August 12, 2022

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August 12, 2022

Karlsruhe/Baden-Baden freut sich auf umfangreichen Winterflugplan 2022/23

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 das Angebot ab dem deutschen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auszubauen. Unter anderem wird man Agadir und Bergamo ins Programm aufnehmen. Die Stadt an der Atlantik-Küste Marokkos soll jeweils am Verkehrstag Freitag angesteuert werden. Nach Bergamo geht es an Freitagen und Sonntagen. Sofia will Ryanair wieder an Dienstagen und Sonntagen anbieten. Gleichzeitig stockt Ryanair die Anzahl der Flüge ins spanische Alicante auf vier pro Woche auf. Barcelona-Girona wird im Winter nun dreimal pro Woche bedient. Laut Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden im Winterflugplan 2022/23 Ryanair, Wizz Air und Corendon ihre Dienstleistungen anbieten. Insgesamt wird des dem aktuellen Planungsstand nach 31 Destinationen in 16 Staaten geben. Die meisten Sitzplätze werden in Richtung Spanien verkauft. Mit Gran Canaria, Teneriffa (beides Ryanair) und Fuerteventura (Corendon Airlines) ist auch das Kanaren-Trio wieder im Flugplan. „Ein so umfangreicher Winterflugplan mit vielen verschiedenen attraktiven Zielen ist für unsere Kunden und den Standort gleichermaßen von Vorteil. Wir freuen uns daher schon heute auf die vielen Flüge im kommenden Winter“, erklärt FKB-Geschäftsführer Uwe Kotzan.

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Frau kassiert nach Masken-Randale 2.350 Euro Geldstrafe

Eine 41-jährige Frau, die sich im Vorjahr während einem Flug von Mexiko nach Deutschland weigerte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wurde vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Geldstrafe von 2.350 Euro verurteilt. Zu ihrem Prozess war die Passagierin aber nicht erschienen. Die Maschine befand sich im April des Vorjahres auf dem Weg von Mexiko nach München. Während dem Flug weigerte sich die Dame einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Damals riskierte man den Rauswurf aus der Maschine. Der Kapitän entschied sich außerplanmäßig in Frankfurt am Main zwischenzulanden, um dort die Passagierin der Exekutive zu übergeben. Das Strafmaß nach oben getrieben hat nicht der Umstand, dass sie keine Maske getragen hat, sondern dass sie massiven Widerstand gegen die Bundespolizei geleistet hat. Die Frau soll sich geweigert haben das Flugzeug zu verlassen und dabei auch gegen Beamte der Exekutive handgreiflich geworden sein. Diese konnten die Frau jedoch abführen. Der Flug wurde anschließend fortgesetzt. Es handelte sich um ein so genanntes Mandatsverfahren. Das bedeutet, dass die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl zugestellt hat und gegen diesen wurde Einspruch erhoben. Dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Da die Frau jedoch nicht zu ihrem Prozess erschienen ist, bestätigte das Amtsgericht den Strafbefehl in Abwesenheit. Verhängt wurde eine Geldstrafe in der Höhe von 90 Tagessätzen, insgesamt 2.350 Euro. Etwaige Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaft sind nicht berücksichtigt, da diese auf dem Zivilrechtsweg eingeklagt werden müssen.

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Michael O’Leary gibt eigenen Billigtickets keine Zukunft

Flugtickets um 9,99 Euro sind seit einigen Jahren der Hauptangriffspunkt von Umweltschützern gegen die Luftfahrt. Auch Lufthansa-Manager argumentieren regelmäßig dagegen. Eigentlich sind derartige Flugscheine sogar teuer, denn Ryanair und Wizz Air bieten häufig Tickets für noch weniger Geld an. Ryanair-Group-CEO Michael O’Leary kritisierte erst vor wenigen Wochen die Flugscheinpreise des von ihm geleiteten Konzerns und meinte, dass es absurd wäre, dass eine Fahrkarte von Stansted nach London mehr kostet als der Flug zum drittgrößten Airport der britischen Hauptstadt. Nun meinte der Manager im Gespräch mit dem Radiosender BBC 4, dass es in den nächsten Jahren keinen Spielraum für ultrabillige Flugscheine zwischen einem und zehn Euro geben würde. Derzeit würde der durchschnittliche Ticketpreis bei Ryanair bei etwa 40 Euro liegen. Michael O’Leary rechnet damit, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Steigerung auf etwa 50 Euro erfolgen würde. Ursächlich dafür wäre insbesondere der stark gestiegene Ölpreis. Momentan profitiert Ryanair davon, dass man im Gegensatz zum Mitbewerber Wizz Air umfangreiches Fuel Hedging betrieben hat. Doch auch beim pinkfarbenen Konkurrenten geht man davon aus, dass die durchschnittlichen Preise steigen werden. Wizz-Air-Präsident Robert Carey erklärte dazu unter anderem, dass es ein paar Euro nach oben gehen wird. Allerdings unterscheiden sich die Strategien von Ryanair und Wizz Air ein wenig. Mitbewerber Wizz Air setzt auf teurere Extraleistungen Der irische Billigflieger will die reinen Flugscheinpreise leicht erhöhen, während man beim Mitbewerber weiterhin davon ausgeht, dass es auch in Zukunft sehr günstige Einstiegsangebote geben wird. Wizz Air hat bereits die Preise für Zusatzleistungen wie zweites Handgepäckstück, Aufgabegepäck

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