August 18, 2022

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August 18, 2022

Flottenerneuerung: Condor least 17 A321neo und zwei A320neo von ALC

Die Ferienfluggesellschaft Condor gab Ende Juli 2022 bekannt, dass man 13 Airbus A320neo und 28 A321neo einflotten wird. Nun kommunizierte die U.S.-amerikanische Air Lease Corporation, dass ein erheblicher Teil von dieser Gesellschaft geleast wird. Jene Maschinen, die Condor von ALC leasen wird, sollen ab 2024 übergeben werden. Die werksneuen Flugzeuge stammen aus bestehen Lieferslots des Lessors. Demnach wird der Ferienflieger 17 Airbus A321neo und zwei A320neo von der Air Lease Corporation leasen. Das Unternehmen ist Großkunde beim europäischen Flugzeugbauer und wartet auf die Auslieferung von über 120 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. „Mit diesem bedeutenden Leasingvertrag über 19 Airbus-Flugzeuge der neuen Generation setzt ALC seine ausgezeichnete Beziehung zu Condor, einem unserer wichtigsten deutschen Airline-Kunden, fort. Die A321neo und die A320neo sind von grundlegender Bedeutung für den Flottenbetrieb von Condor und für die Aufrechterhaltung der äußerst wettbewerbsfähigen Position der Fluggesellschaft auf dem europäischen Markt“ erklärt, Steven Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Geplant ist, dass mit der Modernisierung der Kurzstreckenflotte begonnen wird sobald die A330neo-Auslieferungen abgeschlossen sind. Die zweite Phase des Verjüngungsprozesses wird 2024 beginnen, wenn Condor neue A321neo und A320neo übernimmt, um die Boeing 757 und die älteren Jets der Airbus A320-Familie zu ersetzen. „Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit ALC auch in Zukunft fortzusetzen. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit, denn sie unterstützt Condor bei der Erreichung ihrer nächsten Meilensteine. Nach dem Austausch unserer gesamten Langstreckenflotte ist es für uns der nächste logische Schritt, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Wir setzen konsequent auf moderne Technik, maximale Effizienz

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Schweiz verschärft Regeln für historisches Fluggerät

Im Nachgang des Absturzes der Ju-52, der sich bereits im Jahr 2018 ereignet hat, verschärft der Bundesrat die Vorschriften für historisches Fluggerät. Aufgrund einer Analyse des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die Luftfahrtverordnung entsprechend geändert. Der Bundesrat hat gestützt darauf die Luftfahrverordnung angepasst: Künftig werden kommerzielle Flüge mit Personen und Gütern mit Luftfahrzeugen der Sonderkategorie «Historisch» nicht mehr zulässig sein. Nichtgewerbsmäßige Flüge sind für Vereinsmitglieder unter Einhaltung einer Karenzfrist von 30 Tagen weiterhin möglich. Außerdem gilt neu eine Beförderungsbeschränkung. Es dürfen maximal neun Personen in einem entsprechenden Flugzeug fliegen, davon höchstens sechs Passagiere. Damit werden Passagierflüge auf ein Maß begrenzt, welches in der allgemeinen, nicht gewerbsmäßigen Leichtaviatik üblich ist. Zum Schutz der Flugpassagiere muss der Pilot die Passagiere über die besondere Zulassung des entsprechenden Luftfahrzeugs informieren. Damit wird sichergestellt, dass sich Passagiere vor einem Flug entscheiden können, ob sie die damit zusammenhängenden Risiken eingehen wollen oder nicht. Die neuen Vorgaben für Flüge mit historischen Luftfahrzeugen sind mit jenen der anderen europäischen Länder vergleichbar. Sie treten am 1. Oktober 2022 in Kraft.

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Iraqi Airways sucht Wetlease-Gerät für mögliche Flüge in die EU

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways will in die Europäische Union fliegen. Allerdings hat man das Problem, dass man auf der so genannten schwarzen Liste der EU-Kommission eingetragen ist und daher den Luftraum nicht nutzen darf. Das will man mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen umgehen. Derzeit ist Iraqi Airways auf der Suche nach entsprechendem Fluggerät, das man samt Personal anmieten möchte. Eine entsprechende Ausschreibung wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Diese richtet sich an Betreiber, die das Recht haben uneingeschränkt Ziele in der Europäischen Union anzufliegen. Weiters will man keinen „Single-Aircraft-Operator“ und legt fest, dass die eingesetzten Maschinen nicht älter als 15 Jahre sein dürfen. Der in Bagdad ansässige Betreiber schlägt vor, dass europäische und außereuropäische Fluggesellschaften für die Flüge in Frage kommen, die von und nach Irak durchgeführt werden sollen. Iraqi Airways geht zunächst von einem Einjahresvertrag aus und rechnet mit durchschnittlich 150 Flugstunden pro Monat. In der Vergangenheit hat man beispielsweise von der slowakischen Air Explore Maschinen des Typs Boeing 737-800 angemietet.

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Nur Nürnberg und München wollen türkische Leiharbeiter einsetzen

Nur 150 Leiharbeiter aus der Türkei sollen an einigen wenigen deutschen Verkehrsflughäfen temporär eingesetzt werden. Ursprünglich war die Rede von rund 2.000 Aushilfen, die das Chaos, das an verschiedenen Airports in der Bundesrepublik herrscht, lindern sollten. Beispielsweise die Fraport AG benötigt eigenen Angaben nach keine Leiharbeiter aus der Türkei. Auch kritisierte man, dass die Versprechen, die der Anbieter gemacht habe, nicht mit der Realität übereinstimmen würden. Andere Airports, darunter beispielsweise München, werden einige wenige Aushilfen anfordern. Am größten Flughafen Bayerns sollen es 45 Leiharbeiter sein. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr, dass insgesamt 150 türkische Leiharbeiter befristet an deutschen Airports arbeiten sollen. Diese sollen in München und Nürnberg insbesondere im Bereich Gepäckabwicklung eingesetzt werden. Der Einsatz ist seitens der Bundesregierung bis maximal 6. November 2022 genehmigt worden. Ursprünglich wollten auch die besonders stark von Personalmangel geplanten Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Leiharbeiter einsetzen. Allerdings haben diese laut ABL kein Interesse mehr und haben demnach auch keine Aushilfen aus der Türkei angefordert. Die bürokratischen Vorgänge im Vorfeld hätten laut dem Arbeitgeberverband zu lange gedauert und die Sommerferien 2000 sind in Nordrhein-Westfalen schon vorbei.

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Norse Atlantic Airways ist jetzt auch ab Berlin aktiv

Die Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat am Mittwoch die erste von vorerst drei Langstreckenverbindungen von Berlin in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen. Der Premierenflug führte nach New York-JFK. Bereits am Vortag wurde die Boeing 787-9 mit der Registrierung LN-FNI von der Homebase Oslo aus in die deutsche Bundeshauptstadt überstellt. Mit diesem Dreamliner wurde dann der Erstflug nach New York-JFK durchgeführt. Gebucht waren 269 Passagiere auf dieser Verbindung. Norse Atlantic Airways war offensichtlich bestrebt, dass alle Abläufe reibungslos funktionieren. Den Fluggästen standen nicht nur sechs Check-in-Schalter zur Verfügung, sondern auch zahlreiche eigenes aus Oslo eingeflogene Norse-Mitarbeiter, die in Warnwesten den Passagieren behilflich zur Seite standen. „Wir freuen uns sehr, die neue Strecke von Berlin nach New York vorstellen zu können. Viel zu lange war die pulsierende und kulturell vielfältige Stadt Berlin nur unzureichend transatlantisch angebunden. Unsere äußerst wettbewerbsfähigen Tarife und Direktflüge bieten eine direkte und kosteneffiziente Option, die sowohl Geld als auch Zeit für lokale und internationale Unternehmen spart, wenn sie sich für Reisen in die und aus den USA entscheiden oder unsere Frachtdienste in Anspruch nehmen“, so Bjørn Tore Larsen, Gründer, Geschäftsführer und Hauptaktionär von Norse Atlantic Airways. Los Angeles wird am Freitag aufgenommen Am Freitag wird der norwegische Carrier den Erstflug ab Berlin in Richtung Los Angeles durchführen. Am 7. Dezember 2022 steht bereits der nächste Premierenflug an, denn Norse beabsichtigt ab der deutschen Bundeshauptstadt auch drei wöchentliche Nonstopflüge nach Fort Lauderdale anzubieten. Noch ist Berlin keine Basis, jedoch kann man sich rein perspektivisch vorstellen, dass bei entsprechendem

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