Mai 11, 2022

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Mai 11, 2022

ÖAMTC-Reisemonitoring: Reiselust besonders hoch

Jährlich führt die ÖAMTC-Touristik eine Befragung zur Reiseplanung durch – repräsentativ für die österreichische Bevölkerung wurden auch heuer wieder 1.000 Personen zu Urlaubszielen, Budget und Art der geplanten Reisen befragt. Dabei ist besonders interessant, dass lediglich sieben Prozent der Befragten sicher sind, heuer nicht zu verreisen. Die besonders hohe Reiselust 2022 zeigt sich auch daran, dass zwei Drittel der Befragten angeben, sogar mehr als eine Urlaubsreise diesen Sommer unternehmen zu wollen. Die Urlauber freuen sich besonders darauf die Sonne zu genießen, die Seele baumeln zu lassen und Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Spannendes Detail: Nur fünf Prozent ist es wichtig im Urlaub nicht ständig online erreichbar zu sein. Sonne, Strand und Meer: Italien und Kroatien sind Top Destinationen „Jeder Zweite, genau 53 Prozent, zieht es heuer ans Meer. Die Klassiker Italien und Kroatien sind dabei wieder Top Destinationen im Ausland. Je ein Viertel der Reisenden möchte hingegen am See, in den Bergen oder in einer Stadt den Urlaub verbringen“ erklärt Magdalena Draxler, ÖAMTC Touristikerin. Nach Italien und Kroatien sind die beliebtesten Urlaubsziele Griechenland, Deutschland, Spanien und die Türkei. Von den Befragten waren im Vorjahr 43 Prozent im Ausland, heuer planen das 56 Prozent. „Junge Reisende zwischen 16 und 29 Jahren – konkret 66 Prozent – zieht es stärker ins Ausland, als das bei den Urlaubern in der Altersklasse 50+ der Fall ist. Nur jeder Zweite in dieser Altersgruppe plant eine Reise ins Ausland“, so die Touristik-Expertin des Mobilitätsclubs. Der Urlaub in Österreich erfreut sich beinahe ebenso großer Beliebtheit: 46

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Airhub Airlines will die Mittelstreckenflotte ausbauen

Die maltesische Airhub Airlines beabsichtigt die Mittelstreckenflotte auszubauen. Man veröffentlichte eine Ausschreibung, in der Airbus A320 oder alternativ Boeing 737 gesucht werden. Die Flugzeuge dürfen maximal 20 Jahre alt sein. Airhub Airlines bevorzugt laut Tender Maschinen, die in All-Economy bestuhlt sind und die nächste größere Wartung (C-Check oder D-Check) frühestens in 18 Monaten ansteht. Man nimmt Angebote für Leasing und Kauf an. Die Mittelstreckenjets sollen im Zeitraum zwischen 1. Juni und 1. November 2022 eingeflottet werden. Eigentümer von in Frage kommenden Flugzeugen können bis zum 24. Mai 2022 Angebote abgeben. Derzeit besteht die Flotte von Airhub Airlines aus drei Airbus A320, zwei A330 und zwei A340. Laut CH-Aviation.com ist man derzeit unter anderem für Getjet Airlines und Norwegian Air Sweden im ACMI-Einsatz. Das maltesische Luftfahrtunternehmen ist auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Weiters ist man vor einiger Zeit auch ins Cargogeschäft eingestiegen.

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Über Darlehen: IAG könnte doch noch bei Air Europa einsteigen

Die International Airlines Group könnte quasi über die Hintertür doch noch bei Air Europa einsteigen. Im März 2022 gewährte man an Globalia ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro. Dieses kann binnen sechs Monaten zurückbezahlt oder in eine 20-prozentige Beteiligung an Air Europa umgewandelt werden. Im Zuge der Präsentation der jüngsten IAG-Zahlen erklärte Konzernchef Luis Gallego unter anderem, dass er damit rechnet, dass es zu einer Umwandlung in einen Air-Europa-Anteil kommen wird. Damit würde man als Minderheitsaktionär bei der Airline, die man ursprünglich kaufen wollte, einsteigen. Die International Airlines Group plante Air Europa vollständig zu übernehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Kaufpreis zunächst neu verhandelt und halbierte sich regelrecht. Es gab jedoch erhebliche kartellrechtliche Bedenken und noch vor einer Entscheidung der EU-Kommission wurde der Deal abgeblasen. Seither ist die spanische Politik bemüht, dass es doch noch zu einer Integration der Air Europa in die IAG kommt.

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Nordic Aviation Capital lässt Embraer E-Jets in Frachter umbauen

Der Leasinggeber Nordic Aviation Capital lässt bis zu zehn Maschinen der Typen Embraer E190/E195 in Frachtflugzeuge konvertieren. Die Arbeiten sollen vom brasilianischen Hersteller vorgenommen werden. Die ersten Umbau-Cargomaschinen sollen ab 2024 an Nordic Aviation Capital übergeben werden. Sämtliche Flugzeuge stammen aus dem bestehenden Portfolio des Lessors. „Es ist großartig, mit NAC zusammenzuarbeiten, das Embraer und die regionale Luftfahrt schon immer stark unterstützt hat. Nachdem wir erst kürzlich die E190F und E195F auf den Markt gebracht haben, ist die heutige Ankündigung mit NAC ein starker Indikator für die Nachfrage, die wir für unsere E-Jet-Frachtumrüstungen sehen“, so Johann Bordais, Präsident und CEO von Embraer Commercial Aviation. Momentan ist Azul Linhas Aéreas Brasileiras der einzige Operator von Embraer-195-Frachtern. Das Unternehmen stellte im Feber 2022 die erste konvertierte Maschine vor. Dies markierte auch den Einstieg des brasilianischen Flugzeugbauers ins Geschäft mit Cargoflugzeugen, die auf der E-Serie basieren.

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„Flughafen München II“ feiert 30-jährigen Bestand

Der Protestspruch „Riem muss weg“ ist mittlerweile fast in Vergessenheit geraten, denn der „Flughafen München II“ ist seit dem 17. Mai 1992 am Netz. Mittlerweile hat der „neue“ Airport schon über 30 Jahre auf dem Buckel. Im Rekordjahr 2019 verzeichnete der Flughafen München insgesamt fast 48 Millionen Passagiere und circa 417.000 Starts und Landungen. Die Zahl der Flugbewegungen hat sich damit gegenüber dem Eröffnungsjahr 1992 mehr als verdoppelt, während das Fluggastaufkommen sich im gleichen Zeitraum fast vervierfachte. Die Menge der Luftfacht hat sich sogar versechsfacht. Das Wachstum am Flughafen München lag damit bei Passagierzahlen, Flugbewegungen und Fracht deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Flughäfen. Grund für dieses überproportionale Wachstum war vor allem die Weiterentwicklung des neuen Airports  zu einem bedeutenden europäischen Drehkreuz im Weltluftverkehr. Die anhaltende Erfolgsgeschichte des Münchner Airports wurde im März 2020 durch die Corona-Pandemie unterbrochen, deren Auswirkungen den gesamten Luftverkehr weltweit massiv beeinträchtigten. So nutzten 2020 aufgrund der globalen Reisebeschränkungen lediglich 11,1 Millionen Passagiere den Münchner Airport, im Jahr 2021 waren es 12,5 Millionen.  Mittlerweile hat nach der Lockerung vieler Reisebeschränkungen eine deutliche Erholung eingesetzt. In den Osterferien dieses Jahres erreichte das Verkehrsaufkommen in München erstmals wieder mehr als 70 Prozent des Vorkrisenniveaus. 12 Millionen Passagiere im Jahr 1992 Als der Flughafen 1992 am neuen Standort an den Start ging, erzielte er im ersten Betriebsjahr ein Passagieraufkommen von zwölf Millionen Fluggästen. Dem Flughafenbau war seinerzeit eine langwierige Standortsuche vorausgegangen, in deren Verlauf insgesamt 20 mögliche Flächen untersucht wurden. Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom Juli 1979 schuf die Regierung

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Autovermieter: Sixt expandiert nach Kanada

Der Autovermieter Sixt will künftig auch in Kanada eigene Filialen unterhalten. Den Auftakt wird man in den Städten Vancouver und Toronto machen. Man ist bereits seit einigen Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika präsent und will nun ins Nachbarland expandieren. Sixt eröffnete eigenen Angaben nach die erste USA-Filiale im Jahr 2011. Der lokale Umsatz soll im Vorjahr bei rund 600 Millionen Euro gelegen haben. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit auf Kanada sieht das Unternehmen als „nächsten logischen Schritt“. Der börsennotierte Autovermieter plant rasch zu wachsen und will bis etwa 2025/2026 vor Ort etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz machen. Dazu sollen zügig Stationen eröffnet werden. Sixt machte keine näheren Angaben dazu wie viele davon im Eigenbetrieb unterhalten werden sollen und wie viele von Franchisenehmern betrieben werden sollen. Gegen Ende des Vorjahres stieg Sixt in Australien in den Markt ein.

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Ab 20. Mai 2022: Israel streicht PCR-Tests nach der Ankunft

Mit Wirksamkeit zum 20. Mai 2022 setzt Israel die nächste Stufe der Lockerungen bei der Einreise um. Nach der Ankunft muss man sich keinem verpflichtenden PCR-Test mehr unterziehen. Bereits seit Dienstag kann man bereits vor der Abreise einen Antigen-Schnelltest vornehmen. Israel hatte sich über längere Zeit hinweg aufgrund der Corona-Pandemie regelrecht abgeschottet. Seit einigen Monaten hat man die Einreisebestimmungen schrittweise gelockert. Neu ist, dass die bislang verpflichtenden PCR-Tests nach der Einreise entfallen werden. In einer Übergangsphase zwischen 10. Mai 2022 und 19. Mai 2022 gestattet man den Passagieren als Alternative auch die Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltestbefunds, der maximal 24 Stunden alt sein darf. PCR-Ergebnisse werden ebenfalls akzeptiert.

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