Juni 22, 2022

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Juni 22, 2022

Für Wetlease-Auftrag: Amelia legte 9.000 Meilen mit ATR72-600 zurück

Die französische Fluggesellschaft Amelia führt mit einer ATR72-600 einen Wetlease-Auftrag für Air Tahiti durch. Dabei legte das Turbopropflugzeug über 9.000 nautische Meilen zurück, um überhaupt zum Auftraggeber zu kommen. Für die Strecke benötigte der Carrier etwa acht Tage. Das Flugzeug flog acht Tage lang, obwohl es einen Tag beim Überqueren der Datumsgrenze verlor, vom Flughafen Saint-Brieuc (SBK) zum internationalen Flughafen Faa’a (PPT) in Papeete, Tahiti. Auf dem Weg dorthin machte es elf Zwischenstopps in Europa, dem Nahen Osten, Südostasien, Australien und im Pazifik. Die betroffene ATR72-600 wurde nicht in die Farben von Air Tahiti umlackiert, sondern trägt lediglich einen Sticker, der auf den Auftraggeber hinweist. Die Flugroute, die Amelia zurücklegte, ist in nachstehend eigebettetem Twitter-Posting dargestellt.

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Nürnberg: Tuifly nimmt Enfidha–Hammamet auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly legt eine neue Flugverbindung von Nürnberg zum Aéroport International d’Enfidha–Hammamet auf. Diese soll mit Wetlease-Flugzeugen von Smartlynx bedient werden. Der Erstflug ist für den 22. Juli 2022 angekündigt. Im Regelfall soll der von Smartlynx betriebene Maschinentyp Airbus A320 zum Einsatz kommen. Der tunesische Airport befindet sich nahe der Stadt Enfidha und ging erst im Jahr 2010 für den internationalen Linienverkehr ans Netz. Betrieben wird der Flughafen von der türkischen TAV Airports Holding. Der Aéroport International d’Enfidha–Hammamet befindet sich zwischen den Flughäfen Tunis und Monastir und soll den zuletzt genannten Airport entlasten. Derzeit gibt es nur wenige Flugverbindungen von Europa aus zu diesem Flughafen.

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Personalmangel: Eurowings muss viele Flüge streichen

Die Billigfluggesellschaft Eurowings muss den Sommerflugplan noch weiter reduzieren als bislang bekannt. Kurzfristig fallen zahlreiche Flüge aus, da man zahlreiche Krankenstände beim fliegenden Personal verzeichnet. Ein weiterer Grund ist, dass bei vielen Bodendienstleistern an diversen Flughäfen akuter Personalmangel herrscht. Der Carrier erklärte, dass man in den nächsten Tagen kurzfristig weitere Flüge aus dem System nehmen muss. Die Ausfälle, die man aufgrund von Corona-Erkrankungen beim fliegenden Personal verzeichnet, sollen derzeit deutlich höher sein als die vorgehaltenen Reserven. Laut einem Sprecher sind am Dienstag etwa 40 Flüge ausgefallen und am Mittwoch wird es ebenfalls so sein. Täglich führt Eurowings eigenen Angaben nach etwa 500 Verbindungen durch. Seitens der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass mehrere Deutschland-Flüge ab Wien und Graz ausfallen werden. Man hofft, dass man bis Ende Juni 2022 die Situation in den Griff bekommt. Bereits vor ein paar Tagen gaben Lufthansa und Eurowings bekannt, dass der Sommerflugplan 2022 wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss.

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Nach vier Jahren Pause – die ILA kehrt in einer „Light“ – Variante nach Berlin zurück

Warum die Luftfahrtshow trotz weniger Flugzeugen, Flugshows und Zuschauern – ein positives Signal ist. Es ist 09:14 Ortszeit in Berlin, als sich der neuste und erst wenige Monate „alte“ Airbus A380-800 A6EVS zu einer, wenn auch indirekten, Premiere auf den Weg in die deutsche Hauptstadt macht. Als der Super-Airbus um 15:08 und nach 5 Stunden und 54 Minuten auf der neuen 4000 Meter langen Nordbahn des BER, (Piste 25L) landet, ist es eine Typen-Erstlandung am Ende Oktober 2020 eröffneten „Willy Brandt“ Flughafen BER. Mit an Bord sein wird die neue Emirates Premium-Economy-Class, welche die Fluggesellschaft aus Dubai im Zuge der ILA der breiten Weltöffentlichkeit vorstellen wird. Alle Jahre wieder folgt dann spätestens im Rahmen dieser Luftfahrtausstellung dabei auch der Hinweis, wie gerne Emirates auch Berlin als fünften Zielort in Deutschland ansteuern wollen würde, dies allerdings aufgrund der auf vier Flughäfen reglementierten bilateralen Verträge zwischen Deutschland und den Emiraten nicht darf. Der erneute Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung deutscher Politik, Wirtschaft und lokaler Tourismusverbände dürfte auch in diesem Jahr zum „guten Ton“ dazugehören, ein eigenes „A380“-Gate hätte der BER ja bereits. Die letzte „Berlin Airshow“ fand 2018 auf dem angrenzenden Gelände des Flughafens BerlinSchönefeld (SXF) statt. Coronabedingt konnte die Luftfahrt-Messe 2020 nur äußerst eingeschränkt digital stattfinden, nun also folgt vier Jahre nach der letzten Präsenzveranstaltung der Neuanfang in deutlich abgespeckterer Form und mit erheblich weniger Zuschauern. So werden mit etwas mehr als 50 ausgestellten Flugzeugen nur noch ein Viertel des Vor-Corona-Niveaus erreicht, bei den Zuschauerzahlen wird es ebenfalls zu einer

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Brief an Mario Draghi: Lufthansa und MSC machen Druck auf die italienische Regierung

Das Konsortium Lufhansa/MSC wird langsam nervös, dass man bei der Privatisierung der Fluggesellschaft Ita Airways nicht zum Zug kommen könnte. Kranich-Konzernchef Carsten Spohr ist gar der Ansicht, dass die Regierung den Verkaufsprozess verzögern wurde. Daher hat man sich mit einem Brief an Ministerpräsident Mario Draghi gewandt. Gegenüber der italienischen Zeitung „Corrie della Serra“ erklärte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende unter anderem: „Wir sind nicht zufrieden, denn wir merken, dass sich die Privatisierung zu verzögern scheint. In der vorigen Woche habe ich zusammen mit unserem Partner Gianluigi Aponte, dem Besitzer von MSC, einen Brief geschrieben an Ministerpräsident Mario Draghi“. Eine Antwort habe man von Draghi noch nicht erhalten. Spohr vertritt weiters die Ansicht, dass „Ita Airways schnell einen Partner benötigt und wir haben gezeigt, dass wir die richtigen für Italien und für Ita sind“. Weiters im Rennen um den italienischen Carrier sind Finanzinvestor Certares mit Air France-KLM und der US-Airline Delta.

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Easyjet schafft 56 weitere Airbus A320neo an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird 56 zusätzliche Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Man hat bestehende Optionen in Festbestellungen umgewandelt, teilte der Lowcoster am Dienstag mit. Die Neuzugänge sollen in erster Linie Modelle der A320ceo-Reihe ablösen. Auch hat man mit Airbus vereinbart, dass 18 Stück auf den A321neo entfallen sollen. Die Auslieferung der jüngsten Order soll zwischen 2026 und 2029 erfolgen. Zum Kaufpreis machte der Billigflieger keine Angaben, deutet jedoch an, dass man seitens des Herstellers attraktive Preisnachlässe erhalten habe. Offen ist noch wie Großaktionär Stelios Haji-Ioannou auf die jüngste Großbestellung reagieren wird. In der Vergangenheit stemmte er sich gegen Neuanschaffungen und forderte gar die Stornierung von Orders.

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