Mai 9, 2022

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Mai 9, 2022

Landquart: Bahnfestival zum 175. Jubiläum

Ein Jahrestag für eine wegweisende Entwicklung: Seit 175 Jahren geht es auf Schienen durch die Schweizer Bergwelt. Die Schweiz genießt weltweit den Ruf als das Bahnland schlechthin. In kaum einem anderen Land gibt es eine bessere Infrastruktur für den Zugverkehr trotz der herausfordernden geografischen und klimatischen Bedingungen. Auch in schneereichen Wintern erreichen Fahrgäste selbst abgelegene Orte und kleine Dörfer in den Alpen – und das schon seit 1847. Zum Jubiläum gibt es nun am 11. und 12. Juni 2022 ein großes Bahnfestival in Landquart. Bahnfreunde tauchen dort in die Geschichte der Schweizer Bahnen ein und informieren sich über neue Entwicklungen und Projekte. Die Rhätische Bahn lädt sie gemeinsam mit den Partnern PostAuto, Chur und Engadin Bus zum Bahnfestival ein. An vier Standorten rund um den Bahnhof Landquart wartet ein abwechslungsreiches Programm. Zwei Tage Bahnfestival mit vielen Highlights Die Geschichte der Schweizer Bahnen ist umfangreich, vielseitig und mit vielen Anekdoten bestückt. Einen Einblick ermöglicht das Bahnfestival mit Ausstellungen und Führungen. In der Hauptwerkstatt in Landquart dreht sich alles um die Historie der Rhätischen Bahn. Ein Programm von 30 Minuten Länge bietet eine geführte Zeitreise ins UNESCO Welterbe der Strecke Albula/Bernina. Weitere Ausstellungen zeigen die Welt der Güterbahnen und Spezialfahrzeuge, die auf den Schienen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus erhalten die Gäste während der zwei Tage Informationen in zahlreichen Vorträgen zu spannenden Bahnthemen und auf diversen Führungen. Dabei geht es beispielsweise durch die Betriebszentrale, die Hauptwerkstatt und den Infrastrukturstützpunkt. Zwischen den unterschiedlichen Veranstaltungsorten pendeln die Gäste im Halbstundentakt mit dem Gratis-Dampf-Shuttle. Auf

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Croatia Airlines stationiert zwei Flugzeuge in Split

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines steht auf dem Heimatmarkt Kroatien stark unter Druck. Zwar konnte Ryanair aufgrund von Personalmangel bei der Tochtergesellschaft Lauda Europe bislang nicht das volle Zagreb-Programm aufnehmen, jedoch spürt der Platzhirsch den Druck bereits massiv. Croatia Airlines passt nun die Strategie an und will verstärkt an anderen kroatischen Flughäfen Flugzeuge stationieren bzw. im Rahmen von W-Pattern Nonstop-Flüge etablieren. Ein Beispiel für die zuletzt genannte Form sind die Flüge, die ab Osijek angeboten werden. In Split will man vorerst eine de Havilland Dash 8-400 und einen Airbus A319 stationieren. Dabei soll es den aktuellen Plänen nach aber nicht bleiben, denn man beabsichtigt auch im Winterflugplan 2022/23 präsent zu sein. In der Vergangenheit waren Flüge ab Split, Zadar und Dubvrovnik von starker Saisonalität geprägt. Zumindest in der zuerst genannten Stadt soll sich das ändern, denn Croatia Airlines will eine ganze Reihe von Ganzjahresstrecken etablieren. Für den Sommerflugplan 2023 kündigt man eine größer angelegte Expansion ab Split an. Diese geht zu Lasten der Präsenz in der Hauptstadt Zagreb, denn dort steht man unter starkem Druck von Ryanair. Die Strategie, die Croatia Airlines nun einschlägt, ist durchaus riskant, denn auch auf den sekundären Airports Kroatiens tummeln sich viele Billigflieger. Besonders im Sommer gibt es nur wenige Lücken, die das Potential haben gewinnbringend betrieben zu werden. Wo es Geld zu verdienen gibt, sitzen längst Eurowings, Easyjet, Ryanair und andere Anbieter sprichwörtlich drauf. Somit wird das Finden von Ganzjahres-Nischen für Croatia Airlines keinesfalls eine einfache Aufgabe. Vorerst will man ab Split fünf neue Routen

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Medsky: Malta MedAir präsentierte A320 in Misrata

Am Samstag ist Malta MedAir im Auftrag von Medsky Airways zu Präsentationszwecken mit dem Airbus A320 mit der Registrierung 9H-MSA von Luqa (Malta) nach Misrata (Libyen). Dort stellte sich der Auftraggeber offiziell der Öffentlichkeit vor. Medsky Airways ist keine eigenständige Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Maschinen chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Als Flugpartner fungiert die staatliche Malta MedSky, die mit der 9H-MSA und der 9H-MSB für das Unternehmen mit Sitz in Libyen fliegen wird. Die beiden Flugzeuge werden in einer Medsky-Livery unterwegs sein. Ursprünglich gründete die maltesische Regierung Malta MedAir, um in gewisser Weise Druck auf die Piloten von Air Malta auszuüben. Auch war angedacht, dass das A321XLR-Langstreckenprojekt von diesem Carrier durchgeführt werden soll. Allerdings gibt es mittlerweile keine Zusammenarbeit mehr zwischen Malta MedAir und Air Malta. Die „zweite staatliche Airline“ hat sich zu einem Charter- und ACMI-Provider entwickelt. Man fliegt unter anderem für Corendon Airlines und in Kürze auch Medsky Airways. Mitte dieses Jahres sollen die Flüge für den Auftraggeber aus Libyen aufgenommen werden. Die beiden MedAir-Flugzeuge werden dabei in erster Linie ab Misrata zum Einsatz kommen. Nach der Präsentation, die am Samstag erfolgte, wurde die 9H-MSA ferry nach Sofia geflogen. Dort werden einige Wartungsarbeiten durch einen MRO-Betrieb durchgeführt.

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Eurowings stellt Mostar-Flüge endgültig ein

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird die seit längerer Zeit aufgrund der Corona-Pandemie pausierende Verbindung zwischen Düsseldorf und Mostar endgültig einstellen, Betroffen sind auch die ehemals angebotenen Flüge ab Stuttgart in die Stadt in Bosnien und Herzegowina. Bereits seit dem Beginn der Corona-Pandemie ruhte der Flugbetrieb von/nach Mostar. Eurowings wollte diesen zunächst ab 30. Juni 2022 reaktivieren, jedoch scheint es an Buchungszahlen zu mangeln. Der Mostar Airport verliert damit die letzten verbliebenen Linienflüge und behauptet, dass die Preispolitik der Lufthansa-Tochter am Misserfolg schuld sein soll. Die Tickets wären schlichtweg viel zu teuer verkauft worden. Laut lokalen Medien hat Eurowings seitens Bosnien-Herzegowina Zuschüsse für den Betrieb der Mostar-Routen erhalten. Für die laufende Saison wurde allerdings noch nichts ausbezahlt. Ein Comeback in Mostar ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch gilt es aus heutiger Sicht als sehr unwahrscheinlich. Der Flughafen Mostar erlebte seit dem Beginn der Corona-Pandemie einen beispiellosen Abzug von Fluggesellschaften. Diese begründeten ihre Rückzüge einheitlich mit mangelnder Nachfrage. Das gilt allerdings nur für den Linienbetrieb. Im Charter ist wieder so einiges los. Beispielsweise wird Lot in Kürze im Auftrag eines Tour Operators von Kattowitz aus nach Mostar fliegen. Electra Airways wird im Charter von Catania aus in die fünftgrößte Stadt von Bosnien-Herzegowina fliegen. Croatia Airlines ab Palermo. Die meisten Charterflüge sind aber nur bis September 2022 befristet, so dass es danach wieder ruhig wird.

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Bratislava: Air Explore hat siebente Boeing 737-800 übernommen

Die slowakische Air Explore hat die Flotte um einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Boeing 737-800 erweitert. Dieser trägt die Registrierung OM-MEX und war zuletzt bei der türkischen Pegasus Airlines als TC-CPR im Einsatz. Ende der vergangenen Woche wurde das ursprünglich Ende 2007 als VT-SPS an Spicejet ausgelieferte Flugzeug zunächst von Shannon nach Budapest überstellt und dann zwei Tage später zur Homebase Bratislava. Das Leasingflugzeug ist Eigentum des Lessors ECAF I. Die Flotte ist damit auf sieben Maschinen angewachsen. Derzeit ist Air Explore unter anderem für Corendon Airlines, Corendon Europe, Iraqi Airways und Badr Airlines im Wetlease-Einsatz. In den nächsten Wochen und Monaten wird das slowakische Luftfahrtunternehmen weitere Boeing 737-800 einflotten. Mit diesen wird man überwiegend im Auftrag des Corendon-Konzerns fliegen.

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Kommentar: Österreichs FFP2-Lachnummer in Flugzeugen und vier Impfungen ergeben 3/3

Es gibt immer wieder den berühmten „österreichischen Weg“. Egal ob die weltweit einzigartige FFP2-Maskenpflicht, die an Bord von Flügen mittlerweile eher einer Lachnummer gleicht oder aber neuerdings der Umstand, dass vier Covid-Impfungen in der Bürokratie eben nicht vier Impfungen sind, sondern zwei mit zwei Drittstichen. Schuld daran, dass vierfach Geimpfte nicht 4/4 im „grünen Pass“ stehen haben, ist „der Computer“… Es ist ein typischer Mittwoch, der auf der Insel Malta beginnt. Fast alles ist wie immer, denn der Linienbus X1, der zwischen Cirkewwa und Flughafen Luqa verkehrt, kommt natürlich verspätet. Fahrpläne sind auf dieser Linie eine unverbindliche Angabe wann rein theoretisch ein Bus kommen könnte oder eben auch nicht. Letzteres war der Fall. Doch irgendwas war dennoch anders als in den letzten beiden Jahren. Spätestens beim Einsteigen in den Bus wurde klar, dass sich etwas verändert hat: Die Masken sind gefallen und kein einziger Fahrgast hat diese getragen. Es geht also ganz legal maskenlos durch das übliche maltesische Verkehrschaos, das die Strecke von nur etwa 20 Straßenkilometern auf eine Fahrzeit von über 1,5 Stunden anschwellen lässt. Ohne Maske geht es durchs Flughafenterminal, in die Lounge und zum Boarding ans Gate. Personen, die einen Mund-Nasen-Schutz getragen haben, waren die absolute Ausnahme. Ist ja auch nicht mehr vorgeschrieben. Das gilt selbstverständlich auch für die Vorfeldbusse, so dass die Flugbegleiter beim Einsteigen so einiges an Aufklärungsarbeit leisten mussten, denn weder Österreich noch Malta haben die Maskenpflicht in Verkehrsflugzeugen abgeschafft. Diese gilt weiterhin, jedoch gleicht diese mittlerweile einer regelrechten Farce, wie der „typische Mittwoch“

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Skyalps nimmt Bergamo-Brač auf

Skyalps, die Hausmarke des Flughafens Bozen, nimmt am 9. Juli 2022 eine Nonstop-Verbindung zwischen Bergamo und Brač auf. Diese wird mit von Luxwing betriebenen de Havilland Dash 8-400 bedient werden. Derzeit ist geplant, dass die Flüge am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden sollen. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die bis vorläufig 17. September 2022 befristet ist. Der Umstand, dass Brač angesteuert wird, dürfte nicht wirklich ein Zufall sein, denn Hans-Peter Haselsteiner ist im Konsortium, das den Bozen Airport vor einiger Zeit gekauft hat, mit einem seiner Unternehmen beteiligt. Sowohl in Südtirol als auch rund um Brač befinden sich Hotels, die seiner Firmengruppe angehören. Die österreichische Goldeck Flug, die ebenfalls dem Industriellen zuzuordnen ist, bietet heuer wieder Flüge zwischen Wiener Neustadt (Ost) und dem Ort in Kroatien an. Skyalps hat erst kürzlich Zürich als neue Destination angekündigt.

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Reiseampel abgeschafft: Malta lässt wieder alle einreisen

Die Regierung der Republik Malta lässt seit heute wieder Personen aus allen Staaten kommend einreisen. Die bislang praktizierte Reiseampel, die nur die Farben „grün“, „rot“ und „dunkelrot“ kannte, wurde ersatzlos abgeschafft. Für Personen, die aus der Europäischen Union kommen, hat die Änderung keine praktischen Auswirkungen. Allerdings sehr wohl für Reisende aus Staaten, die bislang „dunkelrot“ gelistet waren. Für diese musste man vorab beim Gesundheitsministerium eine Sondergenehmigung für die Einreise beantragen und anschließend eine Quarantäne antreten. Dies entfällt nun. Die 3G-Regel wird allerdings weiterhin praktiziert. Akzeptiert werden der Nachweis, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist, genesen ist oder aber negativ getestet wurde. Auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Die Unterlagen werden nach der Landung am Flughafen Luqa weiterhin systematisch kontrolliert. Das Ausfüllen des elektronischen PLF-Dokuments ist nicht mehr erforderlich. Dieses wurde bereits mit Wirksamkeit zum 2. Mai 2022 ersatzlos abgeschafft. Beim Verlassen der Republik Malta ist der zwingende Gang zum Check-In-Schalter für eine Dokumentenkontrolle ebenfalls gestrichen worden.

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