Mai 27, 2022

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Mai 27, 2022

Berlin legt Welcome-Card für Neun-Euro-Ticket-Inhaber auf

Die deutsche Bundeshauptstadt Berlin rechnet unter anderem aufgrund der Einführung des “Neun-Euro-Tickets”, das ab 1. Juni 2022 in ganz Deutschland im Regionalverkehr gilt, mit einem verstärkten Touristenansturm. Aus diesem Grund legt man eine spezielle “Berlin Welcome Card” auf. Der Vorverkauf des so genannten “Neun-Euro-Tickets” hat bereits begonnen. Es ist unter anderem Online und an Fahrkartenautomaten erhältlich. In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 sollen die öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr bundesweit für je neun Euro pro Monat genutzt werden können. Fernverkehre wie Intercity, Eurocity, IntercityExpress, Flixbus und Flixtrain sind allerdings nicht enthalten. Eigentlich ist der von der öffentlichen Hand subventionierte Fahrschein gedacht, um Pendlern den Umstieg auf die Öffis günstiger zu machen. Es wird aber damit gerechnet, dass viele Deutsche trotz längerer Reisezeiten, da die Fahrkarte nur für den Regionalverkehr, jedoch bundesweit, gilt, auch touristische Fahrten unternehmen werden. Verboten ist das ausdrücklich nicht. Das Touristikmanagement der deutschen Bundeshauptstadt Berlin legt für die Kalendermonate Juni, Juli und August 2022 eine spezielle Summer-Edition der Welcome-Card auf. Diese richtet sich an Gäste, die bereits ein Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr, also beispielsweise das Neun-Euro-Ticket, haben und Attraktionen in Berlin und Potsdam besuchen wollen. Laut Mitteilung soll man in den beiden Städten Vergünstigungen bei 180 Teilnehmern erhalten. Die Ermäßigungskarte kostet neun Euro und gilt 72 Stunden. Einige Attraktionen sind in der Karte sogar inkludiert. Wer freien Eintritt in diverse Museen, beispielsweise der Berliner Museumsinsel haben möchte, muss zur teureren Variante greifen. Diese kostet 25 Euro. In der für 69 Euro erhältlichen Premium-Version sind die

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Nürnberg: Global Airways fliegt für Corendon Europe

Die neugegründete Fluggesellschaft Global Airways mit Sitz in Vilnius hat am 21. Mai 2022 den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Bislang ist nur ein Airbus A320-200 auf dem AOC des neuen Anbieters registriert. Mit dem genannten Fluggerät fliegt man im Rahmen eines Wetlease-Vertrags im Auftrag der maltesischen Corendon Europe. Zuvor wurde die LY-LGA im zypriotischen Larnaka gewartet. Der Mittelstreckenjet ist auf dem bayerischen Flughafen Nürnberg stationiert und bedient von dort aus für Corendon Europe diverse Ferienstrecken. Global Airways ist eine Tochtergesellschaft der südafrikanischen Global Aviation. Die Muttergesellschaft arbeitet bereits seit einigen Jahren mit der türkischen Corendon Airlines zusammen. Um einen besseren Zugang zum EU-Markt zu bekommen hat man in Litauen einen Ableger ins Leben gerufen. Mit der LY-LGB und der LY-LGD sollen in Kürze zwei weitere Airbus A320, die ebenfalls für Corendon Europe fliegen werden, eingeflottet werden. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Vilnius hat erst kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen.

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Sommer 2023: Condor plant einige neue Ferienstrecken ab Deutschland

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat bereits mit den Planungen für den Sommerflugplan 2023 begonnen. Ab Deutschland beabsichtigt der Carrier auf der Kurz- und Mittelstrecke einige neue Routen aufzulegen und auf bestehenden Strecken die Frequenzen zu erhöhen. Neu soll es von München und Hamburg aus nach Malaga gehen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass von der Hansestadt aus voraussichtlich ab 1. April 2023 zweimal pro Woche geflogen werden soll. Ab dem bayerischen Airport will man die spanische Stadt ab 1. Mai 2023 dreimal wöchentlich bedienen. Ebenso neu ins Programm aufnehmen will Condor ab München die Ziele Jerez de la Frontera (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche), Faro und Alicante (jeweils ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich). Von Stuttgart aus soll es ab 4. Mai 2023 einmal wöchentlich nach Funchal gehen. Ab Düsseldorf will Condor neu nach Alicante (ab 12. Mai 2023 dreimal pro Woche) sowie Faro (ab 13. Mai 2023 dreimal wöchentlich) fliegen. Das zuletzt genannte Ziel soll auch ab Hamburg in selbiger Frequenz angeboten werden.  Den aktuellen Flugplandaten nach will Condor in der Sommerflugplanperiode 2023 ab München häufiger nach Hurghada, Funchal, Teneriffa Süd, Lanzarote, Las Palmas, Ibiza, Split und Kefalonia fliegen. Ab Frankfurt am Main will man die Destinationen Hurghada, Alicante und Faro häufiger ansteuern. Von Hamburg aus beabsichtigt die Ferienfluggesellschaft die Frequenzen nach Hurghada, Funchal und Rhodos zu erhöhen. Da bis zum Beginn des Sommerflugplans 2023 noch viel Zeit vergeht, ist damit zu rechnen, dass Condor noch einige Veränderungen und Justierungen vornehmen wird. Daher sind die jüngsten Flugplandaten noch

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Genf: L’Odyssey will mit gecharterter Saab 340B an den Start gehen

Unter dem Namen L’Odyssey will in der Schweiz eine virtuelle Fluggesellschaft mit französischem Background an den Start gehen. Ab Ende Juni 2022 will man von Genf aus Charterflüge mit Saab 340B anbieten. Die operative Durchführung soll durch RAF-Avia erfolgen. Derzeit plant das Unternehmen ab Genf die Ziele Toulon, Deauville, Bergerac und Dinard bedienen zu lassen. Zusätzlich soll London-City mit Zwischenstopp in Deauville angesteuert werden. Eigenen Angaben nach soll das gecharterte Fluggerät mit 27 Sitzen bestuhlt sein. Der Erstflug soll am 30. Juni 2022 in Richtung Tolon durchgeführt werden. Diese Destination soll viermal wöchentlich ab Genf angeflogen werden. Nach Deauville will man zweimal wöchentlich ab dem 1. Juli 2022 fliegen lassen. Die London-City-Flüge sollen am 2. Juli 2022 aufgenommen werden und ab Deauville zweimal täglich bedient werden. Bergerac und Dinard will man ab selbigem Tag je einmal pro Woche ansteuern. Laut CH-Aviation.com ist L’Odyssey eine Tochtergesellschaft der in Paris ansässigen Jet Airlines. Diese hat in der Vergangenheit einige Charterflüge mit Cessna Citation 525A durchführen lassen. Betrieben wurde die Maschine von Dal Aviation. Auf den Flügen ab Genf soll die Saab 340B mit der Registrierung YL-RAE zum Einsatz kommen. Diese ist seit 18. Februar 2022 auf dem Flughafen Örebro abgestellt.

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Fliegende Cathay-Mitarbeiter müssen sich per App überwachen lassen

Die Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong hat der Fluggesellschaft Cathay Pacific vorgeschrieben, dass deren Besatzungsmitglieder eine spezielle App verwenden müssen. Diese zeichnet sämtliche Standorte auf und soll zur Überwachung nach der Rückkunft von internationalen Flügen dienen. Die Vorgehensweise ist gelinde gesagt nicht unumstritten, denn offiziell heißt es, dass sich Besatzungsmitglieder nach internationalen Diensten einer zweiwöchigen medizinischen Überwachung unterziehen müssen. Während der ersten sieben Tage sollen sämtliche Standorte bzw. Aktivitäten automatisiert dokumentiert werden. Laut einem internen Rundschreiben kommt dabei die “Crew Activity Log App” von Cathay Pacific zum Einsatz. Diese wurde eigens für den Einsatz entwickelt. Damit nicht genug: Zusätzlich zur Überwachung und der Verpflichtung zu Eintragungen in die “Leave Home Safe App” müssen die Beschäftigten die Daten während der ersten sieben Tage auch in die Crew-App eintragen bzw. übertragen. Dabei muss man detailliert angeben wann man das Haus verlassen hat, mit wem man sich getroffen hat und natürlich auch eine Begründung angeben. Weiters wollen sowohl die Airline als auch die Führung der Sonderverwaltungszone regelmäßige Einträge zum Gesundheitszustand haben. Gänzlich neu ist diese Datensammelwut nicht, denn es gab schon bislang ein Formular. Dieses war in Papierform auszufüllen und war folglich weit weniger leistungsstark als eine App, die jederzeit über GPS und andere Verfahren den exakten Standort des Airline-Mitarbeiters aufzeichnen kann. Dazu kommt noch ein durchaus absurder Umstand: Die bislang siebentägige Quarantäne, die fliegendes Personal nach Auslandsflügen einzuhalten hatte, wurde auf drei Tage verkürzt. Dennoch will man zumindest eine Woche lang Standortdaten der Crewmitglieder sammeln. Die offizielle Begründung für den Zwang, denn

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Basis Wien: Wizz Air sucht dringend zusätzliches Personal

Der Billigflieger Wizz Air befindet sich derzeit wieder auf der Suche nach Personal, das ab der Basis Wien eingesetzt werden soll. Dem Vernehmen nach hat der Carrier derzeit besonders im Bereich der Flugbegleiter zu wenige Mitarbeiter für den Sommer 2022. Die Präsenz des ungarischen Lowcosters fällt heuer deutlich kleiner aus als noch vor der Corona-Pandemie, denn die angekündigte Aufstockung der Basis Wien ist nicht gekommen. Der Carrier hat Flugzeuge abgezogen und zahlreiche Strecken gestrichen. Dem “Streichkonzert” sind auch typische Ferienziele wie Palma de Mallorca zum Opfer gefallen. Im Gegensatz zu Austrian Airlines meldete die im österreichischen Firmenbuch eingetragene Wizz-Air-Zweigniederlassung keine Kurzarbeit an. Dem fliegenden Personal wurde wiederholt mangels Flügen nur der Grundlohn ausbezahlt. Dieser ist nicht sonderlich hoch und führte dazu, dass viele Flugbegleiter das Unternehmen verlassen haben und sich in anderen Branchen neu orientiert haben. Der Billigflieger will nun wieder neue Mitarbeiter einstellen, die an der stark verkleinerten Basis Wien benötigt werden. Trotz des Umstands, dass in der österreichischen Hauptstadt deutlich weniger Flugzeuge stationiert sind und eigenen Angaben nach nur noch 38 Ziele in 23 Ländern angesteuert werden, braucht man offensichtlich dringend zusätzliche Arbeitskräfte. Man wendet sich dabei sowohl an Personen mit Vorerfahrung als auch an Neu- und Quereinsteiger. „Wir freuen uns, diesen Sommer wieder wie gewohnt durchstarten zu können und dabei auch viele neue Routen von der Basis in Wien anzufliegen. Wir haben gemerkt, dass die Lust auf Reisen nach der Corona-bedingten Pause nun umso größer ist, was sich auch in unseren Buchungszahlen widerspiegelt. Daher suchen wir in

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Austro Control sieht sich für Sommer-Peak optimal vorbereitet

Die österreichische Flugsicherung Austro Control ist der Ansicht, dass man für den Sommer 2022 gut gerüstet ist. Bereits jetzt soll das Flugaufkommen schon nahe dem Vorkrisenniveau sein, wobei während der Hauptreisezeit mit einer gesteigerten Nutzung des österreichischen Luftraums gerechnet wird. Nach den Verkehrseinbrüchen in der Luftfahrt wegen der Corona-Pandemie geht es jetzt wieder deutlich aufwärts. Hat sich der Verkehr zu Jahresbeginn aufgrund der Omikron-Varianten noch schwächer entwickelt, nähert sich der Flugverkehr wieder dem Niveau von 2019. Im Überflug sind die Flugverkehrszahlen aus 2019 bereits erreicht und sollen laut Prognosen im Sommer sogar überschritten werden. Erwartet werden für den österreichischen Luftraum dann über 3.500 Flugbewegungen pro Tag, aktuell sind es etwa 3.000. Für den Flughafen Wien liegt das Verkehrsniveau mit rund 650 Starts und Landungen pro Tag derzeit bei und 80% und soll über den Sommer auf rund 90% im Vergleich zu 2019 steigen. Die ACG betont, dass man während der Krise die Zeit genutzt habe, um die Lotsen fortzubilden und auf die Bewältigung eines wieder höheren Verkehrsaufkommens vorzubereiten. Aufgrund der geringen Frequenz im Live-Verkehr wurde das verstärkt durch Trainings im Simulator sichergestellt. Weiters teilte die Austro Control mit, dass man während der verkehrsarmen Zeit die Ausbildung fortgesetzt und den Personalstand erhöht habe. Dadurch will man im Sommer 2022 in der Lage sein den Luftraum optimal kontrollieren zu können. Im Rahmen eines Bewerbertags, der am 11. Juni 2022 durchgeführt wird, sucht man wieder Maturanten, die sich für den Beruf des Fluglotsen interessieren. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im

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