August 25, 2022

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August 25, 2022

Eriwan: FlyArna kündigt Moskau-Flüge an

Die junge Billigfluggesellschaft FlyArna kündigt die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen den Hauptstädten von Armenien und Russland an. In Moskau wird man den Flughafen Domodedovo ansteuern. Der Erstflug ist für den 23. September 2022 angekündigt. Die Durchführung der Flüge soll mit Maschinen des Typs Airbus A320 erfolgen. Derzeit ist geplant, dass bis zu zwei Umläufe pro Tag bedient werden sollen. FlyArna ist eine junge Fluggesellschaft, die in Kooperation mit der Air Arabia Group in die Luft gebracht wurde. Der zuletzt genannte Konzern ist mit 49 Prozent beteiligt. Die Mehrheit befindet sich in den Händen eines armenischen Staatsfonds. Die Flotte besteht momentan aus einem Airbus A320. Dieser trägt die Registrierung EK-YRA. Der Flugplan auf einen Blick: G6403 EVN0700 – 0950DME 320 16 G6403 EVN0800 – 1050DME 320 x16 G6407 EVN1730 – 2020DME 320 D G6404 DME1040 – 1525EVN 320 16 G6404 DME1140 – 1625EVN 320 x16 G6408 DME2110 – 0155+1EVN 320 D

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Auch ab Wien: Wizz Air baut stark in Richtung Saudi-Arabien aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air Hungary nimmt ab Bukarest, Budapest, Catania, Larnaka, Mailand, Neapel, Rom, Sofia, Tirana, Venedig und Wien neue Nonstopverbindungen nach Riad, Dschidda und Dammam auf. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Vor einiger Zeit unterschrieb die Wizz Air Group in Saudi-Arabien eine Absichtserklärung, die zur Gründung eines lokalen Ablegers führen soll. Das Unternehmen geht davon aus, dass man im kommenden Jahr rund eine Million Passagiere nach Saudi-Arabien bringen will. Bis 2030 will der Staat die Anzahl der Fluggäste verdreifachen. „Saudi-Arabien ist eines der aufregendsten Länder der Welt für die Luftfahrt und bietet eine elektrisierende Mischung von Reisemöglichkeiten mit unübersehbaren Zielen, unzähligen aufregenden Attraktionen und einer blühenden Kulturszene. Die heutige Ankündigung folgt auf die Absichtserklärung, die wir kürzlich mit der Regierung unterzeichnet haben und die es uns ermöglicht, zum Wachstum des saudischen Tourismus und seines gesamten Ökosystems beizutragen. Wizz Air bietet nicht nur unglaublich niedrige Flugpreise für Reisende, sondern verfügt auch über eine der jüngsten, modernsten und nachhaltigsten Flugzeugflotten der Welt. Ich sehe das Königreich als einen langfristigen, strategischen Markt für Wizz Air, in dem wir weiterhin innovativ sein und die Fahne des Billigfliegens zum Nutzen der saudischen Einwohner und Besucher sowie der sich diversifizierenden Wirtschaft des Landes hochhalten werden“, so Wizz-Air-Group-Chef Jozsef Varadi. Drei Saudi-Arabien-Ziele ab Wien sollen noch heuer aufgenommen werden Ab Wien-Schwechat will man zusätzlich zur bereits angekündigten Damman-Strecke auch nach Dschidda und Riad fliegen. Die Aufnahme der Riad-Flüge soll am 19. Dezember 2022 erfolgen. Man will an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag fliegen.

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Virgin Australia bestellt vier weitere Boeing 737 Max 8

Die Fluggesellschaft Virgin Australia hat vier zusätzliche Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 bestellt. Unter Berücksichtigung einer Order, die man im April 2022 getätigt hat, erhöht sich das Volumen auf acht Exemplare. Die erste B737-Max-8 soll im Februar 2023 an Virgin Australia übergeben werden. Der Carrier last die Maschinen mit 170 Sitzplätzen bestuhlen. Davon befinden sich 162 in der Economy-Class und acht in der Business-Class. Virgin Australia hat außerdem 25 Boeing 737 Max 10 bestellt, deren Auslieferung Mitte 2023 beginnen soll. In diesen größeren Flugzeugen werden insgesamt 204 Passagiere Platz finden – acht in der Business Class und 196 in der Economy Class.

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Klagenfurt: Lilihill kritisiert angekündigte KBV-Klage heftig

Lilihill, der private Mehrheitseigentümer des Klagenfurter Flughafens, ist nicht gerade darüber erfreut, dass die Kärntner Beteiligungsverwaltung eine neuerliche Klage angekündigt hat. Man fühlt sich angesichts des Umstands, dass dies unmittelbar vor einer Gesprächsrunde mit der Landesregierung erfolgt, regelrecht vor den Kopf gestoßen. Der Flughafen Klagenfurt ist seit vielen Jahren ein Politikum. Heuer wurden die Gräben innerhalb der Landesregierung besonders deutlich, denn die ÖVP war bestrebt die so genannte Call-Option zu ziehen. Allerdings hat man die Rechnung nicht mit der SPÖ, die den Landeshauptmann stellt, gemacht, denn diese hat den entsprechenden Antrag abgelehnt. Eine Lösung für die Streitigkeiten ist das aber nicht. In einem Medienstatement reagiert Lilihill auf die angekündigte Klage der KBV wie folgt: „Während Lilihill sich in lösungsorientierten Verhandlungen mit der Kärntner Landesregierung befindet, werden genau diese Gespräche durch die Ankündigung einer Klage gegen Lilihill und die Kärntner Flughafenbetriebsgesellschaft torpediert“. Weiters ist man der Ansicht, dass die Ankündigung unmittelbar vor der nächsten Gesprächsrunde mit der Landesregierung hinter dem Rücken des Landeshauptmanns erfolgt wäre. „Eine derartige Vorgangsweise ist beispiellos in der Geschichte Kärntens, schadet massiv dem Flughafen sowie dem Land Kärnten und darf nicht konsequenzlos bleiben“, so Lilihill. Man wirft der KBV vor, dass diese sämtliche Initiativen „konsequent blockieren“ würde und diese das Ziel verfolgen würde „den Flughafen wieder zu verstaatlichen“. Lilihill sieht das Vorgehen der KBV dennoch gelassen und verweist darauf, dass die Beteiligungsgesellschaft bereits zweimal vor Gericht unterlegen ist. Dennoch fordert man seitens der Landesregierung eine Klarstellung, dass die neuerliche Klage „nicht der Intention des Lands Kärntens entspricht

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Air Dolomiti fährt in Graz, Innsbruck und Linz die Frequenzen zurück

Die Fluggesellschaft Air Dolomiti reduziert im September 2022 – gegenüber der ursprünglichen Planung – auf zahlreichen Strecken die Frequenzen. Betroffen sind auch die Verbindungen von Frankfurt nach Linz, Graz und Innsbruck. Eigentlich wollte die italienische Lufthansa-Tochter im September 2022 insgesamt 60 Umläufe zwischen der Landeshauptstadt der Steiermark und Frankfurt am Main anbieten. Zwischenzeitlich wurde der Flugplan auf 47 Rotationen zusammengestrichen. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Innsbruck, denn aus ursprünglich 90 Flugpaaren sind mittlerweile nur noch 76 Stück geworden. In Oberösterreich reduziert man von 71 Umläufen auf 63 Rotationen. Somit fallen in Linz die Kürzungen geringer aus als in Graz und Innsbruck. Angebotsrücknahmen nimmt Air Dolomiti nicht nur im Deutschland-Österreich-Verkehr vor. Ab Frankfurt am Main fährt man die Frequenzen auch in Richtung Florenz, Kalmar, Turin und Verona zurück. Ab München gibt es Kürzungen auf folgenden Routen: Bologna, Mailand-Malpensa, Olbia, Turin und Verona.

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Prag: CSA mit nur zwei Winterzielen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA plant im Winterflugplan 2022/23 lediglich zwei Destinationen anzubieten. Dabei handelt es sich um Paris-Charles de Gaulle und Hurghada. Beide Ziele sollen mit Airbus A320 bedient werden. Dieses Luftfahrtunternehmen bekam die Corona-Pandemie besonders hart zu spüren, denn man musste Insolvenz anmelden. Das Skyteam-Mitglied ist mittlerweile keine Tochter von Smartwings, sondern eine Schwestergesellschaft. Der Neustart verläuft jedoch eher schleppend, denn auch in der aktuellen Sommerflugplanperiode 2022 bedient man ab Prag nur zwei Destinationen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll sich daran auch im Winter 2022/23 nicht viel ändern, denn derzeit plant CSA lediglich nach Paris-Charles de Gaulle (fünf Umläufe pro Woche) und Hurghada (bis zu sechsmal wöchentlich) zu fliegen. Andere Destinationen bietet man in Kooperation mit Air France, also verbunden mit einem Umstieg in Paris, an. Grundsätzlich will CSA das Streckennetz ab Prag wieder ausbauen, jedoch macht man noch keine näheren Angaben zu möglichen Zielen. Vor Ort ist man einem starken Wettbewerb durch die Ryanair-Tochter Buzz, Eurowings und die Konzernschwester Smartwings ausgesetzt.

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Zukunft der Air Malta: Regierung redet um den heißen Brei herum

Die Zukunft der maltesischen Fluggesellschaft Air Malta hängt momentan an einem seidenen Faden und ist unklar. Führende Politiker wie Premierminister Robert Abela wollen sich nicht auf konkrete Aussagen festnageln lassen. Air Malta ist seit vielen Jahren defizitär und wurde wiederholt mit Hilfe staatlicher Finanzspritzen in der Luft gehalten. Nach der letzten Subvention legte die EU-Kommission fest, dass über einen längeren Zeitraum hinweg kein Staatsgeld überwiesen werden darf. Die maltesische Regierung vermutet, dass man für die Coronahilfen kein grünes Licht aus Brüssel bekommen wird. Daher steht im Raum, dass man nach dem Vorbild Alitalia/Ita Airways einen harten Schnitt macht. Bei Umsetzung dieses Szenarios würde Air Malta mit Ende der Sommerflugplanperiode 2022 den Flugbetrieb einstellen und die ebenfalls staatliche Malta MedAir würde übernehmen. Das zuletzt genannte Unternehmen hat erheblich weniger Personal und auch deutlich niedrigere Löhne. Interessanterweise dementiert die Medienstelle von Air Malta, dass es irgendwelche Schließungspläne geben soll. In der Politik wird aber mehr oder weniger offen davon gesprochen, dass ein Neuanfang gewagt werden muss. Allerdings sind offensichtlich zu viele Informationen an die Öffentlichkeit gekommen, denn zahlreiche Führungskräfte, aber auch Piloten und Flugbegleiter, haben zwischenzeitlich Air Malta verlassen und beispielsweise beim Startup SkyUp Malta angeheuert. Diese „Massenflucht“ wird mittlerweile zum Problem, denn nach und nach stellt sich in vielen Bereichen der Air Malta akuter Personalmangel ein. Dabei will das Unternehmen, das offensichtlich einen äußerst aufgeblasenen Verwaltungsapparat hat, viele Beschäftigte loswerden. Die Regierung plant diese in Behörden und Ämtern weiter zu beschäftigten und zwar bei gleichbleibenden Gehältern. Das ist in vielen Fällen

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