Oktober 14, 2022

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Oktober 14, 2022

Pakistan: Air-Arabia-Ableger Fly Jinnah hat AOC und OL erhalten

Der Air-Arabia-Ableger Fly Jinnah ist nun offiziell eine Fluggesellschaft, denn man hat am 11. Oktober 2022 seitens der Zivilluftfahrtbehörde Pakistans AOC und Betriebsgenehmigung erhalten. Der erste Airbus A320 in den Farben des Startups trägt die Registrierung AP-BOO. In Kooperation mit Air Arabia baut man in Karachi einen neuen Billigflieger auf. An diesem hält das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Minderheitsbeteiligung. Ähnlich ist man auch in Armenien mit Fly Arna vorgegangen. Während die meisten Ableger unter der Marke Air Arabia fliegen, haben die Carrier in Pakistan und in Armenien einen eigenen Markenauftritt. „Dieser Meilenstein spiegelt unser Engagement für die Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Sicherheitsstandards im gesamten Flugbetrieb wider, während wir gleichzeitig allen unseren Kunden den größtmöglichen Nutzen bieten. Wir danken der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde für ihre Unterstützung während des gesamten Verfahrens zur Erlangung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses und sind zuversichtlich, dass Fly Jinnah dem pakistanischen Luftverkehrssektor einen erheblichen Mehrwert bringen wird“, so Air-Arabia-Group-Chef Adel Al Ali. Fly Jinnah wird zunächst mit drei Airbus A320 fliegen. Diese tragen die Registrierungen AP-BOO, AP-BOP und AP-BOQ. Die Flugzeuge stammen aus dem Leasingpool der Air Arabia Group. Zu einem späteren Zeitpunkt will man A320neo und/oder A321neo betreiben. Zunächst will man ein lokales Streckennetz ab Karachi aufbauen. Im Vertrieb arbeitet man eng mit Gesellschafter Air Arabia zusammen.

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Ab Salzburg, Linz und Graz: Corendon streicht drei Österreich-Strecken

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Airlines hat in den letzten Tagen erneut den Rotstift am Winterflugplan 2022/23 ab Deutschland angesetzt. Diesmal trifft es darüber hinaus auch drei Strecken ab österreichischen Bundesländerflughäfen. Konkret fallen in der Alpenrepublik ab Linz und Graz die Gran-Canaria-Flüge zum dem Streichkonzert zum Opfer. Corendon Europe hat den Verkauf von Flugtickets bereits eingestellt und aus dem Unternehmen ist zu hören, dass man diese beiden Strecken in der kalten Jahreszeit 2022/23 nicht anbieten wird. Ab Salzburg entfallen die Hurghada-Flüge. Selbiges gilt auch für die LPA-Strecke ab dem deutschen Friedrichshafen. Corendon und die maltesische Tochtergesellschaft Corendon Europe haben in mehreren Schritten ihr Winterangebot ab Deutschland und der Schweiz zurückgefahren. Diesmal traf es auch zwei Routen, die man ab Österreich im Angebot hatte. Das neuerliche Streichkonzert betrifft diesmal erneut schwerpunktmäßig den Deutschland-Türkei-Verkehr. Zum Beispiel wird man im Winter ab Stuttgart, München, Nürnberg, Hamburg, Hannover, Düsseldorf und Berlin nicht nach Nizza fliegen. Kayseri entfällt ab Stuttgart, München und Frankfurt. Antalya wurde ab Friedrichshafen aus der Planung genommen. Ab Nürnberg geht es nicht mehr nach Lanzarote und ab Rostock-Laage nicht mehr nach Fuerteventura. Die genannten Kürzungen sind nur ein kleiner Auszug des neuerlichen Corendon-Streichkonzerts. Zahlreiche weitere Routen wurden bereits gestrichen oder stehen akut auf der Kippe. Weder der türkische Carrier, noch die maltesische Tochtergesellschaft wollten sich zu den drastischen Kürzungen des Winterflugplans 2022/23 äußern. Allerdings konnte man sieben Boeing 737 bei der indischen Spicejet im Wetlease unterbringen, so dass weniger Kapazität zur Verfügung steht. Weiters ist aus Kreisen von Reisebüros die unbestätigte Information zu

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Wetlease: Turkish Airlines und Corendon helfen in Indien aus

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines holt sich für den Winterflugplan 2022/23 Unterstützung aus der Türkei. Man nimmt drei Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777 von Turkish Airlines in Wetlease. Auch der Konkurrent SpiceJet holt sich ACMI-Maschinen ins Haus. IndiGo erklärt unter anderem, dass man mit einer stark steigenden Nachfrage rechnet und angesichts des Umstands, dass sich die Hersteller hinter den zugesagten Zeitplänen befinden, behilft man sich mit Wetlease-Maschinen. Mit Turkish Airlines hat man eine Vereinbarung über den ACMI-Einsatz von drei Widebodies des Typs Boeing 777 abgeschlossen. Diese werden auf Strecken mit hoher Nachfrage eingesetzt. Vorerst ist die Zusammenarbeit auf die Winterflugplanperiode 2022/23 befristet. Der Konkurrent Corendon Airlines konnte ebenfalls einen Wetlease-Auftrag aus Indien an Land ziehen. Die finanziell angeschlagene Billigfluggesellschaft Spicejet nimmt sieben Boeing 737 über den Winter 2022/23 unter Vertrag. Diese sollen Abgänge, die man in den letzten Monaten – auch aus finanziellen Gründen hatte – überbrücken. Derzeit ist noch offen welche Maschinen genau in Indien eingesetzt werden, da Spicejet offiziell nur von Boeing 737 spricht. Die Frage, ob es sich um die 800er-Variante oder die Max-8-Reihe handelt, wollte der indische Billigflieger nicht beantworten. Corendon selbst hat im Mai 2022 einen langfristigen Wetlease-Vertrag mit der maltesischen Airhub Airlines kommuniziert. Für rund 18 Monate sollte der Airbus A330 mit der Registrierung 9H-LEON für das türkische Luftfahrtunternehmen fliegen. Zwischenzeitlich wurde dieser aus Antalya ausgeflogen und ist derzeit für Air Senegal – in den Farben von Corendon – im Einsatz. Trotz mehrfachen Erinnerungen beantworteten weder Airhub Airlines noch der türkische Auftraggeber Fragen zum

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