Dezember 23, 2022

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Dezember 23, 2022

Indien: Ankommende Reisende werden wieder getestet

Die extreme Corona-Welle in China beunruhigt Indien: Bei Einreise wird wieder gestestet – nach dem Zufallsprinzip. Indien hat die meisten Corona-Beschränkungen abgebaut. Wegen explodierender Infektionszahlen in China kehrt das Land aber zu Tests bei der Einreise zurück. Nach dem Zufallsprinzip werden ab dem 24. Dezember zwei Prozent der ankommenden internationalen Passagiere in Indien auf Covid-19 getestet, wie das Onlineportal Aero berichtet. Grund dafür seien die explodierenden CoV-Fälle im Nachbarland: Nach dem Ende der Null-Covid-Strategie schwappt eine Infektionswelle durch China – im Land gibt es nur geringe Immunität durch Impfungen oder Genesungen. International wächst die Sorge vor neuen Mutationen aus China.

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Fraport-Tochter LAP sichert sich Finanzierung zum Ausbau des Flughafens Lima

Die peruanische Flughafenbetreibergesellschaft LAP, die seit 2001 zum Fraport-Konzern gehört, hat einen Finanzierungsvertrag über 1,25 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Dies diene der Finanzierung laufender Infrastruktur- und Ausbaumaßnahmen am internationalen Flughafen „Jorge Chávez“ in Perus Hauptstadt Lima, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Bereitgestellt werde die Finanzierung von insgesamt sieben internationalen Geldinstituten.  Der Ausbau des Flughafens Lima sei nicht nur für den Standort selbst und das Land Peru von zukunftsweisender Bedeutung, sondern spiele als Hub-Flughafen innerhalb des internationalen Luftverkehrsnetzes auch eine wichtige Rolle für ganz Südamerika. Mit der Neufinanzierung stünden nun die Mittel für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung. Verwendet werden sollen die Gelder auch für die Rückzahlung einer Finanzierung in Höhe von 450 Millionen US-Dollar. Die Baumaßnahmen für den luftseitigen Ausbau des Flughafens sind inzwischen abgeschlossen, sodass die neuen Infrastruktur-einrichtungen schon bald an die zuständigen peruanischen Behörden übergeben werden können, hieß es in der Mitteilung weiter.  Für den Bau des neuen Passagierterminals, das bis Anfang 2025 in Betrieb gehen soll, habe LAP das Konsortium „Inti Punku“ beauftragt – ein Joint Venture aus der spanischen Bau- und Immobilienfirma Sacyr und dem peruanischen Partner Cumbra.

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Über Weihnachten: In Spanien droht Streik bei drei Airlines

In Spanien drohen über die Weihnachtsfeiertage Unannehmlichkeiten für Fluggäste. Gleich drei Airlines sehen sich mit streikendem Personal konfrontiert. Während bei Vueling und Ryanair die Kabinenbesatzungen die Arbeit niederlegen wollen, treten bei Air Nostrum die Piloten in den Ausstand. Vor allem auf Routen innerhalb des Landes kann es deshalb zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die größten Auswirkungen werden laut Mallorca Zeitung im Netz der spanischen Vueling befürchtet. Mindestens zehn Prozent aller angesetzten Verbindungen sollen am Weihnachtswochenende entfallen, da die gesetzlich festgelegte Mindestbesatzung in der Kabine nicht sichergestellt werden kann. Aktuell stehen neben dem Zeitraum vom 23. bis zum 26. Dezember noch drei weitere Streiktermine an: Die Vueling-Crews in Spanien wollen auch vom 30. Dezember bis zum 2. Januar, am 5. und 6. Januar sowie am 8. und 9. Januar in den Ausstand treten. Die Iberia-Tochter Air Nostrum, welche hauptsächlich innerspanische Routen bedient, wird ebenfalls an vier Terminen bestreikt. Der erste endet bereits heute, Flugreisende müssen sich jedoch auch am 26., 27., 29. und 30. Dezember sowie am 2. und 3. Januar auf Störungen einstellen. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Routen innerhalb der Balearischen Inseln. In diesem Fall sind es die Piloten, die ihre Arbeit niederlegen. Hinzu kommt ein bereits seit mehreren Monaten wiederkehrend durchgeführter Ausstand bei Ryanair in Spanien. Dabei muss sich die streikende Kabinenbesatzung jedoch an behördliche Vorgaben zum Mindestbetrieb auch während der Protestzeit halten, sodass es kaum Auswirkungen auf den operativen Flugbetrieb gibt.

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Air China reaktiviert Genf-Verbindung

Genf kehrt in den Flugplan der chinesischen Fluggesellschaft zurück. Seit der Pandemie war die Verbindung unterbrochen. Jetzt nimmt sie die chinesische Nationalairline wieder auf. Ab dem 26. Jänner 2023 fliegt sie wieder zwischen Genf und Peking. Air China plant zunächst einen wöchentlichen Flug, jeweils donnerstags, mit einem Airbus 330-200. Abflug in Genf ist um 19:45 Uhr, der Flug in die Gegenrichtung startet in Peking um 13:25 Uhr. Währenddessen wächst in der Volksrepublik wieder die Sorge vor neuen CoV-Varianten, Notkrankenhäuser werden eröffnet. Seit dem Ende der Null-Covid-Politik machen die Infektionszahlen Luftsprünge: Schätzungsweise eine Million Neuinfektionen gibt es pro Tag im Land. Indien hat auf diese Umstände schon reagiert und angekündigt, ankommende Reisende wieder nach dem Zufallsprinzip testen zu wollen.

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November: Zahl der Reisenden geht an deutschen Flughäfen zurück

Im November 2022 ging die Zahl der Reisenden zum Oktober um mehr als 5,1 Millionen zurück. In Summe zählten die Flughäfen 12,59 Millionen Passagiere, im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt das Aufkommensniveau bei 71,6 Prozent der Reisenden. Dennoch: die Recovery im deutschen Passagieraufkommen, gemessen am Vorkrisenniveau aus 2019, liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Europaweit erholte sich die Luftverkehrsnachfrage im Oktober bereits auf 88 Prozent. Im abgelaufenen November nutzten 12,59 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum November 2021 stieg das Aufkommen um 41,9 Prozent (gegenüber November 2019 sind es -28,4 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 130.432 Starts und Landungen um 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden mehr als drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Das absolute Cargo-Aufkommen lässt, verglichen mit dem Vormonat Oktober, leicht nach. Die 423.438 Tonnen bedeuten einen Rückgang um 10,4 Prozent gegenüber November 2021. Erstmals liegt die Gesamt-Tonnage eines Monats im Jahr 2022 auch unterhalb des Vorkrisenniveaus aus November 2019 (-0,8 Prozent).

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Neuseeland: Band-Gitarrist startet „Weinflüge“

Als weltweit erste „Weinfluggesellschaft“ will im neuseeländischen Auckland ein neuer Carrier unter dem Namen „Invivo Air“ an den Start gehen. Man will mit einer von Air Chathams betriebenen Saab 340A zwischen Auckland und Queenstown fliegen. Am 31. Jänner 2023 soll der Premierenflug durchgeführt werden. An Bord wollen die Firmengründer eine Weinverkostung, die von Musik begleitet wird, abieten. Anschließend soll es eine Gala Veranstaltung in einem Hotel geben. Hinter der virtuellen Fluggesellschaft steht Rob Camero, Gitarrist der Band Razorback Road. Künftig will man als „Invivo Air“ regelmäßige „Weinflüge“ national und international anbieten. Ein exaktes Streckennetz hat man noch nicht festgelegt. Als Fluggerät sollen Saab 340A von Air Chathams eingesetzt werden. Diese werden – wie bei virtuellen Konstruktionen – formell als Charterflüge durchgeführt werden.

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Sommer 2023: Flyr mit drei neuen Zielen ab Oslo

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr plant schrittweise ab Mai 2023 saisonale Routen, die man bereits in diesem Jahr ab Oslo im Programm hatte, wieder aufzunehmen. Es handelt sich um die Ziele Zadar, Dubrovnik, Palermo und Motpellier. Je nach Ziel sind pro Woche bis zwischen einem und drei Umläufe geplant. Die saisonalen Strecken sind vorerst bis 19. Augst 2023 befristet. Davon ausgenommen ist Zadar, das nur bis zum 9. August 2023 angesteuert werden soll. Neu im Flyr-Sommerflugplan 2023 ab Oslo sind die Destinationen Korfu, Pisa und London-Gatwick. Die zuerst genannten Ziele sollen zweimal wöchentlich angeflogen werden und nach Gatwick soll es sechsmal pro Woche gehen. Pisa will man per 31. Juni 2023 auf drei Umläufe aufstocken.

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Bundesrat: Niedersachsen-Antrag gegen Flugticket-Vorkasse abgelehnt

Die Landesregierung von Niedersachsen wollte über den Bundesrat einen Entschließungsantrag an die Bundesregierung richten, der die momentane Vorauskasse-Praxis bei Flugtickets beenden sollte. Der Vorstoß war aber nicht erfolgreich, denn in der Länderkammer fand das Anliegen keine Mehrheit. Immer wieder kritisieren Konsumentenschützer und einzelne Politiker den Umstand, dass Flugscheine mitunter lange im Voraus vollständig bezahlt werden müssen, aber sich Rückerstattungen bzw. Kundenbetreuung im Falle von Stornierungen mitunter kompliziert gestalten. Niedersachsen wollte erreichen, dass künftig erst am Abflugtag, beispielsweise am Check-in-Schalter, bezahlt werden muss. Das sahen die Vertreter der anderen Bundesländer mehrheitlich anders, denn der Antrag wurde nicht angenommen.

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Eurowings sieht Markterfolg in Prag

Seit rund einem Jahr ist Eurowings am Flughafen Prag mit einer Basis präsent. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass man mit dem bisherigen Verlauf zufrieden ist. Auf den Umstand, dass einige angekündigte Routen gar nicht aufgenommen wurden, ging man nicht ein. „Prag und Eurowings passen zusammen. Wir haben den Schritt nach Tschechien in einer noch sehr unsicheren Situation gewagt, aber es wird immer deutlicher, dass die Menschen in ganz Europa nach den Corona-Beschränkungen wieder reisen wollen“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. „Auch unser Konzept als Billigfluggesellschaft geht auf: Die Tschechen fliegen gerne günstig, aber sie schätzen auch unsere Zusatzleistungen wie die flexible Umbuchung bis 40 Minuten vor Abflug oder unseren Priority Service“. Im Sommer 2023 will man mehr Flüge ab der tschechischen Hauptstadt anbieten. Neu im Programm sind Verbindungen nach Genf, Rhodos und Korfu. Häufigere Verbindungen werden nach Kopenhagen (elfmal pro Woche), Stockholm (sechsmal pro Woche), Malaga (viermal pro Woche), Athen und Alicante (dreimal pro Woche) angeboten. Das Programm umfasst nun insgesamt 18 Strecken, die mit drei stationierten Flugzeugen von Eurowings Europe bedient werden.

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Hamburg: Platoon Aviation hat eigenes AOC erhalten

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Platoon Aviation hat am 21. Dezember 2022 das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) vom Luftfahrtbundesamt verliehen bekommen. Das Dokument trägt die Nummer D-421. Damit ist man nun offiziell eine deutsche Fluggesellschaft. Der Carrier wird im Bereich Businessjets tätig sein. Man verfügt bereits jetzt über vier Flugzeuge, die bislang auf dem AOC von Volkswagen Air Service unterwegs waren. Die Jets sollen rasch auf das eigene Zertifikat umgemeldet werden. Die Geschäftstätigkeit hat man übrigens mitten in der Corona-Pandemie aufgenommen. Die Geschäftsleitung teilte über die Social-Media-Plattform LinkedIn unter anderem mit: „Ich bin sehr stolz auf das gesamte Team von Platoon Aviation, in dem jeder über sich hinausgewachsen ist, um dies zu ermöglichen. Mein besonderer Dank gilt Hans Pfeiffer, der den gesamten Prozess orchestriert hat, sowie Martin A. Becker, Tim Oldendorf, Andreas Rennert, Ieva Smilga und Philipp Vetter (um nur einige zu nennen), die als hervorragende Kollegen den Ball ins Rollen gebracht haben. Ein großes Dankeschön geht auch an die deutsche CAA, die uns in allen Phasen des Antragsverfahrens ein guter Partner und Berater war. Ich freue mich darauf, unsere vier Flugzeuge Schritt für Schritt unter ein AOC zu bringen. Und ich denke, ich spreche für uns alle bei Platoon, dass wir mehr als begeistert sind, die Erfolgsgeschichte von PTN unter unserem eigenen AOC fortzusetzen und das Wachstum unserer Flotte fortzusetzen“.

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