Mai 21, 2022

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Mai 21, 2022

Kreuzfahrten: Auch Aida schafft die Maskenpflicht ab

Die Reederei Aida Cruises schafft mit Wirksamkeit zum 27. Mai 2022 die Maskenpflicht an Bord ihrer Flotte ab. Man empfiehlt den Reisenden weiterhin Mund-Nasen-Schutz zu tragen, jedoch explizit verlangt wird das nicht mehr. Damit schließt man sich der Vorgehensweise anderer Schiffsbetreiber an. Weiterhin will man aber nur vollständig Geimpfte an Bord lassen. Dies gilt für alle Passagiere ab einem Lebensalter von 12 Jahren. Als Nachweise akzeptiert man ausschließlich die EU-Impfzertifikate. Auch müssen alle Reisenden ab drei Jahren im Zuge der Einschiffung einen Antigen-Schnelltest absolvieren. Aida will Passagieren, die ab 14 Tage vor der Abfahrt positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ermöglichen, dass diese einmalig kostenfrei umbuchen können. Sollte es zu einer Ansteckung im Zielgebiet kommen, will man die Kosten für eine Hotelquarantäne und die Rückreise nach Hause übernehmen.

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WEF: Zürich rechnet mit weniger Special Visitors

Am Sonntag, den 22. Mai 2022 beginnt im schweizerischen Davos das Weltwirtschaftsforum. Der Flughafen Zürich wird wieder zahlreiche Special Visitors empfangen, jedoch rechnet man mit weit weniger zusätzlichen Flugbewegungen als in der Vergangenheit. Das diesjährige Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos beginnt am Sonntag, 22. Mai 2022, und dauert bis und mit Donnerstag, 26. Mai 2022. In den Tagen vor, während und nach dem WEF werden zusätzliche Flugbewegungen von Business-Jets und Staatsmaschinen erwartet. Dieses Jahr wird mit einer um rund einen Drittel tieferen Anzahl an zusätzlichen Starts und Landungen gerechnet, in der Vergangenheit wurden jeweils rund 1.000 zusätzliche Flugbewegungen verzeichnet. Es werden auch vermehrt politische und sicherheitsrelevante Helikoptertransporte und damit erhöhte Lärmemissionen stattfinden. Auch die Gesamtzahl an Helikopterbewegungen wird insgesamt aber tiefer ausfallen als in den Vorjahren, da es keine zivilen Helikopterbewegungen nach Davos geben wird. Für bereits angemeldete Delegationen stehen reservierte Standplätze zur Verfügung, die je nach Größe des Flugzeuges zugeteilt werden. Die Maschinen der weiteren WEF-Gäste erhalten Zeitfenster von maximal zwei Stunden für das Ein- und Ausladen. Danach müssen sie den Flughafen Zürich verlassen und auf einen Flughafen ihrer Wahl ausweichen. Der Flugplatz Dübendorf wird wieder von zahlreichen Maschinen direkt angeflogen. Für Aviatikfans und Interessierte stehen die regulären Besucherangebote am und um den Flughafen Zürich zur Verfügung – etwa der Spotter-Platz beim Heligrill auf der Westseite des Flughafens Zürich, der Spotter-Platz Oberglatt im Norden oder die Zuschauerterrasse B. Diese hat vom 20. bis 27. Mai 2022 täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet (statt von 10:00 bis 18:00 Uhr).

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Westbahn erhöht die Frequenzen zwischen Wien und Salzburg

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird mit Wirksamkeit zum 12. Juni 2022 die Frequenzen zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof verdichten. Mit Ausnahme von drei „Lücken“ wird man dann halbstündlich verkehren. Eigenen Angaben nach fährt man nun bis zu 57 Mal pro Tag zwischen den beiden Städten. Vier Kurspaare fahren seit Anfang April 2022 auch von/nach München Hauptbahnhof mit Zwischenstopp in München Ostbahnhof, wo man auf die S-Bahn zum Franz-Josef-Strauß-Flughafen umsteigen kann. Eingesetzt werden in Altenrhein gefertigte Triebzüge des Typs Stadler Kiss 3. Diese sind in drei Beförderungsklassen bestuhlt und bieten Sitzplätze für 506 Fahrgäste. „Für jedes in der Westbahn gültige Ticket, also auch für das KlimaTicket Ö, gilt: Es berechtigt zur Fahrt vom Anfangs- zum Zielort. Das Anrecht auf einen Sitzplatz ist darin prinzipiell nicht inkludiert. Reisende mit KlimaTicket Ö schätzen daher beim wieder deutlich steigenden Fahrgastaufkommen den Vorteil, dass sie bei der Westbahn auch die höherwertige Comfort Class aufpreisfrei nutzen können. Weiters können sie für jede Fahrt eine kostenlose Sitzplatzreservierung vornehmen, was mehr Planungssicherheit im Vorfeld der Reise und eine entspanntere Fahrt ermöglicht“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Natürlich finden aber auch Reisende ohne KlimaTicket Ö in der Westbahn in den meisten Fällen einen Sitzplatz. Dazu können auch die Reisenden selbst wesentlich beitragen, indem sie ihr Gepäck nicht am Nebenplatz, sondern unter dem eigenen Sitz oder im dafür vorgesehenen Stauraum aufbewahren, wo es auch gegen Diebstahl gesichert werden kann. Falls vereinzelt wirklich alle Ledersitze belegt sind, findet sich ein Sitzplatz auch auf den mit Teppichboden bezogenen Stufen zwischen Ober- und

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Nürnberg: Bio-Monitoring mit Hilfe von Bienen

Am Freitag wurde der von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufene Welt-Bienentag begangen. Aus diesem Anlass machte der deutsche Flughafen Nürnberg darauf aufmerksam, dass man bereits im Jahr 2003 diese Insektenart auf dem Areal angesiedelt hat. Dabei übernehmen die Bienen eine wichtige Aufgabe und helfen zu prüfen, ob der Flugverkehr die Luftqualität rund um den Airport beeinflusst. Aktuell fliegen zwei Völker ein Gebiet im Umkreis von bis zu drei Kilometern ab. Von den gesammelten Pollen und dem daraus gewonnen Airport-Honig werden Proben zur Laboruntersuchung abgegeben. Das Analysespektrum umfasst organische Luftschadstoffe, die als typisch verkehrsbedingt gelten. Außerdem werden die Proben auf Schwermetalle untersucht. Dieses Verfahren nennt sich Biomonitoring. Die vorliegenden Labor-Ergebnisse sind eine klare Bestätigung des umweltbewussten Verkehrskonzepts und der vorausschauenden Planungen: Alle bisherigen Befunde unterschritten deutlich die gesetzlichen Grenzwerte. Zusätzlich wird der Airport-Honig von der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau auf seine Qualität geprüft. Bislang wurde er immer als hochwertiger und besonders artenreicher Honig eingestuft. Für die Analyse des Honigs wird nur ein kleiner Teil benötigt. Der Rest des Airport-Honigs wird in Gläser abgefüllt und zum Beispiel zu besonderen Anlässen verschenkt. Für die Hege und Pflege der Airport-Bienenvölker sorgen die Umweltabteilung des Flughafens und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter, die auch privat begeistert imkern.

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Venedig: Italien legt Superjet International lahm

Das im italienischen Venedig ansässige Unternehmen Superjet International, an dem auch der lokale Flugzeugbauer Leonardo beteiligt ist, steht einer ungewissen Zukunft bevor. Die Behörden haben Vermögenswerte in der Höhe von 150 Millionen Euro eingefroren. Hintergrund der Maßnahme ist, dass die Regierung der Ansicht ist, dass Superjet International unter die gegen die Russische Föderation ausgesprochenen Sanktionen fällt. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsunternehmen der Rostec-Tochter United Aircraft Corporation, deren Marke Sukhoi für den Superjet zuständig ist. Vor vielen Jahren hat man eine Partnerschaft mit Leonardo abgeschlossen. Auf dem Marco-Polo-Flughafen Venedig werden Wartungen für den SSJ-100 durchgeführt. In kleinem Umfang wurden hier auch für den internationalen Markt Superjets endmontiert. Das Joint-Venture, an dem Leonardo nur noch mit zehn Prozent beteiligt ist, war auch für den Vertrieb außerhalb Russlands zuständig. Im Zuge des Einfrierens von Vermögenswerten wurden auch fünf SSJ-100 an die Kette gelegt. Diese hatten keinen Kunden und waren seit einiger Zeit abgestellt. Lokale Medien berichten auch, dass die Zukunft von Superjet International völlig unklar ist. Es wird damit gerechnet, dass aufgrund der Sanktionen die Geschäftstätigkeit nicht fortgeführt werden kann, da keine Teile oder Flugzeuge aus Russland importiert werden können. Möglicherweise könnte in den nächsten Wochen die Insolvenz drohen. Wie viele Arbeitsplätze bei Superjet International auf der Kippe stehen könnten, ist derzeit unklar. Im Bereich Vertrieb war man nie sonderlich erfolgreich, da der SSJ-100 beispielsweise in Europa nie ein Verkaufsschlager war. Cityjet flog mit dem Muster und konnte mit Superjets auch einen ACMI-Auftrag für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines erfüllen. Allerdings gab man

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