November 7, 2022

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November 7, 2022

Deutschland: Airlines lassen Sharm el Sheikh fallen, fast keine Direktflüge im Angebot

Das Ferienziel Sharm el Sheikh auf dem Sinai läuft Gefahr, im Winter auf das touristische Abstellgleis zu geraten. Parallel zum Ausfall des russischen und des ukrainischen Marktes dürfte ab Mitte Dezember auch noch der deutsche Markt wegfallen: Ab dann gibt es nach aktuellem Stand kaum noch Direktflüge ab Deutschland nach Sharm el Sheikh. Dabei sah es bis September noch so aus, als würden mit Corendon und Freebird zumindest zwei Airlines direkt von Deutschland auf den Sinai fliegen. Nach der Absage von Corendon blieb dann zunächst Freebird alleiniger Anbieter, doch zuletzt stornierte auch die Tochter-Airline der türkischen Gözen Holding einen Flug nach dem anderen. Aktuell seien noch einige Freitags-Flüge ab Köln buchbar, wie touristik-aktuell.de berichtet. Aktuell seien Reiseveranstalter auf der Suche nach adäquaten Airline-Partnern, welche die Verbindung aufrechterhalten sollen. Ohne Direktflüge kann Sharm el Sheikh nur per Linie angeflogen werden, etwa mit Egypt Air über Kairo oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Ab Österreich existiert genau eine Direkt-Verbindung, der ungarische Low-Coster Wizz Air fliegt zweimal wöchentlich vom Flughafen Wien aus die ägyptische Urlaubsdestination an.

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Twin City Liner bringt Passagiere in der Weihnachtszeit nach Bratislava

Der Twin City Liner der Central Danube, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, bringt Passagiere in der Adventszeit per Schiff zwischen 26. November und 18. Dezember 2022 jeweils samstags, sonntags und feiertags direkt vom Schwedenplatz in Wien in die Altstadt von Bratislava. Ab dem 26. November ist der Twin City Liner wieder die direkte Verbindung zu den Adventmärkten in der vorweihnachtlichen Altstadt von Bratislava. Die Abfahrt findet samstags, sonntags und feiertags von Wien/Schwedenplatz um 10.30 Uhr statt, Ankunft in Bratislava ist demnach um 11.45 Uhr. Die Rückfahrt von Bratislava/Altstadt ist um 16.30 Uhr geplant, mit Ankunft in Wien um 18.00 Uhr. Einzelpreise pro Strecke und Person: 36 Euro (Hauptdeck Economy), 48 Euro (Captain´s Lounge), 22 Euro (limitiertes Red Ticket). Kinder von zwei bis elf Jahren erhalten 50 Prozent Ermäßigung auf den Vollpreis, unter zwei Jahren fahren sie kostenlos in Begleitung eines Erwachsenen. Für Lehrlinge ist der Vollpreis die gesamte Saison über um 50 Prozent reduziert. „Aufgrund der stark gestiegenen Spritpreise wird pro Ticket ein Treibstoffzuschlag von 2 Euro verrechnet“, so das Unternehmen in einer Aussendung.

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2023: Banja Luka wird Athen und Tunesien-Flüge im Angebot haben

Der Flughafen Banja Luka hat die Aufnahme von Flügen nach Athen und an die tunesische Küste in der nächsten Sommersaison angekündigt. Nähere Angaben, auch zu den ausführenden Fluggesellschaften, würden demnächst bekannt gegeben, wie das Online-Luftfahrtportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Neben Ryanair und Wizz Air, die gemeinsam dreizehn Ziele von Bosnien und Herzegowinas zweitgrößter Stadt aus anfliegen, unterhält Air Serbia Flüge nach Belgrad. Darüber hinaus bieten Air Montenegro und Air Cairo saisonale Flüge nach Tivat bzw. Hurghada an, wobei die Verbindung nach Tivet in diesem Sommer eigenen Angaben zufolge am stärksten ausgelastet war. Zudem bietet Freebird Airlines in den Sommermonaten Charterflüge nach Antalya an. In den ersten drei Quartalen des Jahres fertigte der Flughafen Banja Luka insgesamt über 250.000 Passagiere ab. Damit konnte bereits vor Ende des Jahres das Jahr 2022 zum erfolgreichsten überhaupt werden und vorzeitig alle bisherigen Fluggastzahlen übertreffen. Dies gelang, obwohl der Flughafen wegen dringender Reparaturarbeiten an der Start- und Landebahn fast den gesamten Februar über geschlossen war und deshalb in diesem Monat nur 45 Passagiere abgefertigt werden konnten. Für das nächste Jahr werden eine halbe Million Passagiere angepeilt.

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Flughafen Basel: Morgen wird gestreikt

Morgen könnte es zu Verspätungen beim Flugbetrieb am Airport Basel-Mulhouse kommen. Der Grund: Fluglotsen und Wartungsarbeiter wollen streiken. Scheinbar gehen morgen sowohl die Fluglotsen als auch das Wartunsgpersonal am Flughafen Basel-Mulhouse in den Streik. Die Fluglotsen und Elektrotechniker fürchten eine geplante Umstrukturierung des technischen Wartungsdienstes im Flugkontrollzentrum, der Wartungsdienst soll künftig dem technischen Dienst in Strassburg unterstellt sein, heißt es auf blick.ch. Das Problem: Die Gewerkschaften befürchten, dass unter dem Regime von Strassburg Wartungsarbeiten in Mulhouse nicht mehr mit gleicher Priorität ausgeführt werden könnten und es deshalb zu Verzögerungen im Flugbetrieb kommen könnte. Nicht nur das, ebenfalls sehe sich der Standort mit einem Personalproblem konfrontiert. Dies würde die Streikaufrufe zusätzlich befeuern. „Vor allem im Sommer sind Fluglotsen gezwungen, Kontrollpositionen zusammenzulegen, sodass ein einziger Mitarbeiter die Arbeit von mehreren erledigt“, klagen die Gewerkschaften. Weiterhin müssten Abflug- und Landezeiten von Flugzeugen verzögert werden, damit die Arbeitsbelastung auf einem erträglichen Niveau bleibt. Noch ist unklar, wie stark sich der Streik am 8. November auf den Flugbetrieb auswirken wird. Immerhin: Die französische Flugsicherung hat einen Mindestbestand an Mitarbeitern garantiert. Demnach werde es grundsätzlich nicht zu Flugannulierungen kommen. Wer am kommenden Dienstag plant, von Basel abzufliegen, sollte sich dennoch frühzeitig nach Änderungen im Flugplan erkundigen und vielleicht etwas früher am Flughafen sein. Mit neun Millionen Passagieren pro Jahr ist Mulhouse ein bedeutender Flughafen im Nordosten Frankreichs. Zudem ist der Euro-Airport auch bei vielen Schweizer Passagieren beliebt, nicht nur in der Region Basel.

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Russische Airlines schulden Lessor ALC pro Quartal 18 Millionen U.S.-Dollar

Die Air Lease Corporation kommt derzeit nicht an die Leasingraten jener Flugzeuge, die russische Carrier entgegen wiederholter Aufforderungen nicht zurückgeben. Laut aktueller Finanzzahlen des Lessors verliert man dadurch rund 18 Millionen U.S.-Dollar pro Quartal. In der Theorie bezahlen die russischen Fluggesellschaften auch weiterhin ihre Leasingraten. Die Regierung der Russischen Föderation hat festgelegt, dass diese in Rubel auf so genannte C-Konten einzubezahlen sind. Das Geld könne jederzeit von den Leasinggebern abgerufen werden. Das ist aber aufgrund der Sanktionen nicht möglich und in dieser Form auch nicht in den aufgekündigten Verträgen vereinbart. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Flugzeugeigentümer zunehmend an ihre Versicherungen wenden und von diesen Entschädigungen sehen wollen. Öffentlich bekannt wurde, dass ein U.S.-amerikanischer und ein irischer Leasinggeber bereits Klagen gegen ihre Assekuranzen eingebracht haben, weil diese nicht bezahlen wollten. Es ist damit zu rechnen, dass ein regelrechter Tsunami an Klagen auf die Versicherungsbranche zukommen wird. Es geht um einen dreistelligen U.S.-Dollar-Milliardenbetrag. ALC hat momentan 20 Maschinen in Russland „festsitzen“. Formell wurden diese zum 31. März 2022 aus der Konzernflotte entfernt. In diesem Zusammenhang wurde eine Sonderabschreibung in der Höhe von rund 802,4 Millionen U.S.-Dollar vorgenommen. Vor wenigen Wochen konnte man erreichen, dass eine Boeing 737-Max-8 zurückgegeben wurde. Man rechnet aber nicht damit, dass weitere Flugzeuge folgen werden. Derzeit kommt die ALC an 20 eigene Maschinen sowie an sechs im Auftrag von Kunden verwaltete Flugzeuge nicht heran. Diese befinden sich in der Russischen Föderation und werden von den Leasingnehmern nicht zurückgegeben. Da die Raten nicht mehr an die

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Frankfurt-Hahn: Kaufpreis wurde noch nicht überwiesen

Rund um den Verkauf des insolventen Regionalflughafens Frankfurt-Hahn ist der Kaufpreis noch nicht geflossen. Der Insolvenzverwalter hat laut „Cochemer Wochenspiegel“ die Frist bis zum 15. November 2022 verlängert. Masseverwalter Jan Markus Plathner erklärte, dass es bei der luftfahrtrechtlichen Genehmigung einige Verzögerungen gegeben habe. Auf den Flugbetrieb habe dies jedoch keinen Einfluss, denn dieser könne sich auch im November 2022 selbst tragen. Er rechnet mit einem positiven Abschluss des Deals mit Swift Conjoy GmbH. Am Flughafen Frankfurt-Hahn hofft man auf eine ruhige Zukunft mit den neuen Eigentümern, denn die Vergangenheit war von Kuriositäten geprägt. Im ersten Privatisierungsanlauf stellte sich ein vermeintlicher Investor als kleiner Reifenhändler in China heraus und der Deal kam mangels Geldfluss nicht zu Stande. Die mehrheitliche Übernahme durch die HNA Group mündete in der Insolvenz, aus der der Airport nun durch die Swift Conjoy GmbH herausgekauft werden soll.

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Wamos Air hilft bei Air Serbia auf der Langstrecke aus

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air wird im November 2022 einige Umläufe zwischen Belgrad und New York-JFK im Auftrag von Air Serbia durchführen. Hintergrund ist, dass das serbische Luftfahrtunternehmen Wartungsarbeiten vornehmen muss. Laut Air Serbia wird der von Wamos Air betriebene Airbus A330-200 am 8., 10., 13., 17. und 20. November 2022 von Belgrad nach New York JFK und zurück fliegen. Der Wetlease kann bei Bedarf verlängert werden. Das samt Personal angemietete Flugzeug wird an den genannten Terminen auf dem Kurspaar JU500/JU501 fliegen.

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Air Serbia: Regierung rechnet mit sieben Millionen Euro Gewinn

Die serbische Regierung rechnet damit, dass Air Serbia in diesem Jahr einen Gewinn in der Höhe von etwa sieben Millionen Euro schreiben wird. Der Staat ist Mehrheitseigentümer der Fluggesellschaft, die sich selbst bezüglich der Finanzzahlen zurückhaltend zeigt. Gegenüber der Tageszeitung „Denik N“ sagte Firmenchef Jiri Marek, dass die Sommersaison 2022 sehr erfolgreich war, jedoch möchte er keine Prognose abgeben, weil die Treibstoffkosten und die Inflation stark gestiegen sind. Er bleibe jedoch optimistisch, dass es gelingen kann in die schwarzen Zahlen zu fliegen. Gleichzeitig vergleicht er das Geschäftsmodell von Air Serbia mit jenem von Air Baltic. Dem Mitbewerber wäre es gelungen die Kosten auf das Niveau von Billigfluggesellschaften zu senken. Das wolle auch Air Serbia erreichen, aber den Passagieren an Bord ein Full-Service-Produkt anbieten. Großbestellungen bei Flugzeugherstellern schließt der Manager aber aus.

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Ljubljana: Regierung verhandelt mit Ryanair, Easyjet und Wizz Air

Die slowenische Regierung beabsichtigt mit Hilfe von Subventionen mehr Billigflieger für den Flughafen Ljubljana gewinnen zu können. Dabei haben sich laut der Tageszeitung „Dnevnik“ Ryanair, Easyjet und Wizz Air besonders interessiert gezeigt. Mit den drei Anbietern laufen bereits seit einiger Zeit Verhandlungen über mögliche Kooperationsvereinbarungen. Bislang konnte das zuständige Ministerium aber keinen Vertragsabschluss erzielen. Die Carrier hoffen auf finanzielle Unterstützung für den Aufbau neuer Flugverbindungen. Bislang wurde aber nicht expandiert, sondern reduziert. Derzeit ist nicht absehbar, ob mit einem der drei Carrier oder mit dem gesamten Trio eine Subventionsvereinbarung abgeschlossen werden kann. Demnach ist auch noch völlig unklar um welche Strecken es gehen wird. Ryanair wird schon länger nachgesagt, dass man Ljubljana ins Auge gefasst hat. Die Verhandlungen mit dem Konkurrenten Wizz Air über mögliche Flüge ab Maribor sind mittlerweile im Sand verlaufen.

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Heathrow: Virgin Atlantic beansprucht zusätzliche Slots

Am Flughafen London-Heathrow will Virgin Atlantic zusätzliche Slots organisieren, um weitere Strecken aufnehmen zu können. Dabei soll es sich primär um Ziele in den Vereinigten Staaten von Amerika handeln. Man will die britische Hauptstadt mit weiteren Delta-Drehkreuzen verbinden. Auch hat man Indien ins Auge gefasst, denn hier hat man erst kürzlich mit IndiGo ein Codeshare-Abkommen unterschrieben. Virgin Atlantic hat vor wenigen Wochen angekündigt, dass man dem Luftfahrtbündnis Skyteam beitreten will. Gegenüber Bloomberg sagte Geschäftsführer Shai Weiss auch, dass man sich zunächst auf Heathrow konzentrieren wird. Ein Comeback in Gatwick ist aber nicht vom Tisch, jedoch sieht er derzeit keine Möglichkeit dies vor dem Jahr 2024 umzusetzen. Dies ist insbesondere deswegen von Bedeutung, weil man den zweitgrößten Airport auch als Backup betrachtet – für den Fall, dass man die in LHR gewünschten Start- und Landerechte nicht bekommt.

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