November 10, 2022

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November 10, 2022

Bauarbeiten starten schon 2023: Straßenbahn zum Flughafen Palma de Mallorca kommt

Die Fahrt vom Flughafen Mallorcas in die Hauptstadt Palma soll durch eine neue Straßenbahnlinie bequemer und umweltfreundlicher werden. Die Bauarbeiten für die Straßenbahn auf Mallorca hätten scho im Jahr 2011 beginnen sollen, doch es kam immer etwas dazwischen. Im nächsten Jahr soll es nun aber wirklich losgehen. Den Grundstein dafür haben die balearische Ministerpräsidentin und die Transport-Ministerin der spanischen Zentralregierung bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen gelegt. Diese garantiert den Balearen die vollständige Finanzierung des ersten Bauabschnitts in Höhe von 185 Millionen Euro für die „Trambadía“, was so viel wie Tram an der Bucht bedeutet. Die Gesamtkosten des Projekts würden sich auf 250 Millionen Euro belaufen, wie mallorcazeitung.es berichtet. Die Fahrzeit auf der etwa 10 Kilometer langen Strecke mit 16 Haltestellen zwischen dem Flughafen Son Sant Joan und der Plaça d’Espanya in der Innenstadt von Palma soll 30 Minuten betragen, eine Bahn alle zehn Minuten fahren. Später soll es auch eine Verbindung zum Ballermann geben. Die erste Bahn soll 2027 fahren, bis dahin sind jährlich Millionen von Urlaubern weiter auf Busse, Taxis oder Mietautos angewiesen, was gerade in der Hochsaison Zeit und Nerven kosten kann. Zudem staut sich auf der Autobahn Richtung Stadt oft der Verkehr, vor allem wenn Urlauber bei schlechtem Wetter statt zum Strand in die Stadt drängen.

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Flughafen Zagreb im Oktober nur knapp unter Vorkrisen-Niveau

Am Flughafen Zagreb wurden im vergangenen Oktober insgesamt 321.046 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Rückgang von 2,9 Prozent gegenüber dem 2019. Damit nähert sich der Airport dem Niveau von vor der Pandemie, verfehlt es aber nur knapp. Ähnlich verhält es sich auch bei der Anzahl an Flugbewegungen, mit 4.038 waren es nur sieben weniger als noch vor drei Jahren. Ein wenig deutlicher ist der Abstand in der kumulierten Betrachtung: Im Zeitraum von Januar bis Oktober begrüßte der Flughafen Zagreb insgesamt 2.623.203 Reisende, ein Rückgang von 11,3 Prozent gegenüber 2019 – in absoluten Zahlen sind es um 333.906 Passagiere weniger. Der Flughafen Zagreb erwarte bis zum Ende des Jahres rund drei Millionen Fluggäste, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet.

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Emirates fliegt Rekordergebnis ein

Emirates ist nach den hohen Verlusten infolge der Pandemie wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Den Rotstift kann der Golf-Carrier vorerst weglegen, unter dem Strich steht ein deutliches Plus in Höhe von umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar für die ersten sechs Monate des Jahres – und damit ein neuer Halbjahresrekord. Damit legt die Fluggesellschaft einen Turnaround hin, der Konzernverlust im Vergleichszeitraum des letzten Jahres betrug satte 1,6 Milliarden US-Dollar. Dementsprechend schnellte auch die Umsatzzahlen in die Höhe: Während im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch rund 6,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden konnten, belief sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 15,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg um 128 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass die Kundennachfrage in unseren Geschäftsbereichen auch im zweiten Halbjahr 2022-23 stark bleiben wird. Allerdings rechnen wir auch mit Gegenwind und behalten die Inflationskosten und andere makroökonomische Herausforderungen wie den starken US-Dollar und die Finanzpolitik der wichtigsten Märkte genau im Auge. Wir gehen davon aus, dass wir zum Ende des Geschäftsjahres wieder zu unserer Profitabilitätsbilanz zurückkehren werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive der Emirates Airline und Group.

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Lufthansa bestellt 24.000 Economy-Class-Sitze bei Recaro

Lufthansa hat beim deutschen Hersteller Recaro rund 24.000 Economy-Class-Sitze, die bei der Mainline und bei Swiss verbaut werden sollen, bestellt. Es handelt sich um die Modelle CL3710 und CL3810. Das Auftragsvolumen entspricht dem Bedarf für etwa 100 Flugzeuge. „Wir blicken auf 50 Jahre Partnerschaft mit Lufthansa zurück, und es ist eine große Ehre für uns, weiterhin mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die Reise der Passagiere zu optimieren“, so Mark Hiller, CEO von Recaro Aircraft Seating und der Recaro Holding. „Unsere gemeinsamen Ziele für nachhaltige, komfortable Sitzlösungen haben sowohl Recaro als auch Lufthansa zu großem Erfolg verholfen, und ich bin zuversichtlich, dass unsere Sitze CL3710 und CL3810 diese Tradition der Exzellenz fortsetzen werden“. Der CL3810 Economy Class Sitz wird in den Flugzeugen A330-300 von Swiss und B747-8 von Lufthansa nachgerüstet. Der Sitz ist im Vergleich zu seinem Vorgänger um 15 Prozent leichter, wodurch Fluggesellschaften Tausende von Treibstoffkosten einsparen und die Kabinenleistung optimieren können. Das modulare Design des CL3710 in den Farben der Lufthansa minimiert den Wartungsaufwand und hält die Gesamtbetriebskosten niedrig. Die sechsfach verstellbare Kopfstütze mit Nackenstütze erhöht den Schlafkomfort für den Passagier, und die Ablageklappe des Sitzes ist so konzipiert, dass sie persönliche Smart Devices bequem aufnehmen kann.

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Silk Way West ordert zwei Boeing 777-8F

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat zwei Maschinen des Typs Boeing 777-8F bestellt. Weiters hat man sich Optionen für abermals zwei Einheiten gesichert. Die Bestellung war bislang seitens des Herstellers als nicht identifizierter Kunde geführt worden. Bereits zu Jahresmitte 2022 hat der Carrier mit Sitz in Aserbaidschan beschlossen, dass man das Konkurrenzmodell A350F bestellen wird. Nun hat man auch beim Konkurrenten Boeing geordert. Silk Way West ist derzeit ein reiner Boeing-Operator. „Wir freuen uns, diesen Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing bekannt zu geben und einer der weltweit ersten Kunden für das neueste Frachtflugzeug zu werden“, sagte Zaur Akhundov, Präsident der Silk Way Group. „Silk Way West Airlines feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen, und in den letzten zehn Jahren hat die Fluggesellschaft eine reine Boeing-Flotte betrieben. Die heutige Vereinbarung spiegelt unsere kontinuierlichen Investitionen in die marktführenden Boeing-Frachtflugzeuge wider. Unsere Flottenerneuerungspläne werden dazu beitragen, unsere Betriebskosten weiter zu senken, die Treibstoffeffizienz zu verbessern und die Luftfrachtdienste in unserer Region nachhaltiger zu gestalten.“

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Air Astana reaktiviert Peking-Flüge

Die nationale Fluggesellschaft Kasachstans verbindet ab dem 22. November 2022 Almaty wieder mit der chinesischen Hauptstadt. Die Flüge werden einmal pro Woche mit einem Airbus A321LR durchgeführt. Damit baut Air Astana das Streckennetz nach China zusätzlich zu den zwei wöchentlichen Flügen von Almaty nach Chengdu weiter aus. Der Abflug in Almaty erfolgt um 1:35 Uhr und die Passagiere landen um 8:30 Uhr in Peking. Zurück von der chinesischen Hauptstadt geht es um 11:30 Uhr mit Ankunft um 14:45 Uhr in Almaty. Alle Zeitangaben beziehen sich auf die jeweilige Ortszeit. Seit 2002 offeriert die Airline die Peking-Flüge, pausierte die Verbindung jedoch ab März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie. In diesen 18 Jahren wurden bislang mehr als 1,1 Millionen Passagiere auf der Strecke befördert, so Air Astana in einer Aussendung. Die Wiederaufnahme der Strecke kommt überraschend, zumal China bisher an der eigenen Zero-Covid Politik festhält und damit eines von wenigen Ländern ist, welches sich bisher kaum geöffnet hat. Demnach sind alle Flugreisenden verpflichtet, sich bei Ankunft in Peking einer zehntägigen Quarantäne zu unterziehen. Darüber hinaus müssen alle Passagiere aus Kasachstan, einschließlich der Transitreisenden, einen von der chinesischen Botschaft in Kasachstan oder dem chinesischen Generalkonsulat in Almaty ausgestellten Gesundheitscode vorweisen. Darüber hinaus ist sowohl 24 Stunden als auch 48 Stunden vor Abflug ein negatives PCR-Testergebnis von zwei unterschiedlichen Laboren vorzulegen.

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Air India least sechs A320neo von CDB Aviation

Die Fluggesellschaft Air India wird sechs Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo einflotten. Diese bezieht man über den Leasinggeber CDB Aviation. Firmenangaben nach soll dies der Auftakt der von Eigentümer Tata forcierten Flottenerneuerung sein. Air India, die größte Fluggesellschaft Indiens, rechnet damit, dass in den nächsten Monaten die Nachfrage erheblich steigen wird. Man will so rasch wie möglich zusätzliche Maschinen einflotten und gleichzeitig auch die teilweise in die Jahre gekommene Flotte erneuern. Es ist davon auszugehen, dass immer wieder Ankündigungen von der Airline und/oder Lessoren bezüglich neuer Deals kommen werden. Zunächst konnte sich die Tata-Sons-Tochter sechs Airbus A320neo sichern. Diese werden von CDB Aviation geleast und sollen im zweiten Halbjahr 2023 übergeben werden. „Dies ist eine wichtige Vereinbarung, die uns helfen wird, unsere Flotte mit modernsten Flugzeugen zu verstärken. Dies wird unsere Konnektivität verbessern, insbesondere auf den Kurz- und Mittelstrecken, und ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg der Transformation“, so Nipun Aggarwal, Chief Commercial Officer von Air India.

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Valletta Airlines: Nächster ACMI-Provider auf Malta gegründet

Mit Valletta Airlines gibt es auf Malta eine weitere Neugründung, die sich im Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft befindet. Hinter diesem steht ein zypriotischer Investor, der zunächst mit einem Airbus A320 an den Start gehen will. Laut Medienmitteilung will man im Laufe des kommenden Jahres die Flotte auf drei A320 und zwei A330 ausbauen. Man will sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren. Man nennt noch keine Kunden, jedoch schreibt man, dass man sich auf Nord- und Südamerika, Europa, der Nahe Osten und Fernostasien fokussieren will. „Der ACMI- und Chartermarkt erholt sich und treibt die Nachfrage nach neuen Flugzeugen in die Höhe, da immer mehr Fluggesellschaften versuchen, ihre Kapazitäten für die steigenden Passagierzahlen zu erweitern. Es wird erwartet, dass Valletta Airlines die derzeitige Marktsituation nutzt und Dienstleistungen für Fluggesellschaften und Reiseveranstalter anbietet, um die Kapazität zu erhöhen, ohne sich finanziell zu belasten“, so die Firmengründer.

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Japan: Skymark bestellt Boeing-737-Max

Einst wollte die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines mit Airbus A380 auf der Langstrecke fliegen. Die Order platzte aus finanziellen Gründen. Nun geht man es ein paar Nummern kleiner an und will bis zu 12 Boeing 737-Max einflotten. Bei Boeing will man vier Maschinen fix bestellen. Dabei handelt es sich um die Varianten -8 und -10. Weiters sicherte man sich Optionen auf zwei weitere Einheiten. Über Leasinggeber bezieht man sechs weitere B737-Max-8. Derzeit betreibt die drittgrößte Fluggesellschaft Japans 29 Boeing 737-800. Diese sollen durch die Neuzugänge schrittweise abgelöst werden. Skymark Airlines spricht von einem Flottenerneuerungsprogramm. „Skymark Airlines ist bestrebt, seine Flotte nachhaltig zu vergrößern, und die 737 MAX-Familie bietet marktführende Effizienz und Umweltfreundlichkeit“, sagte Ihssane Mounir, Senior Vice President of Commercial Sales and Marketing bei Boeing. „Die 737-8 und 737-10 bieten Gemeinsamkeiten und verbesserte Fähigkeiten, die es Skymark Airlines ermöglichen, ihre Flotte in allen Bereichen zu optimieren.“

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Mexiko: Unruly-Pax rastet aus und schlägt auf Emirates-Check-in-Agent ein

Am Flughafen Mexico-City ist am 1. November 2022 eine Passagierin ausgerastet und attackierte eine für Emirates tätige Check-in-Mitarbeiterin. Auslöser des Streits sollen zwei Umstände gewesen sein: Einerseits war der Reisepass der Reisenden abgelaufen und andererseits ist er bereits nach der Meldezeit am Schalter erschienen. Die Folge draus: Der Check-in-Agent musste der Frau den Mitflug verweigern. Das war wohl eine richtige Entscheidung, denn dieser entpuppte sich als gefährlicher „unruly-PAX“. Der ausgeschlossene Passagier wollte die Entscheidung nicht zur Kenntnis nehmen und rastete aus. Sie bewarf die Flughafenmitarbeiterin mit ihrem Laptop, seinem geöffneten Koffer und anderen Gegenständen. Gleichzeitig beschimpfte sie lautstark und begann gar auf die Bodenbeschäftigte einzuschlagen. Andere Mitarbeiter versuchten – ohne nennenswerten Erfolg – einzugreifen und die Situation zu beruhigen. Damit waren zumindest die körperlichen Attacken beendet, jedoch stellte sich die Frau dann auf den Counter, zeigte den Check-in-Agents deutlich ihren Hintern und brüllte in Richtung anderer Passagiere wüste Beschimpfungen. Der Sicherheitsdienst und die Polizei mussten zur Hilfe geholt werden und griffen dann doch. Emirates erklärte zu dem Vorfall: „Wir können bestätigen, dass sich am 1. November am Check-in-Schalter des internationalen Flughafens von Mexiko-Stadt ein Vorfall ereignet hat, bei dem ein Fluggast, der zu spät zum Check-in-Schalter kam, mit einem abgelaufenen Reisepass unterwegs war. Dem Passagier wurde die Weiterreise verweigert, sie wurde unruhig und beleidigte das Bodenpersonal körperlich, so dass die Sicherheitskräfte des Flughafens und die Polizei einschreiten mussten. Die Sicherheit unserer Fluggäste und unseres Personals ist von entscheidender Bedeutung und wird nicht aufs Spiel gesetzt“.

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