Mai 27, 2022

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Mai 27, 2022

Tel Aviv Air: Geschäftsbetrieb endgültig eingestellt

Zunächst hieß es seitens der insolventen Tel Aviv Air GmbH, dass man aus “technischen Gründen” bis 21. Mai 2022 keine Flüge mehr anbieten könne. Das Datum ist verstrichen und nun musste man bekanntgeben, dass der Geschäftsbetrieb aufgrund der Insolvenz endgültig eingestellt werden musste. Zunächst gab man sich noch zuversichtlich, dass neue Geldgeber gefunden werden können. Das scheint sich nun zerschlagen zu haben, denn der vorläufige Masseverwalter hat die Einstellung des Geschäftsbetriebs verfügt. Tel Aviv Air teilt dazu unter anderem mit: “Wir bedauern sehr, dass wir keine weiteren Flüge durchführen können. Alle Flugbuchungen wurden storniert. Wir können Ihnen für den Flugausfall keine Alternativen anbieten. Wir können auf Kundenanfragen nicht mehr antworten”. Das Unternehmen musste im Mai 2022 nach nur wenigen gecharterten Flügen Insolvenz anmelden. Für sämtliche Anfragen wird auf den vom Amtsgericht eingesetzten Insolvenzverwalter verwiesen. Kunden, die bei Tel Aviv Air Tickets für deren Charterflüge gekauft haben, können diese anmelden, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr als eine mickrige Quote gibt, gering. Auch fallen für die Anmeldung von Forderungen staatlich festgelegte Gebühren an. Der Masseverwalter will alle Gläubiger, so auch Kunden mit nun wertlosen Flugscheinen, in den nächsten Wochen anschreiben. Im Brief sind dann alle Informationen sowie ein Formular, mit dem die Forderungsanmeldung getätigt werden kann, enthalten. Erst dann kann man dies rechtswirksam tun, weshalb das Anschreiben des Insolvenzverwalters abzuwarten ist. Sollte man der Ansicht sein, dass der Pleite-Firma die Kontaktdaten nicht bekannt sind, kann man diese beim Masseverwalter bekanntgeben.

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FRA: Condor fliegt wieder nach Halifax

Der deutsche Ferienflieger fliegt wieder von Frankfurt nach Halifax in Kanada. Condor hat in den letzten Tagen und Wochen bereits einige Flugverbindungen ab Frankfurt wieder aufgenommen. Nun ist Halifax an der Reihe: Dreimal wöchentlich steht die Verbindung in die ostkanadische Atlantikprovinz Nova Scotia im Flugplan. Immer dienstags, donnerstags und samstags hebt ein Boeing 767-Flieger mit einer Dreiklassenkonfiguration ab. An Bord des ersten Flugzeugs, das gestern am frühen Abend gestartet ist, wurden rund 240 Gäste gezählt, wie Condor in einer Aussendung mitteilt.

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Martinique streicht Quarantänepflicht für Ungeimpfte

Ungeimpfte Reisende, die die französische Karibikinsel Martinique besuchen möchten, müssen sich nicht mehr in Quarantäne begeben. Die Regelung gilt nur für Einreisen aus grün eingestuften Ländern, zu denen auch Österreich und Deutschland gehören. Neben der Aufhebung der siebentägigen Quarantänepflicht für Ungeimpfte müssen nicht oder nicht vollständig immunisierte Reisende zudem keinen triftigen Grund mehr für eine Reise nach Martinique vorweisen können. Die Behörden begründeten die Entscheidung, die auch für andere französische Überseegebiete mit Ausnahme von Wallis und Futuna gilt, mit einer deutlich verbesserten pandemischen Lage und einem Rückgang der Neueinweisungen von Corona-Patienten in Krankenhäuser. Dennoch müssen Ungeimpfte einen bei Reiseantritt maximal 24 Stunden alten PCR- oder Antigentest vorlegen. Für vollständig geimpfte oder genesene Reisende wurde die Testpflicht beim Boarding jedoch abgeschafft. Martinique gehört zu den Kleinen Antillen und liegt in der Karibik. Als Übersee-Département Frankreichs gehört die Insel zur Europäischen Union, ihre offizielle Währung ist der Euro. Martinique lässt sich vom europäischen Kontinent aus in acht bis neun Stunden erreichen.

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Japan lässt Reisegruppen wieder ins Land

Japan lässt Touristen wieder ins Land: allerdings nur, wenn es sich um eine Gruppenreise handelt. Das kündigte Japans Premierminister Fumio Kishida in einer Rede an. Das Land hatte kürzlich in einer Testphase Reisende aus vier Ländern – Australien, Thailand, Singapur und USA – für vorab gebuchte Touren wieder einreisen lassen. Ab dem 10. Juni soll eine Einreise auch für rund 100 weitere Nationen wieder möglich sein, wie das Schweizer Reiseportal About Travel berichtet. Im Juni werde auch die tägliche Obergrenze der Menschen, die pro Tag in das Land einreisen dürfen, auf 20.000 angehoben und die Quarantäne-Regelung bei der Einreise gelockert. Besucher, die aus einem blauen Land mit einer Reisegruppe einreisen, seien von der Testpflicht und Quarantäne bei Ankunft ausgenommen, unabhängig vom Impftstatus. Auf der Liste der blauen Länder stehen unter anderem die Schweiz, Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich. Reisen in der Gruppe werden in einer ‘Travel Bubble’ durchgeführt, je nach Veranstalterrichtlinien kann eine Impfung für die Teilnahme an einer Reise Pflicht sein. Je nach Entwicklung der Pandemie sollen die Zahlen nach und nach ausgeweitet werden. Bis jedoch Individualreisende wieder nach Japan dürften, wird es noch eine Weile dauern, sagte das japanische Kabinett.

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Flughafen Amsterdam überfüllt: KLM verkauft übers Wochenende keine Flugtickets mehr

Der Airport Amsterdam-Schiphol ist schwer überlastet: Die Passagierschlangen ziehen sich teilweise bis auf die Straße. Das wenige Personal kommt bei der Abfertigung kaum hinterher. KLM zieht aus diesem Grund die Notbremse – die Airline nimmt für Flüge bis Sonntag keine Buchungen mehr an. Das Unternehmen hat den Verkauf von Tickets für alle Flüge gestoppt, die vom Flughafen Schiphol bei Amsterdam abheben. Die Airline wolle das drohende Reisechaos an ihrem Drehkreuz Amsterdam-Schiphol nicht zusätzlich verschärfen. Der kurzfristige Buchungsstopp gelte zunächst für alle Flüge bis einschließlich Sonntag, teilte die Fluglinie am Donnerstag in einer Aussendung mit. Kunden, die bereits Reisen für die nächsten drei Tage gebucht haben, sollen die Möglichkeit haben, auf andere Flüge auszuweichen. Amsterdam-Schiphol fehlt kurz vor der Hauptreisezeit an allen Ecken und Enden Personal. Passagiere und Flugzeuge können nicht rechtzeitig abgefertig werden – an den Sicherheitskontrollen bilden sich lange Schlangen. Passagiere mussten teils stundenlang warten, um durch die Terminals geschleust zu werden. Viele verpassten daraufhin ihre Flüge. Seit April hat KLM deswegen bereits Dutzende Flüge gestrichen. Nach dem massiven Stellenabbau aufgrund des Einbruchs in der Pandemie kann demnach die Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit dem erwarteten Reiseboom nicht Schritt halten.

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ADV: Osterfeiertage und Sommerflugpläne bringen fast zwei Drittel der Reisenden zurück

Im April 2022 erholte sich das Passagieraufkommen an den Flughäfen: Gegenüber dem Vorkrisenniveau konnten bereits rund zwei Drittel der Reisenden aus 2019 (-35,8 Prozent) registriert werden. 13,6 Millionen Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Im Vergleich zum April 2021 hat sich das Aufkommen fast versechsfacht (+499,1 Prozent). Mit 1,64 Millionen innerdeutschen Passagieren (+372,7 Prozent ggü 2021) lag die Nachfrage im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 bei nur 41,9 Prozent. Im Europa-Verkehr konnte das Aufkommen gegenüber 2021 mehr als versechsfacht werden: Die 9,68 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von +555,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 sind dies fast wieder drei Viertel der Reisenden (71,3 Prozent). Die Interkont-Nachfrage wuchs zum Vorjahr um +423,7 Prozent auf über 2,24 Millionen Passagiere. Im Vergleich zum April 2019 werden damit fast zwei Drittel der Reisenden befördert (61,6 Prozent). „Im April 2022 hat das Aufkommen gegenüber den Vormonaten in allen Verkehrssegmenten deutlich zulegen können. Wegfallende Corona-Beschränkungen, erleichterte Einreisebestimmungen, das wesentlich erweiterte Flugangebot des Sommerflugplans und zwei Wochen intensiver Osterreiseverkehr stimulierten die Passagiernachfrage. Im europäischen und außereuropäischen Verkehr konnten wieder weit mehr als die Hälfte der Reisenden begrüßt werden. Insbesondere der Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass sich der Luftverkehr erholt. Die fehlenden Verkehrsangebote nach Russland und in die Ukraine fallen aufgrund des geringen Aufkommens dieser Zielgebiete nicht sonderlich ins Gewicht“, heißt es in der Aussendung des Flughafenverbandes ADV. Cargo-Aufkommen: Vorjahres-Dynamik wird nicht erreich Die Luftfrachtnachfrage war auch im April auf hohem Niveau, hat aber an Dynamik eingebüßt. Mit 423.701 Tonnen wurden im Vergleich zum März 50.000

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Pfingstferien: Flughafen Stuttgart erwartet Reisewelle

Zum Start der Pfingstferien in Baden-Württemberg erwartet der Flughafen Stuttgart wieder deutlich mehr Fluggäste. Nach vorläufigem Stand stehen für die beiden Ferienwochen nach Pfingsten knapp 4.000 Flüge im Plan (Zeitraum Freitag, 03.06.2022 – Sonntag, 19.06.2022). Verkehrsreichster Tag zum Auftakt ist Freitag vor Ferienbeginn mit rund 260 Starts und Landungen. Mit rund 370 Verbindungen sei die türkische Küstenstadt Antalya in diesem Jahr die Nummer Eins bei den gefragtesten Zielen, gefolgt von Palma de Mallorca mit knapp 300 Flügen, so der Airport in einer Aussendung. Gute Vorbereitung wichtig für einen entspannten Start Reisenden wird empfohlen, alle vorgeschriebenen Reisedokumente am Airport stets griffbereit zu haben. Zu Spitzenzeiten am frühen Morgen und am Nachmittag ist mit mehr Zeitbedarf bei Check-in oder an den Sicherheitskontrollen zu rechnen. Fluggäste sollten deshalb mindestens zwei Stunden vor Abflug am Airport sein, um möglichst entspannt in die Ferien zu starten. Reisende sollten sich informieren, ob auf ihrem Flug oder in ihrem Urlaubsland eine Maskenpflicht gilt. In den Terminals wird das Tragen einer FFP2-Maske weiterhin dringend empfohlen. Der Landesflughafen ist mit dem ÖPNV gut zu erreichen. Wer sich mit dem Auto zum Abflug bringen lässt, sollte die neue Kiss & Fly-Regelung vor dem Terminal beachten: Dort darf maximal 8 Minuten gratis gehalten werden. Alternativ kann in direkter Terminalnähe zum Preis von EUR 2,50 für 30 Minuten geparkt werden. Auf Parkplatz P0 ist die erste Stunde weiterhin kostenfrei.

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Geschäftszahlen: Zeitfracht mit deutlichem Umsatz-Plus

Der Zeitfracht-Konzern, dem auch die Fluggesellschaft German Airways sowie der Airport Rostock-Laage angehören, konnte im Vorjahr den Umsatz von 556,5 Millionen Euro auf 817,8 Millionen Euro steigern. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg von 23,3 Millionen Euro auf 62,1 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge stieg von 4,2 Prozent auf 7,6 Prozent. Die von Wolfram Simon-Schröter geleitete Firmengruppe begründet die Verbesserung der Zahlen unter anderem mit organischem Wachstum, aber auch dem Zukauf der Adler Modemärkte AG. „2021 war für uns ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr, in dem wir von unserer soliden und breit diversifizierten Marktpositionierung in allen Geschäftsfeldern profitieren konnten. Unser gutes Ergebnis ist insbesondere auf das große Engagement unserer Mitarbeiter zurückzuführen, die sich intensiv weitergeführt haben unsere internen Abläufe und Prozesse optimieren“, sagt Wolfram Simon-Schröter, Geschäftsführer der Zeitfracht Logistik Holding. „Für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus werden wir weiter an der konsequenten Umsetzung unserer strategischen Ziele arbeiten, insbesondere der Digitalisierung der Verlade- und Tourenplanung sowie der stetigen horizontalen und vertikalen Integration aller Geschäftsbereiche. Beides erfordert Investitionen mit die wir unser gewachsenes Unternehmen in seinen Strukturen weiterentwickeln können, dabei ist es uns wichtig, unsere Mitarbeiter einzubeziehen”. Zur Umsetzung der strategischen Wachstumspläne prüft das Management der Zeitfracht Logistik kontinuierlich Finanzierungsmöglichkeiten, die auch die Aufnahme von Fremdkapital wie die Begebung einer weiteren Anleihe beinhalten.

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European Sleeper: Nachtzug-Projekt in die Warteschleife geschickt

Auf unbestimmte Zeit befindet sich der vom Startup European Sleeper angekündigte Nachtzug zwischen Brüssel/Amsterdam und Prag über Berlin in der Warteschleife. Das Unternehmen wollte eigentlich im Sommer 2022 in Kooperation mit dem tschechischen Eisenbahnunternehmen Regiojet an den Start gehen. Der neue Nachtzug soll von Brüssel über Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Hannover, Berlin, Dresden, Bad Schandau, Decin und Usti nad Labem nach Prag führen. Da European Sleeper selbst kein Eisenbahnverkehrsunternehmen ist, kooperiert man mit dem tschechischen Bahn- und Busunternehmer Regiojet. Allerdings kann man das Angebot nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen. Der niederländische Anbieter teilte ohne Nennung eines neuen Starttermins mit, dass man im Sommer 2022 vorerst nicht starten wird. Auch der Verkauf von Fahrkarten wurde bereits eingestellt. Man nannte auch keine näheren Gründe warum das ambitionierte Nachtzugprojekt vorerst in der Warteschleife ist. Das operative Bahnunternehmen Regiojet wollte sich auch nicht näher äußern und verwies auf den Kunden European Sleeper, der sich schweigsam zeigte.

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Linz: Tui verzeichnet starke Nachfrage in Oberösterreich

Der Tour Operator Tui bietet auch heuer wieder zahlreiche Urlaubsflüge ab Linz-Hörsching an. Das Portfolio umfasst heuer 19 wöchentliche Flüge in fünf Länder. Der Saisonstart wurde dieses Jahr auf den 1. Mai 2022 vorgezogen. Den Auftakt machten Reisen in Richtung Hurghada. Am 14. und 15. Mai 2022 wurden die griechischen Destinationen Rhodos und Heraklion aufgenommen. In Linz ist wieder eine von European Air Charter betriebene McDonnell Douglas MD-82 stationiert. Im Rahmen der Umläufe kommt diese heuer auch wieder ab dem Flughafen Graz zum Einsatz. Eigenen Angaben nach verzeichnet der Reiseveranstalter Tui ab Oberösterreich eine besonders starke Nachfrage. Dabei beruft man sich unter anderem auf die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Kundenumfrage. Demnach wollen etwa 55 Prozent der oberösterreichischen Tui-Gäste in diesem Sommer zumindest zweimal vereisen. Die Buchungszahlen auf den klassischen Urlaubsstrecken im Mittelmeerraum sollen laut Tui über dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, liegen. Detailzahlen nannte der Tour Operator aber nicht. Nachstehende Ziele bietet Tui im Sommer 2022 ab Linz an: Heraklion – fünf wöchentliche Flüge Rhodos – fünf wöchentliche Flüge Karpathos/Kos – ein wöchentlicher Flug Korfu – ein wöchentlicher Flug Hurghada – zwei wöchentliche Flüge Palma de Mallorca – zwei wöchentliche Flüge Burgas – ein wöchentlicher Flug Antalya – zwei wöchentliche Flüge Larnaka – zwei wöchentliche Flüge während der Herbstferien

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