November 23, 2022

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November 23, 2022

Corendon: Rhodos-Flüge ab Graz und Linz auf der Kippe

Unter anderem in Graz und Linz stehen die von Corendon Europe angebotenen Rhodos-Flüge auf der Kippe. Der Carrier hat den Verkauf von Flugscheinen eingestellt. Ebenso betroffen ist das Angebot ab Stuttgart, Erfurt und Rostock-Laage. Der Corendon-Konzern dürfte sich im Sommerflugplan 2022 verhoben haben, denn in mehreren Schritten fuhr man das Angebot stark zurück. Das Streichkonzert setzte sich auch in die laufende Winterperiode 2022/23 fort. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Carrier das Sommerangebot für das Jahr 2023 überarbeiten wird, um profitabel operieren zu können. In der warmen Jahreszeit 2022 ist Corendon auch durch den Einsatz von besonders vielen Wetlease-Flugzeugen aufgefallen. Zwischenzeitlich hat der Carrier den Verkauf von Rhodos-Flugscheinen ab einigen Airports eingestellt. Betroffen sind unter anderem Graz, Linz, Rostock-Laage, Erfurt und Stuttgart. Diese sind im Reservierungssystem als „ausverkauft“ markiert und damit nicht buchbar. Bislang war dies bei Corendon stets der Vorbote für eine bevorstehende Aufgabe der Route. Das Unternehmen gab auf Anfrage keine Stellungnahme zur Zukunft der betroffenen Strecken ab, so dass völlig unklar ist, ob man im Sommer 2023 ab Graz, Linz und den anderen betroffenen Airports nach Rhodos fliegen wird oder nicht. Bereits im Winter 2022/23 sind ab österreichischen Airports die Kanaren-Flüge gestrichen worden.

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Air India reaktiviert Mailand, Wien und Kopenhagen

Die Fluggesellschaft Air India will im kommenden Jahr drei Europa-Strecken reaktivieren. Dabei handelt es sich um Wien, Kopenhagen und Mailand-Malpensa. Diese sollen mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787-8 bedient werden. Den Auftakt soll die italienische Metropole machen. Ab 1. Feber 2023 will Air India diese wieder viermal pro Woche anfliegen. Ab 18. Feber 2023 soll die seit längerer Zeit pausierte Wien-Strecke reaktiviert werden. Geplant sind drei wöchentliche Umläufe. Ab 1. März 2023 will der indische Carrier in selbiger Frequenz auch Kopenhagen anfliegen.

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Aeroitalia kündigt drei neue Strecken ab Florenz an

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia beabsichtigt ab Florenz drei neue Strecken aufzunehmen. Es handelt sich um Bukarest, Catania und London-Heathrow. Ab 19. Dezember 2022 will der Carrier dreimal wöchentlich die rumänische Hauptstadt ab Florenz ansteuern. Nach Catania soll es ab 20. Dezember 2022 täglich gehen. London-Heathrow will man ab 26. Dezember 2022 fünfmal pro Woche anbieten.

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Skyalps nimmt Bozen-Kassel auf

Die Hausmarke des Flughafens Bozen, Skyalps, kündigt zwei weitere Strecken an: Ab Mai 2023 wird man ab Südtirol Flüge nach Dubrovnik und Kassel-Calden anbieten. Diese sollen mit de Havilland Dash 8-400 von Luxwing bedient werden. Ursprünglich hatte Skyalps angekündigt, dass man eine Nonstopverbindung nach Frankfurt am Main aufnehmen wird und betonte auch, dass man sich mit Lufthansa bezüglich Interlining in Gesprächen befinden würde. Nun hat man sich aber für den wesentlich kleineren Kassel-Calden-Airport entschieden. Diesen will man von Bozen aus ab 1. Mai 2023 an den Verkehrstagen Montag und Freitag ansteuern. Ebenfalls ab der Landeshauptstadt Südtirols will Skyalps zwischen 27. Mai 2023 und 23. September 2023 die kroatische Küstenstadt Dubrovnik anbieten. Diese Route ist zunächst als saisonale Sommerstrecke angedacht. Der Verkauf von Flugscheinen für beide Neuaufnahmen wurde bereits aufgenommen.

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Air India sucht Käufer für vier Boeing 747-400

Die Fluggesellschaft Air India trennt sich von vier Boeing 747-400, die man bereits vor einiger Zeit außer Dienst gestellt hat. Der Carrier hat Skytech-AIC mit der Suche nach Käufern beauftragt. Erhältlich sind die Jumbojets mit den vormaligen Registrierungen VT-ESO, VT-ESP, VT-EVA und VT-EVB. Diese wurden zwischen 1993 und 1996 gebaut. Air India hat die Flugzeuge in den Jahren 2020 und 2021 stillgelegt. Es handelt sich um die letzten verbliebenen Vierstrahler der Flotte der größten Airline Indiens.

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Spohr macht Stimmung für teurere Flugtickets

Lufthansa-Chef Carsten Spohr geht davon aus, dass es nach der aktuellen Krise keine Billigtickets mehr geben wird. Zumindest will der von ihm geleitete Konzern keine solchen mehr anbieten, erklärte der Manager gegenüber dem „Stern“. Als Begründung führt Spohr unter anderem an, dass diese „ökologisch verantwortungslos“ sein sollen. Weiters fügt der Lufthansa-Chef hervor, dass man an billigen Flugtickets nichts verdienen würde und argumentiert mit der Flugsicherheit. Derzeit würde der durchschnittliche Erlös pro Oneway-Ticket bei unter zehn Euro liegen.

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Wetlease: Getjet fliegt für Ibom Air

Mit der der LY-GYM und der LY-FAS fliegt Getjet Airlines seit Montag im Auftrag von Ibom Air. Der Wetlease-Auftrag ist vorerst auf 12 Monate befristet und umfasst zwei Maschinen des Typs Airbus A320. „Wir freuen uns sehr über den Beginn dieser langfristigen Partnerschaft mit Ibom Air, einer Fluggesellschaft, die sich einen dauerhaften Ruf für ihren hervorragenden Service und ihre Pünktlichkeit erworben hat – Werte, die wir bei GetJet Airlines eng mit unseren nigerianischen Partnern teilen. Unsere A320-200 werden die dringend benötigte Kapazität bereitstellen, um die außerordentlich hohe Passagiernachfrage von Ibom Air zu ergänzen. Diese Zusammenarbeit wird unserem Partner die notwendigen Kapazitäten für ein nachhaltiges Wachstum sowohl im Inland als auch in der Region bieten“, so Rūta Kulvinskaitė CEO von Getjet.

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Flugbegleiter-Streik: Tap ermöglicht Umbuchungen

Die Fluggesellschaft Tap Air Portugal ermöglicht Passagieren aufgrund von Streiks, die für den 8. und 9. Dezember 2022 angekündigt sind, kostenfreie Umbuchungen. Der Zeitraum ist zwischen 28. November und 19. Dezember 2022 eingeschränkt. „In Anbetracht des angekündigten Streiks des Kabinenpersonals am 8. und 9. Dezember teilt TAP mit, dass Kunden, die ihre Flüge in diesem Zeitraum ändern möchten, dies zwischen dem 28. November und dem 19. Dezember kostenlos tun können“, so die Fluggesellschaft, die gleichzeitig betont, dass man hofft, dass die Arbeitsniederlegungen in Verhandlungen abgewendet werden können.

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Silver Endeavour wurde in der Antarktis getauft

Die Reederei Silversea Cruises hat ihren Neuzugang Silver Endeavour an einem nicht gerade alltäglichen Ort getauft. Die Zeremonie wurde im Lemaire-Kanal in der Antarktis vollzogen. Es handelt sich um keinen Neubau, sondern man hat das Expeditionsschiff aus der Insolvenzmasse des pleitegegangenen Konkurrenten Crystal Cruises gekauft. Die Flotte wurde somit auf elf Kreuzfahrtschiffe erweitert. Silversea Cruises ist eine Reederei mit Sitz im Fürstentum Monaco und gehört der Royal Caribbean Group an. Die Silver Endeavour verfügt über Unterkünfte für maximal 200 Fahrgäste. Laut Reederei hat es die Zulassung für die Eislasse PC-6 und wird als besonders luxuriöses Expeditionsschiff vermarktet. „Wir freuen uns, die Silver Endeavour offiziell in der Flotte der Royal Caribbean Group willkommen zu heißen und damit unsere weltweite Flotte auf 64 Schiffe zu erweitern“, erklärt Konzernchef Jason Liberty.

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Thanksgiving: Hohe Nachfrage bei reduziertem Angebot

Mit Thanksgiving steht in den Vereinigten Staaten von Amerika ein besonders reisestarkes verlängertes Wochenende unmittelbar bevor. Allerdings ist in diesem Jahr die Kapazität erheblich niedriger als vor der Coronapandemie. Das hat verschiedene Gründe. Auch in den USA leiden viele Fluggesellschaften und Airports unter massivem Personalmangel. Diesen konnte man bislang nicht in den Griff bekommen. Vor einigen Monaten waren die Reisewellen von vielen Ausfällen, Verspätungen und anderen chaotischen Umständen geprägt. Dies hat nicht nur Passagiere verärgert, sondern dem einen oder anderen Carrier auch Rügen und Bußgelder eingebrockt. Die Mehrheit der U.S.-amerikanischen Carrier ist die Planungen für Thanksgiving eher konservativ angegangen. Gegenüber dem Vorjahres-Feiertagswochenende hat man die Kapazität zwar um etwa 15,3 Prozent ausgebaut, jedoch liegt diese heuer um 5,2 Prozent unter jener, die man vor der Corona-Pandemie angeboten hatte. Die Folge daraus: Viele Flüge waren bereits längerfristig im Voraus ausverkauft und Kurzentschlossene müssen höhere Ticketpreise in Kauf nehmen. Traditionell ist Thanksgiving eine besonders reisestarke Zeit. Für Airlines sind die Einnahmen besonders wichtig, jedoch kann man heuer Angebot und Nachfrage nicht wirklich in Einklang bringen. Im direkten Vergleich mit dem Wert, den man vor der Pandemie hatte, sind heuer um etwa eine Million Sitzplätze weniger im Verkauf. Dies hat zur Folge, dass es auf „Rennstrecken“ zu Engpässen kommt. Die Carrier wollen aber nicht, dass es neuerlich zu chaotischen Zuständen kommt, denn die meisten Anbieter sind sich dessen bewusst, dass man zu wenig Personal zur Verfügung hat. Während die meisten U.S.-amerikanischen Fluggesellschaften weniger Angebot als vor der Pandemie aufgelegt haben, gibt es auch

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