entwicklung dieses Features eng zusammenarbeiten. Die Wingcopter werden vom Flughafen Rostock-Laage aus starten, der seit Jahresbeginn ebenfalls zur Zeitfracht Gruppe gehört und dem Entwicklungsteam von Wingcopter ein ideales Umfeld für ausgedehnte Testflüge sowie Räumlichkeiten für Messungen und die Auswertung der dabei gesammelten Daten bietet. Als Unternehmen mit einem Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erfüllt German Airways bereits wesentliche Voraussetzungen, um Wingcopters Lieferdrohnen in der „specific category“ und später auch in der „certified category“ betreiben zu können. Zudem ist German Airways auch IOSA zertifiziert und arbeitet damit nach den höchsten international vereinbarten Standards der internationalen Luftfahrtbehörde IATA. Die von Wingcopter entwickelten Drohnen können mit einer

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Sommer 2023: Plantours mit rund 100 Flusskreuzfahrten

Rund 100 Flusskreuzfahrten legt Plantours in der Sommersaison 2023 auf. Dies geht aus der jüngst veröffentlichten Vorschau, die unter anderem an Vertriebspartner verschickt wurde, hervor. Unter anderem wird die „Lady Diletta“, die mit Einzelkabinen ausgerüstet ist, zu 43 Terminen unterwegs sein. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich die Nachfrage weiter erholen und sogar steigern wird. In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass Flusskreuzfahrten im Trend liegen. Plantours setzt im Sommer 2023 verstärkt auf weniger bekannte Routen. Die Schiffe „Rousse Prestige“, „Elegant Lady“ und die „Sans Souci“ werden unter anderem Peene, Havel, Oder, Maas und Elbe sowie küstennahe Gebiete befahren. Der Reisekatalog soll voraussichtlich Ende Mai 2022 veröffentlicht werden.

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Dänemark schafft letzte Corona-Einreisebeschränkungen ab

Nach der Einreise nach Dänemark müssen sich ab sofort auch Ungeimpfte, die aus Nicht-Schengen-Staaten kommen, nach der Einreise nicht mehr auf das Coronavirus testen lassen. Damit gibt es keine Covid-19-Einreisebeschränkungen mehr. Bislang mussten sich Personen, die weder geimpft noch genesen waren und von außerhalb der Schengen-Zone nach Dänemark eingereist sind, binnen 24 Stunden auf das Coronavirus testen lassen. Diese Vorschrift wurde ersatzlos gestrichen. Damit hat der nordeuropäische Staat keinerlei Corona-Einreisebestimmungen mehr. Im Inland wurden per 1. Feber 2022 so gut wie alle Coronamaßnahmen aufgehoben. Das gilt auch für die Maskenpflicht. Im Alltag muss praktisch nirgendwo mehr Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Im Gegensatz dazu halten beispielsweise Deutschland und Österreich mit zum Teil wenig nachvollziehbaren Argumenten an den unliebsamen Masken fest. In Dänemark ist die Siebentages-Inzidenz – trotz faktischer Abschaffung der Maskenpflicht – erheblich niedriger als in Österreich und/oder Deutschland.

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Für Geimpfte: Fidschi-Inseln streichen Quarantäne

Die Fidschi-Inseln lockern mit Wirksamkeit zum 7. April 2022 die Einreisebestimmungen für vollständig geimpfte Personen. Diese müssen dann keine dreitägige Quarantäne mehr antreten. Ein Antigen-Schnelltest, der nach der Ankunft in einem offiziellen Testzentrum absolviert werden muss, ist ausreichend. Nach Angaben des lokalen Wirtschaftsministeriums gilt man als vollständig geimpft, wenn man zwei Stiche nachweisen kann. Hinsichtlich der Herkunft bzw. der Länder, in denen man sich zuletzt aufgehalten hat, gibt es keinerlei Unterschiede mehr. Die lokalen Coronamaßnahmen werden ebenfalls gelockert. Beispielsweise wird die Maskenpflicht komplett abgeschafft. Auch dürfen Restaurants und Veranstaltungsorte wieder mit der vollen Kapazität betrieben werden.

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Australien: PCR-Vorlagepflicht bei der Einreise entfällt

Mit Wirksamkeit zum 17. April 2022 lockert Australien die Einreisebestimmungen: Vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen müssen dann keinen negativen Coronatest mehr vorlegen. Bislang verlangt Downunder, dass ein PCR-Befund vorgelegt wird. Als vollständig geimpft gilt man aus australischer Sicht, wenn man mindestens zwei Injektionen nachweisen kann. Die zusätzliche Auflage der Vorlage eines negativen PCR-Tests hat sich laut lokalen Behörden als wenig wirksam erwiesen. Am Umstand, dass nur Geimpfte einreisen dürfen, will man aber weiterhin festhalten. Derzeit hat man auch keine Bestrebungen, dass die Maskenpflicht in Flugzeugen bzw. auf Kreuzfahrtschiffen abgeschafft werden könnte. Gesundheitsminister Greg Hunt bezeichnete diese als besonders wichtig.

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Ljubljana: FlyDubai stockt Dubai-Flüge auf

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai wird im Sommer 2022 den Flughafen Ljubljana häufiger ansteuern. Momentan wird diese Strecke fünfmal wöchentlich bedient. Während der Hauptsaison will man täglich fliegen. FlyDubai erhöht mit Wirksamkeit zum 27. Juni 2022 die Frequenzen. Bis inklusive 19. September 2022 soll täglich geflogen werden. Anschließend fährt man wieder auf fünf Umläufe pro Woche zurück. Die Strecke Dubai-Ljubljana wurde im September des Vorjahres mit ursprünglich drei wöchentlichen Rotationen aufgenommen. Als Fluggerät setzt FlyDubai auf dieser Route im Regelfall Maschinen des Typs Boeing 737 Max ein. Gelegentlich fliegt man auch mit dem Vorgängermodell Boeing 737-800. Man verfügt über ein Codeshare-Abkommen mit der Konzernschwester Emirates Airline, so dass Umsteige auf deren Streckennetz in Dubai möglich sind.

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Air Belgium sagt Airbus A340-300 „good bye“

Die Fluggesellschaft Air Belgium betreibt im Bereich der Passagierflüge keine Vierstrahler mehr. Am Samstag führte man mit dem Airbus A340-300 mit der Registrierung OO-ABB den letzten Flug durch. Die Maschine landete kurz vor 10 Uhr 00 in Charleroi. Im Jahr 2018 ging Air Belgium mit einer reinen Airbus-A340-Flotte an den Start. Mittlerweile hat man die Umflottung auf den treibstoffeffizienteren A330neo eingeleitet. Heuer werden noch zwei weitere Maschinen dieses Typs zur Flotte stoßen. Auch bedingt durch die Corona-Pandemie verschob sich das Geschäftsmodell stark in Richtung Fracht. Im Auftrag von CMA-CGM betreibt man vier Airbus A330F. Für den Teilhaber Hongyuan Group wird man voraussichtlich zwei Boeing 747-8F betreiben. Im Passagierbereich setzt man künftig auf das Muster A330-900.

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Nach zwei Jahren Stillstand: Der City Airport Train ist wieder da

Nach rund zwei Jahren coronabedingter Betriebspause nahm der City Airport Train am Dienstag den Fahrbetrieb zwischen Bahnhof Wien-Mitte und Flughafen Wien-Schwechat v.v. wieder auf. Der erste Zug verkehrte um 5 Uhr 37. Die private Eisenbahngesellschaft ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Österreichischen Bundesbahnen und der Flughafen Wien AG. Dieser Umstand wurde dem City Airport Train während der letzten zwei Jahre nützlich, denn man konnte das Wagenmaterial an die ÖBB vermieten. Beispielsweise waren die Waggons auch in Vorarlberg im Einsatz. Nun sind diese wieder zurück in Wien und verkehren auf ihrer Stammstrecke zwischen Bahnhof Wien-Mitte und Flughafen Wien-Schwechat. Laut ÖBB-Personenverkehrs-AG-Vorständin Sabine Stock bieten die Österreichischen Bundesbahnen stündlich bis zu acht Verbindungen zum größten Flughafen Österreichs an. Dabei handelt es sich um Railjet-Züge ab dem Hauptbahnhof sowie im Schnellbahnen und RegionalExpress. Co-Vorstand Heinz Freunschlag fügt hinzu, dass auch die drei Buslinien der Vienna Airport Lines, die von der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG betrieben werden, wieder planmäßig verkehren und es daher noch mehr Möglichkeiten gibt, um vom Flughafen in die Stadt – oder umgekehrt – zu gelangen. Bahn und Luftfahrt sollen sich ergänzen Die Frage wozu man eigentlich zusätzlich den City Airport Train braucht steht im Raum. Immerhin benötigen die Schnellbahnen und RegionalExpress ab dem Bahnhof Wien-Mitte, den auch der CAT nutzt, nur unwesentlich mehr Zeit. Der Hauptunterschied liegt im Preis und in den Dienstleistungen drum herum. Die ÖBB-Vorstände sehen den City Airport Train als ideale Ergänzung und als Premium-Produkt im Flughafenverkehr. Das Klimaticket ist auf dem CAT nicht gültig, jedoch gibt es für Inhaber

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T’way Air und Korean Air: Zwei Koreaner nehmen Kurs auf Zagreb

Die koreanische T’way Air beabsichtigt ab Juli 2022 dreimal wöchentlich zwischen Seoul und dem kroatischen Zagreb zu fliegen. Die neue Route soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330-300 bedient werden. Mitbewerber Korean Air will ebenfalls auf dieser Route fliegen. Der Billigflieger plant schon länger die kroatische Hauptstadt anzufliegen, jedoch sagte man den Erstflug, der für Sommer 2020 geplant war, aufgrund der Corona-Pandemie vorläufig ab. Frei nach dem Motto „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ will man ab Juli 2022 nach Zagreb fliegen. Von Seoul aus beabsichtigt man auch Australien-Flüge aufzunehmen. „T’way Air wird im Mai Flüge nach Singapur aufnehmen und dann im Juli nach Zagreb in Kroatien und im Winter nach Australien expandieren. Wir haben ein mittelgroßes bis großes Flugzeug eingeführt, um nachhaltiges Wachstum zu sichern. Zu diesem Zweck haben wir uns um ständige Innovation bemüht“, so Firmenchef Hong-Geun Jung. Derzeit verfügt der Carrier über zwei Airbus A330-300, die mit 347 Sitzen bestuhlt sind. Eine dritte Einheit soll noch im Laufe dieses Jahres übernommen werden. Man betont, dass man für die Zagreb-Flüge bereits alle notwendigen Genehmigungen hat. Auf der neuen Strecke wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Wettbewerb mit Korean Air treten, denn dieser Anbieter will ab Juli 2022 die seit einiger Zeit brachliegende Strecke mit drei wöchentlichen Umläufen reaktivieren.

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Billy Nolen übernimmt die Leitung der FAA

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA bekommt mit Billy Nolen einen neuen Behördenleiter ad interim. Er folgt auf Steve Dickson, der mit Ende März seit Amt niederlegen wird. Der stellvertretende Administrator Bradley Mims wird in dieser Übergangszeit ebenfalls eine erweiterte Rolle übernehmen und sich auf die Belegschaft der FAA und die Flughäfen des Landes konzentrieren. Nolen war zuvor als Vice President Safety and Quality für die kanadische Fluggesellschaft Westjet tätig. Seit Jänner 2022 fungiert er bei der FAA als stellvertretender Leiter Flugsicherheit. Er gilt als erfahrener Sicherheitsexperte und ist als Pilot im Rang des Kapitäns. Die U.S.-amerikanische FAA stand in den letzten Jahren auch aufgrund des Debakels rund um die Boeing 737 Max im Kreuzfeuer der Kritik. Der Behörde wurde wiederholt vorgeworfen, dass zu lasch geprüft wurde und man sich zu sehr auf die Daten des Herstellers verlassen habe. Auch hieß es immer wieder, dass Boeing systematisch eigene Vertrauensleute in Schlüsselpositionen der FAA „installiert“ haben soll.

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