August 26, 2022

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August 26, 2022

Färöer: Atlantic Airways stockt die Flotte auf

Atlantic Airways, die nationale Fluggesellschaft der Färöer Inseln, plant die Flotte um eine weitere Maschine aufzustocken. Das Unternehmen will künftig vier Verkehrsflugzeuge und zwei Agusta Westland 139 Helikopter betreiben. Gegenüber lokalen Medien kündigt Firmenchefin Jóhanna á Bergi auch an, dass man das Streckennetz ausbauen will. Es sollen sowohl die Frequenzen als auch die Anzahl der Destinationen angehoben werden. Die Umsetzung des Vorhabens wird im Laufe des Jahres 2023 erfolgen. Beispielsweise will man ab April 2023 mindestens dreimal pro Woche die französische Hauptstadt Paris ansteuern. Derzeit gibt es zwei wöchentliche Nonstopflüge auf dieser Route. Aalborg will man zwischen Anfang Mai und Mitte Oktober 2023 ansteuern. Auch plant man ab Herbst 2023 Flüge nach New York anzubieten. Ein genauer Termin für die Aufnahme der USA-Strecke steht noch nicht fest. Derzeit besteht das Streckennetz aus zehn Destinationen. Dabei handelt es sich um Kopenhagen, Billund, Aalborg, Keflavik, Edinburgh, Oslo, Paris, Barcelona, Mallorca und Gran Canaria. Die Flotte des Carriers setzt sich momentan aus zwei Helikoptern sowie einem Airbus A320 und zwei Airbus A320neo. Der geplante Neuzugang soll aus der A320neo-Reihe stammen.

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Juli 2022: Flyr erzielte Bestwerte in junger Firmengeschichte

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr konnte im Juli 2022 eigenen Angaben nach die bislang beste Beförderungsleistung erzielen. Man hatte rund 260.500 Passagiere bei einer Auslastung von 92,3 Prozent an Bord. Die Flotte des jungen Carriers besteht derzeit aus elf Maschinen. Dabei handelt es sich um sechs Boeing 737-800 und fünf B737-Max-8. Erst kürzlich hat man Flugzeug Nummer elf, eine Boeing 737-Max-8, übernommen. Im Juli 2022 war man mit zehn Verkehrsflugzeugen in der Luft und konnte eigenen Angaben nach fast alle Flüge durchführen. Rechnerisch beschäftigt Flyr pro Maschine 41 Mitarbeiter. Aufgrund zahlreicher Engpässe an diversen europäischen Flughäfen sank die Pünktlichkeit auf 54,2 Prozent ab. Das Unternehmen betont aber, dass 91,3 Prozent der Flüge maximal eine Stunde Verspätung gehabt haben sollen. Man führte 99,9 Prozent des ursprünglich geplanten Angebots durch. In Zahlen ausgedrückt: Flyr erklärt, dass man im Juli 2022 lediglich zwei Flüge habe streichen müssen. Der Yield der Flotte soll bei 0,71 Norwegischen Kronen pro Passagierkilometer gelegen haben. Der Ertrag erhöhte sich im Juli 2022 auf 0,68 Norwegische Kronen pro Passagierkilometer. Über einen Zeitraum von einem Jahr gesehen liegt der zuletzt genannte Wert bei 0,41 Norwegischen Kronen. „Der Juli war gekennzeichnet durch eine hohe Nachfrage nach Reisen mit vielen ausgebuchten Flügen zu unseren Zielen am Mittelmeer und in europäische Städte. Viele Gäste haben sich auch für unsere Inlandsflüge in Norwegen entschieden. Wir möchten uns bei allen 260 500 Gästen bedanken, die sich im Juli für eine Reise mit uns entschieden haben, und wir freuen uns darauf, sie bald wieder an Bord begrüßen

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Kommentar: Maskenpflicht, aber nicht für die Regierung und Inflation „frisst“ Urlaube auf

In Europa gibt es derzeit nur noch wenige Staaten, die das Tragen von Masken in Flugzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorschreiben. Zu diesen zählt beispielsweise Deutschland. Die Regierung denkt jedoch nicht an die Abschaffung, sondern will die Regeln gar verschärfen. Offensichtlich orientiert man sich an einer abgeschafften Eigenheit aus Österreich, denn der von der Bundesregierung beschlossene Entwurf sieht vor, dass künftig im Fernverkehr sowie an Bord von Flugzeugen FFP2-Masken getragen werden müssen. Bislang sind so genannte OP-Masken in Deutschland ausreichend. Die Maskenpflicht gilt offensichtlich nicht für alle, denn der Umstand, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) samt Delegation und Journalisten maskenlos nach Kanada geflogen sind, sorgt derzeit in der Bundesrepublik für Unverständnis. Regelrecht stümperhaft versuchte man sich darauf auszureden, dass negative PCR-Tests und ein Schnelltest kurz vor Abflug notwendig sind und dass der aktuelle militärische Tagesbefehl gelten würde. Nur wenige europäische Staaten pochen noch auf Masken Man kann es drehen und wenden wie man will, aber in den Anweisungen an Piloten, Fluggesellschaften und in den zahlreichen Verordnungen der Bundesländer finden sich schlichtweg keine Ausnahmen für das Militär und/oder Mitglieder der Bundesregierung und deren Gefolgschaft. Die Vorgehensweise, die gewählt wurde, ist schlichtweg rechtlich nicht gedeckt. Daher ist das Verhalten angesichts des Umstands, dass fast zeitlich in der Bundesregierung die Verschärfung der Maskenpflicht für Normalbürger beschlossen wurde, verstörend. Im europäischen Vergleich macht Deutschland derzeit ohnehin einen defacto-Alleingang, denn nur noch sehr wenige Regierungen pochen darauf, dass an Bord von Verkehrsflugzeugen Masken getragen werden müssen. Auch die Europäische Union empfiehlt

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