September 9, 2022

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September 9, 2022

SkyUp MT und Wizz Air Malta heben ICAO-Codes und Rufzeichen erhalten

Auf Malta nehmen nach Eurowings Europe gleich drei Neugründungen konkrete Formen an. Es handelt sich um Skyup MT, Gestair Aviation Malta und Wizz Air Malta. Die drei künftigen Fluggesellschaften haben mittlerweile die ICAO-Three-Letter-Codes sowie das Rufzeichen zugeteilt bekommen. Noch in diesem Jahr will Eurowings Europe Ltd als maltesische Fluggesellschaft an den Start gehen. Die Neugründung soll ab Winterflugplan 2022/23 schrittweise die bestehende österreichische Airline ablösen. Die Flugzeuge werden nach und nach ins 9H-Register umgemeldet. Am Ende dieses Prozesses wird Eurowings Europe GmbH (Österreich) als Fluggesellschaft aufgelöst. Das Rufzeichen des Malta-Ablegers von Eurowings lautet Blackpearl. Wizz Air bringt eine neue Airline mit Sitz auf den maltesischen Inseln an den Start. Diese soll, so President Robert Carey, die bestehende Wizz Air Hungary ausdrücklich nicht ersetzen. Man wird unter EASA-AOC fliegen und die Betriebsgenehmigung von der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde erhalten. Ähnlich ist auch Wizz Air Hungary organisiert, jedoch stammt deren OL von der ungarischen Behörde. Wizz Air Malta hat mittlerweile den ICAO-Code WMT zugewiesen bekommen. Das Rufzeichen lauter „Wizzairmalta“. SkyUp MT ist der EU-Ableger der ukrainischen Billigfluggesellschaft SkyUp. Diese will voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember 2022 an den Start gehen. Zunächst will man mit zwei Flugzeugen ACMI- und Charterdienstleistungen erbringen. Ab Sommerflugplan 2023 soll SkyUp MT auch auf eigene Rechnung ab diversen EU-Flughäfen unterwegs sein. Das künftige Streckennetz will man gegen Jahresende 2022 vorstellen. Für den Sommer 2023 plant man mit 19 Boeing 737. Der mittlerweile zugeteilte ICAO-Code lautet SEU. Das Rufzeichen: „Sky Malta“. Gestair Aviation Malta ist aus der Übernahme von Pontair hervorgegangen. Es

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Ab Madeira: Azores Airlines nimmt ganzjährige New-York-Flüge auf

Die Fluggesellschaft Azores Airlines wird ab 3. November 2022 eine Ganzjahresverbindung zwischen Funchal (Madeira) und New York-JFK anbieten. Zunächst wird ein wöchentlicher Umlauf mit Airbus A320neo angeboten. Die Hinflüge sollen vorläufig am Verkehrstag Donnerstag durchgeführt werden. Zurück auf die Insel Madeira geht es dann jeweils an Samstagen. Mit Wechsel auf den Sommerflugplan 2022/23 ändern sich die Flugtage. In Richtung USA fliegt Azores Airlines dann an Montagen und die Rückflüge sollen an Dienstagen durchgeführt werden. Das Unternehmen betont in einer Medienerklärung ausdrücklich, dass die Flüge im Gegensatz zur Vergangenheit nun ganzjährig angeboten werden. Man bietet selbst und in Kooperation mit der Muttergesellschaft Sata Zubringer von den naheliegenden Azoren-Inseln, aber auch vom europäischen Festland aus an. In den Vereinigten Staaten ist man hinsichtlich Anschlussflüge noch nicht gut aufgestellt. Man unterhält zwar ein paar Interline-Abkommen, aber nicht in großem Umfang. Die Operation wird von Azores Airlines mit Unterstützung der Autonomen Region Madeira über die Madeira Promotion Association durchgeführt, die in diesem Zusammenhang „Cobranding“-Kampagnen und gemeinsame Werbeaktionen in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickeln wird, um so „Kontinuität zu geben und alle auf dem nordamerikanischen Markt angewandten Arbeiten und Anstrengungen zu verstärken“. Graça Silva, Marketing- und Verkaufsdirektorin der Grupo SATA, hebt die Möglichkeit hervor, „die in den letzten Jahren mit der Autonomen Region Madeira entwickelte Arbeit mit dem Angebot von Flugverbindungen das ganze Jahr über fortzusetzen“, was ihrer Meinung nach möglich ist uns, „unsere Position in einem Markt mit enormem Potenzial zu festigen und an der Entwicklung eines außergewöhnlichen Reiseziels mitzuarbeiten“. Azores Airlines fliegt

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Flybe nimmt Kurs auf Genf

Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe kündigt die Aufnahme von Nonstopflügen zwischen Birmingham und Genf an. Diese sollen ab 17. Dezember 2022 zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Als Fluggerät sollen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 eingesetzt werden. An Samstagen soll Flybe-Flug BE1911 den Flughafen Birmingham um 7 Uhr 15 Lokalzeit verlassen. Die Landung in Genf ist für 10 Uhr 10 geplant. Zurück geht es als BE1912 um 11 Uhr 00. Die Rückkunft in der britischen Stadt soll jeweils gegen 12 Uhr 00 erfolgen. Am Verkehrstag Sonntag sind die Flugzeiten abweichend. BE1911 hebt in Birmingham gegen 8 Uhr 00 ab und erreicht Genf um 10 Uhr 55. Der Rückflug BE1912 verlässt die schweizerische Stadt gegen 11 Uhr 40 und kehrt um 12 Uhr 40 nach Birmingham zurück. Vorerst ist geplant, dass diese Route bis zum 25. März 2023 bedient werden soll. Je nach Nachfrage ist seitens Flybe vorstellbar, dass auch im Sommerflugplan 2023 geflogen werden könnte. Aufgrund des Umstands, dass die beiden wöchentlichen Rotationen an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag angeboten werden, fokussiert man sich eher auf Privatreisende.

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Zürich: Edelweiss nimmt Amman und Akaba auf

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air nimmt ab Februar 2023 mit Amman und Akaba zwei Ziele in Jordanien ins Streckennetz auf. Diese werden jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten. Edelweiss wird ab Zürich zunächst nach Amman fliegen, wo ein Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen stattfindet. Anschließend geht es weiter nach Akaba und von dort aus wieder zurück in die schweizerische Wirtschaftsmetropole. Es handelt sich also zum so genannte Direktflüge, die im Gegensatz zu Nonstopflügen eine beliebige Anzahl an Zwischenstopps haben dürfen. Laut Edelweiss lassen sich die beiden Destinationen miteinander kombinieren. Dies soll Passagieren Rundreisen durch Jordanien ermöglichen. Akaba befindet sich in etwa vier Fahrstunden mit dem Auto von der Hauptstadt Amman entfernt. Die Stadt am Roten Meer ist die jordanische Nachbarstadt von Eilat, jedoch ist der Grenzübertritt von Jordanien nach Israel (und umgekehrt) mit hohen Kosten verbunden.

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Nonstopflüge zwischen Russland und Indonesien vor dem Comeback

Die Regierungen von Russland und Indonesien verhandeln derzeit über die Wiederaufnahme von Nonstopflügen zwischen den beiden Staaten. Aeroflot, Azur Air und Nordwind haben bereits Streckenrechte beantragt. Konkret geht es um verschiedene Städte der Russischen Föderation, die mit Airports in Indonesien verbunden werden sollen. Ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme der Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten ist noch nicht absehbar, jedoch sollen die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten sein. Gegenüber Ria Novosti bestätigte der indonesische Botschafter Jose Tavares die Gespräche. Weiters fügte er hinzu, dass die drei russischen Fluggesellschaften vor der Erteilung eventueller Genehmigungen lokale Repräsentanzen in Indonesien eröffnen müssen. Die Gesetzgebung sieht derzeit vor, dass ausländische Fluggesellschaften, die von/nach Indonesien fliegen, eine Vertretung vor Ort haben müssen. Diese kann selbst betrieben werden, aber auch kann alternativ ein so genannter General-Sales-Agent bevollmächtigt werden.

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Berlin: Zahlreiche Destinationen aus dem Winterflugplan 2022/23 gestrichen

Der Billigflieger Easyjet fährt im Winterflugplan 2022/23 seine Präsenz auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zurück. Zahlreiche Strecken werden gestrichen bzw. in eine „Winterpause“ geschickt. Auf weiteren Routen werden die Frequenzen zum Teil stark reduziert. Die Kürzungen kommen nicht überraschend, denn bereits vor einigen Wochen hatte Easyjet angekündigt, dass man die Anzahl der in Berlin-Brandenburg stationierten Flugzeuge im Herbst 2022 zurückfahren wird. Auch erklärte man damals, dass man bis zu 250 Mitarbeiter abbauen wird. Als Begründung nannte man unter anderem, dass man das Fluggerät ab anderen Airports profitabler einsetzen könne. Dies war durchaus ein Seitenhieb auf die Kostenstruktur am Hauptstadtflughafen, die auch von Konkurrent Ryanair kritisiert wird. Schifahrer aus dem Einzugsgebiet des Flughafens Berlin-Brandenburg müssen in der bevorstehenden Wintersaison 2022/23 auf Nonstop-Flüge ins österreichische Innsbruck verzichten. Diese Route wird nicht angeboten und soll frühestens mit Beginn der Sommerperiode 2023 reaktiviert werden. Das Ausweichen auf Salzburg wird auch kompliziert. Diese Strecke wird zwar nicht gestrichen, jedoch werden die Frequenzen deutlich reduziert. Nebst Innsbruck weist das Winter-Streichkonzert von Easyjet in Berlin-Brandenburg folgende Ziele auf: Köln/Bonn, Faro, Athen, Göteborg, Helsinki, La Palma, Mailand-Malpensa, Porto, Paphos, Thessaloniki und Marrakesch. Die genannten Destinationen sollen im Winterflugplan 2022/23 nicht bedient werden. Ein weiterer Wackelkandidat: Wien. Dieses Ziel ist zwar buchbar, jedoch ist noch nicht final entschieden, ob es im Winterflugplan 2022/23 tatsächlich reaktiviert ist. Auf fast allen verbleibenden Easyjet-Strecken ab Berlin-Brandenburg kommt es zur Rücknahme von Frequenzen. Nennenswert sind beispielsweise die Routen nach Zürich, Valencia, Salzburg, Pristina, Palma de Mallorca, Nizza, Neapel, London-Luton, Hurghada, Genf, Rom-Fiumicino, Kopenhagen, Catania,

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