Januar 3, 2023

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 3, 2023

Britische Eisenbahner streiken

In Großbritannien beginnt die Rückkehr vieler Menschen zur Arbeit im neuen Jahr mit einem Streik. Denn zum Start eines einwöchigen Arbeitskampfes haben Eisenbahner heute den Weg von Pendlern behindert. Wegen des Streiks werde es bis Sonntag zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr kommen, so der ORF. Die Züge dürften voller sein, wahrscheinlich später abfahren und früher enden. In einigen Orten werde es auch gar keine Verbindungen geben. Der Chef der Eisenbahngewerkschaft RMT, Mick Lynch, sagte, die Regierung scheine zufrieden zu sein, dass die Streiks weitergingen. „Alle beteiligten Parteien wissen, was getan werden muss, um eine Einigung zu erzielen, aber die Regierung blockiert das“, sagte Lynch der BBC Die Regierung hat die Gewerkschaftsspitze aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Die einzige Möglichkeit, eine Einigung zu erzielen, besteht darin, die Gewerkschaften und die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch und nicht zu den Streikposten zu bringen, und das ist es, was ich möchte“, sagte Verkehrsminister Mark Harper im Times Radio. In Großbritannien tobt derzeit die größte Arbeitskampfwelle um Löhne und Jobbedingungen seit Jahrzehnten – nicht nur bei Eisenbahnern, sondern auch bei Krankenpflegerinnen und -pflegern, Sanitätern und Angestellten im Postsektor und auf Flughäfen. Die Regierung kann es sich nach eigenen Angaben nicht leisten, den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes eine Lohnerhöhung zu gewähren, die die Folgen der hohen Inflation voll abpuffern würde.

weiterlesen »

2022: Flughafen Pristina zählte so viele Passagiere wie nie zuvor

Der Hauptstadt-Flughafen des jüngsten Landes in Europa begrüßte im vergangenen Jahr fast drei Millionen Reisende und verzeichnete damit das verkehrsreichste Jahr seiner Geschichte. Es wurden insgesamt 2.964.845 Passagiere abgefertigt, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Das würde einem Anstieg von 24,9 Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie 2019 und in Höhe von 36,2 Prozent gegenüber 2021 entsprechen. Demgegenüber lag die Zahl der Flugbewegungen bei 18.052. Dabei handle es sich naturgemäß vermehrt um Kosovaren, die im Ausland leben und Familie besuchen. Reisende aus der Schweiz und auch Deutschland würden auf der Pole-Position stehen. Vom Wiener Flughafen aus ist Pristina sowohl mit Austrian Airlines als auch mit Wizz Air per Direktflug zu erreichen.

weiterlesen »

Wizz Air übertrifft Vorkrisenniveau

Im vergangenen Dezember flogen 4,2 Millionen Gäste mit der ungarischen Billigairline. Im Gesamtjahr 2022 beförderte Wizz Air 45,7 Millionen Gäste, das entspricht einem Plus von 110 Prozent gegenüber 2021. Die Auslastung betrug 86,7 Prozent. Damit übertrifft Wizz Air sogar das Vor-Pandemie-Niveau. Die Fluggesellschaft hat neue Strecken von Italien nach Saudi-Arabien aufgenommen, darunter Mailand – Jeddah und Rom – Riyadh. Wizz Air hat außerdem Flüge von Österreich nach Saudi-Arabien aufgenommen und verbindet Wien sowohl mit Jeddah als auch mit Riyadh.

weiterlesen »

Eisenbahner-Streik sorgt für Einschränkungen in UK

Im Vereinigten Königreich müssen Bahnreisende mit massiven Einschränkungen rechnen, denn noch bis zum Sonntag sind Eisenbahner seitens der Gewerkschaft RMT zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. In einigen Orten gibt es momentan überhaupt keinen Schienenverkehr. Die Vorwürfe der Arbeitnehmervertreter richten sich nicht primär an die überwiegend privaten Eisenbahngesellschaften, sondern an die Regierung. Dieser wirft man vor, dass eine Einigung blockiert werden würde. Verkehrsminister Mark Harper forderte zuletzt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den Verhandlungstisch zurückkehren sollen. Der Bahnbereich ist in UK keinesfalls der einzige Sektor, in dem es Streit um höhere Löhne gibt. Beispielsweise fordern auch Krankenpfleger, Postmitarbeiter und der öffentliche Dienst höhere Bezüge. Es kommt immer wieder zu Streiks, zu denen Gewerkschaften aufrufen.

weiterlesen »

Aegean Airlines nimmt Airbus A320 von Animawings ins Wetlease

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines nimmt im Sommerflugplan 2023 einen Airbus A320 der rumänischen Animawings ins Wetlease. An diesem ACMI-Partner ist man seit einiger Zeit finanziell beteiligt. Auf vorerst drei Routen kommen Airbus A320 der rumänischen Aegean-Beteiligung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die Ziele Athen und Larnaka, jeweils ab Bukarest, die ab 26. März 2023 bedient werden sollen sowie im Thessaloniki-Bukarest, das ab 12. April 2023 für den griechischen Carrier bedient wird.

weiterlesen »

Flughafen Nürnberg spendet Vorfeldbusse in die Ukraine

Der bayerische Flughafen Nürnberg hat drei ausgemusterte Busse aus dem Bestand der Vorfeldflotte für die Ukraine gespendet. Die Fahrzeuge werden an den von ukrainischen Studenten gegründeten Verein „Bamberg:UA“ übergeben. Dieser wurde im Jahr 2014 kurz nach der Annexion der Krim gegründet. Inzwischen ist Bamberg:UA überregional vernetzt und betreibt zwei Lagerhallen zum Sammeln von Hilfsgütern. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat der Verein allein über 1,5 Millionen Euro Spendengelder gesammelt und davon notfallmedizinisches Material für die Ukraine gekauft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fahrzeugen: 2022 konnten 25 Krankenwagen sowie elf Linienbusse zur Evakuierung aus den Frontgebieten beschafft werden. Auch die von der Flughafentochter AirPart GmbH gespendeten Busse sollen für diese Zwecke eingesetzt werden. Logistik und Kosten für die Überführung in die Ukraine übernehmen die Rotary Clubs Herzogenaurach und Weiden Max Reger. Drei Vorfeldbusse, die der Airport ausgemustert hat, gehen nun über den Verein in die Ukraine und sollen dort die Zivilbevölkerung bei der Evakuierung aus den Frontgebieten unterstützen.

weiterlesen »

Passagierzahlen: Flughafen Memmingen mit neuem Rekordwert

Der bayerische Flughafen Memmingen konnte sich im Jahr 2022 nicht nur von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, sondern auch die Rekordmarke des Jahres 2019 um etwa 16 Prozent übertreffen. Man konnte sich um rund 15,6 Prozent steigern. Im Gesamtjahr 2022 haben 1.991.654 Fluggäste den Allgäu-Airport genutzt. Damit hatte der bayerische Regionalflughafen um 268.885 Passagiere mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Damals hatte Memmingen rund 1,72 Millionen Passagiere. Flughafenchef Ralf Schmid führt die Entwicklung auch darauf zurück, dass das Bedürfnis nach Reisen im jüngst abgelaufenen Jahr 2022 besonders hoch war. „Da gab es sehr viel Nachholbedarf. Nicht nur in Sachen Tourismus, sondern vor allem bei Besuchen von Verwandten und Freunden“, so Schmid. „Wir freuen uns über ein tolles Wachstum“, betont Schmid, „das wir dank unseres engagierten Teams und unserer starken Airline-Partner erzielt haben.“ Seit Herbst 2022 hat die Ryanair-Tochter Malta Air ein drittes Flugzeug auf dem Allgäu-Airport stationiert. Das Angebot soll im Sommerflugplan 2023 weiter ausgebaut werden. Der Reiseveranstalter Tui wird ab 8. Juni 2023 unter anderem Kreta-Urlaube anbieten. Die Memmingen-Geschäftsleitung geht davon aus, dass man im Jahr 2023 die Zwei-Millionen-Passagiere-Marke „mühelos überspringen“ wird. Man prognostiziert etwa 2,3 Millionen Fluggäste und damit um etwa 15 Prozent mehr als im Jahr 2022. „Dafür sorgen nicht zuletzt die beiden großen Airport-Partner Ryanair und Wizz Air, die auf zahlreichen bestehenden Strecken die Frequenzen laufend erhöhen. Insgesamt bietet der Flughafen Memmingen in diesem Jahr mit fünf Fluggesellschaften über 50 Ziele in 24 Ländern“, so der Allgäu-Airport. Das Wachstum sorgt auch dafür, dass die Job-Maschine Airport

weiterlesen »

Flughafen Hamburg sieht sich am Weg der Erholung

Der Flughafen Hamburg wurde im Jahr 2022 von rund 11,1 Millionen Passagieren genutzt. Damit hatte der norddeutsche Airport zwar deutlich mehr Reisende als in 2021, jedoch lag man weiterhin um 36 Prozent unter dem Vorkrisenaufkommen. Dennoch ist man davon überzeugt, dass die Erholung eingesetzt hat. Im Jahr 2019 sind 17,3 Millionen Fluggäste von/nach Hamburg geflogen. Das Jahr 2020 brachte aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Einbruch. Von diesem konnte man sich auch in 2021 nicht wirklich erholen, denn damals zählte man 5,3 Millionen Reisende. Mit 11,1 Millionen Passagieren hat man sich zwar mehr als verdoppeln können, jedoch lag man zuletzt noch um rund 36 Prozent unter dem Wert, den man vor der Coronakrise erreichen konnte. Bis ungefähr Ostern 2022 stagnierte das Fluggastaufkommen auf niedrigem Niveau. Dann ist es schrittweise zu einer Steigerung gekommen. Hamburg hatte im März 2922 rund 682.000 Passagiere und im Juli 2022 waren es bereits 1,22 Millionen Fluggäste. Der bislang stärkste Einzelmonat war der Oktober 2022, in dem man 1,23 Millionen Reisende hatte. In den Herbstferien wurde der geschäftigste Tag mit fast 50.000 Passagieren sowie die stärkste Woche seit Corona registriert. Mit rund 91.760 Starts und Landungen hat sich die Gesamtzahl der Flugbewegungen 2022 um rund 71 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2021: rund 69.500 Starts und Landungen; 2019: rund 155.200 Starts und Landungen). Die Zahl der Passagiere pro Flug lag 2022 durchschnittlich bei 121 Gästen, im Vorjahr waren es 100 (2021) und vor der Pandemie 124 (2019). Im Vergleich zum Vorjahr 2021 stieg die Auslastung der

weiterlesen »

German Airways fliegt 1. FC Union Berlin ins Trainingslager

Die Fußballer des 1. FC Union Berlin sind mit einem Sonderflug von German Airways in ihr Trainingslager. Die Sportler und deren Betreuerstab sind dabei unter der Flugnummer ZQ966 von Berlin ins spanische Murcia geflogen. Zum Einsatz kam der Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI. Dieser trägt eine Werbebeklebung für die Pralinenmanufaktur Leysieffer. Diese wurde vor einiger Zeit von Zeitfracht übernommen und ist damit eine Konzernschwester von German Airways. Besagter Regionaljet wurde vor dem Charterflug von Köln/Bonn nach Berlin-Brandenburg überstellt. An der Costa Blanca können sich die Sportler in den nächsten Tagen optimal auf die kommenden Spielmonate in der Bundesliga vorbereiten. Bei Temperaturen von durchschnittlich 14 Grad im Januar bietet die Region perfekte Voraussetzungen für intensives Training. Der Ort östlich von Murcia ist den Eisernen bereits vertraut: Vor der Corona-Pause absolvierte Union schon einmal ein Winter-Trainingslager in Campoamor.

weiterlesen »

Slowenien will Airlines mit neuen Subventionen anlocken

Vom Zusammenbruch des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways konnte sich der Flughafen Ljubljana bislang nicht erholen. Noch immer liegen einige Routen brach bzw. werden nicht mehr im vormaligen Ausmaß bedient. Mit Subventionen wollte die Regierung neue Carrier anlocken, jedoch war das bisherige Programm nicht sonderlich attraktiv. Das soll sich nun ändern. Das slowenische Verkehrsministerium arbeitet derzeit an einem neuen Programm, das Airlines, die Verbindungen von/nach Slowenien aufnehmen, stärker unterstützen soll. Dazu erklärte ein Sprecher gegenüber der Tageszeitung „Večer“: „Grundlage des neuen Gesetzes sind die EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen für Fluggesellschaften und Flughäfen, die einen rechtlichen Rahmen für die Gewährung von Beihilfen an Luftfahrtunternehmen im Einklang mit den Regeln und Vorschriften der EU bilden. Nach dem neuen Gesetz können Beihilfen für die Einrichtung neuer Strecken oder für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken gewährt werden, die die slowenischen Flughäfen mit den EU-Mitgliedstaaten oder möglicherweise mit Drittländern verbinden“. Derzeit handelt es sich lediglich um einen Entwurf, der noch den parlamentarischen Weg gehen muss. Es wird damit gerechnet, dass die Beschlussfassung in den nächsten Monaten erfolgt und dann im Frühjahr 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Interessierte Fluggesellschaften können sich dann um die Subventionen bewerben. Zuletzt sind Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet über die mögliche Aufnahme von Flügen von/nach Maribor und/oder Ljubljana gescheitert. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Carrier mit dem Anreiz der neuen Subventionen ihre Meinung ändern könnten.

weiterlesen »