Januar 18, 2023

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Januar 18, 2023

Swiss will letzte Flugzeuge aus Jordanien zurückholen

Die Lufthansa-Tochter Swiss im Laufe dieses Jahres die restlichen Maschinen der Typen Airbus A330 und A320, die derzeit noch in Jordanien abgestellt sind, wieder in die Schweiz zurückholen und in den Linienbetrieb zurückbringen. Es handelt sich um je drei A320 und A330. Diese wurden seit dem Beginn der Corona-Pandemie nicht kommerziell eingesetzt. Die sechs Flugzeuge befinden sich derzeit in Jordanien im so genannten Long-Time-Storage. Gegenüber der Aargauer Zeitung erklärte Swiss-Chef Dieter Vranckx, dass die Maschinen im Laufe dieses Jahres wieder in den Liniendienst gestellt werden sollen. Damit würde Swiss dann die komplette Flotte reaktiviert haben. Davon ausgenommen sind jene Flugzeuge, die man generell ausgeflottet hat. Ein Beispiel hierfür ist die HB-IOC.

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Wetlease: Air Connect fliegt für Air Serbia

Die rumänische Regionalfluggesellschaft Air Connect hat einen neuen Wetlease-Auftrag an Land gezogen. Seit Montag fliegt mit der ATR72-600, die die Registrierung YR-ACA trägt, für Air Serbia. Im Regelfall kommt das Turbopropflugzeug auf der Strecke Bukarest-Belgrad zum Einsatz. Es ist nicht der einzige rumänische Carrier, der im Rahmen eines ACMI-Vertrags für das serbische Luftfahrtunternehmen unterwegs ist. Beispielsweise fliegt Dan Air seit einigen Monaten mit zwei Flugzeugen für Air Serbia. Man setzt sowohl den Airbus A319 mit der Registrierung YR-URS als auch den A320 mit der Kennung YR-DSE ein. Air Connect sieht sich selbst als Billigfluggesellschaft, jedoch ist man bislang überwiegend im Auftrag anderer Fluggesellschaften geflogen. Beispielsweise war man einige Zeit innerhalb Italiens für Aeroitalia unterwegs. Ab Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 will man ab Rumänien ein durchaus umfangreiches Streckennetz aufbauen. Aus diesem Grund ist die Wetlease-Kooperation mit Air Serbia bis vorerst Ende März 2023 befristet. Momentan besteht die Flotte des jungen Carriers aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist knapp 8,5 Jahre alt. Im Laufe dieses Jahres will man weitere Turbopropflugzeuge dieses Typs einflotten. Ab Anfang April 2023 will man beispielsweise Budapest auf eigene Rechnung bedienen. Im Sommer 2023 fliegt man wieder für Aeroitalia Die zweite ATR72-600 trägt noch nicht die Livery von Air Connect und wurde bislang auch nicht im rumänischen Register eingetragen. Für das Flugzeug ist die Kennung YTR-ACB reserviert. Kürzlich erklärte Firmenchef Tudor Constantinescu im Rahmen einer Pressekonferenz, dass man im Sommerflugplan 2023 mit zumindest einer ATR72-600 ab Italien im Auftrag von Aeroitalia fliegen wird.

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Yeti-Airlines-Absturz: Blackboxes wurden geborgen

Der Flugdatenschreiber und der Cockpit-Voice-Recorder jener ATR72, die am Sonntag in Nepal abgestürzt ist, wurden zwischenzeitlich geborgen. Die Zivilluftfahrtbehörde teilte mit, dass die Auswertung bereits eingeleitet wurde. Weiters habe man von den 72 Personen, die sich an Bord der am 15. Jänner 2023 verunglückten 9N-ANC befunden habe, bereits 69 Leichen gefunden. Davon konnten 41 Opfer eindeutig identifiziert werden. Bei den übrigen Personen laufen derzeit noch die Erhebungen. Am Sonntag ist Yeti-Airlines-Flug YT691, der sich auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara im Anflug auf den Zielflughafen abgestürzt. Ein Augenzeuge hatte die Momente vor dem Absturz, jedoch nicht den Aufprall selbst, zufällig gefilmt. Dieses Video ist unter anderem in diesem Artikel ersichtlich. Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass das Flugzeug nur Sekunden vor dem Aufprall eine steile Linkskurve machte. Die ATR72 stürzte in eine Schlucht, die sich vor der Runway des PKR-Airports befindet. Der neue Flughafen wurde erst kürzlich in Betrieb genommen und ersetzt den alten Flughafen, der per 1. Jänner 2023 stillgelegt wurde. Mittlerweile gibt es auch Vorwürfe gegen die Zivilluftfahrtbehörde, dass diese dem neuen Airport vorschnell die Zulassung erteilt haben soll und das obwohl essentielle Teile der Infrastruktur noch gar nicht fertiggestellt bzw. in Betrieb genommen wurden. Yeti Airlines hat am 16. Jänner 2023 sämtliche Flüge abgesagt. Hersteller ATR teilte unmittelbar nach dem Unfall mit, dass man die Airline und die Behörden bei der Aufklärung umfassend unterstützen wird.

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Sommer 2023: Eurowings will auf Vorkrisenniveau fliegen

Das Angebot der Lufthansa-Tochter Eurowings wird sich im Sommer 2023 unternehmensangaben nach wieder auf dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, bewegen. Unter anderem ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Graz legt man neue Strecken auf. Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings rund 140 Destinationen in 37 Ländern ansteuern. Man wird etwa 380 Routen bedienen. Eigenen Angaben nach wird das Angebot an das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, anknüpfen. Touristische Routen spielen dabei eine große Rolle, denn beispielsweise bietet man zu Spitzenzeiten bis zu 400 Mallorca-Flüge pro Woche an. In Griechenland steuert man 16 Destinationen an, in Italien 15 und in Spanien 14. Auch in Stockholm-Arlanda und Prag wird man das Angebot ausbauen. Ab der tschechischen Hauptstadt hat man unter anderem Genf, Rhodos und Korfu neu im Portfolio. Allerdings wurden auch einige Strecken gestrichen. Ab Arlanda geht es neu unter anderem nach Rom und Stuttgart. Auch hier wurde die eine oder andere Route aufgegeben. Neu ist, dass die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe ein Flugzeug im österreichischen Graz stationieren wird. Nebst einigen touristischen Routen wird man unter anderem nach Berlin und Hamburg fliegen. Stuttgart und Düsseldorf hat man bereits vor einiger Zeit von der Konzernschwester Austrian Airlines übernommen. Die Neuerungen im Sommerflugplan 2023 im Überblick: Ab Berlin Ab Düsseldorf Ab Köln Ab Hamburg Ab Stuttgart

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Skyalps will neue Bases außerhalb von Bozen aufbauen

Seit wenigen Tagen ist Skyalps offiziell eine zertifizierte Fluggesellschaft. Das Unternehmen mit Sitz am Flughafen Bozen denkt mittlerweile über die Errichtung zusätzlicher Stützpunkte in Italien nach. Ins Auge gefasst hat man die Städte Verona, Venedig, Bologna, Mailand und Turin. Diese sollen sich in der engeren Auswahl für die Errichtung einer zusätzlichen Basis befinden, erklärte das Unternehmen im Zuge der Bekanntgabe, dass man das eigene AOC erhalten hat. Eine Entscheidung wo man außerhalb von Bozen stationieren will ist aber noch nicht gefallen. Ab Verona plant man jedenfalls Flüge nach Rom. Derzeit besteht die Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400. Die 9H-EVA wurde bereits auf das neue AOC überführt. Die übrigen Exemplare sollen bis Ende März 2023 von Luxwing zu Skyalps wechseln. Damit wird die Charterkooperation mit dem maltesischen Carrier auslaufen. Ursprünglich ging man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, erlangte jedoch zwischenzeitlich ein eigenes AOC und eine eigene Betriebsgenehmigung. Im Sommerflugplan 2023 wird man neu unter anderem Dubrovnik und Kassel-Calden ansteuern.

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Boeing 777-300ER: Air France hebt mit neuer Kabine ab

Am Freitag, den 20. Jänner 2023 wird Air France erstmals eine Boeing 777-300ER, die mit der jüngsten Langstreckenkabine ausgerüstet ist, auf der Strecke Paris (Charles de Gaulle)-New York (JFK) einsetzen. Die Maschine trägt den Taufnamen „Fontainebleau“. Die weiteren mit diesem Muster geplanten Flüge werden nach Rio de Janeiro und Dakar führen. Air France modernisiert derzeit die Kabinen der 12 Boeing 777-300ER. Nach und nach wird das neue Produkt auf der Langstrecke verfügbar sein. Der Carrier geht davon aus, bis Ende dieses Jahres alle Maschinen, die auf der Long Haul eingesetzt werden, über neue Full-Flat-Business-Class-Sitze verfügen werden. Auch sollen jene Maschinen, die noch nicht mit Wlan ausgerüstet sind, nachgerüstet werden. Die neue Business-Class ist in nachstehender Slideshow ersichtlich: In der Boeing 777-300ER bietet Air France künftig 48 Business-Class-Plätze an. Es handelt sich um so genannte Full-Flat-Sitze, die sich in ein fast zwei Meter langes Bett verwandeln lassen. Ebenso sollen alle Plätze einen direkten Zugang zum Gang haben. Eine neue Schiebetür ermöglicht es den Passagieren, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht zu sehen ist. Um ein größeres Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu schaffen, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einer Mittelplatte ausgestattet, die durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, wodurch ein geselliger Raum entsteht, in dem Sie das Beste aus der Kabine machen können. Der Sitz verfügt außerdem über einen breiten 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Anti-Glare-Bildschirm mit einem geräuschreduzierenden Headset, einer neuen Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer

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Embraer verkauft 15 E195-E2 an anonymen Kunden

Der brasilianische Flugzeugbauer konnte eine Bestellung über 15 Embraer E195-E2 an Land ziehen. Allerdings wurde der Kunde noch nicht mitgeteilt, so dass die Order im Backlog derzeit anonym geführt wird. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 1,17 Milliarden U.S.-Dollar und wird formell dem vierten Quartal 2022 zugeordnet. Immer wieder outen sich Fluggesellschaften und Leasinggeber zunächst nicht zu ihren Bestellungen. Meist wird ein öffentlichkeitswirksamer Zeitpunkt, beispielsweise große Messen, abgewartet, um die Order bekanntzugeben.

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Croatia Airlines least zwei A220-100 und vier A220-300

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines und die Air Lease Corporation haben einen Leasingvertrag über sechs werksneue Airbus A220 unterschrieben. Es handelt sich um vier A220-300 und zwei A220-100. Diese sollen zwischen Anfang 2024 und 2025 ausgeliefert werden. „Wir freuen uns, diesen Leasingvertrag über sechs neue Airbus A220 mit Croatia Airlines bekannt geben zu können. ALC freut sich auf eine erfolgreiche langfristige Zusammenarbeit mit Croatia Airlines, da die Fluggesellschaft ihre Flotte mit den neuesten und treibstoffeffizientesten Jets modernisiert und erweitert“, sagte Steven F. Udvar-Hazy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Im November des Vorjahres hat Croatia Airlines bekanntgegeben, dass man sechs Airbus A220 bestellt hat. Damals wurde aber nicht mitgeteilt, ob man diese kaufen oder leasen wird. Nun ist klar, dass diese über die ALC bezogen werden. Der Carrier plant mittelfristig die Flotte komplett auf diesen Maschinentyp umzustellen.

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ANA nimmt Brüssel und München wieder auf

Die japanische All Nippon Airways plant im März 2023 zwei Europa-Strecken zu reaktivieren. Es handelt sich um die Destinationen Brüssel und München, die jeweils ab der Hauptstadt Tokio angesteuert werden sollen. Ab Narita will ANA zweimal wöchentlich nach Brüssel fliegen. Der Comeback-Flug ist für den 11. März 2023 angekündigt. München soll ab 26. März 2023 dreimal wöchentlich ab dem Haneda Airport angesteuert werden.

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Easyjet mit neuen Strecken ab Basel und Zürich

Die Billigfluggesellschaft Easyjet legt im Sommerflugplan 2023 je eine weitere Route ab Basel und Zürich auf. Ab dem Euro-Airport wird man Larnaka ansteuern und ab dem größten Flughafen der Schweiz geht es nach Neapel. Der orangefarbene Lowcoster beabsichtig ab 31. März 2023 zweimal wöchentlich die Route Basel-Larnaka zu bedienen. Ab 29. Mai 2023 will man in selbiger Frequenz zwischen Neapel und der Wirtschaftsmetropole Zürich fliegen.

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