September 8, 2022

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September 8, 2022

Aeroflot least 339 Flugzeuge aus russischer Produktion

Die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation und die Fluggesellschaft Aeroflot haben die bereits seit einigen Wochen mehr oder weniger bekannte Großbestellung über 339 Verkehrsflugzeuge unter Dach und Fach gebracht. Demnach wird die größte russische Airline 210 Irkut MS-21, 89 Sukhoi Superjet SSJ-100 und 40 Tupolew Tu-214 erhalten. Die Maschinen sollen zwischen 2023 und 2030 ausgeliefert werden. Beim SSJ-100 handelt es sich um die ursprünglich für den Iran entwickelte Sonderversion, die ausschließlich in der Russischen Föderation gefertigte Komponenten enthalten soll. Aeroflot wird die 339 Flugzeuge nicht kaufen, sondern über staatliche Leasinggesellschaften beziehen. Sowohl Rostec als auch Banken im Staatseigentum verfügen über Lessoren, die auf Flugzeuge spezialisiert sind. Mit der Großbestellung will Aeroflot die Kurz- und Mittelstrecke unabhängig von westlichem Fluggerät machen. Dem Vernehmen nach gibt es auch Überlegungen für die Langstrecke. Diese sind aber noch nicht spruchreif. Im Raum steht, dass beispielsweise eine modernisierte Variante der Ilyushin Il-96 produziert werden könnte. Auch andere Muster aus der Sowjetära könnten in erneuerter Form wieder gebaut werden. Aus Übergang will Russland einige stillgelegte Einheiten reaktivieren.

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Klagenfurt: Shuttlebusse sollen Ryanair-Passagiere in Schigebiete bringen

Im Winterflugplan 2022/23 wird der irische Billigflieger nach vielen Jahren Abwesenheit wieder auf den Klagenfurter Flughafen zurückkehren. Der Carrier erklärte auf Anfrage, dass die Vorausbuchungslage den Erwartungen entsprechen soll. Ryanair beabsichtigt in der Winterflugplanperiode 2022/23 von Charleroi, Dublin, London-Stansted und Manchester aus den Kärntner Flughafen anzusteuern. Damit steigt die Anzahl der ab Klagenfurt verfügbaren Destinationen deutlich, denn derzeit hat man auf der Linie mit Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines) nur zwei Ziele. Rund um die Ryanair-Flüge sollen auch Shuttlebusse organisiert werden. Diese sollen den Passagieren die An- und Abreise in die Schiregionen vereinfachen. Dazu ein Sprecher von Ryanair: „Der Flughafen Klagenfurt plant auch die Organisation von Bussen, die um unseren Zeitplan herum geplant werden sollten, um den Gästen das bestmögliche Skierlebnis zu bieten“. Auf die Frage welche Strecke derzeit am besten vorausgebucht ist, erklärte die Billigfluggesellschaft: „Die Vorausbuchungslage entspricht den Erwartungen, wenn man bedenkt, dass es sich um ein neues Ziel handelt, wobei London-Stansted unsere leistungsstärkste Strecke ist“.

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EU-Kommission will 80/20-Slotregel reaktivieren

Die EU-Kommission will die seit dem Beginn der Corona-Pandemie weitgehend ausgesetzten Slot-Regeln im Winterflugplan 2022/23 wieder zurückbringen. Es soll dann wieder sie so genannte 80/20-Regelung gelten. Konkret bedeutet das, dass mindestens 80 Prozent der Start- und Landerechte genutzt werden müssen, um den Verlust verhindern zu können. Während der Pandemie wurde das Regelwerk ausgesetzt bzw. in der vorherigen Winterperiode auf 50 Prozent gelockert. Nun will die EU-Kommission wieder zu den normalen Wettbewerbsregeln zurückkehren. Mit der Entscheidung sind aber nicht alle Fluggesellschaften glücklich. Während Lowcoster regelrecht feiern, sind klassische Netzwerkcarrier eher skeptisch. Hintergrund ist, dass man aufgrund der hohen Treibstoffpreise, stark gestiegener Alltagskosten sowie möglicher neuer Coronamaßnahmen mit einem starken Rückgang der Nachfrage rechnet. Der Branchenverband IATA hat sich mittlerweile klar und deutlich gegen das Comeback der 80/20-Regel positioniert. Die EU-Kommission vertritt aber die Ansicht, dass die enorm hohe Sommernachfrage zumindest teilweise in den Winter mitgenommen werden kann, so dass keine Probleme bei der Erfüllung des Regelwerks gesehen werden. Man will definitiv zu den Vorschriften, die vor der Pandemie geherrscht haben, zurückkehren. Allerdings will man Fluggesellschaften die Möglichkeit einräumen, dass diese mit begründetem Antrag die Start- und Landerechte auch dann behalten können, wenn weniger als 80 Prozent der Slots genutzt werden können. Den Regulatoren soll die Möglichkeit zur Erteilung von Ausnahmebewilligungen gewährt werden. Dies aber unter strengen Voraussetzungen, die beispielsweise neuerliche Reisebeschränkungen aufgrund von Corona sein können. Auch können Naturkatastrophen und politische Unruhen ein tauglicher Grund sein. Die EU-Kommission will die Erteilung der Sondergenehmigungen überwachen, da man befürchtet, dass es andernfalls zu

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