November 7, 2022

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November 7, 2022

Sommer 2023: Swiss nimmt Genf-Hamburg auf

Ab Ende März 2023 wird Swiss eine Nonstopverbindung zwischen Genf und Hamburg anbieten. Diese soll vorerst viermal wöchentlich bedient werden. Ab Ende März 2023 fliegt Swiss jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nonstop von Hamburg nach Genf. Abflugzeit ab Hamburg ist jeweils um 17:20 Uhr mit Ankunft rund 1:45 Stunden später in Genf. Die Strecke wird mit einem Airbus des Typs A220-300 bedient. „Dass Swiss schon jetzt eine neue Strecke für den kommenden Sommer ankündigt, freut uns sehr. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Hamburg und Genf steigt unser Angebot an Direktzielen weiter. Neben Urlaubenden zieht das Genfer Bankenviertel auch viele Geschäftsleute in die Stadt. Dank der geplanten Frequenz von vier wöchentlichen Verbindungen ist Genf schnell und zuverlässig ab Hamburg erreichbar“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport.

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Bulgarien bestellt acht weitere Lockheed Martin F-16

Die bulgarische Regierung hat den Ankauf von weiteren Kampfjets des Typs Lockheed Martin F-16 beschlossen. Das Parlament erteilte am Freitag, den 4. November 2022, die für die Transaktion notwendige Zustimmung. Damit stockt man eine bestehende Order auf, denn bereits vor drei Jahren hat man acht Maschinen dieses Typs bestellt. Diese sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach ab etwa 2025 an das bulgarische Militär ausgeliefert werden. Für den Ankauf von acht weiteren F-16 haben 162 Abgeordnete gestimmt. 49 Parlamentsmitglieder haben ihre Zustimmung verweigert. Bulgarien will den zusätzlichen Kampfjets die noch aus Sowjetzeiten stammenden MiG-29 ersetzen und gleichzeitig die Luftraumüberwachung verbessern. Derzeit ist man auch auf die Unterstützung von anderen Nato-Mitgliedern angewiesen. Die Aufstockung der F-16-Order steht auch unter dem Eindruck des von Russland angezettelten Krieges in der Ukraine.

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700 Teile: Deutsche Regierung lässt A350-900-Kabinenausrüstung versteigern

Die deutsche Regierung lässt von der bundeseigenen Verwertungsgesellschaft Vebeg GmbH rund 700 Teile von zwei Airbus A350-900 versteigern. Interessierte können unter der Losnummer 2245480.001 bis zum 10. November 2022 13 Uhr 00 mitbieten. Vor einiger Zeit hat Deutschland zwei Langstreckenflugzeuge dieses Typs angeschafft. Diese werden von der Luftwaffe betrieben und als Regierungsjets eingesetzt. Vor dem Ersteinsatz wurden die Kabinen von Lufthansa Technik umgebaut. Während diesem Vorgang wurde die Standard-Kabinenausrüstung entfernt und durch eine VIP-Version nach den Wünschen der deutschen Regierung ersetzt. Nun veräußert die bundeseigene Vebeg GmbH die nicht mehr benötigten, aber noch neuen, Teile der Kabinenausrüstung gegen Höchstgebot. Insgesamt geht es um 350 Gegenstände pro Flugzeug, also insgesamt 700 Teile. Zu diesen zählen beispielsweise die Galleys, Kabinentrennwände, SIdewalls und vieles mehr. Eine genaue Auflistung der Auktionsware ist unter diesem Link im PDF-Format zur Einsicht bereitgestellt. Interessierte können sich für etwaige Besichtigungen an Lufthansa Technik Hamburg wenden. Dort ist laut Auktionator die Ware eingelagert. Nähere Details und Kontaktdaten finden sich direkt bei der Vebeg GmbH unter diesem Link. Die Vorgehensweise der deutschen Regierung wirft auch zahlreiche Fragen auf, denn die Umrüstung der beiden Airbus A350-900 war nicht gerade billig. Zahlreiche Komponenten, darunter beispielsweise die Galley, hätte man durchaus auch in der Konfiguration als Regierungsflugzeug verwenden können. Offensichtlich war diese aber nicht luxuriös genug, weshalb so ziemlich alles, das ab dem Airbus-Werk verbaut war, durch VIP-Gegenstände ersetzt wurde. Die Kosten hierfür hatte der Steuerzahler zu tragen. Wie viel die Auktion der über 700 nicht mehr benötigten, aber brandneuen Teile einspielen wird,

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Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Zürich: Chair Airlines tauscht Airbus A319 gegen A320

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines wird den Airbus A319 mit der Registrierung HB-JOG ausflotten. Das Leasingflugzeug befindet sich im Eigentum der deutschen „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG, die einen Vermittler mit der Suche nach einem neuen Leasingnehmer oder einem Käufer beauftragt hat. Im Gegenzug wird man einen weiteren Airbus A320 leasen. Der betroffene Mittelstreckenjet trägt die Seriennummer 3818 und ist seit 2009 im kommerziellen Flugdienst. Ursprünglich flog dieser Airbus A319 als D-AHIM für Hamburg International, anschließend für Germania ehe er im Jahr 2015 zur schweizerischen Germania Flug, dem Vorgänger von Chair Airlines, wechselte. Seither fliegt diese Maschine als HB-JOG. Im Nachgang des Konkurses des Germania-Konzerns wurde der Schweiz-Ableger verkauft und bekam den heutigen Namen Chair Airlines. Eigentümer dieses A319 ist die deutsche Firma „Air Finkenwerder“ Flugzeugfonds GmbH & Co. KG. Diese hat nun die AMS Aircraft Services Limited mit der Wiedervermarktung der HB-JOG beauftragt. Gesucht wird ein neuer Leasingnehmer. Alternativ kann der Mittelstreckenjet auch käuflich erworben werden. AMS gibt an, dass die heutige HB-JOG ab März 2023 verfügbar ist. Das bedeutet konkret, dass Chair Airlines die Maschine bis dahin nutzen wird und anschließend an den Eigentümer zurückgeben wird. Im Gegenzug wird der schweizerische Carrier einen weiteren Airbus A320 leasen. Es handelt sich um die Maschine mit der Seriennummer 4391. Diese hat bereits die Livery von Chair Airlines erhalten. Das Flugzeug war vormals als HZ-AS35 für Saudia unterwegs. Dieser Mittelstreckenjet wurde im Jahr 2010 erstmals in den Liniendienst gestellt und befindet sich im Eigentum des Leasinggebers Merx Aviation.

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Norwegen: Billigflieger Flyr braucht dringend frisches Geld

Die norwegische Billigfluggesellschaft braucht frisches Geld. Über eine so genannte Privatplatzierung von Aktien will man rund 530 Millionen Norwegische Kronen (rund 52 Millionen Euro) erlösen. Der Carrier musste zuletzt einen Quartalsverlust in der Höhe von umgerechnet etwa 22,6 Millionen Euro verkünden. Über das laufende Jahr 2022 gesehen summierte sich der Fehlbetrag auf 723,5 Millionen Euro (etwa 70,7 Millionen Euro). Der Nettoverlust lag im dritten Quartal 2022 bei umgerechneten 44,28 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres häufte man ein Minus von 107,5 Millionen Euro an. Zum Vergleich: Der Betriebsverlust des Vorjahres wurde mit 41,7 Millionen Euro ausgewiesen. Der Nettoverlust lag bei etwa 42,7 Millionen Euro. Angesichts der desaströsen Finanzzahlen ist es nicht verwunderlich, dass Flyr das Angebot im Winterflugplan 2022/23 massiv reduziert hat. Kürzlich wurde bekannt, dass nur wenige Flugzeuge abheben werden und man in etwa die Hälfte aller Strecken – zumindest vorläufig – gestrichen hat. Selbstredend hat das auch Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Zuletzt hatte man im Oktober 2022 rund 186.600 Passagiere. Norwegischer Konsumentenschutzverband warnt vor möglicher Insolvenz Der norwegische Konsumentenschutz sprach eine öffentliche Warnung vor Ticketbuchungen bei der Fluggesellschaft Flyr aus. Man empfiehlt, dass man den Dienstag abwarten solle, da sich angeblich dann entscheiden soll, ob das Unternehmen weiterbesteht oder gar Konkurs anmelden muss. Gegenüber E24 sagte Konsumentenschützer Thomas Iversen unter anderem: „Wenn Sie sich für eine Reise mit Flyr entscheiden, müssen Sie daran denken, mit Kreditkarte zu bezahlen“. Er spielt weiters darauf an, dass häufig Reiseversicherungen enthalten sind und bei Nichterbringung der Leistung, beispielsweise

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Island: Play erstmals in den schwarzen Zahlen

Der Billigflieger Play konnte erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn verkünden. Im dritten Quartal des Jahres 2022 hat man ein Ebit in der Höhe von 1,3 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei rund 59,9 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie in Q2/2022. Man beförderte zuletzt etwa 310.000 Passagiere. Der jüngste Quartalsgewinn ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch ist Play eine noch recht junge Fluggesellschaft. Eigenen Angaben nach hat man von der hohen Nachfrage im Transatlantikverkehr profitiert. Diese soll sprunghaft um 84 Prozent angestiegen sein. Zuletzt bestand die Flotte aus sechs Maschinen. „Dies war das erste Quartal, in dem wir unseren transatlantischen Betrieb vollständig aufgenommen haben. Da die meisten unserer Zielorte ganz neu in unser Netz aufgenommen wurden, war die Marke Play  auf diesen Märkten weitgehend unbekannt. Ich bin der Meinung, dass es für ein so junges Unternehmen eine beachtliche Leistung ist, unter diesen Umständen einen operativen Gewinn (EBIT) zu erwirtschaften, und dass dies nicht als selbstverständlich angesehen werden kann“, so Firmenchef Birgir Jónsson.

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Passagiere zu dick: United Airlines muss Sitze blockieren

Der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines bereitet der Umstand, dass die Passagiere immer dicker werden, mittlerweile Probleme. Da diese mehr wiegen als das von der FAA festgelegte Durchschnittsgewicht immer mehr Sitze nicht verkaufen. Das führt dazu, dass man beispielsweise im Maschinentyp Boeing 757 drei bis sechs Sitze blockieren muss. Der Carrier teilt dazu unter anderem mit: „Die vorübergehende Änderung ist eine Folge des gestiegenen durchschnittlichen Wintergewichts der Kunden, wie von der FAA vorgeschrieben. Um die aktuellen Anforderungen an Gewicht und Balance der B757 zu erfüllen, wird United zwischen dem 1. November und dem 30. April 2023 bestimmte Sitze sperren“.

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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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