Dezember 22, 2022

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Dezember 22, 2022

Bundesheer: Erster AW169 in Langenlebarn stationiert

Das österreichische Bundesheer hat den ersten Mehrzweckhubschrauber des Typs Leonardo AW169 übernommen und auf dem Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn stationiert. Am Mittwoch fand die formelle Übergabe in Anwesenheit von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP) statt. Die in Italien bestellten Neuzugänge sollen die in die Jahre gekommenen Alluette III schrittweise ablösen. Aus Sicht von Mikl-Leitner würde die Regierung „sehr viel Geld in die Modernisierung des Bundesheers investieren“. Gleichzeitig betonte sie, dass dadurch auch Arbeitsplätze gesichert werden. Als Beispiel führte sie auch den geplanten Neubau einer Kaserne in Mistelbach an. „Wenn sich heute hier die wichtigsten Vertreter der österreichischen und italienischen Verteidigungspolitik als auch der Militärs treffen, dann gibt es hier im wahrsten Sinn des Wortes einen ganz historischen Moment zu feiern. Heute erfolgt die Übergabe dieses ersten Helikopters und somit wird eine neue Ära für das Heer, für unsere Luftstreitkräfte, für den Militärstandort Niederösterreich und die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort in Langenlebarn eingeläutet“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigt sich davon überzeugt, dass man mit dem AW169 den richtigen Helikopter ausgewählt habe. Sie gab bekannt, dass man die Kaufoption für „36 so dringend benötigte Mehrzweckhubschrauber“ gezogen habe. „Wir wollen unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger machen und damit den zukünftigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirkungsvoll begegnen“, so Tanner, die auch einräumte, dass Investitionen ins Militär über viele Jahre ausgeblieben sind. Manifestiert wurde diese Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung der „Declaration of Intent“ durch die beiden Verteidigungsminister sowie durch die Unterzeichnung der Vertragsanpassung für

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Weihnachtsferien: Nürnberg rechnet mit 117.000 Fluggästen

Der bayerische Flughafen Nürnberg erwartet während der lokalen Weihnachtsferien rund 117.000 Passagiere. Damit wird man voraussichtlich unter dem Wert, den man im Jahr 2019 hatte, liegen. Damals waren rund 130.000 Reisende von/nach Nürnberg unterwegs. Der voraussichtlich verkehrsstärkste Tag wird mit mehr als 10.000 Fluggästen der 23. Dezember 2022 sein. Insgesamt sind während der Ferien rund 880 Starts und Landungen geplant. Größte Fluggesellschaft am Airport Nürnberg ist aktuell Ryanair, gefolgt von den Ferienfliegern Corendon Airlines und SunExpress. Zu den stärksten Linienfluggesellschaften zählt derzeit Turkish Airlines.

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A220: Airbus Canada leidet unter Verzögerungen auf der Zulieferkette

Die Produktion des Airbus A220 kommt aufgrund verspäteter Lieferung von Komponenten, aber auch aufgrund bei diesen festgestellten Qualitätsmängeln, immer mehr unter Druck. Betroffen sind die Werke in Mirabel und Mobile. Airbus Canada hat laut einem Bericht von Leeham News mittlerweile beachtliche Verzögerungen in den beiden Endmontagewerken. Hauptursache ist, dass es auf der Zulieferkette zu Problemen gekommen ist, denn benötigte Komponenten hat man wesentlich später als vertraglich vereinbart erhalten. Auch soll die Qualität punktuell beanstandet worden sein, was dazu führte, dass die geleiferten Teile nicht verwendet werden konnten. Da Teile, darunter auch Triebwerke, verspätet eintrafen, mussten Maßnahmen ergriffen werden, um die Montagelinien in Gang zu halten, z. B. das Ausschlachten von Teilen oder die Verwendung von Gewichten, die Triebwerke imitieren, um das Flugzeug zu bewegen. Ein Airbus-Sprecher schloss jedoch eine Stilllegung der Endmontagelinien aus, wie er von der Publikation zitiert wurde. Momentan werden rund sechs Airbus A220 pro Monat produziert. Damit liegt man unter dem selbstgesteckten Ziel und konnte diese Rate mehrmals nicht erreichen. Beispielsweise lieferte man im Oktober 2022 fünf Exemplare aus, im September 2022 waren es vier und im August 2022 überhaupt keines. Airbus Canada betont, dass man kurzfristige Maßnahmen ergriffen habe, um die Lieferkette so auszurichten, dass die Kunden vor Verzögerungen geschützt sind. Dennoch kann der Hersteller nicht verleugnen, dass man unter den gestörten Zulieferketten, Personalmangel und stark gestiegenen Kosten leidet. Summiert wirkt sich das in Form von Verzögerungen in der Endmontage aus. Diese will Airbus Canada jedoch als wesentlich kleineres Problem einstufen als von regionalen Medien berichtet.

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Play setzt Flüge zum Stewart Airport temporär aus

Die isländische Billigfluggesellschaft Play setzt ab Mitte Jänner 2023 die Flugverbindung zwischen Keflavik und dem Stewart International Airport, der sich in der Nähe von New York befindet, temporär aus. Der Carrier bestätigte, dass man diese Route zwischen 11. Jänner und 16. Feber 2023 nicht bedienen wird. Als Ursache gab man an, dass die Nachfrage derzeit gering sein soll. Die betroffenen Passagiere sollen ihr Geld zurück bekommen oder alternativ mit einen Gutschein mit Bonus erhalten können. Es handelt sich um das erste Mal, dass Play eine USA-Strecke temporär pausiert. Die Verbindung Keflavik-Stewart wurde im Juni 2022 aufgenommen. Das Unternehmen erklärt, dass die Route Ende Feber 2023 reaktiviert werden soll.

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Möglicher Weihnachtstreik bei Air France noch nicht vom Tisch

Passagiere der Air France müssen sich zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 darauf einstellen, dass es zu Ausfällen und Verspätungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass zwei Gewerkschaften das Kabinenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Es ist völlig unklar wie viele Besatzungsmitglieder sich tatsächlich am Streik beteiligen werden und in welchem Umfang dieser über die Bühne gehen wird. Air France erklärt, dass man den Flugplan in vollem Umfang durchführen wird. Dennoch kann es aufgrund des Streikaufrufs der UNAC und der SNGAF zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Hintergrund ist, dass der bisherige Tarifvertrag am 30. Oktober 2022 abgelaufen ist und sich bislang Arbeitgeber und –nehmervertreter nicht auf eine neue Vereinbarung einigen konnten. Bereits vor rund vier Wochen drohten die Gewerkschaften mit Streiks während der reisestarken Weihnachtszeit. Bislang konnte keine Einigung erzielt werden, so dass damit zu rechnen ist, dass es zu Arbeitsniederlegungen kommen kann. Reisende, die zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 Flüge bei Air France gebucht haben, sollten den weiteren Verlauf der Entwicklungen im Auge behalten. In letzter Zeit ist es in der Branche immer wieder zu Last-Minute-Einigungen gekommen. Allerdings gab es auch zum Teil mehrtägige Streiks, die den Flugbetrieb der betroffenen Anbieter lahmgelegt haben.

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Flyr will in den USA ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen

Die Billigfluggesellschaft Flyr beabsichtigt ab November 2023 Charter und ACMI-Flüge in den Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Den entsprechenden Antrag hat man Unternehmensangaben nach bereits gestellt. Ausländische Fluggesellschaften, die Charterflüge und/oder ACMI-Dienstleistungen in den USA durchführen wollen, benötigen eine Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium. Gelegentlich kann es vorkommen, dass diese abgelehnt wird. Flyr schreibt in einer adhoc-Mitteilung unter anderem, dass man zunehmend Anfragen aus den USA erhalten würde. Man will mit dem Einstieg ins ACMI- und Chartergeschäft die Flotte außerhalb der Hauptsaison besser auslasten. Momentan ist der Flugbetrieb des Lowcosters stark eingeschränkt, denn aus finanziellen Gründen hat man erhebliche Teile des Streckennetzes temporär stillgelegt. Der Carrier stand auch kurz vor dem Aus, jedoch hat man eigenen Angaben nach frische Finanzmittel an Land ziehen können. Zum Einstieg in das Charter- und Wetlease-Geschäft in den USA erklärt Firmenchef Brede Huser wie folgt: „Da Flyr vielen Kunden, die sich in den letzten Monaten an uns gewandt haben, ein attraktives Produkt aus neuen, treibstoffeffizienten Flugzeugen und professionellen Crews anbieten kann, werden wir heute eine Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen in den USA beantragen, so dass wir ab November 2023 Charterflüge und Wet-Lease-Flüge im Nichtlinienverkehr anbieten können. Flyr ist eine moderne, kleine und flexible Fluggesellschaft, die in der Lage ist, sich schnell an Marktveränderungen und Nachfrage anzupassen“.

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Lufthansa verlängert innerdeutschen Dreamliner-Einsatz

Seit einiger Zeit setzt Lufthansa zwischen Frankfurt und München auch Langstreckengerät des Typs Boeing 787-9 ein. Aus Flugplandaten geht hervor, dass man diese Praxis auch im Feber 2023 fortführen wird. An ausgewählten Tagen fliegt Lufthansa im genannten Kalendermonat mit diesen Widebodies von München nach Frankfurt. Es handelt sich um die Kurse LH101, LH113 und LH121. In der Gegenrichtung fliegt die 787-9 auf LH 96 um 08:15 Uhr, LH108 um 14:15 Uhr und LH116 um 18:15 Uhr. Es ist zu beachten, dass nicht jeden Tag auf jeder genannten Flugnummer das Muster zum Einsatz kommt. Im Regelfall fliegt der Carrier vier bis fünf Mal pro Woche mit Boeing 787-9 auf der innerdeutschen Strecke.

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Emirates stockt Wien-Dubai weiter auf

Golfcarrier Emirates Airline wird ab Jänner 2023 wieder zwei tägliche Flüge zwischen Dubai und Wien-Schwechat anbieten. Die zusätzlichen Kurse werden mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 777-300ER bedient werden. Derzeit bietet das Unternehmen auf dieser Route elf wöchentliche Umläufe an. Ab Jänner 2023 wird man an den Verkehrstagen Montag bis Mittwoch ab Wien zusätzlich den Kurs EK126 mit Abflug um 21 Uhr 55 und Ankunft um 6 Uhr 35 Lokalzeit in Dubai anbieten. In Die umgekehrte Richtung geht es als EK125 um 15 Uhr 40 mit Landung um 18 Uhr 50 Lokalzeit in Wien. In einer Medienerklärung begründet Emirates Airline die Aufstockung damit, dass die Nachfrage neuerlich stark gestiegen wäre. Darauf reagiere man und bietet deshalb ab Jänner 2023 drei weitere Umläufe pro Woche an. Somit führt man dann zwei tägliche Kurspaare zwischen Dubai und Wien-Schwechat. Emirates-Wien-Flugplan ab Jänner 2023: MTWTFSS BRD OFF DEP ARR FLIGHT 1234567 VIE DXB 1510 2340 EK 128 1234567 VIE DXB 2155 635 EK 126 1234567 DXB VIE 900 1225 EK 127 1234567 DXB VIE 1540 1850 EK 125 Flugbegleiter werden in Salzburg und Wien gesucht Auch ist man in Österreich auf der Suche nach Flugbegleitern. Dazu führt man am 6., 7. und 16. Jänner 2022 offene Bewerbertage im Mercure Hotel beim Wiener Westbahnhof durch. Am 9. Jänner 2022 gibt es eine solche Veranstaltung im Wyndham Grand Salzburg. Die Bewerbertage beginnen jeweils um 9 Uhr 00. Eine Voranmeldung ist über das konzerneigene Jobportal möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Teilnehmer werden jedenfalls darum gebeten einen Lebenslauf in

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Irland: Ryanair einigt sich mit Gewerkschaft auf höhere Piloten-Löhne

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und die irische Gewerkschaft Fórsa haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für die in Irland stationierten Piloten geeinigt. Diese hat eine Laufzeit bis März 2027. Vereinbart wurde unter anderem, dass die aufgrund der Corona-Pandemie gekürzten Gehälter wieder auf das Niveau, das vor der Krise bezahlt wurde, gebracht werden. Über einen Zeitraum von drei Jahren sollen die Flugzeugführer Lohnerhöhungen erhalten. „Diese Vereinbarung zur Wiederherstellung der Löhne und Gehälter mit Fórsa und unseren irischen Piloten sieht vor, dass die zuvor im Rahmen von Covid vereinbarten Lohnkürzungen mit der Dezember-Lohnabrechnung rechtzeitig vor Weihnachten wieder eingeführt werden. [Sie beinhaltet jährliche Gehaltserhöhungen für die nächsten vier Jahre und bringt unsere irischen Piloten in Einklang mit ähnlichen Vereinbarungen zur Wiederherstellung der Gehälter, die in den letzten neun Monaten mit unseren anderen Pilotengewerkschaften in ganz Europa geschlossen wurden“, so Darrell Hughes, People’s Director bei Ryanair.

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