Januar 31, 2023

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Januar 31, 2023

Lion Air beschädigt mit Boeing 737-900ER ein Flughafengebäude

Am 26. Jänner 2023 wurde ein Gebäude am Flughafen Mopah Merauke durch eine von Lion Air betriebene Boeing 737-900ER beschädigt. Die PK-LFO touchierte beim Verlassen der Parkposition das Bauwerk mit der rechten Tragfläche. Eigentlich sollte Lion Air mit dieser Maschine unter der Flugnummer JT797 nach Jayapura fliegen. Allerdings ist es beim Verlassen der Rampe zu einem Missgeschick gekommen. Mit der rechten Tragflächenspitze berührte der Mittelstreckenjet ein Flughafenbauwerk. Dies erlitt deutlich sichtbare Schäden, wie auch in einem von einem Fluggast aufgenommen Video ersichtlich ist. Für die Reisenden war der Vorfall ebenfalls unangenehm, denn aus Sicherheitsgründen konnte die PK-LFO nicht eingesetzt werden. Die Maschine kehrte daher zur Parkposition zurück und die Passagiere wurden zum Verlassen der Boeing 737-900ER ersucht. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, wollen Lion Air und die indonesische Zivilluftfahrtbehörde genauer unter die Lupe nehmen.

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Air Arabia Maroc nimmt Weeze-Fes auf

Ab Anfang März 2023 wird die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc den deutschen Regionalflughafen Weeze regelmäßig ansteuern. Man nimmt eine Nonstopverbindung nach Fes auf. Vorerst einmal wöchentlich will man ab 2. März 2023 fliegen. Zwischen 23. Juni und 7. September 2023 sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Danach soll wieder in ursprünglicher Frequenz geflogen werden.

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Teure Flugausfälle: Southwest muss 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest musste das vierte Quartal 2022 mit einem Netto-Verlust in der Höhe von 220 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Maßgebliche Ursache dafür ist, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr massive Probleme im Flugbetrieb hatte und mehr als 16.700 Flüge streichen musste. Für Southwest Airlines waren die Unregelmäßigkeiten nicht gerade günstig, denn eigenen Angaben nach musste man etwa 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben. Etwa die Hälfte dieses Betrags (400 bis 425 Mio. USD) entfällt auf entgangene Einnahmen, der Rest auf die Erstattung von Reisekosten, den Wert der Punkte des Treueprogramms sowie auf Prämienzahlungen und Abfindungen für die Mitarbeiter. Dennoch hat die Pilotengewerkschaft der Fluggesellschaft, Southwest Airlines Pilots Association (SWAPA), angekündigt, dass sie ihre Mitglieder dazu aufrufen wird, am 1. Mai 2023 für einen Streik zu stimmen. Nach der Auszählung der Abstimmung Ende desselben Monats wird die SWAPA das weitere Vorgehen bezüglich ihres Arbeitskampfes festlegen. „Was die Betriebsunterbrechungen betrifft, so bedauere ich die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter und Kunden zutiefst. Wir haben rasch Maßnahmen ergriffen, um unsere betriebliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, und sind dabei, die Ereignisse vom Dezember eingehend zu untersuchen“, erklärte Bob Jordan, Chief Executive Officer (CEO) von Southwest Airlines. Der Manager bekräftigte, dass der Vorstand der Fluggesellschaft einen Ausschuss zur Überprüfung der Betriebsabläufe eingerichtet hat, der die Fluggesellschaft dabei unterstützen soll, ihre Reaktion auf die Probleme zu überwachen.

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Freebird nimmt Paderborn-Djerba auf

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Europe nimmt im Sommerflugplan 2023 ab Paderborn/Lippstadt eine weitere Destination auf. Man wird künftig Djerba ansteuern. Die tunesische Stadt soll ab 30. August 2023 bedient werden. Aus vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass die Bedienung am Verkehrstag Mittwoch erfolgen soll. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet.

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Wien: Wizz Air hatte eine Million Passagiere

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Vorjahr rund eine Million Passagiere von/nach Wien-Schwechat. Eigenen Angaben nach konnte man damit das Fluggastaufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte übertreffen. Streckennetzweit hatte die Wizz Air Group 45,7 Millionen Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021, in dem man 27,1 Millionen Passagiere hatte, konnte man deutlich zulegen. Den Wert, den der Lowcoster vor der Corona-Pandemie hatte, übertraf man um zehn Prozent. Im Jahr 2019 nutzten 41 Millionen Fluggäste die Angebote der Wizz Air Group. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf 177 Maschinen angewachsen. Ab Wien-Schwechat waren im Vorjahr die Destinationen Nizza und Pristina besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach bietet man ab dem größten Airport der Alpenrepublik 40 Destinationen in 24 Ländern an. Nach Austrian Airlines und der Ryanair Group ist man der drittgrößte Anbieter. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man beabsichtigt im kommenden Jahr das Angebot ab Österreich „beschleunigt zu erweitern“. Die Basis Wien wird seit Dezember 2022 von Wizz Air Malta betrieben. Vor Ort werden 50 Piloten und 160 Flugbegleiter beschäftigt. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern. Am 3. Feber 2023 findet wieder ein offener Bewerbertag statt.

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Sundair mit neuen Strecken im Sommer 2023

Die Ferienfluggesellschaft Sundair bedient im Sommerflugplan 2023 einige neue Routen. Beispielsweise geht es ab Berlin neu nach Funchal und Hurghada, Palma de Mallorca und Monastir. Ab Bremen fliegt der Carrier neu nach Monatir und Thessaloniki. Ab Lübeck nimmt Sundair das Ziel Korfu auf und von Leipzig aus geht es wieder nach Antalya. Auf zahlreichen Strecken stockt man die Frequenzen auf. Im Vergleich mit dem Sommerflugplan 2022 fallen bei Sundair auch einige Strecken weg. Beispielsweise fliegt man von Kassel-Calden aus nicht mehr nach Fuerteventura und Rhodos. In Düsseldorf entfallen die Ziele Burgas, Heraklion, Kos, Rhodos, Varna, Thessaloniki und Beirut. Ab Dresden wurden Fuerteventura und Burgas gestrichen. In Berlin trifft es die Korfu-Strecke.

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SkyUp MT legt Charterflüge ab Rumänien auf

Noch hat die sich im Aufbau befindliche SkyUp MT AOC und Betriebsgenehmigung nicht erteilt bekommen, jedoch soll dies nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein, ist aus Kreisen der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde zu hören. Nun wurden die ersten Routen, die man im Auftrag der Konzernschwester Join Up bedienen wird, bekannt. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass die maltesische Billigfluggesellschaft SkyUp eine Tochtergesellschaft auf Malta gegründet hat. Mit dieser will man einen verbesserten Zugang zum EU-Markt erhalten. Wegen dem von Russland angezettelten Krieg kann der Lowcoster das eigene Liniennetz seit rund einem Jahr nicht mehr bedienen. Mit ACMI- und Charteraufträgen versucht man sich seither über Wasser zu halten. Da Nicht-EU-Fluggesellschaften innerhalb des Unionsgebiets nur eingeschränkt bzw. gegebenenfalls mit Ausnahmebewilligung der jeweils zuständigen Luftfahrtbehörden tätig sein dürfen, hat sich SkyUp dazu entschlossen eine EU-Tochter ins Leben zu rufen. Diese soll den ukrainischen Carrier nicht ersetzen, sondern dauerhaft ergänzen. Man will sukzessive jene Aufträge, die man von Reiseveranstaltern und Airlines in der Europäischen Union an Land ziehen konnte, auf das neue AOC übertragen. Dies gibt SkyUp dann ein kleines Stück Unabhängigkeit zurück, denn aufwendige Sonderbewilligungen sind dann nicht mehr notwendig. Auch beabsichtigt SkyUP MT Linienstrecken auf eigene Rechnung aufzunehmen. Das Projekt befindet sich aber in Verzug, denn ursprünglich rechneten die Verantwortlichen damit, dass man Ende November/Anfang Dezember 2022 AOC und Betriebsgenehmigung seitens TM-CAD erteilt bekommt. Das Zulassungsverfahren dauert aber länger als ursprünglich angenommen. Derzeit ist aus Kreisen der Behörde zu hören, dass es nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein dürfte. Mittlerweile

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Helvetic übernimmt zwei Ferienziele ab Bern

Im Sommerflugplan 2023 wird Helvetic Airways im Auftrag von Reiseveranstaltern ab Bern-Belp nach Alicante und Jerez de la Frontera fliegen. Die Olbia-Route, die im Vorjahr von Lübeck Air bedient wurde, wird heuer mit de Havilland Dash 8-400 von Skyalps geflogen. Nach Alivante geht es ab 9. Juni 2023 einmal wöchentlich mit Helvetic Airways. Jerez wird ab Anfang September 2023 einmal pro angeboten. Lübeck Air wird im Sommerflugplan 2023 ab Bern-Belp neu das Ziel Bastia ansteuern. Olbia soll im Sommer 2023 von Skyalps bedient werden.

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Drei Lippenbären wegen Schneechaos am Flughafen Lüttich erfroren

Das Winterchaos, das am Wochenende des 21. und 22. Jänner 2023 am Flughafen Lüttich herrschte, hatte für drei Lippenbären, die an Bord eines Frachtfluges befördert wurden, fatale Konsequenzen. Die Tiere sind aufgrund der 24-stündigen Sperre und mutmaßlich mangelhafter Versorgung verendet. Am 21. Jänner 2023 ist ein Frachtflug einer Airline mit Sitz in Katar auf dem Flughafen Lüttich gelandet. Im Cargoraum befanden sich auch neun Lippenbären. Aufgrund des Umstands, dass die Runway wegen dem starken Schneefall rund 24 Stunden lang nicht benutzt werden konnte, mussten die Tiere im Frachtraum ausharren. Dabei wurden drei Lippenbären die niedrigen Temperaturen zum Verhängnis, denn diese sind verstorben. Zunächst berichtete die Zeitung „Sudinfo“ über das tragische Ereignis, das auch zahlreiche Fragen aufwirft. Den Verantwortlichen muss bekannt gewesen sein, dass die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius haben und sehr empfindlich auf Frost und Kälte reagieren. Warum man die Tiere mehr als 24 Stunden im Transportcontainer belassen hat und nicht in einen geheizten Bereich des Airports gebracht hat, ist völlig offen. Im Nachgang will jedoch niemand die Verantwortung übernehmen, denn Airline, Flughafen und das Ground Handling Unternehmen schieben sich in Stellungnahmen gegenseitig die Schuld zu. Dass sich der Vorfall ausgerechnet in Lüttich ereignet hat, ist ungewöhnlich. An diesem Airport ist man auch auf lebende Tiere spezialisiert, denn besonders häufig werden Pferde über den Flughafen Liege transportiert. Dass jedoch mehr als 24 Stunden lang niemand nach dem Wohl der Lippenbären gesehen hat, hat nun auch ein juristisches Nachspiel. Das zuständige Veterinäramt hat

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Ita Airways stockt Rom-Delhi schrittweise auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 den Verkehr zwischen Italien und Indien auszubauen. Die Anzahl der Frequenzen soll bereits zuvor schrittweise angeboten werden. Zum 1. Juli 2023 will man viermal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Delhi fliegen. Ein Monat später soll ein fünfter Umlauf hinzugeführt werden. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 will Ita Airways dann auf dieser Strecke täglich fliegen. Im Regelfall sollen Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz kommen.

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