Dezember 5, 2022

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Dezember 5, 2022

Schweiz: Rega bestellt 12 weitere Airbus H145

Die schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat eine zweite Charge von insgesamt 12 Airbus H145-Helikoptern bestellt. Sie werden die aktuelle Flotte von AW109SP-Hubschraubern ersetzen. Diese neue Bestellung folgt auf einen ersten Vertrag über neun H145, der im März dieses Jahres bekannt gegeben wurde. Bis 2026 wird die Rega auf eine reine Airbus-Helikopter-Flotte umstellen. Man wird dem heutigen Stand nach dann 21 H145 betreiben. „Mit der Wahl des fünfblättrigen H145 stellen wir sicher, dass die Rega ihre Patienten auch in den nächsten 15 Jahren zuverlässig und professionell medizinisch aus der Luft versorgen kann“, sagt Ernst Kohler, CEO der Rega.

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USA: Jetblue ordert 92 Millionen Gallonen SAF

Die Billigfluggesellschaft Jetblue Airways hat mit Fidelis New Energy einen Vertrag über die Lieferung von 92 Millionen Gallonen SAF-Treibstoffen unterschrieben. Der Carrier will bis zum Jahr 2030 etwa zehn Prozent des Jahresbedarfs mit dem so genannten nachhaltigen Kerosin decken. Weiters behauptet der Carrier, dass man in den USA die derzeit einzige Airline sein soll, die regelmäßig kommerzielle Flüge unter Beimischung von SAF durchführt. Derzeit ist es aus technischen Gründen noch nicht möglich ausschließlich mit dem synthetischen Kraftstoff zu fliegen. Jetblue hat auch mit anderen Anbietern, darunter die Air Company, vergleichbare Lieferverträge abgeschlossen.

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Indien: Go First erhält weitere Staatshilfe

Die indische Billigfluggesellschaft Go First hat im November 2022 eine weitere staatliche Unterstützung in der Höhe von rund 49,4 Millionen U.S.-Dollar erhalten. Damit erhöht sich das Volumen, das über den Notfallfonds gewährt wurde, auf 98,8 Millionen U.S.-Dollar. Die indische Regierung hat im Oktober 2022 bekanntgegeben, dass das so genannte Emergency Credit Line Guarantee Scheme verlängert und fortgeführt wird. Go First ist die erste Fluggesellschaft, von der bekannt ist, dass diese seither zusätzliche Mittel erhalten hat. Dem Vernehmen nach haben auch andere Anbieter, darunter Spicejet, entsprechende Anträge gestellt.

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Singapore Airlines und Thai Airways wollen eng zusammenarbeiten

Die Star-Alliance-Mitglieder Singapore Airlines und Thai Airways wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu hat man eine Absichtserklärung, die zur Bildung einer strategischen Partnerschaft führen soll, unterschrieben. Kernstück sind zusätzliche Codeshare-Verbindungen. Sofern die das Memorandum of Understanding tatsächlich umgesetzt wird, will man zunächst zwischen Singapur und Bangkok eng kooperieren. Thai Airways würde in weiterer Folge ihren Code auf Singapore-Airlines-Flüge nach Kapstadt, Johannesburg, Houston, Los Angeles, New York, San Francisco, Seattle und Vancouver legen. Die singapurische Fluggesellschaft teilte mit, dass die Vereinbarung Flüge von Singapur Changi Airport (SIN) nach New York John F. Kennedy International Airport (JFK) und Newark Liberty International Airport (EWR) umfassen wird. Diese Codeshare-Flüge müssen noch von den Behörden genehmigt werden. Die beiden Fluggesellschaften werden auch weiterhin nach Möglichkeiten für Codesharing auf anderen Flügen zwischen Singapur und Thailand sowie zu Zielen in Europa, Indien und im Südwestpazifik Ausschau halten. „SIA und Thai verbindet seit vielen Jahren eine enge Beziehung, die wir mit diesem umfassenden Abkommen weiter ausbauen wollen. Beide Fluggesellschaften haben einen treuen Kundenstamm und sind sowohl in Südostasien als auch auf der ganzen Welt aktiv“, sagte Goh Choon Phong, Chief Executive Officer von Singapore Airlines. Der amtierende CEO von Thai Airways, Suvadhana Sibunruang, merkte an, dass die Partnerschaft „auch die Ausweitung des Thai-Netzes auf weitere Strecken in den Vereinigten Staaten, Kanada, Südafrika, Europa, Indien und im Südwestpazifik ermöglichen wird. Die Zusammenarbeit stärkt die Netzwerke der beiden Fluggesellschaften als Mitglieder der Star Alliance“.

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Russland: PD-35-Triebwerk verschiebt sich bis mindestens 2029

Das russische Aviadvigatel PD-35-Triebwerk wird sich um zumindest zwei Jahre verzögern. Dies räumte Alexander Inozemtsev, Chefingenieur der United Engine Corporation, gegenüber der Agentur Tass ein. Ursprünglich war vorgesehen, dass das PD-25 zwischen 2027 und 2028 erstmals ausgeliefert werden soll. Aufgrund „aller Ereignisse verschiebt sich der Termin um ein paar Jahre“. Der Manager vermeidet es genaue Gründe wie den Krieg gegen die Ukraine bzw. daraus resultierende Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zu benennen. Derzeit geht man seitens der United Engine Corporation davon aus, dass das PD-35 nicht vor dem Jahr 2029 ausgeliefert werden kann. Angeblich würde auch dahinterstecken, dass man für die Modelle PD-14, PD-8 und PS-90A zusätzliche personelle Ressourcen einsetzen muss, da diese momentan Priorität haben sollen. Bei der PD-35 handelt es sich um eine verbesserte und modifizierte Version der PD-14, die sich derzeit in der Entwicklung befindet und als Antrieb für die MC-21, Russlands kommendes Mittelstreckenflugzeug, vorgesehen ist. Es soll mit Triebwerken wie dem Rolls-Royce Trent 1000 und dem GEnx von General Electric konkurrieren und bis zu 77.000 Pfund Schub entwickeln.

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EU-Kommission bewilligt französischen Domestic-Bann

Die Europäische Kommission hat für das geplante Verbot von kurzen Inlandsflügen innerhalb Frankreichs grünes Licht gegeben. Die Regierung plant ultrakurze Verbindungen zu verbieten, wenn es auf dem Schienenweg eine Alternative mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Selbsternannten Klimaschützern gehen die Pläne aber noch nicht weit genug, denn die Regelung hat auch einen Haken, von dem in erster Linie Air France profitiert. Verbindungen, die überwiegend als Zubringer oder Anschlüsse von/nach Paris-Charles de Gaulle fungieren, sind für vorerst drei Jahre ausgenommen. Konkret bedeutet das, dass der Bann in erster Linie den Point-to-Point-Verkehr innerhalb Frankreichs betrifft. Derartige Inlandsflüge sollen künftig nicht mehr erlaubt sein, wenn es eine Bahnverbindung mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Nach drei Jahren soll die Regelung evaluiert werden und dann soll über eine mögliche Fortführung entschieden werden. „Ich begrüße die Entscheidung der Kommission, die es ermöglicht, neue Schritte in Richtung eines effektiven Flugverbots einzuleiten, wenn es eine Alternative von weniger als 2h30 mit dem Zug gibt“, sagte Clément Beaune, französischer Delegierter des Verkehrsministers. „Dies ist eine große Anstrengung, und ich bin stolz darauf, dass Frankreich in diesem Bereich eine Vorreiterrolle spielt“.

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Aeroitalia expandiert im Rumänien-Italien-Verkehr

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia begibt sich auch auf die Spuren von Blue Air, denn man baut den Verkehr zwischen Italien und Rumänien sukzessive aus. In den letzten Monaten hat man nicht nur einige neue Routen zwischen den beiden Ländern aufgenommen, sondern auch mit Krassimir Tanev einen neuen Chief Commercial Officer angestellt. Der Manager war in der Vergangenheit in selbiger Funktion für Blue Air tätig, ehe er vor einigen Wochen zu Aeroitalia wechselte. Zuvor arbeitete er unter anderem für Vueling und fungierte bei der nicht mehr existierenden Level Europe als Geschäftsführer. Offensichtlich hat sich der italienische Carrier Know-how im Bereich des Italien-Rumänien-Verkehrs ins Haus geholt. Einst war Blue Air in diesem Segment besonders stark. Zeitweise bediente der rumänische Lowcoster innerhalb von Italien auch einige Domestic-Strecken. Seit der Einstellung des Flugbetriebs liegen manche Routen, die nicht von der Konkurrenz kompensiert wurden, brach. Nun arbeitet Aeroitalia auch mit dem bisherigen ATR72-600-Wetlease-Partner Air Connect im Bereich Codesharing zusammen. Zunächst soll der Code des rumänischen Carriers auf drei von Aeroitalia angebotene Routen gelegt werden. Konkret handelt es sich ab Bacau um die die Ziele Bergamo und Rom-Fiumicino. Weiters wird man zwischen Bukarest und Florenz zusammenarbeiten. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die italienische Fluggesellschaft im Sommerflugplan 2023 weitere Routen zwischen Italien und Rumänien aufzunehmen.

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Starke Saison in Innsbruck, aber 30 Security-Mitarbeiter fehlen

Am Flughafen Innsbruck ist derzeit die Personaldecke im Bereich der Security dünn aufgestellt. Gleichzeitig ist das traditionelle Wintersportgeschäft ungeachtet der jüngsten Teuerungen wieder gut angelaufen. Flughafenchef Marco Pernetta erklärt gegenüber der Tiroler Tageszeitung unter anderem, dass er mit einer guten Wintersaison rechnet. Die in Innsbruck tätigen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter wären mit den aktuellen Buchungszahlen „sehr zufrieden“. Daher prognostiziert der Manager, dass das Fluggastaufkommen mit jenem, das man vor der Corona-Pandemie hatte, vergleichbar sein wird. Etwa 70 Prozent der Wintersportler kommen aus dem Vereinigten Königreich, 20 Prozent aus den Niederlanden und weitere aus dem skandinavischen Raum und aus Belgien. Große Erwartungen hat Pernetta auch in die neue Air-France-Verbindung aus Paris-Charles de Gaulle. Der Anteil der Incoming-Passagiere soll bei etwa 95 Prozent liegen. Die Aufnahme dieser Route soll am 10. Dezember 2022 erfolgen. Das kommende Wochenende wird auch eine erste Belastungsprobe für den Flughafen Innsbruck sein, denn besonders viele Flüge sind angemeldet. Dienstleister fehlen 30 Security-Mitarbeiter Allerdings gibt es am Tiroler Airport auch ein Problem, denn das mit der Durchführung der Sicherheitskontrollen und anderen Security-Tätigkeiten beauftragte Unternehmen Securitas leidet unter Personalmangel. Ein Vertreter räumt gegenüber der Tiroler Tageszeitung ein, dass man momentan „sehr knapp aufgestellt ist“. Konkret führt Ingo Almer für den Dienstleister aus, dass man rund 100 Mitarbeiter benötigt. Derzeit hat man aber nur 61 im Einsatz und sieben weitere befinden sich in einer Schulung. Per Ende Dezember 2022 fehlen also 30 Sicherheitskräfte. In der Region rund um den Flughafen Innsbruck scheinen die Security-Jobs, die Securitas eigenen Angaben nach mit 14,26

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Play nimmt Keflavik-Warschau auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play nimmt am 3. April 2023 eine neue Strecke zwischen Keflavik und Warschau-Chopin auf. Diese soll im Sommerflugplan 2023 zweimal wöchentlich mit Airbus A320neo bedient werden. „Warschau ist eine gute Ergänzung unseres Streckennetzes für 2023. Es ist das fünfte neue Ziel, das wir in den letzten Wochen angekündigt haben. Zuvor hatten wir Athen, Porto, Hamburg und Stockholm angekündigt. Und mit der Aufnahme von vier neuen Airbus A320/321neo in unsere Flotte, die sich im nächsten Jahr auf insgesamt zehn Flugzeuge summieren wird, werden wir auf dem Markt für Furore sorgen und mehr Menschen die Möglichkeit bieten, weniger für ihre Flugtickets zu bezahlen und mehr für ihre Reiseziele auszugeben, oder wie wir sagen: Pay less, play more“, so Birgir Jónsson, CEO von Play.

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Irland: Emerald gewinnt weitere PSO-Ausschreibung

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat den Zuschlag für den Betrieb der PSO-subventionierten Strecke zwischen Donegal und Dublin erhalten. Momentan wird diese zeitlich befristet von Amapola Flyg betrieben. An den zuletzt genannten Carrier wurde nach der Insolvenz von Stobart Air im Rahmen einer so genannten Notvergabe ein temporärer Zuschlag erteilt. Dieser endet am 25. Feber 2023, so dass Emerald Airlines am 26. Feber 2023 übernehmen wird. Der Subventionsvertrag läuft bis vorerst 25. Feber 2025 und kann gegebenenfalls verlängert werden.

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