Dezember 28, 2022

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Dezember 28, 2022

SkyUp führte zahlreiche Hilfsflüge für die Ukraine durch

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines hat in den letzten Tagen einige Charterflüge im Auftrag von Wohltätigkeitsorganisationen und Stiftungen durchgeführt. Unter anderem wurden Hilfsgüter und Sanitäter in die Nähe der Ukraine gebracht. Aus Sicherheitsgründen nutzt man nur Airports außerhalb des vom Krieg betroffenen Landes. Weiters hat man rund 100 Ärzte von Chisinau nach Stockholm gebracht. Darunter befinden sich 40 Mediziner, die aus dem Kriegsgebiet stammen und in Schweden durchgeführte Reha-Maßnahmen begleiten. Zum Einsatz kam die Boeing 737, die mit der United24-Sonderbeklebung versehen ist. Auch hat man 96 Ukrainer geholfen nach Portugal zu gelangen, um dort vorübergehendes Asyl beantragen zu können. Bei der Rückkehr aus der portugiesischen Hauptstadt kam auch unser Flugzeug voll mit Generatoren, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Dingen. Der Flug kam in Chisinau an, und alle Gegenstände wurden später in die Ukraine transportiert. „Als ukrainische Fluggesellschaft ist es für uns wichtig, für unser Heimatland nützlich zu bleiben. Deshalb sind wir immer offen für Partnerschaften mit nationalen und internationalen Organisationen, die Passagier- oder Frachttransporte zu den Flughäfen in der Nähe der ukrainischen Grenze suchen“, sagt Dmytro Syeroukhov, CEO von SkyUp.

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Trotz Eigenkündigung: Ex-Tap-Managerin erhielt 500.000 Euro Abfindung

In Portugal sorgt eine 500.000 Euro schwere Abfindung, die Finanzstaatssekretärin Alexandra Margarida Vieira Reis von Tap Air Portugal erhalten hat für Aufregung. Obwohl die ehemalige Chefin der Fluggesellschaft selbst gekündigt hat, soll sie eine Einmalzahlung in dieser Höhe erhalten haben. Dies beschäftigt mittlerweile auch das Finanzministerium. Dieses fordert vom Verwaltungsrat der Fluggesellschaft, die unter anderem während der Corona-Pandemie Staatshilfen erhalten hat, aufzuklären wie es zu dieser Abfindung kommen konnte. Insbesondere die Höhe, die in Portugal für Unverständnis sorgt, soll erklärt worden. Die nunmehrige Staatssekretärin trat erst im September 2017 bei Tap Air Portugal an und war anschließend kurzzeitig Geschäftsführerin der Fluggesellschaft, die sich mehrheitlich im Eigentum des Staats befindet. Im Zuge ihres Wechsels in die Funktion der Staatssekretärin kündigte sich bei der Airline. Trotz Eigenkündigung soll sie mit dem Verwaltungsrat eine Vereinbarung besitzen, die zur Auszahlung einer Abfindung in der genannten Höhe geführt haben soll. Das will sich nun ihr neuer Arbeitgeber, also das portugiesische Finanzministerium genauer ansehen, denn immerhin wurde Tap Air Portugal mit hohen Summen vor dem Kollaps bewahrt. Staatspräsident mischt sich ein Der öffentlich-rechtliche Rundfunk zitiert das Ministerium wie folgt: „Der Finanzminister und der Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau haben heute eine Verfügung erlassen, in der sie den Verwaltungsrat von Transportes Aéreos Portugueses, S.A. um Informationen über den rechtlichen Rahmen der Vereinbarung bitten, die im Zusammenhang mit der Beendigung der Tätigkeit von Alexandra Margarida Vieira Reis als Mitglied des jeweiligen Vorstands geschlossen wurde, einschließlich der Berechnung der Höhe der gewährten Entschädigung“. Begründet wird das Auskunftsbegehren auch damit,

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