Juni 5, 2022

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Juni 5, 2022

Basel: Herrenloser Koffer sorgte für Terminal-Evakuierung

Der Flughafen Basel musste am Sonntag für rund zwei Stunden gesperrt werden. Ursache war ein herrenloses Gepäckstück, das trotz wiederholter Durchsagen nicht vom Besitzer abgeholt wurde. Daher schritt die Polizei ein. Aus Sicherheitsgründen ordnete die Exekutive an, dass das Terminal evakuiert wird. Auch die Abfertigung wurde vorsorglich eingestellt. Nach rund zwei Stunden konnte zum Glück Entwarnung gegeben werden. Der Flugbetrieb wurde dann wieder aufgenommen. Aufgrund dieses Vorfalls sind am Flughafen Basel-Mulhouse zum Teil erhebliche Verspätungen entstanden. Betroffen waren sowohl die französische als auch die schweizerische Seite des Airports. Unter anderem die Fluggesellschaft Easyjet informierte ihre Passagiere per SMS darüber, dass aufgrund des sicherheitsrelevanten Vorgangs temporär kein Zugang zum Terminal möglich ist.

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Geplanter Staatsbesuch: Serbiens Nachbarn verweigern Lawrow den Überflug

Der geplante Staatsbesuch des russischen Außenministers in Serbien scheint auf dem Luftweg ein kompliziertes Unterfangen zu werden: Die Nachbarländer verweigern den Sergej Lawrow den Überflug. Dies stellt Serbien vor eine „komplizierte logistische Aufgabe“. Nebst den EU-Staaten haben auch Montenegro, Nordmazedonien und andere Länder offiziell den Antrag auf Überflug verweigert. Serbische Medien haben ein Dokument der Behörden von Montenegro veröffentlicht, auf dem das Wort „Not Granted“ samt Amtssiegel und Unterschrift zu sehen ist. Weiters ist ersichtlich, dass sich die Ablehnung auf ein von der Botschaft der Russischen Föderation eingebrachtes Ansuchen auf Überflug, das mit dem 3. Juni 2022 datiert ist. Montenegro lehnte dieses am 5. Juni 2022 ab. Seitens der serbischen Regierung ist man mit der Situation alles andere als glücklich. Premierministerin Ana Brnabić sagte gegenüber lokalen Medien unter anderem, dass sich Staatspräsident Aleksandar Vučić persönlich mit der Logistik der Reise von Sergej Lawrow befasst. Mit anderen Worten: Man versucht über die Staatsoberhäupter jener Länder, die dem russischen Außenminister den Überflug verweigern, zu intervenieren. Die Premierministerin sagte gegenüber Pink TV unter anderem: „Es ist wirklich unglaublich, dass die Situation in Europa und in der Welt so ist, dass sich der Präsident eines Landes mit solchen Dingen wie der Logistik der Reise eines Außenministers befasst, die darüber entscheidet, ob er kommt oder nicht“. Sie bestätigte auch, dass es „extreme Probleme“ bezüglich der Überfluggenehmigungen geben würde. Serbien würde dadurch bzw. mit dem geplanten Lawrow-Besuch in eine „extrem schwierige Situation“ gebracht.

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USA heben Kuba-Flugbeschränkungen auf

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Beschränkungen für den Flugverkehr von/nach Kuba aufgehoben. Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen und Monaten zahlreiche Linien- und Charterflüge aufgelegt werden könnten. Aus politischen Gründen hatte der damalige U.S.-Präsident Donald Trump den Flugverkehr zwischen den beiden Staaten eingeschränkt. Mittlerweile gehen die Regierungen der beiden Staaten wieder aufeinander zu. Symbolisch wird dies seitens der USA auch mit der Aufhebung der Flugbeschränkungen signalisiert. Kuba gilt auch in den Vereinigten Staaten von Amerika als beliebter Urlaubsort, da die Preise auf in der kommunistischen Diktatur niedriger als andernorts sind. Gleichzeitig sind Touristen eine wichtige Quelle zur Gewinnung von Devisen für die Staatskasse des Regimes. Einige Fluggesellschaften haben bereits Genehmigungen für Linien- und Charterflüge beantragt. Da es kein Openskies-Abkommen gibt, müssen diese von den Regierungen der USA und Kuba bewilligt werden. Da besonders Kuba ein großes Interesse daran hat, dass zusätzliche Touristen ins Land kommen, ist mit rascher Bearbeitung zu rechnen.

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Ausflugstipp: Baby-Allosaurier in Denkendorf ausgestellt

Im Dinosaurier-Musum Altmühltal wird ab sofort ein eigenen Angaben nach weltweit einzigartiger Baby-Allosaurier ausgestellt. Das Originalskelett des jüngsten jemals gefunden Vertreters dieser Art ist nun in der Museumshalle zu sehen. Dort trifft der bissige Saurier-Junior (Alter: etwa zwei Jahre) auf die Ausstellungs-Highlights “Rocky” und “Dracula”. Das weltweit einzige Skelett eines jugendlichen Tyrannosaurus Rex und der größte je gefundene Flugsaurier sind seit Eröffnung der Museumshalle in 2018 die Publikumsmagneten. Allosaurier gelten als „böse Buben“ der Filmgeschichte. Egal ob in „Die verlorene Welt“ (1925), „Gwangis Rache“ (1957) oder in den Filmen der Jurassic-Reihe (ab 1993): Stets werden die wendigen Raubdinosaurier als angriffslustige und gefährliche Jäger und Aasfresser porträtiert. „Dieser Allosaurier ist ein weiteres extrem spannendes Originalskelett”, so Michael Völker, der Gründer des Dinosaurier Museum Altmühltal. „Wir präsentieren ihn gleichsam auf Augenhöhe mit den Besuchern – eine ganz besonders intensive Begegnung für Dinofans. Auf unserem 1,5 Kilometer langen Erlebnispfad treffen wir ihn nochmals: als lebensechte Nachbildung, so wie er sich damals wirklich in seiner Umwelt bewegt hat.“ Lebensraum des Allosaurus waren offene Landschaften wie lichte Baumsavannen, Farnebenen oder Flussauen. Dort lebten Pflanzenfresser wie Diplodocus oder Brachiosaurier, die potenzielle Jagdbeute des Allosauriers. Der weltweit nur hier zu bewundernde Baby-Allosaurier ist gerade mal zwei Jahre alt. Die Lebenserwartung dieser Saurier lag generell bei 20 bis 30 Jahren. Warum „Little Al“ so jung starb, ist ein Rätsel. Doch der Paläontologe Raimund Albersdörfer, aus dessen Privatsammlung das Tier stammt, hat eine einleuchtende Theorie: „Die Fundstelle liegt dort, wo sich vor 150 Millionen Jahren ein Wasserloch befand. Vom

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Nichts ging mehr: KLM musste Passagiere nach Amsterdam sitzen lassen

Am Flughafen Amsterdam ist am Samstag das Abfertigungschaos endgültig eskaliert. Aufgrund von Personalmangel ging so gut wie nichts mehr. KLM hatte sich daher entschlossen, dass man zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greift: Man stellte die Beförderung von Passagieren von Europa-Zielen zum größten Airport der Niederlande ein. Bereits seit einigen Wochen sorgt der Schiphol-Airport immer wieder für Aufsehen, denn enorm lange Warteschlangen an den Schaltern, an der Sicherheitskontrolle und fehlendes Personal für das Boarding der Flüge sorgen für Frust bei den Reisenden. Viele Passagiere verpassen ihre Flüge, weil sie nach stundenlanger Wartezeit noch immer nicht den Weg bis zu Gate geschafft haben. Die Warteschlangen sind zum Teil so lange, dass diese bereits vor dem Terminal auf der Straße beginnen. Der größte Anbieter, KLM, stelle am vergangenen Wochenende temporär den Ticketverkauf ein. Auch muss man aufgrund der chaotischen Situation immer wieder Flüge streichen, jedoch waren alle Maßnahmen, die man gemeinsam mit dem Schiphol-Airport ergriffen hat, nicht ausreichend. Der Kollaps trat dennoch ein und KLM entschied sich dann dafür, dass man von Europa-Zielen aus keine weiteren Passagiere mehr nach Amsterdam befördert. „Um für Passagiere und Personal einen sicheren und praktikablen Betrieb in Schiphol sicherzustellen hat KLM entschieden, dass keine weiteren Passagiere nach Amsterdam gebracht werden. Das bedeutet, dass eine große Zahl von KLM-Flügen am Samstag sich verspäteten oder gestrichen wurden“, so die größte Fluggesellschaft der Niederlande in einer Medienerklärung. In Schiphol sollen mehrere „externe Faktoren“ zusammengekommen sein. Neben dem Personalmangel habe auch das Wetter dazu beigetragen, dass viele Maschinen verspätet waren oder gar nicht

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Teilnahme kostenlos: Flughafen Wien lädt zur „Vienna Airport Business Night“ ein

Am 9. Juni 2022 veranstaltet der Flughafen Wien die „Vienna Airport Business Night“. Interessierte erwarten Fachvorträge zum Krieg in der Ukraine und den geopolitischen Folgen, musikalische Performance von Timna und Jasmin Brauer sowie Führungen durch die Infrastruktur des Airports. Die Teilnahme ist kostenlos. Im Rahmen der „Vienna Airport Business Night“ wird der größte Flughafen Österreichs auch eine Art Leistungsschau der gesamten Angebotspalette präsentieren. Mit dem „Birdly“ der Flughafen-Besucherwelt können die Teilnehmer virtuelle Rundflüge aus der Vogelperspektive selbst erleben, das Health Center Vienna Airport und die Fitfabrik präsentieren ihre Gesundheits- und Fitnessangebote, die Vienna Airport Services und die Teams der Flughafen-Lounges und des VIP-Terminals stellen ihre Dienstleistungen für Passagiere vor. In Kooperation mit dem Echo Medienhaus sorgen bekannte Wiener Gastronomiebetriebe für kulinarische Genüsse: Mit dabei die Sektkellerei Kattus, Roberto Bar, Meinl am Graben, Freiner Fische, Felber Brot und viele mehr. Der von gemeinsamen Projekten mit Parov Stelar bekannte Musiker Max the Sax sorgt für guten Sound. Was der Krieg in der Ukraine bedeutet und welche weitreichenden geopolitischen Folgen zu erwarten sind, erläutert der bekannte Experte Univ. Prof. Dr. Stefan Karner, Historiker und Gründer des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung in seinem Key Note-Vortrag im Rahmen der Vienna Airport Business Night. Eine musikalische Performance der bekannten Künstlerinnen Timna und Jasmin Brauer zugunsten der Opfer des Ukraine-Krieges runden die Veranstaltung ab. Die Vienna Airport Business Night findet am Donnerstag, den 9. Juni 2022 um 19.00 Uhr im AirportCity Space am Flughafen Wien statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur bequemen An- und Abreise bietet der

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Mai 2022: Berlin-Brandenburg weiterhin deutlich unter Vorkrisenniveau

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im Mai 2022 von 1,93 Millionen Passagieren genutzt. Damit hatte man um etwa 130.000 Fluggäste mehr als im April 2022. Das Aufkommen lag um das Sechsfache über jenem, das der BER im Mai 2021 hatte. Vergleicht man die jüngste Verkehrsleistung mit jener, die Tegel und Schönefeld im Mai 2019 hatten, so wird deutlich, dass der Flughafen Berlin-Brandenburg noch erheblich unter dem Vorkrisenniveau liegt: Die beiden Vorgänger-Airports hatten damals 3,2 Millionen Reisende. Insgesamt sind in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 6,7 Millionen Menschen über den Flughafen BER gereist. Im Mai 2022 starteten und landeten am BER 15.700 Flugzeuge. Das sind gut 10.000 mehr als im Mai des Vorjahres und etwa 10.000 weniger als im Mai 2019. Die Auslastung der Maschinen betrug im Mai 2022 mehr als 80 Prozent. Im Januar 2022 waren es noch knapp 60 Prozent. Insgesamt wurden zulezt 2.400 Tonnen Luftfracht umgeschlagen, 200 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat Mai 2021. Im Vor-Coronajahr 2019 waren es 3.100 Tonnen. „Die Reiselust hält weiter an, das freut uns sehr. Dass wir in diesem Jahr bisher fast sieben Millionen Passagiere am BER begrüßen konnten, stimmt uns für die weitere Entwicklung des Flugverkehrs insbesondere in den Sommermonaten optimistisch. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass der Flughafen BER für einen ansteigenden Flugbetrieb gerüstet ist. Wir arbeiten mit unseren Partnern weiter hart daran, unseren Passagieren auch künftig möglichst reibungslose Abläufe zu bieten“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach.

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Unmittelbar vor der Hauptsaison: Wizz Air UK macht Basis Doncaster dicht

Wizz Air UK wird die Basis Doncaster Sheffield mit Wirksamkeit zum 10. Juni 2022 schließen und insgesamt 13 Strecken einstellen. Es handelt sich überwiegend um touristische Ziele, so dass davon auszugehen ist, dass viele Urlauber betroffen sind. Der Carrier sucht die Schuld beim Flughafen. Wizz Air UK wirft dem Doncaster-Sheffield-Airport vor, dass dieser eine Vereinbarung nicht einhalten würde. Daher habe man sich entschlossen die Präsenz drastisch zu reduzieren. Der Flughafen kontert, dass man davon nichts gewusst habe und erst aufgrund der öffentlichen Ankündigung der Streichungen davon erfahren habe, dass es Unstimmigkeiten geben soll. Betroffen sind die Flugverbindungen nach Lanzarote, Malaga, Alicante, Fuerteventura, Larnaka, Palma de Mallorca, Teneriffa, Faro, Kosice, Gran Canaria, Riga und Lublin. Die Ziele Wroclaw, Warschau, Vilnius, Poznan, Bukarest, Katowitz, Krakau, Danzig und Cluj werden von anderen Bases aus bedient und sind – zumindest vorläufig – nicht betroffen. Laut der Fluggesellschaft stellt sich die Situation so dar: „Diese Entscheidung ist leider eine Folge der Aussage des Flughafens Doncaster Sheffield, dass er nicht in der Lage ist, die Bedingungen seiner Geschäftsvereinbarung mit Wizz Air zu garantieren. Unsere Priorität ist es, die Gesamtunterbrechung für unsere britischen Kunden so gering wie möglich zu halten und die Beschäftigung unserer Crew zu schützen. Daher wurden die Piloten und das Kabinenpersonal des Flughafens Doncaster Sheffield heute über diese Nachricht informiert und es wurde ihnen angeboten, von einer anderen Basis in Großbritannien zu fliegen. In Anbetracht des derzeit schwierigen operativen Umfelds in der Reisebranche, insbesondere des Personalmangels in der Flugsicherung und an Flughäfen, stabilisiert diese

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