August 4, 2022

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August 4, 2022

Austrian Airlines im zweiten Quartal 2022 wieder in der Gewinnzone

Im zweiten Quartal 2022 des laufenden Jahres konnte Austrian Airlines einen Gewinn in der Höhe von zwei Millionen Euro einfliegen. Allerdings reichte das nicht aus, um die Verluste, die man in den ersten drei Monaten hatte, auszugleichen. Während der Sommer-Hochsaison ist die AUA eigenen Angaben nach mit rund 87 Prozent der Vorkrisenkapazität in der Luft. Man hatte im ersten Halbjahr 2022 rund 4,2 Millionen Fluggäste an Bord und damit in etwa viermal soviele wie im Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal 2022 stand unter dem Strich ein Gewinn in der Höhe von zwei Millionen Euro. Aufgrund des pandemiebedingt schlechten ersten Quartals und massiv gestiegener Kerosin-Ausgaben bleibt das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Adjusted EBIT) im ersten Halbjahr jedoch weiterhin negativ (-106 Mio. Euro), jedoch mit einer deutlichen Verbesserung gegenüber 2021 (-198 Mio. Euro). „Austrian Airlines ist dank voller Sommerflieger eindeutig wieder im Steigflug. Die anhaltende Pandemie, massiv gestiegene Treibstoffkosten sowie konjunkturelle Unsicherheiten stellen uns aber weiterhin vor sehr große Herausforderungen“, so CEO Annette Mann. „Wir haben nun ein Drittel des staatlich besicherten Kredites rückgezahlt, haben für alle die Kurzarbeit beendet sowie die Restrukturierungen abgeschlossen. Das bewährte Austrian Team und unsere neuen Mitarbeiter sind ‘ready to fly’. Wir stellen in diesem Sommer trotz zahlreicher externer Herausforderungen unter Beweis, dass wir gut aufgestellt sind.“ Die Ergebnisse im Detail Die Gesamterlöse im zweiten Quartal 2022 waren mit 502 Millionen Euro fast viermal so hoch wie im Vorjahresquartal (Q2 2021: 136 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen haben sich im zweiten Jahresquartal aufgrund der gestiegenen Produktion, aber auch

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Flughafen Zadar performt über Vorkrisen-Niveau

Der Flughafen Zadar hat im abgelaufenen Monat mit 237.327 Passagieren seinen bisher verkehrsreichsten Monat verzeichnet. Damit kann sich der kroatische Flughafen um 63,2 Prozent gegenüber dem Monat vor der Pandemie 2019 steigern. Von Januar bis Juli verzeichnete der Airport eine Rekordzahl von 566.788 Reisenden, um 28,5 Prozent mehr als 2019. Eigenen Angaben zufolge soll der Höhenflug auch im August weiter gehen: „Dieses Jahr wird sicherlich ein Rekordjahr werden. Wir werden das Jahr 2019 aller Voraussicht nach um etwa 15 bis 20 Prozent übertreffen“, so Ivan Skelin, Ground Operations Manager beim Flughafen Zadar. Der Flughafen Zadar ist der erste in Kroatien, der das Vorkrisen-Niveau nicht nur erreicht, sondern auch übertrifft. Der Anstieg des Verkehrsaufkommens sei vor allem Ryanair zu verdanken, wie Ex-Yu-Aviation berichtet. Der Low-Coster habe in diesem Sommer ein drittes Flugzeug in der Stadt stationiert und eine Reihe neuer Strecken eröffnet.

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Mali verweigert Bundeswehr Überflüge mit Airbus A400M

Der Bundeswehreinsatz in Mali erweist sich für Deutschland immer mehr zum Problem, denn die örtliche Militärregierung verweigert neuerlich den Transportmaschinen des Typs Airbus A400M die Überfluggenehmigungen. Dies hat zur Folge, dass deutschen Stützpunkte in Mali nicht mehr erreicht werden können. Dem Verteidigungsausschuss des Bundestags teilte das Einsatzführungskommando der Bundeswehr mit, dass die Versorgungs- und Rettungskette für das Minusma-Kontigent nicht mehr sichergestellt werden kann. Man habe seitens der Militärregierung von Mali angeblich keine nähere Begründung für die Verweigerung der Überfluggenehmigungen erhalten. Deutschland beteiligt sich an einer Blauhelm-Mission in Mali. Diese wurde eigentlich entsandt, um im krisengeschüttelten Mali für Ruhe zu sorgen und das Land zu stabilisieren. Die örtliche Militärregierung sieht das aber gänzlich anders und will die UN-Truppen, denen seit 2013 etwa 1.400 vor Ort stationierte Soldaten angehören, loswerden. Die Mission wird von den Militärs von Mali als Besatzung empfunden. Umgekehrt behauptet Deutschland, dass die Bundeswehr vor Ort schikaniert werden würde. Die Junta erlässt zunehmend einschränkende Restriktionen und hat beispielsweise die Räumung eines bislang von einem UN-Stützpunkt genutzten Teils des Flughafens Bamako verfügt. Beispielsweise musste die Liegenschaft von Sahel Aviation Services binnen drei Tagen „besenrein“ an die Regierung übergeben werden. Vor etwa zwei Wochen wurde der turnusmäßige Soldatenwechsel bei Minusma-Kontingenten untersagt. Kurzfristig hat dies für Deutschland eine untergeordnete Bedeutung, da der nächste Austausch erst Ende September/Anfang Oktober 2022 geplant ist. Kreml könnte Rückzug von Deutschland als Schwäche interpretieren Frankreich hat sich zwischenzeitlich entschlossen die Präsenz in Mali zu beenden und die Soldaten abzuziehen. Dies bezeichnete FDP-Wehrsprecher Alexander Müller als „hinauskomplimentiert“. Der

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