Juli 26, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 26, 2022

DER Touristik: Matthias Lange wird neuer Marketing-Chef

DER Touristik ernennt Matthias Lange zum Chief Marketing & Customer Experience Officer. Damit erweitert Lange seine bestehende Führungsrolle als Marketing-Verantwortlicher und Geschäftsführer des Online-Vertriebs um das Thema Customer Experience. Zudem wird er Mitglied im zentralen Führungsgremium von DER Touristik Deutschland, dem Executive Committee, heißt es in einer Mitteilung. Matthias Lange soll die Kundenzentrierung als „entscheidenden Erfolgsfaktor“ weiterentwickeln und Aktivitäten im Bereich Customer Experience an der Schnittstelle zwischen Kunde, Marke und Services zentral steuern. Der Manager ist seit 2018 als Managing-Direktor von DTO Online für den Online-Reisevertrieb der Veranstaltermarken und -portale in Deutschland verantwortlich. Seit 2021 leitet er zudem die Marketing-Aktivitäten des Touristikunternehmens auf dem deutschen Markt und ist verantwortlich für die Neuausrichtung der Marke Dertour – durch das deutschlandweite Rebranding von mehr als 400 Filialen zu Dertour Reisebüro. Er freue sich, die Markenwelten und digitalen Services entlang der Kundenbedürfnisse weiterzuentwickeln, sagt Lange. „Das heißt, dass wir nicht nur mehr über unsere Kunden lernen müssen, sondern ihnen auch nahtlose

weiterlesen »

Flughafen Zürich: Außerordentlicher Flugbetrieb am 1. August 2022

Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ausnahmsweise von Norden her auf der Piste 14 oder 16 gelandet. Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 1. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben. Gemäß deutscher Verordnung müsste ab 21:00 Uhr von Osten her auf der Piste 28 gelandet werden. Nach Rücksprache mit den zuständigen deutschen Stellen werde am Abend des Schweizer Nationalfeiertages auf diese Regelung verzichtet, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Demnach erfolgen Landungen ab 21:00 Uhr bis zum Ende des Flugbetriebs von Norden her auf den Pisten 14 oder 16. Gestartet wird bis 22:00 Uhr nach Westen und Süden, ab 22:00 Uhr nach Norden. Kurzfristige wetterbedingte Abweichungen seien dennoch jederzeit möglich.

weiterlesen »

NUE erwartet über 680.000 Fluggäste in der Ferienzeit

Rund 680.000 Passagiere werden in den bayerischen Sommerferien am Albrecht Dürer Airport Nürnberg erwartet, allein am ersten Wochenende (inklusive Freitag) über 42.000 Fluggäste – das sind beinahe so viele wie vor Corona und mehr als doppelt so viele wie 2021. Fast 5.000 touristische Starts und Landungen sind für die Ferienzeit geplant. Beliebtestes Ziel ist Antalya mit bis zu 400 Abflügen. Um dem hohen Reiseaufkommen gerecht zu werden sei das Personal am Airport aufgestockt worden: „Seit Dezember 2021 haben wir eine große Kampagne geschaltet. Gut 150 Neueinstellungen konnten wir seitdem vornehmen“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Airport Nürnberg. „Weitere Maßnahmen zur Personalrekrutierung, z.B. die Zulassung von Nicht-EU-Bürgern für die Bodenabfertigung, etwa aus der Türkei, durch den Bund, begrüßen wir“, so Hupe weiter. „Wir haben Bedarf angemeldet und planen einen Einsatz ab August für drei Monate. Wir bekommen dadurch Unterstützung, die derzeit noch nicht absehbaren weiteren kurzfristigen Verkehrszuwächse bzw. Umplanungen abzufedern.“ Für die Verkehrsspitzen gebe es außerdem Hilfe durch Freiwillige aus Verwaltung, Technik und Management. Zwei Tonnen Gepäck pro Schicht Allein in der Gepäcksortierung seien über 120 Mitarbeitende aus neun Nationen im 24-Stundenbetrieb tätig, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Während der Ferien verladen sie rund 600.000 Koffer und Taschen, das sind 13.000 Gepäckstücke pro Tag. Eine Person bewege pro Schicht über zwei Tonnen Gewicht mit seiner Muskelkraft. Das Personal an den Check-in-Schalter und vor allem auf dem Vorfeld werde in den Spitzenzeiten deutlich aufgestockt. Mehr als 20 Fluggesellschaften starten ab Nürnberg Mehr als 20 Airlines fliegen den Airport im Sommer

weiterlesen »

Seltsame Flüge: Fragwürdige „Gemeinwirtschaftliche“ oder „Public Service Obligation flights“ (PSO)

Fast pünktlich um 16.45h hebt die ATR42 von Sky Express, Flug 060, vom Flughafen Karpathos mit dem Ziel Kasos ab. Die reine Flugzeit beträgt ca. 7 Minuten. Ich bin der einzige Passagier, und das komme öfters vor, meint die Flugbegleiterin.[1] Immerhin ist sie so nett, dem Besitzer meiner Pension meine Ankunftsdaten durchzugeben. Man kennt sich offenbar. Ihr Angebot kam sehr gelegen, denn der Mann erwartete mich eigentlich am Hafen und nun komme er mit dem Auto zum Flugplatz, ich müsse nur ein paar Minuten warten. Da es auf Kasos kein Taxi gibt, ist eine Abholung sehr praktisch, denn eineinhalb Kilometer in der Gluthitze mit Gepäck zu gehen, ist auch nicht so angenehm. Kasos (66km2) ist eine kleine Kalkinsel im südlichen Dodekanes, zwischen Kreta und Karpathos gelegen. Der Übergang von Fischfang und Landwirtschaft auf Tourismus verläuft sehr schleppend. Gründe sind Wassermangel, die extrem karge Landschaft, kaum vorhandene Strände und die geringe touristische Infrastruktur. Wie man dort Tourismus aufbauen will, erschließt sich dem Besucher nicht. Immerhin: Die wenigen Tavernen sind hervorragend, die Besucherzahl ist gering, die Freundlichkeit dafür extrem.  Neben dem Flug verkehren Fährschiffe mehrmals pro Woche nach Sitia (Kreta), Karpathos und Athen. Und dann gibt es noch diesen seltsamen Flug, einen der kürzesten überhaupt. Es handelt sich dabei um einen „Gemeinwirtschaftlichen Flug“, bei dem kommerzielle Erwägungen keine Rolle spielen. Strukturschwache Räume Besonders seit Ende des 20. Jh. sieht die EU den Ausbau der Infrastruktur als gemeinwirtschaftliche Aufgabe – dazu zählt u.a. auch der Luftverkehr und dessen Förderung in strukturschwachen Gebieten, in

weiterlesen »