September 27, 2022

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September 27, 2022

Ryanair hat Kaufangebot für Air Malta abgelehnt

Der Ryanair Group wäre die defizitäre Fluggesellschaft Air Malta zum Kauf angeboten worden. Allerdings habe man kein Interesse an einer Übernahme einer „verlustbringenden Airlines“, erklärte Konzernchef Michael O’Leary im Rahmen einer Medienkonferenz. Vielmehr sieht sich der irische Konzern mit der bestehenden Tochter Malta Air bestens aufgestellt und auch in der Lage jene Routen, auf denen Air Malta Lücken hinterlassen könnte, rasch zu übernehmen. Allerdings schloss O’Leary gleichzeitig aus, dass man Routen zu „Hochpreisflughäfen“ wie London-Heathrow aufnehmen werde. Im Winterflugplan 2022/23 wird Ryanair ab Luqa 55 Destinationen anbieten. Im Sommerflugplan 2023 werden es aus heutiger Sicht 65 Ziele sein. O’Leary betonte, dass man auf Malta viel Geld in den Aufbau von Malta Air investiert habe. Damit wolle man der Bevölkerung und dem Tourismus eine Alternative zu Air Malta anbieten. Den staatlichen Carrier betrachtet der Manager nicht wirklich als Konkurrenz und verweist darauf, dass man selbst Marktführer ist. „Wir wollen Air Malta nicht bedrohen, wir wollen, dass Air Malta überlebt. Der Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften ist gut für die Verbraucher und gut für den Tourismus in Malta“, so Michael O’Leary. „Wir sind gefragt worden, ob wir Air Malta kaufen wollen. Nein, das wollen wir nicht. Wir brauchen keine verlustbringenden Fluggesellschaften“. Mehr Flugzeuge in Malta-Air-Livery und eigener Hangar Derzeit gibt es sechs Boeing 737-Max-200, die in der Livery von Malta Air unterwegs sind. Michael O’Leary will die Anzahl dieser Maschinen auf zehn Stück erhöhen. Gleichzeitig betont der Manager, dass am Flughafen Luqa auch Flugzeuge in den Farben von Lauda Europe und Ryanair landen.

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Aegean Airlines: Viele Aufstockungen und neue Strecken im Sommer 2023

Der Sommerflugplan 2023 der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines nimmt konkrete Formen an. Man wird einige Destinationen, die man schon länger nicht mehr im Streckennetz hatte, reaktivieren. Beispielsweise wird man wieder Ljubljana ansteuern. Die slowakische Hauptstadt Bratislava soll ab 5. Juni 2023 bis voraussichtlich 28. September 2023 zweimal wöchentlich mit Athen verbunden werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 vorgesehen. Ljubljana, das zuletzt im September 2016 regulär angeflogen wurde, soll ab 6. Juni 2023 bis vorerst 29. Juni 2023 zweimal wöchentlich mit Airbus A320 bedient werden. Weiters beabsichtigt Aegean Airlines ab Athen die Ziele Baku, Birmingham, Bristol, Dammam, Palma de Mallorca, Riga, Sevilla und Split ins Streckennetz aufzunehmen. Teilweise handelt es sich um Reaktivierungen von Routen, die schon längere Zeit nicht bedient wurden. Den Flughafen Köln/Bonn will man ab 3. Juni 2023 zweimal wöchentlich mit Thessaloniki verbinden. Diese Route wurde zuletzt im Jahr 2014 bedient. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A320 geplant. Auch will man Barcelona und Eriwan ab dieser griechischen Metropole anbieten. Düsseldorf und Stuttgart sollen im Sommerflugplan 2023 nicht mehr mit Airbus A320, sondern mit Airbus A321neo angesteuert werden. Auf zahlreichen Strecken will Aegean Airlines im Sommer 2023 mehr Frequenzen anbieten oder aber größeres Fluggerät einsetzen. Beispielsweise plant man zwischen Athen und Berlin auf einzelnen Umläufen mit Airbus A321neo statt A320 zu fliegen. Köln/Bonn soll ab 27. März 2023 um eine Rotation auf drei wöchentliche A320-Umläufe aufgestockt werden. Nach München soll es ab 26. März 2023 zehnmal pro Woche gehen und per 6. Juli 2023

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Condor vs. PGL: Landgericht Frankfurt weist gegenseitige Schadenersatzklagen ab

Die Ferienfluggesellschaft Condor ist vor dem Landgericht Frankfurt am Main mit der Schadenersatzklage, die gegen die polnische Staatsholding PGL eingebracht wurde, gescheitert. Ebenso wurde eine Gegenklage abgewiesen. Nach dem Zusammenbruch des Thomas-Cook-Konzerns flüchtete sich Condor in ein so genanntes Schutzschirmverfahren. Später wurde LOT-Eigentümer PGL als Käufer vorgestellt. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie platzte der Deal. Als Folge daraus wurde dem deutschen Carrier abermals Staatshilfe gewährt. Condor brachte aufgrund des Umstands, dass die PGL-Holding vom Kaufvertrag zurückgetreten ist, eine Schadenersatzklage ein. Diese wurde vor dem Landgericht Frankfurt verhandelt. Die Polska Grupa Lotnicza reagierte mit einer so genannten Widerklage, die mit Urteil vom 27. Mai 2022 unter dem Aktenzeichen 3-02 O 1/21 abgewiesen wurde. Der Deal war zum Zeitpunkt des Vertragsrücktritts der PGL noch nicht endgültig unter Dach und Fach. In der Öffentlichkeit wurde dies damals anders dargestellt. Das polnische Unternehmen ist zwischen Signing und Closing im April 2020 zurückgetreten. Condor vertritt die Ansicht, dass das polnische Unternehmen dazu nicht berechtigt war und forderte gerichtlich Schadenersatz in der Höhe von 56 Millionen Euro ein. Das Landgericht Frankfurt schloss sich der Ansicht des Ferienfliegers nicht an und hat die Klage von Condor abgewiesen. Die Kammer stellte fest, dass die deutsche Fluggesellschaft ihre Pflichten aus dem Kaufvertrag nicht erfüllt habe. Als Folge daraus wäre PGL zum Vertragsrücktritt berechtigt gewesen. In der Übernahmevereinbarung wären diverse Punkte, die zum Nichtvollzug des Deals führen können, festgehalten gewesen. Aus Sicht des Gerichts soll besonders relevant gewesen sein, dass der gemeinsam abgestimmte Insolvenzplan rechtskräftig werden muss. Das LG

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Reederei MSC bringt Frachtfluggesellschaft MSC Air Cargo an den Start

Unter dem Markennamen MSC Air Cargo steigt die MSC Mediterranean Shipping Company SA in das Frachtfluggeschäft ein. Anfang des kommenden Jahres will man mit vier von Atlas Air betriebenen Boeing 777-200F loslegen. Eigenen Angaben nach befindet sich das Projekt bereits seit einigen Monaten in der Entwicklungsphase. Sobald das erste Frachtflugzeug, das unter der Marke MSC betrieben werden soll, ausgeliefert wird, soll es losgehen. Operating Carrier wird die Frachtfluggesellschaft Atlas Air. Die Reederei hat Jannie Davel, der zuvor bei Delta Cargo, Emirates SkyCargo und DHL tätig war, mit der Entwicklung des Luftfrachtgeschäfts und dem Aufbau des entsprechenden Teams beauftragt. „Wir freuen uns, die Entwicklung von MSC Air Cargo ankündigen zu können und Jannie Davel an der Spitze dieses aufregenden neuen Angebots für MSC-Kunden zu begrüßen. Dies ist unser erster Schritt in diesen Markt, und wir planen, weiterhin verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, um die Luftfracht in einer Weise zu entwickeln, die unser Kerngeschäft der Containerschifffahrt ergänzt“, so MSC-Chef Soren Toft. Die Mediterranean Shipping Company ist die dritte Reederei, die in das Luftfrachtgeschäft einsteigt. Der Mitbewerber CMA-CGM ist bereits seit einiger Zeit in der Luft und Maersk zog kurz darauf nach. Damit sind drei große Containerschiffgesellschaften binnen kurzer Zeit in das Segment Air Cargo eingestiegen.

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Erste Basis in Rom: Wizz Air Malta ist in der Luft

Die Neugründung Wizz Air Malta ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn man hat von der EASA das AOC und von der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde die Betriebsgenehmigung erhalten. Der kommerzielle Erstflug wurde am 26. September 2022 auf der Strecke Rom-Turku durchgeführt. Auf dem Flughafen Luqa wurde das erste im maltesischen Register eingetragene Flugzeug von Wizz Air Malta mit der üblichen Wasserfontäne begrüßt. Gleichzeitig war Verkehrsminister Aaron Farrugia, begleitet von einer hochrangigen Delegation der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde anwesend. Das erste Flugzeug des jungen Carriers ist ein Airbus A321neo und trägt die Registrierung 9H-WAM. Momentan ist geplant, dass der neue Carrier vorerst 75 Airbus-Jets betreiben soll. Auf dem Flughafen Luqa soll eine Basis mit zwei Airbus A321neo entstehen. „Wir gehen davon aus, dass diese Fluggesellschaft eine beträchtliche Anzahl von Flugzeugen in unserem Land registrieren wird, wodurch sich die Zahl unserer bereits starken 9H-Flotte weiter erhöht. Malta wird auch weiterhin Investoren unterstützen, die sich für Malta als Standort entscheiden, zum Nutzen dieser sehr wichtigen Branche und letztlich zur Stärkung unserer Wirtschaft“, so Farrugia im Zuge des Medienevents. Wizz Air Malta ist ein neuer Ableger der Wizz Air Group. Bislang hielt sich der Konzern bedeckt welchen Zweck man genau mit diesem Carrier verfolgt. Das erste Flugzeug wird jedenfalls auf dem Flughafen Rom-Fiumicino stationiert und seit 26. September 2022 zum Einsatz. Über weitere mögliche Bases -abgesehen von Rom und Luqa – schweigt sich Wizz Air noch aus. „Wir freuen uns, die Gründung von Wizz Air Malta bekannt zu geben, die uns die Möglichkeit bietet, unsere Aktivitäten weiter zu

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