Mai 22, 2022

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Mai 22, 2022

Pfingstferien: Hamburg rechnet mit Passagier-Ansturm

Der Hamburger Flughafen rechnet damit, dass während der unmittelbar bevorstehenden Pfingstferien viele Passagiere reisen werden. Stundenweise erwartet man gar mehr Fluggäste als im Vergleichszeitraum des Jahres 2019. Der Airport erwartet vor allem an den Wochenenden mehr als 45.000 Passagiere pro Tag, das sind erstmals wieder rund 70 Prozent des Vor-Krisen-Niveaus. An den stärksten Reisetagen sind zirka 170 Starts und 170 Landungen geplant. Fluggäste sollten sich gut vorbereiten, mindestens zwei Stunden vorher am Flughafen eintreffen sowie Online- und Automatenservices zum schnellen Einchecken nutzen. In den nächsten Wochen rechnet der Hamburger Flughafen mit mehr als 260.000 an- und abreisenden Passagieren pro Woche – das ist die höchste Passagierzahl seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren. Schon seit Wochen steigt die Nachfrage spürbar, im April reisten im Wochendurchschnitt bereits rund 62 Prozent der Passagiere von 2019 ab Hamburg Airport. In den nächsten Wochen wird der Wert von 70 Prozent im Vergleich zu 2019 voraussichtlich erstmals wieder übertroffen. „Je weiter wir in Richtung Sommer kommen, desto deutlicher spüren wir, dass die Norddeutschen wieder raus wollen – raus aus dem gewohnten Umfeld, ab in den Flieger und in die Sonne. Klassische Urlaubsziele wie Mallorca, Griechenland, die Türkei oder die Kanarischen Inseln sind besonders beliebt. Die Nachfrage ist so groß, dass wir in den Terminals stundenweise mehr Fluggäste als 2019 zählen“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburger Flughafen. „Alle Partner am Flughafen haben sich auf diese sprunghaft hohen Auslastungsspitzen gut vorbereitet. Doch wie z.B. in der Gastronomie bleiben die Personalsuche und die Personalplanung

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Mit 12.000 Drohnen: Wingcopter will Liefernetzwerk für Afrika aufbauen

Der deutsche Drohnenentwickler Wingcopter und Continental Drones Ltd, eine Tochtergesellschaft der in Ghana und Dubai ansässigen Atlantic Trust Holding, haben einen Vertrag unterzeichnet, der dazu führen soll, dass Tausende Wingcopter-Drohnen auf dem afrikanischen Kontinent zu Lieferzwecken eingesetzt werden. Dazu soll ein Netzwerk aufgebaut werden, das die Zuverlässigkeit und Effizienz bestehender Systeme verbessern soll. Auch will man neue Lieferketten aufbauen. Continental Drones ist ab sofort autorisierter Wingcopter-Partner (WAPP) für alle 49 Länder südlich der Sahara. Ziel der beiden Partner ist es, in den nächsten fünf Jahren 12.000 Wingcopter 198, die weltweit fortschrittlichste Lieferdrohne, in ganz Afrika einzusetzen. Dies stellt den bislang größten kommerziellen Einsatz in der globalen Lieferdrohnenbranche dar. In vielen afrikanischen Regionen verhindert unzureichende Infrastruktur eine flächendeckende Gesundheitsversorgung und wirtschaftliche Entwicklung. Die Einrichtung ausgedehnter Drohnen-Liefernetzwerke im afrikanischen Luftraum wird die Logistik in diesen Ländern auf ein neues Niveau heben und dazu beitragen, eine völlig neue Transportinfrastruktur zu schaffen – viel schneller, billiger, nachhaltiger und effizienter als dies durch den Aufbau konventioneller bodengestützter Infrastruktur mit all ihren gesundheitsschädlichen und klimaschädlichen Emissionen möglich wäre. Die Überbrückung infrastruktureller Lücken durch den Einsatz großer Wingcopter-Flotten, selbst an den entlegensten Orten, wird es Regierungen und dem Privatsektor ermöglichen, ineffiziente Infrastrukturen durch klimaneutrale, zuverlässige und schnelle Logistiklösungen zu ersetzen. Wingcopters Technologie wird dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen in Afrika zu verbessern, zum Beispiel durch die bedarfsabhängige Lieferung von Medikamenten, Impfstoffen oder Laborproben, aber auch von wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus haben drohnenbasierte Liefernetzwerke das Potenzial, die wirtschaftliche Entwicklung der Länder, in

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Basel: Neue Ausstellung soll Passagiere für Nachhaltigkeit begeistern

Eine neue Ausstellung soll am Flughafen Basel-Mulhouse Passagiere für das Thema nachhaltiges Reisen sensibilisieren. Gestaltet wurde diese von Studenten der „Hochschule Macromedia“ (Freiburg) und der „Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW“ (Basel). Unter dem Motto „Memories of the Future“ ist eine umfangeiche Ausstellung kreativer Erinnerungen an Urlaube, ferne Kulturen und Naturschauspiele zu sehen. Die großflächigen Bilder und Installationen sind an verschiedenen Orten im Abflug- und Ankunftsbereich angebracht und sollen in der breiten Öffentlichkeit und bei den Passagieren das Verantwortungsbewusstsein für die eigenen CO2-Emissionen schärfen und zur Kompensation von Flügen anregen. „Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel vermittelt einen ganz anderen, emotionalen Zugang. Sie kann dazu motivieren, Verantwortung für den eigenen Beitrag zu übernehmen“, sagt Stephen Neff, CEO von Myclimate. „Es ist mutig, dass der EuroAirport hierfür prominente Flächen bereitstellt. Und es ist konsequent, dass die Kunstwerke von jungen Menschen, die sich in ihrem Leben stark mit dem Klimawandel auseinandersetzen werden müssen, gestaltet wurden“. Das Kunstprojekt „Memories of the Future“ steht im Einklang mit dem gesamtheitlichen Ansatz zur nachhaltigen Entwicklung und der Umweltpolitik des Flughafens, zu deren Schwerpunkten auch die Reduktion der CO2-Emissionen gehört.

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Berlin: 650.000 Euro in Form von Pfandflaschen gespendet

An vielen deutschen Flughäfen, so auch am BER, können Passagiere ihre leeren Pfandflaschen und –dosen in Sammelbehälter einwerfen. Der Rückgabeerlös kommt dabei sozialen Zwecken zu Gute. In der Bundeshauptstadt sind seit Mai 2017 stolze 650.000 Euro zusammengekommen. Das sogenannte Einweg-Pfand beträgt in Deutschland 25 Cent pro Behälter. Oftmals haben Passagiere unmittelbar vor der Sicherheitskontrolle keine Zeit mehr sich ihren „Einsatz“ in einem Geschäft zurückzuholen. Für die Mülltonne sind die Flaschen und Dosen aber zu wertvoll, weshalb die Berliner Flughafengesellschaft seit 2017 einen Einwurfbox aufgestellt hat. Die Aktion „Spende Dein Pfand“ startete im am damaligen Flughafen Tegel und wurde dann auf den Flughafen Schönefeld ausgedehnt. Seit Oktober 2020 stehen die Sammelbehälter in den Terminals am Flughafen Berlin Brandenburg. Insgesamt konnte an den drei Flughäfen bisher Pfand im Wert von rund 650.000 Euro gesammelt werden. Das Geld kam ausschließlich der Berliner Tafel zugute. Sogenannte „Pfandbeauftragte“ der Goldnetz gGmbH leeren und reinigen die Tonnen und sortieren das Leergut. Auf diese Weise konnten bisher 23 Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose geschaffen werden. Der Grüne Punkt sorgt für die Logistik, das heißt, er kümmert sich um Transport und Wiederverwertung der Flaschen und sorgt für den Einzug des Pfandgeldes. Seit 2019 beteiligt sich Coca-Cola Deutschland mit einer jährlichen Spende in Höhe von 30.000 Euro an dem Projekt. „Die hohe Spendensumme zeigt, dass bereits kleine Gesten von unseren Passagieren viel bewirken können. Auch am Flughafen BER wird das Projekt „Spende Dein Pfand“ erfolgreich umgesetzt. Wir freuen uns, dass trotz des geringen Flugverkehrs während der Pandemie eine Summe von 50.000

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Bratislava: Air Explore flottet Boeing 737-Frachter ein

Die slowakische Fluggesellschaft Air Explore steigt mit Vollfrachtern ins Cargogeschäft ein. In Kürze wird man die erste Boeing 737BCF übernehmen. Die Maschine trgät die Seriennummer 33719 und wurde im Jahr 2003 an Ryanair ausgeliefert. Der Frachter wird im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2022 auf dem AOC von Air Explore registriert und wird zunächst im Rahmen eines Chartervertrages für den in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Broker RDS Cargo Group fliegen. In der Firmengeschichte des slowakischen Carriers ist es das erste Mal, dass ein reines Cargoflugzeug in die Flotte aufgenommen wird. Air Explore will sich neben Passagierflügen, überwiegend im Charter und ACMI sowie in kleinerem Umfang auf eigene Rechnung, ein weiteres Standbein aufbauen. Gegenüber Cargo Facts bestätigte der slowakische Carrier, dass die 737-800BCF kein Einzelstück bleiben wird, sondern man in diesem Segment weiter expandieren wird. Die Flotte von Air Explore besteht derzeit aus acht Passagierflugzeugen des Typs Boeing 737-800. Das Durchschnittsalter der Maschinen beträgt 17,9 Jahre. Gegründet wurde der slowakische Carrier im Jahr 2010.

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