Dezember 22, 2022

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Dezember 22, 2022

LOT trennt sich von Vorstandschef

LOT Polish Airlines setzt ihren Vorstandschef vor die Tür. Rafal Milczarski muss auch seinen Schreibtisch beim LOT-Mutterkonzern PGL räumen. LOT Polish Airlines sucht einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat hat Rafal Milczarski am Mittwoch von allen Aufgaben entbunden. Der Manager stand seit 2016 an der Spitze der Airline und übernahm zwei Jahre später auch den Vorstandsvorsitz bei der LOT-Muttergesellschaft PGL. Die Hintergründe der plötzlichen Absetzung seien unklar, wie das Onlineportal Aero berichtet. Unter Milczarski hatte es öfter Spannungen zwischen Airline und Belegschaft gegeben. Piloten und Flugbegleiter hatten Milcazarskis Absetzung bereits 2018 gefordert – das LOT-Management hatte nach einem Streik 67 Teilnehmer kurzerhand entlassen. Interimsweise werde LOT Polish Airlines von Aufsichtsratschefin Katarzyna Lewandowska geführt, wie LOT in einer Aussendung mitteilte. Bei PGL springt Elzbieta Bugaj bis zur Nachbesetzung ein.

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Tuifly schaltet Buchungen für kommenden Winter frei

Tuifly hat den Flugplan für den Winter 2023/24 buchbar gemacht. Mehr als 1,2 Millionen Sitzplätze sind im Angebot – mehr als die Hälfte entfällt auf die Kanarischen Inseln. Besonders groß sei das Angebot für Fuerteventura und Gran Canaria mit jeweils mindestens 40 wöchentlichen Hin- und Rückflügen, wie der Ferienflieger mitteilt. Die im aktuellen Winter erstmals angeflogenen Ziele Dakar im Senegal und Luxor in Ägypten werden auch im Winter 2023/2024 von Düsseldorf aus bedient. Aufgestockt wird das Flugprogramm ab Hannover nach Agadir, Mars Alam, Gran Canaria, Teneriffa, Hurghada und auf die Kapverden. Zu 16 Zielen von fünf Abflughäfen in Deutschland starten die TUI-Fly-Flieger im nächsten Winter. Die meisten Flüge wird es ab Hannover geben.

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Lufthansa: Boni-Vereinbarungen des Vorstands werden kritisiert

Die Bundesregierung lehnt Pläne der Lufthansa zur Auszahlung von Boni an ihre Vorstände trotz milliardenschwerer Staatshilfen in der Pandemie ab. „Die Bundesregierung sieht das ausdrücklich anders“, wird Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei FVW zitiert. „Nach ihrem Verständnis würde das Ansammeln von Bonuszahlungen in Verbindung mit einer späteren Auszahlung nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen, die es im WSF gegeben hat, gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen.“ Man werde das mit der Lufthansa besprechen. Dabei seien „interessante rechtliche Fragen“ zu klären. Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Pandemie hatte Lufthansa 2020 und 2021 tief in die roten Zahlen gestürzt. Im Sommer 2020 bewahrte der Staat die Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Aus. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) stützte die Lufthansa mit sechs Milliarden Euro. Er stieg in diesem Zuge mit 20 Prozent direkt beim Konzern ein. Die staatliche Förderbank KfW steuerte zudem einen Kredit über eine Milliarde Euro bei. Inzwischen hat die Lufthansa die Hilfen komplett zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung mit mehr als 700 Millionen Euro Gewinn verkauft. Dem „Handelsblatt“ zufolge hatte der Aufsichtsrat Anfang Dezember beschlossen, dem Top-Management Bonuszahlungen für 2021 und 2022 zu gewähren. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, interne Diskussionen im Aufsichtsrat kommentiere man nicht. „Die aktuell öffentlich in der Diskussion stehende Vergütung für den Vorstand wird abhängig von verschiedenen Faktoren frühestens ab dem Jahr 2025 zur Auszahlung kommen.“ Es gehe um einen Langfristbonus. Der Aufsichtsrat beachte bei allen Entscheidungen zur Management-Vergütung geltendes Recht. Gewerkschaften forderten Prämien auch für die Belegschaft. Diese habe in der Pandemie harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für

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Frankfurt-Hahn: Ryanair fliegt im Sommer nach Faro

Ryanair hat eine neue Sommer-Strecke ab Frankfurt-Hahn angekündigt. Die Billigfluglinie fliegt ab April 2023 zweimal wöchentlich nach Faro. Ryanair bestätigte, dass es ab April eine neue Verbindung vom Hahn ins portugiesische Faro geben wird. Zweimal wöchentlich soll es entsprechende Flüge geben. „Wir freuen uns, unseren Kunden in Deutschland mit der Aufnahme dieser neuen Faro-Route in unseren Sommerflugplan 2023 noch mehr Auswahl und Mehrwert zu bieten, sodass unsere Kunden in Frankfurt-Hahn noch mehr Auswahl bei der Planung ihres langersehnten Sommerurlaubs haben“, wird die für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Ryanair-Managerin, Annika Ledeboer, in der Mitteilung zitiert.

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Wizz Air nimmt Berlin-Belgrad auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im Juli 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Berlin und Belgrad auf. Man will diese Neuaufnahme zunächst viermal wöchentlich bedienen. Ab 31. Juli 2023 will Wizzair an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag zwischen Berlin und Belgrad fliegen. Damit treibe man den Expansionskurs in der Bundesrepublik Deutschland voran, so das Unternehmen, dass auch auf die angekündigten neuen Strecken nach Kutaissi ab Frankfurt-Hahn und Hamburg verweist.

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DTM erwartet 110.000 Fluggäste in der Weihnachtszeit

Am 23. Dezember beginnen in Nordrhein-Westfalen kurz vor den Feiertagen die zweiwöchigen Weihnachtsferien. Der Dortmund Airport rechnet in diesem Zeitraum mit zirka 110.000 Passagieren. Fluggäste können in diesen Schulferien ab Dortmund zu rund 40 verschiedenen Zielen fliegen. Darunter befinden sich beliebte Metropolen wie London, Budapest und Rom – ebenso wie Wien und Porto. Aufgrund der mehrmals pro Woche angebotenen Flugverbindungen eignen sich diese Reiseziele neben Urlaubsreisen ebenfalls gut für einen Kurztrip, auch zum Jahreswechsel. Zahlreiche Reiseziele wie etwa Breslau, Sibiu und Riga überzeugen zudem durch ihre Weihnachtsmärkte, die teilweise bis in den Januar geöffnet sind.

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Westjet konzentriert Langstreckenflüge auf Calgary

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird künftig sämtliche Langstreckenverbindungen ab Calgary anbieten. Dies ist ein Teil der geänderten Strategie, denn anstatt dezentraler Drehkreuze will man sich künftig auf einen zentralen Hub in der genannten Stadt konzentrieren. Zuletzt hatte man noch Vancouver-London Gatwick im Portfolio. Diese Route hat man aufgegeben bzw. nach Calgary verlegt. British Airways wird im Mai 2023 diese Strecke quasi übernehmen. Westjet will sich auf der Langstrecke auf ein zentrales Drehkreuz konzentrieren. Die Änderung wurde bereits vor einiger Zeit von Westjet angekündigt und nach und nach umgesetzt. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man außerhalb von Calgary keine Langstreckenflüge mehr anbietet.

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Sommer 2023: Tap baut Langstreckenangebot aus

Im Sommer 2023 will Tap Air Portugal das Langstreckenangebot in Richtung Nord- und Südamerika stark ausbauen. Zwischen Juni und September 2022 sollen wöchentlich um 17 Verbindungen mehr als im Jahr 2022 angeboten werden. In Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika hat man bis zu 14 wöchentliche Verbindungen nach Boston, fünf nach Chicago, zehn nach Miami, fünf nach San Francisco und zehn nach Washington im Portfolio. Auf den genannten Routen erhöht man die Frequenzen. In Richtung Newark und New York JFK soll das Angebot unverändert bleiben. Nach Belém wird man vier Umläufe pro Woche haben, nach Belo Horizonte sieben, Salvador sechs, Brasilia sechs und Sao Paulo 20. Fortaleza, Natal, Maceió, Porto Alegre, Recife und Rio de Janeiro werden unverändert angesteuert. Zwischen Lissabon und Caracas wird man künftig dreimal wöchentlich fliegen. In Kürze sollen auch ab Porto zusätzliche Langstreckenflüge aufgelegt werden.

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Aer Lingus schließt Basis am Belfast City Airport

Die Fluggesellschaft Aer Lingus wird sich im kommenden Jahr vom Flughafen Belfast City zurückziehen. Die Verbindung nach London-Heathrow wird endgültig eingestellt, was auch eine Folge des Brexit ist. Bereits Ende Oktober 2022 musste Aer Lingus die genannte Route aufgeben, weil die von der Regierung des Vereinigten Königreichs erteilte Genehmigung ausgelaufen ist. Man ging damals davon aus, dass man diese bald wieder erhalten wird, da man weiterhin Flüge durchführte. Nun bestätigte das Unternehmen, dass die Strecke im Frühjahr endgültig eingestellt wird. Dies hat auch Folgen für das Personal, denn die Basis Belfast-City soll aufgelöst werden. Dazu ein Sprecher: „Wir haben unsere Mitarbeiter in Belfast über die Wahrscheinlichkeit informiert, dass wir unseren Flugbetrieb zwischen Belfast und London Heathrow, den wir seit 15 Jahren betreiben, mit Wirkung vom 26. März 2023 einstellen müssen, was zur Schließung unserer Basis in Belfast führen wird. Wir haben nun Konsultationen mit unseren Mitarbeitern und ihren Vertretern aufgenommen, beginnend mit einem Treffen am Mittwoch, bei dem wir die Umstände erläuterten, die zu der aktuellen Situation geführt haben“.

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Swiss stellt wieder neue Piloten ein

Die Fluggesellschaft Swiss wird im kommenden Jahr wieder neue Piloten einstellen und gleichzeitig auch wieder Kadetten ausbilden lassen. Letztere erfolgt in Kooperation mit der European Flight Academy. Swiss International Air Lines wird im Jahr 2023 nach einer Corona bedingten Pause wieder neue Pilotenschüler rekrutieren und ausbilden lassen sowie 80 bereits von der Lufthansa Aviation Training Switzerland (LAT) ausgebildete First Officer einstellen. „Wir freuen uns sehr, nach zweijährigem Einstellungsstopp nun einer neuen Generation von Swiss Piloten Perspektiven und attraktive Arbeitsplätze über den Wolken bieten zu können und wieder neue Kollegen bei uns begrüßen zu dürfen. Wir möchten jetzt neues Cockpitpersonal ausbilden, um auch in Zukunft Nachwuchs für den Flugbetrieb von Swiss zu sichern“, so Stefan-Kenan Scheib, Head of Flight Operations.

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