Juli 22, 2022

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Juli 22, 2022

USA: Grünes Licht für Icelandair Wetlease-Charter

Die Fluggesellschaft Icelandair hat die Zulassung für die Durchführung von Charterflügen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba erhalten. Das Verkehrsministerium hat den Antrag im Wetlease für World Atlantic Airlines zu fliegen bewilligt. Im Vorfeld gab es seitens Gewerkschaften und der Fluggesellschaft Swift Air erheblichen Widerstand. Dieser konnte die Entscheidungsträger aber nicht beeindrucken, denn diese gaben grünes Licht für bis zu 31 Rotationen pro Woche. Geplant ist, dass Maschinen des Typs Boeing 757 im Auftrag von World Atlantic Airlines zwischen verschiedenen U.S.-Städten und Kuba eingesetzt werden sollen. Es handelt sich übrigens nicht um die erste Kooperation dieser Art, denn heuer war Icelandair bereits für Anmart Air ab drei amerikanischen Städten in Richtung Kuba im Einsatz. „Wir sind der Ansicht, dass mit Island eine ausreichende Gegenseitigkeit besteht, um dem extra-bilateralen Antrag des Luftfahrtunternehmens unter den gegebenen Bedingungen stattzugeben, und stellen fest, dass von keiner Seite Beweise dafür vorliegen, dass die isländische Regierung Charteranträge von US-Luftfahrtunternehmen mit der siebten Freiheit abgelehnt hat“, erklärte das DoT zur Entscheidung.

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Gourmetrestaurant für 700 Schafe: Nürnberg lässt „Rasenmähen“

Am Flughafen Nürnberg sind auch heuer wieder Schafe als Rasenmäher im Einsatz. Der Airport lässt derzeit von rund 700 Tieren die Rasenflächen „bearbeiten“. Diese stammen von einem Fachbetrieb, der in der Nähe des Airports angesiedelt ist. Für die Schafe sind die Grasflächen des Nürnberger Flughafens ein regelrechtes Restaurant, denn die Tiere ernähren sich hauptsächlich von Gräsern. Der Airport profitiert vom Einsatz der Vierbeiner, denn man spart sich Personal und Treibstoff für klassische Rasenmäher. Die Mäh-Aktion wurde in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband sowie dem Umweltamt der Stadt Nürnberg erfolgreich durchgeführt und soll ab sofort jährlich stattfinden. „Für den Airport Nürnberg bietet der Einsatz der Schafherde eine nachhaltige Form der Landschaftspflege und fördert die Biodiversität am Standort. Das Projekt schafft anschauliche Synergien zwischen den landwirtschaftlich betriebenen Flächen der Knoblauchslandbauern und einem industriell geprägtem Flughafen. Durch Verbiss und Vertritt entsteht ein Mosaik an vielfältigen Lebensräumen, welches bei mechanischen Prozessen ausbleibt“, so der Flughafen Nürnberg in einer Medienerklärung.

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Latam Airlines bestellt 17 weitere Airbus A321neo

Die südamerikanische Latam Airlines hat im Rahmen der Farnborough Air Show 17 zusätzliche Airbus A321neo bestellt. Auch bestätigte man, dass man den A321XLR als Ergänzung auf der Langstrecke einsetzen wird. „Wir begrüßen die strategische Vision und den Nachhaltigkeitsanspruch von LATAM. Dieser Auftrag für die A321neo nach der Umstrukturierung ist ein starkes Zeichen für den Wert, den Airbus in die Verwirklichung dieser Vision und dieses Ziels einbringt. Die A321XLR wird die Eröffnung neuer Routen ermöglichen und es LATAM erlauben, ihre internationale Reichweite in der Region zu erhöhen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Leiter von Airbus International. Unter Berücksichtigung der jüngsten Order erhöht sich der Auftragsbestand von Latam Airlines auf 100 Maschinen der A320neo-Reihe. Der A321neo ist das größte Mitglied der A320neo-Familie von Airbus, die mit Triebwerken der neuen Generation und Sharklets ausgestattet ist und eine Treibstoff- und CO2-Einsparung von mehr als 20 Prozent sowie eine Lärmreduzierung von 50 Prozent ermöglicht. Der A321XLR-Version bietet eine weitere Reichweitenverlängerung auf 4.700 nm, was dem Flugzeug eine Flugzeit von bis zu 11 Stunden ermöglicht. Im vergangenen Monat hob der A321XLR zum ersten Mal ab und absolvierte erfolgreich ihren ersten Testflug.

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„Der Hunger treibt‘s rein…“: Im Wizz Air UK Airbus321neo von Gran Canaria nach London-Luton

“…und ihr Café con Leche. Macht dann alles zusammen 8,80 Euro bitte.“ Es ist am späten Samstagnachmittag als mir der Kellner den bestellten Kaffee samt der Rechnung bringt. Ein weiterer milder, sommerlicher Tag am Strand von Maspalomas, auf der drittengrößten Kanareninsel Gran Canaria neigt sich dem Ende. Seitdem ich keine beruflich bedingten Nachtflüge nach Deutschland über den Nordatlantik mehr in meinem Dienstplan stehen habe, trinke ich nach 17 Uhr eher selten noch Kaffee. Heute ist das allerdings anders. Für den Abend steht zu ungewohnt später und schon ehr nächtlicher Stunde mein Rückflug in die Metropolregion London an. Drei Flüge am Samstagnachmittag in den Großraum London wurden mir dabei in der Vorabplanung angezeigt. easyJet nach London-Luton, Jet2 nach London-Stansted und Wizz Air UK ebenfalls mit Zielairport Luton. Da ich Jet2 bereits in der Vergangenheit geflogen war und EasyJet sowieso hin und wieder meine Flugplanung kreuzt, fand ich die Variante mit der britischen Tochter der rasant wachsenden Wizz Air Gruppe mit Abstand am interessantesten. Mit über 40 Basen in 21 europäischen und nahöstlichen Ländern, 1140 Strecken sowie derzeit rund 150 Airbus-Flugzeugen der Muster A320ceo, 320neo, 321ceo sowie 321neo gehört Wizz Air dabei zu den in den vergangenen Jahren am stärksten wachsenden Airlines im europäischen Luftraum. Das hauptsächliche Geschäftsmodell als Low-Cost-Carrier in Osteuropa ging gänzlich auf, Wizz Air steuert dabei nicht selten Ziele an, wo ich selbst erst nach dem 3-Letter Code suchen muss. Doch neben dem wachsenden VFR-Verkehr und einer Vielzahl an Basen in Osteuropa, versucht Wizz Air auch aggressiv in anderen

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