Mai 26, 2022

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Mai 26, 2022

Gericht: Qatar muss A350-1000 bezahlen und abnehmen

Ein britisches Gericht lehnte am Donnerstag einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung, die bewirken sollte, dass Qatar Airways vorerst keine weiteren Airbus A350-1000 abnehmen muss, ab. Die Folge daraus ist, dass der Carrier auch weiterhin bezahlen muss. Der Streit zwischen dem Hersteller und Qatar Airways ist damit nicht gelöst. Es laufen weitere Gerichtsverfahren. Unabhängig von deren Ausgang muss die Fluggesellschaft weitere Airbus A350-1000 abnehmen und bezahlen. Erst vor wenigen Wochen unterlag der Carrier in Sachen der seitens des Flugzeugbauers stornierten Großbestellung über 50 A321neo ebenfalls. Airbus darf die Maschinen an andere Kunden verkaufen und soll dem Vernehmen nach auch bereits damit begonnen haben. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer erhebliche Qualitätsmängel am A350 vor. Airbus ist der Ansicht, dass es sich allenfalls um kosmetische Mängel handelt. Man verweist auch darauf, dass die EASA diese als nicht sicherheitsrelevant eingestuft habe. Eine Nachbesserung seitens des Herstellers lehnt der Golfcarrier bislang ab. Man verweigerte die Abnahme weiterer Maschinen und aus diesem Grund fordert Airbus Schadenersatz. Nun wurde gerichtlich festgelegt, dass die Fluggesellschaft weitere A350-1000 abnehmen und bezahlen muss. Da man aufgrund der Kündigung des Liefervertrags über 50 Airbus A321neo und des Umstands, dass ein britisches Gericht entschieden hat, dass sich Qatar Airways die Flugzeuge anderweitig besorgen muss, nicht direkt an diese Maschinen kommt, hat man sich bereits beim Konkurrenten Boeing nach Alternativen umgesehen.

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Ab Zürich und Genf: Swiss führt Business-Pre-Order-Menüs ein

Die Lufthansa-Tochter Swiss ermöglicht auf der Langstrecken den Business-Class-Passagieren, dass diese bereits vor dem Abflug ihre gewünschte Mahlzeit auswählen können. Die kostenfreie Vorbestellung kann bis zu 36 Stunden vorher online erfolgen. Vorläufig wird dieses Service nur auf Langstreckenverbindungen ab der Schweiz angeboten. Im Rahmen des Pre-Orders stehen nach Angaben der Fluggesellschaften vier weitere Mahlzeiten zur Auswahl. Das Luftfahrtunternehmen will mit diesem Service, der ab Zürich bereits zur Verfügung steht und ab 1. Juni 2022 auch ab Genf eingeführt werden soll, die Auswahl für Business-Class-Passagiere erweitern. Innerhalb der Lufthansa Group ist man der erste Carrier, der dieses Service einführt. Es ist davon auszugehen, dass man in Frankfurt, Wien und Brüssel die Resonanz beobachten wird und gegebenenfalls nachziehen wird. Swiss-Passagiere in allen Reiseklassen haben je nach Flug unverändert die Möglichkeit, eine Spezialmahlzeit wie beispielsweise koschere oder glutenfreie Gerichte entweder direkt bei der Buchung oder anschließend über das Service Center kostenfrei vorzubestellen.

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Düsseldorf: Eurowings führte ersten A320neo-Flug durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat am Donnerstag mit der D-AENA den ersten Airbus A320neo offiziell in den Liniendienst gestellt. Der Erstflug wurde als EW9584 auf der Strecke Düsseldorf-Palma de Mallorca durchgeführt. Vorerst soll dieser Maschinentyp ab dem größten Airport des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalens nach Málaga, Athen, Barcelona, Berlin, Budapest, Dresden, Genf, Hamburg, Lissabon, Lyon, München, Mailand, Palma de Mallorca, Prag, Wien und Zürich eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Airbus A320neo auch ab Hamburg fliegen. „Gemeinsam mit der Lufthansa Group wollen wir in allen Bereichen an der Spitze des Wettbewerbs fliegen, auch und gerade beim Thema Nachhaltigkeit“, sagte Eurowings CEO Jens Bischof. Die D-AENA trägt ein besonderes Logo, das auf die Umweltschutzbemühungen der Lufthansa Group aufmerksam machen soll.  Eurowings erhält insgesamt 13 A320neo, davon acht mit 180 Sitzen und fünf A321neo mit 232 Sitzen. Nach der Indienststellung der ersten A320neo werden in 2022 noch sechs weitere Maschinen eingeflottet, sowie eine weitere in 2024. Fünf Airbus A321neo erhält Eurowings im Laufe des Jahres 2023. Die Gepäckfächer der neuen Airspace Cabin haben ein um 40 Prozent größeres Volumen und fassen um 60 Prozent mehr Koffer, da diese vertikal in den Fächern verstaut werden können. Ein weiteres Highlight ist das neue flexible Lichtsystem, das sich abhängig von Flugphase und Tageszeit am Biorhythmus der Passagiere orientiert und die Kabine entweder in warmen Orange- oder kühleren Blautönen beleuchtet.

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Mit FlyEgypt: FTI legt wieder Marsa-Alam-Charter ab Wien auf

Im Auftrag des Reiseveranstalters FTI führt die Fluggesellschaft Fly Egypt ab 4. Juni 2022 saisonale Charterflüge von Wien nach Marsa Alam v.v. durch. Diese sollen vorerst bis zum 29. Oktober 2022 angeboten werden, wobei eine Verlängerung vorstellbar ist, da traditionell Ziele in Ägypten in der Wintersaison gefragt sind. Laut FTI sollen die Charterflüge jeweils am Verkehrstag Samstag durchgeführt werden. Eigenen Angaben nach hat man sich für die Durchführung am sechsten Wochentag entschieden, da dieser bei Passagieren für den Urlaubsantritt besonders beliebt sein soll. Die Nachfrage nach Pauschalreisen soll zuletzt so hoch gewesen sein, dass sich FTI dazu entschlossen hat wieder Vollcharter-Flüge ab Wien-Schwechat aufzulegen. FlyEgypt ist eine Charterfluggesellschaft mit Sitz in Kairo. Das Unternehmen wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Boeing 737-700 und sechs B737-800. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt 14,6 Jahre.

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Forli: Aeroitalia rollt erste Linienflüge aus

Die junge Fluggesellschaft Aeroitalia wird am 9. Juli 2022 den Linienflugbetrieb ab der Basis Forli aufnehmen. Die ersten Flüge werden nach Brindisi, Catania und Lamezia Terme führen. Mittelfristig plant man ab diesem Airport auch Langstreckenflüge anzubieten. Aeroitalia erklärte kürzlich, dass man zunächst ein Kurz- und Mittelstreckennetzwerk aufbauen will. Dieses soll in weiterer Folge auch als Feeder für die geplante Long-Haul-Operation dienen. Zunächst nimmt man mit Boeing 737-800 Kurzstreckenflüge auf, wobei die überwiegende Mehrheit der Destinationen inneritalienisch ist. International will man zunächst den maltesischen Flughafen Luqa ansteuern. Der junge Carrier hat den Verkauf von Tickets über die eigene Homepage und die üblichen Buchungskanäle eröffnet. Von Forli aus will man zunächst neun Destinationen anbieten. Brindisi soll ab dem 9. Juli 2022 viermal pro Woche angesteuert werden. Nach Catania geht es saisonal bis zum 8. Oktober 2022 dreimal wöchentlich. Lamezia Terme soll zweimal wöchentlich bedient werden. Ab 10. Juli 2022 will man vier Umläufe pro Woche nach Neapel anbieten. Olbia soll bis zum 2. Oktober 2022 viermal wöchentlich angesteuert werden. Nach Luqa (Malta) geht es ab 11. Juli 2022 dreimal pro Woche. Trapani will man zwischen 12. Juli 2022 und 4. Oktober 2022 zweimal wöchentlich bedienen. Lampedusa und Alghero will Aeroitalia ab Forli saisonal bedienen. Das Ziel auf der Insel Sardinien ist im Zeitraum von 14. Juli 2022 bis 15. September 2022 zweimal pro Woche geplant. Nach Lampedusa soll es bis zum 18. September 2022 in selbiger Frequenz gehen.

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Corendon vor Ausbau der Wetlease-Zusammenarbeit mit Malta MedAir

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir fliegt seit einigen Wochen mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MMO trägt, im Auftrag der türkischen Corendon Airlines. Das Flugzeug ist bis voraussichtlich Ende Oktober 2022 in Antalya stationiert. Das Geschäft wurde durch die persönliche Intervention von Kapitän Gaston Debono, dem Flugbetriebsleiter von Corendon Airlines Europe, ermöglicht. Sollte sich die Leistung des maltesischen Wetlease-Anbieters  als zufriedenstellend erweisen, ist nach zuverlässigen Informationen von MAviO News geplant, die Anzahl der Flugzeuge, die von Corendon Airlines auf ACMI-Basis übernommen werden, zu erhöhen. Derzeit sind für den türkischen Konzern und seine Airline-Ableger insgesamt 24 Wetlease-Flugzeuge im Einsatz. Malta MedAir betreibt weiters zwei Airbus A320 im Charter für Medsky. Das Unternehmen hat insgesamt drei Airbus A320neo bestellt, die nach und eingeflottet werden sollen. Linienflüge auf eigene Rechnung bietet man immer wieder an.

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Wirtschaftskammer mischt sich in Kärntner Flughafen-Streit ein

Das Hickhack um die Zukunft des Klagenfurter Flughafens ist um eine Facette reicher geworden, denn Jürgen Mandl, Obmann der Kärntner Wirtschaftskammer, hat sich nun mit einer Stellungnahme in die politische Diskussion eingemischt. Innerhalb der Landesregierung herrscht zwischen den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP große Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Die SPÖ will an der Eigentümerschaft zumindest vorläufig nichts ändern, jedoch will der Junior-Partner ÖVP die Call-Option ziehen. Der Aufsichtsrat der Landesholding KBV hat bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst. Dieser kann aber nur mit mehrheitlicher Zustimmung des Landtages vollzogen werden. Vorsorglich hat Lilihill bereits darauf hingewiesen, dass man sich den Airport nicht wegnehmen lässt und alle juristischen Mittel ziehen wird. WKK-Obmann Jürgen Mandl, der selbst im Aufsichtsrat der KBV sitzt und eigenen Angaben nach für das Ziehen der Call-Option gestimmt hat, ist der Ansicht, dass in den letzten vier Jahren Stillstand am Flughafen Klagenfurt geherrscht habe. Dabei blendet der Funktionär völlig aus, dass der Abstieg des Airports bereits lange vor der mehrheitlichen Privatisierung begonnen hat und die öffentliche Hand den Flughafen Klagenfurt regelrecht abgewirtschaftet hat. Dazu kommt, dass man durch das “Einkaufen” und Chartern von Fluggesellschaften erreicht hat, dass die erste Frage vieler potentieller Carrier ist: “Wie viel Geld bekommen wir?”. Es hat sich eben herumgesprochen, dass in Kärnten in der Vergangenheit viele “Marketingzuschüsse” verteilt wurden. Nachhaltig war die Strategie nicht, denn auf der Linie sind nur Austrian Airlines (Wien) und Köln/Bonn (Eurowings) übriggeblieben. “Mir geht es in der Debatte um den Flughafen um dessen ursprüngliche Aufgabe. Das Wesentliche an einem Flughafen

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Veganista und The LaLa eröffnen am Flughafen Wien

Im Terminal 2 des Flughafens Wien-Schwechat eröffnete kürzlich Österreichs erstes kombiniertes Veganista & The LaLa Take-Away Restaurant auf einer Fläche von 60 Quadratmetern. Angeboten werden unter anderem vegane Speisen und Eis. Die gastronomische Einrichtung wird von den Schwestern Cecilia Havmöller und Susanna Paller betrieben. Eigenen Angaben nach haben diese sich mit ihrem Veganista & The LaLa Restaurant den Traum der Fusion der beiden Marken erfüllt.  „Wir erweitern das Angebot an heimischen Top-Marken am Flughafen Wien: Die Local-Heroes Cecilia Havmöller und Susanna Paller sind ab sofort mit einem Veganista/The LaLa Shop im Terminal 2 vertreten. Das Angebot an frischen veganen, koscher und halal Speisen passt perfekt an einen internationalen Ort wie den Flughafen. Rechtzeitig vor dem Sommer zieht damit auch ein veganer Eissalon auf dem Wiener Airport ein“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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