Juli 9, 2022

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Juli 9, 2022

Verpachtung von Grundstücken: KBV erwirkt Einstweilige Verfügung im Streit mit Lilihill

Das Land Kärnten wird die Call-Option auf die Lilihill-Anteile am Klagenfurter Flughafen nicht ziehen, aber hinter den Kulissen wird weiter gestritten und das sogar vor Gericht. Es geht um die Verpachtung von Grundstücken mit einer Gesamtfläche von 130 Hektar an andere Gesellschaften des Lilihill-Konzerns. Der Aufsichtsrat, in dem der private Mehrheitseigentümer logischerweise aufgrund des Umstands, dass man rund 75 Prozent der Anteile hält, die Oberhand hat, gab hierfür grünes Licht. Die Verträge sind mit einer Laufzeit von 23 Jahren ausgestaltet und sollen für den Airport nicht vorzeitig kündbar sein. Es handelt sich um Flächen, die laut Lilihill für den Flugbetrieb nicht zwingend notwendig sind. Das passt der Kärntner Beteiligungsverwaltung, der Holdinggesellschaft des Landes Kärnten, die innerhalb der Landesregierung dem ÖVP-Landesrat Martin Gruber zugeordnet ist, so ganz und gar nicht in den Kram. Man beantragte eine Einstweilige Verfügung, die man auch bekommen hat. Der erste Verhandlungstermin vor dem Bezirksgericht Klagenfurt ging bereits über die Bühne, jedoch gab es keine finale Entscheidung. Parallel läuft ein weiteres Verfahren, das in Wien verhandelt wird. Die Verhandlung fand am Mittwoch statt und das Urteil soll den Parteien schriftlich zugestellt werden. Üblicherweise dauert es einige Wochen bis die Rechtsanwälte die Entscheidung elektronisch für ihre Mandaten übermittelt bekommen. Anschließend stehen beiden Parteien Rechtsmittel offen, wobei unklar ist, ob diese ergriffen werden oder nicht. Die KBV vertritt den Standpunkt, dass sich Lilihill dauerhaften Zugriff auf die Grundstücke, die verpachtet werden sollen, sichern will. Das Vertragswerk wäre zum Nachteil des Flughafens ausgestaltet und dagegen gehe man als Gesellschafter des

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Österreichische Bundesbahnen verteilen Gutscheine für Sitzplatzreservierungen

Nicht nur die Luftfahrt hat derzeit mit einer massiv gestiegenen Nachfrage zu kämpfen, sondern auch die Österreichischen Bundesbahnen. Der Staatskonzern hat sich nun entschieden, dass man allen registrierten Usern, die ein Kundenkonto haben, vier Gutscheine für Sitzplatzreservierungen spendiert. Dies ist insofern auch von Bedeutung, weil Inhaber des Jugend-Sommertickets heuer in den Fernzügen der Reservierungspflicht unterliegen. Sofern diese ihre Fahrkarte online über ihr ÖBB-Kundenkonto gekauft haben, profitieren auch diese von vier kostenlosen Sitzplatzreservierungen. Die Österreichischen Bundesbahnen informieren ihre Kunden nach und nach in Form eines automatischen E-Mails, dass die Gutscheine in ihrem Login hinterlegt wurden. Allerdings gibt es kein Geschenk ohne „Haken“. Im Kleingedruckten ist zu lesen, dass die vier kostenfreien Sitzplatzreservierungen bis inklusive 11. September 2022 aufgebraucht werden müssen. Danach verfallen die Gutscheine. Auch sind diese nur dann gültig, wenn die Zugfahrt von der ÖBB-Personenverkehr AG durchgeführt wird, was die Einlösung im Ausland ausschließt. Normalerweise kann man über die ÖBB auch Reservierungen bei anderen Gesellschaften, beispielsweise bei der DB kaufen. Weiters können die Gratis-Sitzplätze nur dann „bezogen“ werden, wenn man die Reservierung bzw. den Fahrkartenkauf über das Internet tätigt. Am Schalter und am Automaten ist die Einlösung nicht möglich. Der getrennte Kauf von „Nur-Reservierung“ und Ticket ist allerdings weiterhin möglich.

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Salzburg feiert Jahrestag mit FlyDubai, Transavia und Flynas

Der Salzburger Flughafen sieht sich für die Hauptreisezeit gut aufgestellt und ist der Ansicht, dass man momentan die letzten „Personallücken“ auffüllen kann. Man hofft, dass man „operationelle Abfertigungen ohne größere Verzögerungen darstellen“ kann. Allerdings ist man vor Problemen, die an anderen Airports entstehen nicht verschont. Gleichzeitig feiert der Flughafen Salzburg die einjährige Präsenz der Anbieter Transavia, Flydubai und Flynas. Die beiden zuerst genannten Fluggesellschaften steuern den zweitgrößten Airport Österreichs ganzjährig an. Der saudi-arabische Billigflieger bietet Riyadh und Jeddah saisonal während der Sommerzeit an. Die Amsterdam-Verbindung von Transavia ermöglicht den Anschluss an das Drehkreuz Schiphol, wo unter anderem Umstiege auf andere Flüge dieses Carriers, aber auch auf jene von KLM und ihrer Skyteam-Partner möglich sind. Die Flydubai-Strecke nach Dubai kann auch für das Umsteigen in das Streckennetz der Konzernschwester Emirates Airline genutzt werden. Darüber hinaus hat der Salzburg Airport im Sommer ein breites Destinationsportfolio im Angebot – Urlaubsdestinationen wie die griechischen Inseln Kreta, Karpathos oder Zakynthos, Antalya in der Türkei oder die Mittelmeer-Inseln Sardinien, Mallorca und Korsika laden auf einen Bade- und Erlebnisurlaub ein. Die neue Verbindung nach Belgrad oder die Klassiker nach Istanbul und London sind genauso spannende Ziele für einen Städteurlaub.   Ebenso sind mit Air Serbia via Belgrad Ziele in Europa erreichbar wie Athen, Thessaloniki, Dubrovnik oder Split, via Istanbul steht das gesamte Umsteigenetz von Turkish Airlines zur Verfügung.

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Wien: Arbeiterkammer eröffnet Infostand im Terminal 1

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Informationsstand am Flughafen Wien-Schwechat ein. An Ort und Stelle will man Passagiere unter anderem über ihre Fluggastrechte informieren und mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Die Urlaubszeit ist für die Arbeitnehmer die kostbarste Zeit des Jahres. Angesichts der steigenden Lebenskosten ist Urlaub umso kostbarer geworden. Wir stehen den Reisenden daher auch heuer mit Rat und Tat zur Seite, damit sie bei Problemen bestmöglich informiert sind und zu ihrem Recht kommen“, sagt AK Niederösterreich-Vizepräsident Horst Pammer. Bis 14. August stehen die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Niederösterreich am Flughafen Wien-Schwechat an einem eigenen Infoschalter im Terminal 1 für Tipps und Fragen zur Verfügung – freitags von 14 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 7 bis 12 Uhr. „Um möglichst viele Urlauber*innen zu informieren, sind wir an den Wochenenden bereits zu den frühmorgendlichen Abflugzeiten der Chartermaschinen vor Ort“, sagt AK-Reiseexpertin Sandra Nowak. Beim Infoschalter erhalten die Reisenden zudem die Broschüre „Gute Reise“ mit allen wichtigen Tipps zu Problemen rund um Urlaub und Flug. Tausende Urlauberinnen und Urlauber nutzen diesen Service Jahr für Jahr. „Gerade jetzt, wo es leider schon bei der Reise zum Urlaubsort öfter zu Problemen kommt, freuen wir uns umso mehr, als Ansprechpartner direkt vor Ort helfen zu können“, sagt AK Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise. Auch wenn die Reiselust besonders hoch ist – das Thema Corona ist leider nicht vom Tisch. „Informieren Sie sich daher am besten vorab auf der Seite des Außenministeriums, ob es an Ihrem Urlaubsort derzeit spezielle Regelungen oder Einreisebestimmungen

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Amsterdam: KLM ergreift Maßnahmen zur Chaos-Linderung

Die Fluggesellschaft KLM leidet derzeit besonders unter eigenem Personalmangel, aber auch unter den chaotischen Zuständen, die an der Homebase Amsterdam-Schiphol herrschen. Stundenlange Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle sind mittlerweile nicht mehr die Ausnahme, sondern der Alltag. Die Regierung der Niederlande hat zwischenzeitlich die vom Airport vorgeschlagene Begrenzung der Anzahl der Passagiere, die täglich den Airport nutzen dürfen, bewilligt. Dies hat zur Folge, dass einige Carrier ihre Angebote zumindest teilweise auf andere Flughäfen, beispielsweise Rotterdam und Maastricht, verlegt haben. Zahlreiche Verbindungen wurden ersatzlos gestrichen, so dass zum Beispiel KLM auch mit zusätzlichem Arbeitsaufwand für Umbuchungen zu kämpfen hat. Der größte Carrier der Niederlande versucht nun mit Hilfe einer Kombination verschiedener Maßnahmen das Reisen ab Amsterdam-Schiphol zumindest erträglicher zu machen. Mit einer kurzfristigen Besserung der Zustände an diesem Airport ist aufgrund von akutem Personalmangel nicht zu rechnen, lediglich mit ein bisschen Linderung. KLM teilte mit, dass man den kurzfristigen Verkauf von Tickets stark einschränkt. Hintergrund ist, dass man auf den europäischen Strecken Kapazität für Passagiere, die wegen Streichungen oder aber verpasster Flüge wegen langer Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle, freihalten möchte. Das Unternehmen teilte weiters mit, dass man Fluggäste, die von abgesagten Verbindungen betroffen sind, so früh wie möglich informieren möchte und Ersatzbeförderungen zum ehestmöglichen Zeitpunkt anbieten wird. Auf den von der Tochtergesellschaft Cityhopper durchgeführten Flügen wird temporär keine Fracht mehr mitfliegen. Dadurch will man den Arbeitsaufwand sowie den Druck auf das Bodenpersonal verringern. Teilweise war es in den letzten Wochen so, dass überhaupt keine Lader für die Cargogüter zur Verfügung standen und sich

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