November 15, 2022

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November 15, 2022

Präsidenten-Dreamliner soll an Mexicana de Aviacion gehen

Seit einiger Zeit versucht Mexiko eine Boeing 787, die eigentlich als Präsidentenmaschine dienen sollte, zu verkaufen. Ohne Erfolg, denn bislang konnte man keinen Käufer für das Langstreckenflugzeug finden. Nun will man es Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen. Geflogen ist die Maschine schon länger nicht mehr, denn sie befand sich die letzten Jahre in einem Hangar. Immer wieder versuchte die mexikanische Regierung den politisch umstrittenen Präsidenten-Dreamliner zu verkaufen, jedoch wollte diesen niemand haben. Präsident Lopez Obrador erklärte, dass man diese Boeing 787 der privaten Fluggesellschaft Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen will. Diese soll es für Sonderflüge einsetzen dürfen. Dazu das Staatsoberhaupt: „Das Flugzeug wird Mexicana de Aviación für besondere Reisen zur Verfügung gestellt, wenn sie nach Europa oder auf einen anderen Kontinent fliegen wollen, oder von Mexiko-Stadt nach Tulum, Cancun, Los Cabos, auch wenn es ein bisschen mehr kostet, könnte es für diejenigen gemietet werden, die ihre Familien, ihre Mitarbeiter als Belohnung für ihre Leistung mitnehmen wollen“. Die XC-MEX ist nicht nur politisch umstritten, sondern gilt auch als Verschwendung von Steuergeld. Ursprünglich kostete das Flugzeug 114,6 Millionen Dollar, jedoch nach der Umrüstung zu einem Präsidententransportflugzeug stiegen die Gesamtkosten jedoch auf 218,7 Millionen Dollar.

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Bombendrohung gegen Finnair in Wien: Betrunkener kommt mit 4.300 Euro Geldstrafe davon

Jener Passagier, der im November 2019 auf einem Flug von Helsinki nach Wien mit einer angeblichen Bombe in seiner Aktentasche drohte, wurde durch das Bezirksgericht von Västra Nyland zu einer Geldstrafe verurteilt. Weiters muss er sowohl die anderen Reisenden als auch die Airline entschädigen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll der Mann alkoholisiert gewesen sein und den Flugbegleitern mit einer angeblichen Bombe in seinem Handgepäck gedroht haben. Der Kapitän wurde umgehend informiert und dieser kontaktierte die österreichische Flugsicherung. Da der Vorgang nicht diskret war, sondern äußerst lautstark abgelaufen ist, brach an Bord des Finnair-Fluges Panik aus. Der Vorfall setzte sich nach der Landung in Wien-Schwechat fort, denn der alkoholisierte Mann drohte mit der Zündung seiner vermeintlichen Bombe. Die Exekutive griff durch und konnte glücklicherweise nichts finden. In Finnland kassierte er eine vergleichsweise äußerst milde Strafe, denn das Gericht in Västra Nyland verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in der Höhe von 60 Tagessätzen. Den Passagieren wurden pro Person 80 Euro an Entschädigung zugesprochen. An die Fluggesellschaft Finnair muss der unruly PAX einen Schadenersatz in der Höhe von 2.000 Euro leisten. Insgesamt hat der Mann für seine Aktion also etwa 4.300 Euro zu bezahlen. Damit kommt er vergleichsweise sehr günstig davon, denn in vergleichbaren Fällen wurden in anderen Ländern zum Teil sehr lange Haftstrafen verhängt. Vor Gericht war der Mann übrigens nicht einsichtig. Er stritt den Vorfall komplett ab und hielt auch die Entschädigungen, die Passagieren und Airline zugesprochen wurden, für zu hoch. Lediglich gab er zu, dass er stark betrunken war.

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Smartwings erneut mit Boeing 737-Max in der Antarktis

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings war erneut mit einer Boeing 737-Max-8 in der Antarktis. Man brachte mit der OK-SWA Forscher aus Europa zur Troll-Station. Auf dem Weg dorthin wurden mehrere Zwischenstopps eingelegt. Im Jänner 2022 führte Smartwings die Typenerstlandung im „ewigen Eis“ durch. Man war der weltweit erste Carrier, der mit Boeing 737-Max in der Antarktis gelandet ist. Am 11. November 2022 setzte man mit der OK-SWA erneut auf. Es handelte sich um einen Charterflug, den man für Aircontact durchgeführt hat. An Bord befanden sich Forscher aus Bremen und Oslo. Aus diesem Grund wurde der Mittelstreckenjet zunächst von Prag in die deutsche Stadt überstellt. Am 9. November 2022 ging es dann als QS4196 zunächst nach Oslo, dann nach Prag und anschließend nach N’Djamena. Kurz nach Mitternacht des Folgetages wurde die Reise fortgesetzt und die nächste Zwischenlandung vollzog man in Kapstadt. Am 11. November 2022 hob man gegen 11 Uhr 30 in der südafrikanischen Metropole ab und erreichte die Troll-Forschungsstation um zirka 15 Uhr 00. Anschließend ging es mit aus technischen Gründen notwendigen Zwischenstopps zurück. Die OK-SWA erreichte Prag am 13. November 2022 und führt wieder reguläre Smartwings-Linienflüge durch. In den letzten Wochen werden immer wieder Antarktis-Flüge durchgeführt. Beispielsweise war Volga-Dnepr Airlines mit Ilyushin Il-76 auf der „blauen Eispiste“ und Hifly Malta war erneut mit Airbus A340 im ewigen Eis.

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