Dezember 23, 2022

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Dezember 23, 2022

Manila: Island Aviation flottet zwei Twin Otter ein

Das Luftfahrtunternehmen Island Aviation hat bei de Havilland Aircraft of Canada zwei Twin Otter Series 400 bestellt. Damit wird diese Flugzeugfamilie nach längerer Abwesenheit wieder planmäßig ab Manila im Einsatz sein. „Wir haben uns für die Twin Otter entschieden, weil sie sich seit langem durch Zuverlässigkeit und niedrige Betriebskosten auszeichnet“, sagte Emmanuel Generoso, Chief Operating Officer von Island Aviation, Inc. „Wir freuen uns auf die Wiederaufnahme der Twin Otter in unsere Flotte, wo sie das exklusive Resort Amanpulo mit Flügen von Manila aus bedienen werden.“

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Antwerpen: „Wegen dem Südtiroler Wein mit Skyalps fliegen“

Seit Mittwoch fliegt die maltesische Fluggesellschaft Luxwing im Auftrag von Skyalps auch zwischen Bozen und Antwerpen. Die saisonale Route soll bis voraussichtlich Mitte April 2023 bis zu dreimal wöchentlich bedient werden. Kernzielgruppe sind Wintersportler, die ihre Urlaube in Südtirol verbringen wollen. Auf dem Erstflug von Antwerpen nach Bozen haben sich rund 40 Passagiere befunden. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Mit den bisherigen Buchungszahlen zeigt man sich zufrieden, denn Antwerpen-Manager Wim Verbist erklärt: „Wir sind SkyAlps dankbar, dass sie sich für unseren Flughafen entschieden und ihm ihr Vertrauen geschenkt haben. Die Nachfrage nach Flügen von Antwerpen nach Italien besteht schon seit langem. Dank des Starts von SkyAlps können Reisende nun dreimal wöchentlich in die italienischen Dolomiten fliegen. Der Flughafen Antwerpen will bis 2025 mehr als 310.000 Passagiere pro Jahr begrüßen. Schon heute sind wir auf dem richtigen Weg. Nach zwei schwierigen Jahren konnten wir in diesem Jahr wieder knapp über 240.000 Passagiere begrüßen. Das ist ein Zuwachs von 70 % gegenüber dem Vorjahr. Daher ist die Eröffnung dieser neuen Strecke eine fantastische Nachricht für unseren Flughafen und die Reisenden“. Für Skyalps hebt Stephen Mamef wie folgt hervor: „Wir freuen uns sehr, heute unsere Strecke von Antwerpen nach Bozen offiziell zu eröffnen. In weniger als zwei Stunden kann man von Antwerpen nach Bozen fliegen. Das ist fünfmal schneller als mit dem Auto und somit mehr Zeit, um auf die Latten zu steigen“. Auch argumentiert er damit, dass ein Grund für die Buchung bei der Hausmarke des Flughafens

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Italien: Volotea bläst geplante Algerien-Flüge ab

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea konnte erst kürzlich Streckenrechte für neue Flüge zwischen Italien und Algerien erlangen. Man machte große Ankündigen, jedoch wurden die geplanten Routen sang- und klanglos wieder abgesagt. Im November 2022 kündigte der Carrier an, dass noch in diesem Jahr ab Neapel und Venedig (Marco Polo) nach Algier geflogen werden soll. Man wollte bis zu vier wöchentliche Flüge zwischen den beiden Staaten bedienen, da man in diesem Ausmaß die Streckenrechte bis inklusive Sommerflugplan 2023 erhalten hatte. Nun kommt es anders, denn Volotea hat keinen einzigen Flug zwischen Italien und Algerien durchgeführt, denn die beiden angekündigten Neuaufnahmen wurden abgesagt. Ob der spanische Lowcoster diese Projekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut avisieren wird, ist völlig offen.

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Weeze rechnet mit deutlich mehr Passagieren im Jahr 2023

Der deutsche Regionalflughafen Weeze konnte im bisherigen Jahresverlauf rund 85 Prozent des Passagieraufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen. Im Jahr 2019 hatte man 1.030.000 Fluggäste. Für 2023 zeigt man sich zuversichtlich. In Weeze ist die Nutzung des Airports im heurigen Jahr in zwei Wellen angestiegen. Zunächst hatte am im Frühjahr, in etwa ab Ostern, deutlich mehr Reisende als in den Monaten zuvor. Während den Sommerferien 2023 gab es dann einen regelrechten Ansturm auf das Flugangebot. Die Belebung des Urlaubsverkehrs hat der Regionalflughafen am Niederrhein ohne längere Wartezeiten, Flugstreichungen oder nennenswerte Verspätungen bewältigt, erklärt der Betreiber. „Die Teams am Flughafen haben sich auf die schnelle Rückkehr der Passagiere und die große Nachfrage im Sommer gut vorbereitet. Es hat daher alles einwandfrei geklappt. Über die guten Noten unserer Gäste haben wir uns besonders gefreut“, so Geschäftsführer Sebastian Papst. Für das Jahr 2023 rechnet man in Weeze mit deutlich mehr Passagieren. Das liegt einerseits daran, dass Ryanair die örtliche Basis um eine Boeing 737 aufstockt und somit auch weitere Strecken aufnimmt und andererseits verlagert der niederländische Reisekonzern Sunweb zahlreiche Charterflüge auf den deutschen Regionalflughafen. Hintergrund ist, dass in der Bundesrepublik die Luftverkehrsabgabe günstiger ist. Der Billigflieger Ryanair wird erstmals Pula in Kroatien, zudem die spanischen Festlandziele Asturias/Oviedo und Reus sowie Bergamo/Mailand in Italien anfliegen. Aufgestockt um weitere Flugumläufe werden die Verbindungen von Weeze aus nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar. Man wird vor Ort vier Boeing 737-800 stationieren. Der drittgrößte Reiseveranstalter der Niederlande, die Sunweb-Group, engagiert sich darüber hinaus im

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Ab Aalborg und Göteborg: SAS nimmt New York (Newark) auf

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird im Sommerflugplan 2023 auch ab Aalborg und Göteborg Langstreckenflüge nach New York (Newark) anbieten. Diese sollen mehrmals wöchentlich mit Airbus A321LR bedient werden. Ab 27. April 2023 nimmt SAS ab den beiden schwedischen Städten Kurs auf den Newark Airport. Zunächst werden jeweils drei Kurspaare pro Woche angeboten., Ab Aalborg geht jeweils Montags, Donnerstags und Samstags in die USA. Die Rückflüge werden an den Verkehrstagen Mittwoch, Freitag und Sonntag durchgeführt. Von Göteborg aus fliegt SAS den Newark Airport an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag an. Die umgekehrte Richtung bietet man an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen an. Zuletzt flog SAS ab diese Stadt im Jahr 1983 nach New York. Damals steuerte man aber den Flughafen JFK an.

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Grünes Licht: Flughafen Innsbruck darf emissionsabhängige Gebühren einführen

Erst abgelehnt und nun doch bewilligt: Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst Klimaschutzministerium nennt, hat die neue Gebührenordnung für den Innsbrucker Flughafen durchgewunken. Diese sieht vor, dass Flugzeuge mit höherem Schadstoffausstoß stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Der Tiroler Airport ist der erste seiner Art in Österreich, der ein derartiges Preismodell einführt. Aufgrund der gesetzlichen Situation müssen sich die Betreiber öffentlicher Flughäfen ihre Gebührenordnungen vom BMK genehmigen lassen. Zunächst gab es für den Innsbrucker Vorstoß kein grünes Licht, so dass eine Preisliste, die jener des Jahres 2022 sehr ähnlich war, veröffentlicht wurde. Nun kommen die schadstoffabhängigen Preise doch. Das Ziel ist sehr einfach, denn man will die Fluggesellschaften dazu animieren, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen moderne Maschinen, die als emissionsärmer gelten, einsetzen. Mit anderen Worten: Man will alte – umgangssprachlich auch „Stinker“ genannte – Flugzeuge über höhere Tarife verbannen. Das ist angesichts des Umstands, dass bereits heute fast ausschließlich junge Maschinen eingesetzt werden, auch ein bisschen symbolischer Natur. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafendirektor Marco Pernetta, dass man aufgrund der Bewilligung durch das BMK die neue Gebührenordnung zum 1. Jänner 2023 einführen kann. Damit gibt es keine Verzögerung, denn der Airport kann das selbstgesteckte Ziel auf den Tag genau einhalten. Seitens des BMK heißt es: „Wir halten Lenkungsmaßnahmen, die im Bereich des Flugverkehrs zu niedrigeren Emissionen führen, für einen sinnvollen Beitrag.”

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Ita Airways nimmt Rom-Washington auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2023 zwischen Rom-Fiumicino und Washington (Dulles) zu fleigen. Der Carrier hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Die Neuaufnahme soll zunächst fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab 1. August 2023 will Ita Airways täglich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Derzeit ist geplant, dass Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz kommen sollen.

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Flughafen-Innsbruck-Eigentümer kämpfen um Erhalt des ACG-Wetterdienstes

Das Ringen um den Erhalt des Flugwetterdienstes in Innsbruck geht weiter. Im Rahmen einer parlamentarischen Bürgerinitiative bringt sich nun der Mehrheitseigentümer des Airports, die Innsbrucker Kommunalbetriebe, ein. Die städtische Gesellschaft, die 51 Prozent hält, spricht sich klar und deutlich für den Weiterbetrieb der zur Schließung bestimmten Austro-Control-Stelle aus. Man appelliert an die Entscheidungsträger, dass diese die wiederholt geäußerten Sicherheitsbedenken ernst nehmen sollen und die Schließung des ACG-Wetterdienstes am Flughafen Innsbruck verhindern soll. Auch befürchtet man, dass dem Airport und der Region wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte. Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Innsbrucker Kommunalbetriebe werden von der Tiroler Tageszeitung auch dahingehend zitiert, dass diese der Ansicht sind, dass das neue Polaris-System der Austro Control „offenkundig das Ziel des Personalabbaus“ verfolge. Dies dürfe keinesfalls gegen die Sicherheit gehen, zumal damit argumentiert wird, dass aufgrund der geografischen Gegebenheiten für den Tiroler Airport spezielle Kenntnisse erforderlich sind. Die Austro Control verspricht, dass die mit der Polaris-Einführung verbundene Zentralisierung des Wettersdienstes am Standort Wien dazu führen würde, dass die Qualität steigt. Das sehen die Flughafen-Innsbruck-Eigentümer so ganz und gar nicht. Auch würden weder die ACG noch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf die Kritik reagieren. Man hält an den Plänen fest, so dass die Wetterstation Innsbruck weiterhin für Mitte 2024 zur Schließung bestimmt ist. Den parlamentarischen Weg hat man nun über den Nationalratsabgeordneten Hermann Gahr (ÖVP) eingeleitet. Dieser hat das entsprechende Verfahren eingeleitet und bereits einige Anfragen gestellt. Auch der Tiroler Landtag befasst sich mit der Angelegenheit, so dass nicht auszuschließen ist, dass auch Anträge über den Bundesrat

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