Tower am Flughafen Wien (Foto: René Steuer).
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Austro Control sieht sich für Sommer-Peak optimal vorbereitet

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Die österreichische Flugsicherung Austro Control ist der Ansicht, dass man für den Sommer 2022 gut gerüstet ist. Bereits jetzt soll das Flugaufkommen schon nahe dem Vorkrisenniveau sein, wobei während der Hauptreisezeit mit einer gesteigerten Nutzung des österreichischen Luftraums gerechnet wird.

Nach den Verkehrseinbrüchen in der Luftfahrt wegen der Corona-Pandemie geht es jetzt wieder deutlich aufwärts. Hat sich der Verkehr zu Jahresbeginn aufgrund der Omikron-Varianten noch schwächer entwickelt, nähert sich der Flugverkehr wieder dem Niveau von 2019. Im Überflug sind die Flugverkehrszahlen aus 2019 bereits erreicht und sollen laut Prognosen im Sommer sogar überschritten werden. Erwartet werden für den österreichischen Luftraum dann über 3.500 Flugbewegungen pro Tag, aktuell sind es etwa 3.000. Für den Flughafen Wien liegt das Verkehrsniveau mit rund 650 Starts und Landungen pro Tag derzeit bei und 80% und soll über den Sommer auf rund 90% im Vergleich zu 2019 steigen.

Die ACG betont, dass man während der Krise die Zeit genutzt habe, um die Lotsen fortzubilden und auf die Bewältigung eines wieder höheren Verkehrsaufkommens vorzubereiten. Aufgrund der geringen Frequenz im Live-Verkehr wurde das verstärkt durch Trainings im Simulator sichergestellt. Weiters teilte die Austro Control mit, dass man während der verkehrsarmen Zeit die Ausbildung fortgesetzt und den Personalstand erhöht habe. Dadurch will man im Sommer 2022 in der Lage sein den Luftraum optimal kontrollieren zu können.

Im Rahmen eines Bewerbertags, der am 11. Juni 2022 durchgeführt wird, sucht man wieder Maturanten, die sich für den Beruf des Fluglotsen interessieren. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt. Derzeit arbeiten bei Austro Control rund 340 Fluglotsinnen und Fluglotsen. Pro Jahr werden bis zu 40 Trainees aufgenommen. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

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